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Gemietete Pilger machen für 90 Euro eine Wallfahrt in Mekka

Viele Muslime wollen die Anstrengungen einer Pilgerreise nicht mehr auf sich nehmen. Sie beauftragen und bezahlen jemand anderen, der sich für sie auf Wallfahrt begibt. Schon ab 90 Euro kann man pilgern "lassen". Diese immer beliebter werdende Praxis wird aber für religiös bedenklich gehalten.

Vor allem in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait ist es üblich, aus gesundheitlichen Gründen die kleine Pilgerfahrt (Umrah) von einem Mietpilger machen zu lassen. Diese Dienstleistung lässt man sich bis zu 180 Euro kosten.

Besonders gefragt sind die Mietpilger nach der großen Pilgerfahrt (Hadsch), die für viele Menschen große Strapazen bedeutet. Die anschließende kleine Pilgerreise in Mekka, die man für die Daheimgebliebenen macht, lässt man dann oft von einem dafür bezahlten Wallfahrer durchführen.


WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Euro, Pilger, Mekka, Wallfahrt
Quelle: diepresse.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2008 15:13 Uhr von golddagobert
 
+11 | -6
 
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jajajaja: jajajajaja der gläubige Moslem .........
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03.01.2008 15:15 Uhr von Fragmich
 
+8 | -5
 
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Was man heute alles so erkaufen kann, ist ja schon beachtlich. "grins"
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03.01.2008 16:21 Uhr von LordKazzak
 
+8 | -4
 
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OMG: Die können sich die Kohle auch sparen, da frage ich mich ob die auch wen anderes 5 mal am Tag beten lassen?
es ist religiös nicht nur bedenklich es ist absolut inakzeptabel.
Abgesehen davon bekommen reiche dort schon eine "Sonderbehandlung" (größere, klimatisierte Zelte usw.), während der arme Mensch sich die Kohle für seine Pilgerfahrt lange Zeit ersparen muss und wie 1.000e andere in den Standartunterkünften unter der Sonne gegrillt wird.
Das alleine fand ich schon die Härte als ich das in einer Reportage gesehen habe und noch viel schlimmer finde ich das solche Dinge auch noch geduldet werden.
Allerdings kann man sich mit Kohle wohl alles inkl. einem reinen Gewissen und einem reinen Herz für "Peanuts" kaufen.
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03.01.2008 16:39 Uhr von Gregsen
 
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tjo nach dem christentum: hat der kapitalismus auch im islam einzug gehalten :)
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03.01.2008 17:24 Uhr von cheetah181
 
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@Gregsen: Volle Zustimmung!

Aber hier bei SN wird das sicher nicht als Zeichen der Modernisierung einiger islamischer Länder gesehen, sondern noch als Zeichen von Terrorismus ausgelegt...
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03.01.2008 17:41 Uhr von Armenian
 
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Das ist nichts neues: dies gilt nur für Leute die schwer Krank sind und die lange Anstrengung nicht aushalten können.
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03.01.2008 19:11 Uhr von blub
 
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Pilgerfahrt gegen Bezahlung: ist nur möglich wenn der "Auftraggeber" aufgrund von körperlichen Gebrechen (Probleme beim Laufen oder Beugen) nicht in der Lage ist längere Zeit auf den Beinen zu bleiben oder sich beim Gebet zu knien. Die Nichtmoslems werden das ganze sowieso nicht verstehen und sich lächerlich machen.
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03.01.2008 19:13 Uhr von koreli
 
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leute: ihr sagt oh man kann alles kaufen usw aber ihr müsst so denken ein blinder kann ja nicht zu mekka gehen dafür lässt er jemanden gehen
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03.01.2008 20:59 Uhr von Sven_
 
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erinnert: stark an den guten alten Ablasshandel.

Allerdings war man da schlauer und hat pausenlos abgesahnt, anstatt nur ein mal im Leben ;)

Also nicht auf dem "pösen" Islam rumhacken, in unserem Teil der welt gehts doch genauso zu.
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03.01.2008 21:03 Uhr von premois
 
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@blub: Wenn du wissen willst wie lächerlich Religion ist, dann schau dir mal den ersten Teil von Zeitgeist an. Der Film ist teils manipulativ, entbehrt aber nicht einen gewissen Wahrheitsgehalt.

http://video.google.de/...
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03.01.2008 22:20 Uhr von Hier kommt die M...
 
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hmm: "Denn nach den strapaziösen Ritualen der großen Wallfahrt sind die Pilger oft zu erschöpft, um anschließend auch noch für ihre Verwandten daheim die Umrah zu absolvieren, wie es Tradition ist. Die Umrah ist, anders als die Hadsch, keine der so genannten fünf Säulen des Islams. Sie ist auch nicht an einen bestimmten Zeitpunkt gebunden."

Also..wenn die zu geschafft sind, diese Tradition durchzuführen, diese aber an keinen bestimmten Zeitpunkt gebunden ist, wäre es dann nich einfach ehrlicher, die irgendwann später zu machen, statt da einen bezahlten Stellvertreter hinzuschicken??
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03.01.2008 22:22 Uhr von jsbach
 
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Wäre doch mal einen: Versuch für sozial schwache Bürger in Deutschland, die Kasse etwas aufzubessern. >Iro off<

Aber in abendländischen Regilionen habe ich noch nichts von "Mietwallfahreren" gehört. "Wenns Geld im Kasten klimpert, die Seele in den Himmel springt" oder so ähnlich...
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04.01.2008 22:56 Uhr von BenPoetschke
 
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Dürfen: eigentlich auch Nichtmuslime nach Mekka pilgern oder wie ist das. Da würde ich mal pilgern für eine reichen schwerkranken Muslim. Allerdings sind 90 Euronen etwas mickerich, selbst wenn Fahrpreis, Unterkunft und Verpflegung separat bezahlt werden...
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04.01.2008 23:07 Uhr von ron11
 
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cool: und dann sagen sie wir christen sind unmoralisch.....was ist denn nun daran moralisch............
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07.01.2008 16:08 Uhr von happycarry2
 
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und bald schick ich: meinen kleinen Bruder zur Beichte *ggg. Ups, hab ganz vergessen das ich ja nicht katholisch bin.
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15.01.2008 18:57 Uhr von lesja
 
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buscaperdones: Dies ist ein spanische Wort und kommt aus dem Mittelalter. Es bedeutet soviel wie "Vergebung-Holender" und das waren Menschen, die sich (damals vollkommen üblich) auf eine bezahlte Wallfahrt begaben, um für einen anderen, der nicht mehr in der Lage war, die Wallfahrt selbst zu machen, die Vergebung, sozusagen, abzuholen.

Das hat also weder was mit Kapitalismus zu tun noch ist es typisch für den Islam. Es war und ist - offensichtlich - eine durchaus gängige Praxis.

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