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In Syrien immer mehr Frauen aus dem Irak wegen Armut als Prostituierte tätig

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, hat jetzt auf die verzweifelte Situation von Flüchtlingsfrauen aus dem Kriegsgebiet Irak hingewiesen. Viele Frauen und Mädchen versuchen jetzt im Nachbarland Syrien, ihre Familien durch Prostitution das Überleben zu sichern.

Die UNHCR spricht wegen der Verarmung und Geldmangel von "Sex zum Überleben". Da die geschätzten 1,5 Millionen Flüchtlinge aus dem Krisengebiet keiner Arbeit nachgehen dürfen, würden sie wegen Geldmangel teilweise mit mehreren Familien in kleinen Wohnungen leben.

Familien verheiraten ihre Töchter teilweise im Teenageralter oder schließen nach schiitischer Tradition erlaubte Übergangsehen ab. Es ist nicht selten, dass sie dann verkauft werden und gegen ihren Willen der Prostitution zugeführt werden. Der Handel Sex gegen Geld ist dann üblich.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Irak, Syrien, Prostituierte, Armut
Quelle: derstandard.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2008 10:44 Uhr von jsbach
 
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Keine offizielle Arbeitserlaubnis - so welche vorhanden ist – Mittellosigkeit und Verzweiflung treibt diese Frauen und Mädchen zwangsläufig in die Fänge von kriminellen Organisationen. Ein Teufelskreis.
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03.01.2008 12:16 Uhr von usambara
 
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Syrien hat auch Flüchtlinge aus dem Libanonkrieg und Palästina;
unter 20 Mio Einwohnern sind jetzt ca 2 Mio Flüchtlinge.
Da Syrien vom Westen sanktioniert wird, kommt auch
keine Hilfe ins Land.

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