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Knuts Artgenossen: Eher Tod als Aufzucht mit der Flasche

Der Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo ist wohl jedem noch in Erinnerung. Seit Dezember gibt es im Nürnberger Zoo auch zwei Eisbärjunge (Shortnews berichtete).

Der Nürnberger Zoo hat jetzt jedoch verlauten lassen, dass man die kleinen Eisbären eher sterben ließe, als sie mit der Flasche zu füttern.

Das Europäische Zuchterhaltungsprogramm habe neue Erkenntnisse im Umgang mit von ihren Eltern verstoßenen Tierkindern, sagte Zoodirektor Dag Encke. Tiere, die von Menschen mit der Flasche aufgezogen würden, hätten später oft Verhaltensstörungen. Dies sollte nach Möglichkeit verhindert werden, so Encke.


WebReporter: Mr.Govetta
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Tod, Flasche, Artgenosse
Quelle: www.rtl.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2008 19:04 Uhr von christi244
 
+15 | -21
 
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Typisch Bayern: Eine derartige Tat würde mich veranlassen, dem Nürnberger Zoo bzw. dessen Verantwortlichen eine Strafanzeige an den Hals zu hängen.

Die Verhaltensstörungen liegen wohl eher im Nürnberger Zoo ... oder sollte es an Bayern liegen?
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04.01.2008 19:23 Uhr von guybrush_threepwood
 
+8 | -1
 
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zwiespältig: Auf der einen Seite kann ich den Grund für das Vorgehen des Nürnberger Zoos irgendwie verstehen, allerdings denke ich, ist es grundsätzlich falsch die Tiere einfach sterben zu lassen.

Ironischerweise handelt es sich ausgerechnet um Eisbären. Und das nach dem ganzen Hype um Knut. Da wird monatelang über ihn berichtet und jeder möchte ihn sehen, und jetzt sollen hier zwei kleine Eisbären sterben.
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04.01.2008 19:23 Uhr von Newbayerin
 
+9 | -7
 
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Versteh ich auch nicht ganz.In erster Linie sollte man Tiere retten.Na , ich fahr nicht mehr in den Nürnberger Zoo. :-(((
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04.01.2008 19:34 Uhr von christi244
 
+6 | -4
 
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Nee, dieser Zoo wäre: für mich sicher auch keine Anlaufstelle.

Ich glaube aber, hier handelt es sich um eine Theorie ... denn Nürnberg dürfte wohl auch mitbekommen haben, wie einträchtig Knut sich ausgewirkt hat.

Abgesehen davon, würde es real, ich glaube Nürnberg könnte schließen aufgrund der Entrüstungsstürme.

Wovon ich aufgrund derartiger Äußerungen allerdings überzeugt bin, ist, dass Herr Encke seinen Platz im Zoo räumen sollte, da offensichtlich mehr als fehl am Platz.

Welches Tier in welchem weltweiten Zoo wird denn tatsächlich bzw. kann tatsächlich unter realen Wildbedingungen gehalten werden. Höchstens noch in Safariparks der entsprechenden Heimatländer, wenn überhaupt.
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04.01.2008 20:02 Uhr von christi244
 
+9 | -4
 
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Carancha: Ich habe noch "Bruno" im Kopf und dann gab es noch einen anderen Bären in Bayern, der auch vor dem Abschuss stand.

Also irgendwie scheint Bayern ein Problem mit Bären zu haben.

Mir ist es völlig gleichgültig, wessen Ursprungs dieser Encke nun ist. Fakt ist, sein Arbeitgeber ist bayerischen Ursprungs.
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04.01.2008 20:38 Uhr von müderJoe
 
+3 | -5
 
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aha: Toll! Am besten sollte man diesem ENCKE seine Kinder auch Abknallen, und ihn am besten gleich mit, bei dem seiner Mörderischen einstellung! Der Bär hat auch ein recht auf Leben!
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04.01.2008 20:43 Uhr von sptx
 
+5 | -5
 
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äähhhmmm Das is ja nen Witz hier über den Zoo herzuziehn nur weil er 2 Tiere die von der Mutter nicht angenommen wurden sterben läßt. Ich mein ... die mögen ja noch so niedlich sein ... aber trotzdem hatten wir alle vermutlich schon mehrere 100ert Tiere auf dem Teller.

Klar die sind nicht mehr so niedlich wenn man ihnen die haut abzieht und sie inne Pfanne haut und erfüllen dann auch nich mehr das Kindchenschema aber letztlich isses das selbe und da brauch man dann garnicht mit dem Finger auf diesen Zoo zeigen.
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04.01.2008 20:52 Uhr von christi244
 
+5 | -1
 
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SPTX: Jepp, Dein Einwand ist nicht in Abrede zu stellen.

