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Finanzexperten: Benzinpreis soll in ein paar Jahren bei vier Euro pro Liter liegen

Finanzexperten befürchten, dass in ein paar Jahren der Preis für einen Liter Super-Benzin auf vier Euro klettern wird. Laut den Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) soll sich der Erdölpreis im Laufe von zehn Jahren mehr als verdoppeln.

"Wenn der Dollar stabil wird, also bei einem normaleren Wechselkurs, und der Ölpreis tatsächlich hoch gehen würde, hätten wir dann vier Euro pro Liter Super Benzin", erklärte Claudia Kemfert vom DIW.

Bisher profitieren die Autofahrer von der derzeitigen Dollar-Schwäche. Der Dollar hatte den Benzinpreis im letzten Jahr etwas gedämpft. In der ersten Hälfte dieses Jahres soll der Wechselkurs des Dollars relativ gleich bleiben.


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WebReporter: HammyGirl
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Jahr, Benzin, Finanz, Liter, Benzinpreis, Finanzexperte
Quelle: www.oe24.at

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2008 22:39 Uhr von HammyGirl
 
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Das sind ja nicht gerade rosige Aussichten für die Zukunft. Also bei 4 Euro pro Liter fährt ja keiner mehr Auto.
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04.01.2008 08:59 Uhr von Vampy32
 
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tja dann kann ich es mir nicht mehr leisten täglich in die Arbeit zu fahren.
Nix mehr mit "Mobilität des Arbeitnehmers"
Die Kosten sind dann einfach nicht mehr vertretbar.
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04.01.2008 09:10 Uhr von Lucky Strike
 
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in 10 jahren kann realistisch sein: aber ich denke die erhöhungen werden sich über mindestens ein jahrzehnt erstrecken.

aber man sollte es positiv sehen.
vielleicht treibt es ja die forschung für alternative antriebe voran, sodass nicht nur andere antriebe existieren, sondern diese auch wirtschaftlich sind
was bringt es ein wasserstoff auto zu entwickeln, aber die erzeugung des wasserstoffs unrentabel ist?
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04.01.2008 09:37 Uhr von Nihilist1982
 
+4 | -1
 
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Finanz"experte" soso Da ich auch gerade paar Cent in der Tasche habe beruf ich mich auch mal als Finanzexperte (Experte kann sich jeder nennen) und sage...

Alles Dummköpfe! Wer wirklich glaubt die Preiserhöhung hätte in Deutschland irgendetwas mit Resourcenknappheit zu tun ist nicht zu helfen.

Öl wird es noch in großen Mengen im Jahr 2100 geben!
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04.01.2008 10:19 Uhr von JR-Europe.de
 
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@verkackeiert ... selbstverständlich wird es so: kommen, denn der Staat arbeitet nach dem Prinzip: "Aus der einen Tasche raus, in die andere wieder rein!" Er muß seine Steuereinnahmen ja konstant halten bzw. weiter wachsen lassen, um u.a. auch den Zinseszins zu befriedigen.
Und das Rein in die Taschen möglichst so, um die passende Klientel gnädig zu stimmen.
Der Witz ist, dass bei Wahlen ja nicht mehr die Mittelschicht zum Machterhalt die Rolle spielt, die geht eh weiter SPD oder CDU (automatisch oder immer mal wechselnd) wählen, sondern die "oberen und unteren Schichten", das Zünglein an der Waage, bei der Wahl. Schaut nach Amerika, warum schleimen sich die Präsis "bei Minderheiten" ein?
Ich bin trotzdem der Meinung: Demokratie ist das bessere Übel, gegen andere utopische oder diktatorische Optionen.

Um Benzinpreise zu drücken, gibt es 3 Möglichkeiten: 1. Verbrauch der Autos senken + alternative Treibstoffe 2. neue Ideen kreieren zur privaten sicheren Lagerung von Treibstoffen (Einkaufsgemeinschaften) 3. öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, Laufen ...
Aaaaber, das mehr in den Taschen, wird Euch als Arbeitnehmer dann trotzdem vom Staat wo anders wieder weg genommen. Die Frage ist also: "Wie viel Staat wollen wir?" ... eine unendliche Geschichte.
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04.01.2008 10:38 Uhr von Mi-Ka
 
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verkackeiert, schon mal auf die Idee gekommen, dass man darüber in D einfach nicht berichtet.
Frag mal einen Schweizer, was er davon hält, dass er nun fast 2 Franken zahlen muss oder einen US-Amerikaner, dass sich der Preis mehr als verdoppelt hat.

Aber egal. Hauptsache die Politik ist schuld.

