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Venezuela: Nach Wahlniederlage - Präsident Chávez disponiert die Ministerien um

Nachdem Präsident Hugo Chávez vor einem Monat mit seinem Referendum über eine sozialistische Verfassungsänderung scheiterte, scheint die Wahlniederlage jetzt Konsequenzen nach sich zu ziehen. 13 Minister der Regierung müssen gehen und werden durch neue ersetzt.

Chávez verkündete dies am Donnerstagabend in Caracas. Es soll z. B. der stellvertretende Staatspräsident Jorge Rodríguez abgesetzt und durch Ramón Carrizalez ersetzt werden, der zurzeit noch Wohnungsbauminister ist. Neuer Wohnungsbauminister soll Jorge Pérez Prado (Ex-Militär) werden.

Die gesamte Namensliste der Umstrukturierung nannte der Präsident nicht, erst am Sonntag will er in der Fernsehsendung "Alo Presidente" alle Namen preisgeben. Warum die Regierung so massiv umgebaut werden soll, sagte Chávez nicht.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Minister, Venezuela, Hugo Chávez, Wahlniederlage
Quelle: www.spiegel.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2008 13:54 Uhr von Borgir
 
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der: tauscht halt aus wie es ihm passt...das macht bush genauso....
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04.01.2008 14:21 Uhr von Beergelu
 
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Wegen dem misslungenen Referendum: tauscht er die Leute aus. Und wenn man weiß, dass ein Referendum eine direkt-Demokratische Möglichkeit ist, die dem Volk ermöglicht wird über Beschlüsse zu entscheiden (in D gibts das z.B . allg. nur beim Zusammenschluss von Bundesländeren oder in vereinzelten BND-Länderen bei Verfassungsänderungen), dann ist auch klar, dass diese Maßnahme bezweckt ein neues Referendum auszuarbeiten, welches vom Volk durch direkte Wahlen angemnommen wird.
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05.01.2008 12:35 Uhr von Bleifuss88
 
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Interessant, dass schon wieder versucht wird einen Bogen zu den USA zu schlagen. Zwar weiß jeder, wie gut sich Chavez mit Bush versteht, aber lassen wir die Amis doch mal aus dem Spiel, das ist hier eine innenpolitische Angelegenheit Venezuelas.

Immerhin kann man nach dem Ergebnis des Referendums sagen, dass wohl nichts manipuliert wurde. Wobei auch diese Sache jetzt Angriffsfläche für Verschwörungstheorien geben könnte - ließ er die Abstimmung absichtlich scheitern um jetzt eine Diktatur zu errichten? Könnte natürlich sein, ist aber eher unwahrscheinlich.
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07.01.2008 10:09 Uhr von Ganxtapimpz
 
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Borgir: "tauscht halt aus wie es ihm passt...das macht bush genauso...."

Und der Chavez atmet sogar ... stell dir das mal vor ... naja, das macht Bush genauso ... was soll denn bitte so ein Quark - Post???

Chavez ist nunmal der Präsident und ich kann den Heini nun wirklich nicht leiden, aber warum sollte ein Präsident nicht seine Minister entlassen, wenn sie seiner Meinung nach Mist bauen?
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07.01.2008 14:54 Uhr von HateDept
 
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News falsch interpretiert!!! Chavés bildet das Kabinet um - davon dass irgend ein Minister rausgeworfen wird kann gar keine Rede sein - selbst in der Quelle steht davon nix.

In der Quelle steht allerdings, wie auch in der News wiedergegeben, dass Chavés nicht angegeben hat warum er das tut - hat er auch nicht, sondern sein Telekommunikationsminister Jesse Chacón. Es geht dabei insbesondere darum, die "konkrete sozialistische Politik" weiterzuentwickeln. Ich denke, die versuchen damit Fehler zu vermeiden, die damals in Europa gemacht wurden (bzgl. Korruption oder Engstirnigkeit der "Betonköpfe").
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08.01.2008 14:44 Uhr von HateDept
 
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aaah - die Überschrift wurde geändert: so ist´s besser ;o)

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