Es geht hier aber in erster Linie um Typen, die vorgeben, Tiere "artgerecht" halten zu wollen und dann mit einem derartigen Schwachfug um die Ecke kommen.

Das Thema "Nutztierhaltung" können wir auch gerne diskutieren. Dazu gäbe es nämlich auch eine Menge zu sagen.

Doch, man muss auf solches Zoopersonal mit dem Finger zeigen, es muss entfernt werden, sonst können wir das Thema Tierschutz nämlich komplett abhaken ... es hat eh kaum wirklich Stellenwert.
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04.01.2008 20:55 Uhr von Sven_
 
+5 | -2
 
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spfx sagt es: Der "zivilisierte" Mensch hat zwar gern sein Steak und sieht Tiere gerne im Zoo... aber sobald es darum geht, den Tieren ihren natürlichen Lauf zu lassen, was nunmal nicht selten mit Sterben zutun hat, dann geht das geweine los.

Die 200 Eisbärbabys (Zahl erdacht), die jährlich in alaska von ihrer Mutter verlassen werden, rettet auch niemand. Und die 5000 Robbenbabys die von Eisbären gefressen werden auch nicht.

Natur ist nun mal ein fressen und Gefressen werden und Evolution pur, mit seinen Zoos greift der Mensch da sowieso stark genug ein, man muss die Tiere nicht auch noch von Hand füttern....

Und ob ich nun ein Spanferkel ess oder einen Eisbär - der Unterschied ist doch irgendwo nur die Kultur bzw. der Herkunft, da man Eisbären bei uns eben nicht so gut in Ställen halten kann.
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04.01.2008 21:06 Uhr von christi244
 
+4 | -1
 
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Sven: Genau wie SPTX stimmt Dein Argumentation. Hier aber geht es um menschliche Profilneurosen, die sich als über allem stehend betrachten möchten und dies als im Sinne der Tierhaltung bezeichnen.

Der Unterschied ist, dass mutterlose Eisbär-Babies nicht in menschlicher Obhut sind und von daher ausgeliefert sind, ebenso die von Dir zitierten Robben- und sonstigen Babies. Ja, in freier Wildbahn geht es einzig ums Überleben ... der Unterschied ist aber, dass kein Zoo dieser Welt "freie Wildbahn", sondern ein von Menschenhand geschaffenes Gebilde ist, dass wohl unter die Headline "Tierschutz" fällt und in diesem Moment hat auch ein Tier das Recht auf den Schutz auf Leben und zumindest das Recht auf den Schutz vor der Willkür des Menschen. Du wirst kaum bestreiten, dass in diesem Fall Willkür ausgeübt würde, unter dem Deckmantel angeblicher tierspezifischer Sozialstrukturen. Es ist nun einmal Fakt, dass Tierhaltung in Zoos absolut nichts mit dem tierischen Leben in freier Wildbahn zu tun hat, nicht haben kann.

Wie ich schon sagte, das Thema "Nutztierhaltung" bleibt auch noch zu diskutieren. Es gäbe viel zu sagen.
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04.01.2008 21:21 Uhr von The_free_man
 
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Was ist das denn bitte für ein geistiger Dünnpfiff was die da von sich geben?

Es ist doch wohl klar dass ein ZOO kein geeigneter Lebensraum für Wildtiere ist.

Dann macht es doch wohl auch nicht mehr viel aus, ob ein Tier mit der Flasche aufgezogen wird oder nicht.
Ich sehe da kein Problem, solange das richtig gemacht wird.

Klar, in der freien Natur müsst die Bärenmutter den kleinen die Nahrungssuche beibringen, aber im Zoo..

Ausreden sind das.. ist denen zu teuer.
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04.01.2008 21:25 Uhr von christi244
 
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Free: Zu teuer?

Knut hat Millionen eingebracht und bringt sie wohl noch!

Berlin wird sich wohl sehr lange nicht mehr mit finanziellen Problemen konfrontieren müssen ... ähm ... nicht Berlin, sondern der Zoo.
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04.01.2008 21:35 Uhr von Sven_
 
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@ The_free_man: Ich vertrete auch mehr die Argumentation: Wenn man Tiere tötet um sie zu essen, dann darf man sie doch wohl auch sterben lassen, egal ob in freier Wildbahn oder nicht.