Und Nihilist1982,
man muss keine Finanzexperte sein, dass es um die Korrelation Angebot-Nachfrage geht.
Es kann gut sein, dass es Öl noch eine ganze Weile geben wird aber es kommt darauf an, ob die Produktion höher/gleich der Verbrauch ist.
Wenn etwas knapp ist, dann ist es auch teuer. Erst recht, wenn man darauf angewiesen ist.
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04.01.2008 10:47 Uhr von Theojin
 
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Ist doch klasse, dann verdienen etliche Leute weniger Geld pro Stunde, als ein Liter Benzin kostet.

Dann bleiben noch mehr Leute zuhause, und können nicht mehr zur Arbeit, weil sie sich den Weg dorthin nicht leisten können.
Also bleiben sie zuhause, ohne Arbeit, und leben von den Almosen des Staates.

Ganz tolle Aussichten für viele Wenigverdiener, um jetzt nicht den Begriff Lohnsklave gebrauchen zu müssen.
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04.01.2008 12:46 Uhr von DerFeger
 
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schuld: ist wieder mal der dollar
Der Staat kann ja nix für das bisschen steuer kann sich doch jeder leisten musst ja nur zur arbeit wenn kein geld bleibst halt daheim oder läufst mal die 30 km ist gleich gut für die gesundheit bist weniger krank ja ja uns geht es gut und wird immer besser
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04.01.2008 14:18 Uhr von api
 
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Muss ja niemand: mit diesen veralteten Benzin und Dieselkarren rumkurven. Wenn die Leute mal verstehen würden, dass alles im Leben eine Wahl ist, dann hätten wir schon lange Autos ohne dieses Sch.... - Rohöl. Würde den Muftis auch mal gut tun, wenn sie Absatzschwierigkeiten bekämen und nicht all unsere Immobilien und Firmen nach Lust und Laune aufkaufen können.
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04.01.2008 14:25 Uhr von MDK Indy
 
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zuviel Bild gelesen?

Versuchs mal mit bildblog.de, dann gehts dir auch wieder besser...
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04.01.2008 14:47 Uhr von Frostkrieg
 
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Nachfolgende Generationen werden sich sagen: "Hatten die es gut - Ende des 20., Anfang des 21. Jahrhunderts." Aber gleichzeitig werden sie sich die Frage stellen müssen, wie man nur so borniert sein konnte, die maßlose Verschwendung der Energieressourcen als selbstverständlich zu betrachten.
Bei einem Preis von 4 Euro pro Liter geht´s auch den Berliner Bonzen so langsam an den Kragen. Dann können viele Arbeinehmer gleich mal zu Hause bleiben und sich mit dem Ausfüllen ihrer Hartz 4 Anträge die nun vorhandene Freizeit füllen. Weil nun aber auch die Einnahmen des Staates ordentlich schrumpfen dürften, sollte das auch sein Wasserkopf tun. Aber dann würde den Bonzen ja auch sehr viel kostbare Wählerschaft verloren gehen. Stattdessen geben sie uns lieber eine satte Steuererhöhung. 30 Prozent Mehrwertsteuer sind doch auch noch ganz erträglich. Dass aber bei fortdauernd steigender Steuerbelastung die Steuereinnahmen wieder sinken, ist eine Tatsache, die unseren juristisch gebildeten Volksvertreter scheinbar leider nur allzuoft verschlossen bleibt. Da es aber schnell wieder bergauf gehen muss, werden mit Hife von ein paar lustigen Pro-Atom-Kampagnen viele neue saubere Atomkraftwerke aus dem Boden gestampft. Dann kann auch jeder Bürger wieder, so schön wie damals, regelmäßig, aber mindestens zweimal im Jahr, an die Küste fahren.
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04.01.2008 15:49 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Der Staat jedoch wird auf alternativen Energien die gleichen Steueranteile draufschlagen.
Und das hat dann nichts mehr mit Knappheit eines Rohstoffes zu tun.
Wenn wir mit 1 liter Wasser 100 km fahren könnten wäre der Staat doch bleibe und würde es verbieten - dann müssten wir auf 1 liter Tank-Wasser wieder 50 Euro Steuern zahlen.

Wir könnten auch bei dreimal so teurem Öl fahren, wenn die Steuern nicht wären. Der Staat will gar keine Öl-Alternativen - er will nur das Geld.
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07.01.2008 16:41 Uhr von toto1975
 
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Helfe mir anders: Ich halte mich an Seiten wie diese, um nicht immer der Zahlesel zu sein. Spart wenigstens ein paar Cent:
http://www.benzinprognose.de.vu

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