Und wer mir nun sagt Tiere zu töten oder sterben lassen ist pöse: ein glück lebt er nicht 500 Jahre früher, da gab es noch keine Vitamin B12 Tabletten ;)
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04.01.2008 21:56 Uhr von jsbach
 
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Die News von gestern: habe ich noch selbst reingesetzt, aber es stimmt mich traurig, wenn ich an die kleinen Bärchen denke. Schon mal eine News über den Tiergarten geschrieben, wo auch solche Tiere einfach verfüttert werden. Traurig bin.
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04.01.2008 22:03 Uhr von christi244
 
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Welche News meinst Du jetzt? Tiergarten? Welcher Tiergarten?
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04.01.2008 22:06 Uhr von Azeruel
 
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frühere News und erhaltensstörung: Ich erinnere mich noch an die News wo einige Zoologen, Biologen (was auch immer), sich darüber beschwert haben, dass Knut mit der Flasche aufgezogen wird ;).

=> Von daher nur Konsequent.

Ich gebe allerdings zu bedenken, dass die Tiere wohl so oder so sich nicht so Verhalten wie in freier Laufbahn und schon alleine wegen des Zoos an sich "Verhaltensstörungen" aufweisen.
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04.01.2008 23:12 Uhr von Nuernberger85
 
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@ christi244: nürnberg is franken nich bayern!:)
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04.01.2008 23:51 Uhr von Der Erleuchter
 
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Das Verhalten von Tieren im Zoo ist: bestimmt nicht perfekter Natürlichkeit geprägt. Wenn man schon Tiere in Käfige sperrt um sie zu "erhalten", dann kann man sie auch mit der Flasche aufziehen.
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04.01.2008 23:54 Uhr von Siddhartha68
 
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Nürnberger Zoo und Eisbären: ein ewiges Drama: Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass der Karlsruher Zoo 4 Eisbären dem Nürnberger Zoo anvertraute, weil das eigene Gehege renoviert werden sollte. Weil der Nürnberger Zoo unfähig war, auf die Tiere aufzupassen, mussten sie getötet werden.
http://www.zoopresseschau.info/...
Und nun machen sie sich schon wieder Gedanken, kleine Eisbären töten zu wollen. Am besten die halten sich Shetlandponys und Zwergziegen. Zu mehr scheinen die ja nicht fähig zu sein..
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05.01.2008 00:13 Uhr von Borgir
 
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jawoll: einfach umbringen....idioten...und das einsperren ruft keine verhaltensstörungen hervor oder was....
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05.01.2008 00:47 Uhr von datenfehler
 
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tja... doppelt mies Wenn sie schon nicht an die armen kleinen Tiere denken, dann hätten sie wenigstens an das Geld denken sollen.
ZWEI KNUTS vermarkten sich bestimmt total gut... Sicher nicht mehr so ein Mega-Hype, aber ein bisschen Geld für den Zoo wäre das auch gewesen...
Naja. Ist nicht nur unmoralisch sondern auch noch dumm...
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05.01.2008 03:16 Uhr von z3us-TM
 
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verstehe ich nicht Die tiere haben es sich ja nicht ausgesucht im zoo zu sein und in diesem fall ist der mensch in verantwortung getreten sich um das wohl dieser tiere zu kümmern. wenn es darum geht der natur freien lauf zu lassen frage ich mich warum sind dann nicht raub- und fluchttiere zusammen ?
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05.01.2008 09:14 Uhr von Sir_Cumalot
 
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Die verkaufen bestimmt auch Robbenbabies: Die verkaufen bestimmt auch Robbenbabies um daraus ´nen schicken Pelz herzustellen. Weil, neue ergebnisse aus der Verhaltensforschung oder so.
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05.01.2008 12:00 Uhr von happycarry2
 
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Die Bärenkinder: und auch Ihre Mutter haben mit Sicherheit nicht darum gebettelt in einem Zoo zu leben, bzw aufwachsen zu müssen. Der Mensch will solche "exoten" sehn. Also ist es auch des Menschen Pflicht diese Tiere zu erhalten.
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05.01.2008 12:51 Uhr von vanni727
 
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zu "typisch bayern": dazu fällt mir der "problem"-bär ein. ich meine, da ist seit jahren ENDLICH wieder ein bär in freier wildbahn in deutschland und was machen die deppen (sorry) in bayern? genau, abknallen. die sollten sich doch freuen, wenn mal wieder ein bär dort rumturnt :). und wenn der halt wen gefressen hätte, naja, das hätte die person dann aber selber zu verantworten gehabt (wahrscheinlich).

naja, lange rede kurzer sinn: die sache mit dem sterben lassen der eisbären ist in etwa das gleiche wie das abknallen des "problem"-bären... und nicht in ordnung!!

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