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Viele Studenten nehmen Antidepressiva

Aus einer aktuellen Studie der Techniker Krankenkasse (TK) geht hervor, dass eine Vielzahl von Studenten Probleme mit ihrer Gesundheit haben und vermehrt Psychopharmaka zu sich nehmen. Dazu wurden 130.000 Studenten im Alter von 20 bis 34 Jahren befragt.

Dabei gab mehr als ein Drittel der Studenten an, unter Konzentrationsproblemen, Nervosität und diversen Schmerzen, wie z.B. Rücken- oder Nackenschmerzen, zu leiden. Mehr als 25% litten an Schlafstörungen und 16% hätten depressive Phasen während ihres Studiums hinter sich, so die Studie.

Von den an Studenten verschriebenen Medikamenten seien etwa zehn Prozent Psychopharmaka. An Auszubildende bzw. Angestellte gleichen Alters werden rund die Hälfte weniger Antidepressiva verschrieben. Als Gründe für ihre Probleme gaben die Studenten Leistungsdruck, Stress sowie wenig Freizeit an.


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WebReporter: Waffelhaendler
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Student, Antidepressiva
Quelle: www.spiegel.de

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51 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2008 21:28 Uhr von DerKenner
 
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Großer Leistungsdruck an (Fach-)/Hochschulen: Bin selber Student und wenn wir uns mit den Professoren über das Lernpensum von heute im Vergleich zu deren Zeit unterhalten kommt immer die gleiche Aussage. Die Studenten haben es heute viel, viel schwerer als wir damals. Der Zeitdruck, die Kosten mit Studiengebühren und Semesterbeiträgen, diverse Nebenjobs, keine sonstigen Perspektiven, hohe fachliche Anforderungen, die über die letzten Jahrzehnte sehr stark an Komplexität angezogen haben eben durch die vielen Vorstösse in allen Bereichen. Da ist der Griff zu Hilfsmittelchen also garnicht so verwunderlich.
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02.01.2008 21:41 Uhr von Pinok
 
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das ist heut zu tage normal: anders übersteht man die strapazen kaum
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02.01.2008 22:04 Uhr von JustMe27
 
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@NOIdS, Kenner: Meine Freundin studiert Chemie und Bio im 5. Semester, hat 2 Nebenjobs und lernt nach 9 Stunden Labor und Hörsaal (3 Stunden Fahrzeit kommen noch dazu) noch 4-5 Stunden jeden Tag und gehört noch nicht einmal zu den Allerbesten, ist aber im oberen Viertel ihres Jahrgangs. Nicht, dass sie sich beschwert, aber dass es verdammt anstrengend ist, ist klar. Semesterferien sind auch nicht wirklich, was sie sein sollen, da arbeitet sie entweder oder macht Praktika im chemisch.biologischen Bereich. Dazu kommen die Studiengebühren und das verweigerte BaföG, weil sie eine (1!) verdammte Klausur zu Beginn des 1. Semesters verhauen hat. Trotzdem beisst sie sich ohne Drogen durch, sie raucht nicht einmal und trinkt weniger Alkohol als die meisten Menschen (1-2 Mal im Jahr 1-2 Bier). Aber Jammern? Fehlanzeige! Ich mussbeiden Seiten hier teilweise Recht geben. Einerseits ist es wirklich verdammt hart. Andererseits bringen chemische Hilfsmittel gar nichts.
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02.01.2008 22:18 Uhr von DerKenner
 
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@noids .. wer hat gejammert? o.O? Glückwunsch zur Berufung zu Deinem Beruf. Es gibt nicht viele Leute, die so wie Du ohne zu lernen eine ADA (??) trotz ausgefallener EDV mit Kreide an die Tafel zaubern. Alle Achtung.
Leider hast Du nicht bemerkt, dass ich nicht ein einziges mal gejammert habe. Ich habe nur wiedergegeben, wie unsere Professoren das Thema sehen und daraus dann ein Resümee gezogen. Deshalb nehme ich an, dass dieses ADA wohl nichts mit Kritiken schreiben zu tun hat.
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02.01.2008 22:41 Uhr von Eisi
 
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@derkenner: Ich glaube er meint ADAC...
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02.01.2008 22:46 Uhr von reinhold_messner
 
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ui ich bin teil der statistik und ich nehme psychopharmaka, weil ich mir von idioten mein leben bestimmen lassen muss, obwohl sie mehr von mir abhängig sind, als ich von ihnen und weil gerade von diesen idioten jeder versuch an der ganzen shice was zu ändern als utopie und traumdenkerei abgetan wird. ka wem es noch so ähnlich geht. mfg
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02.01.2008 22:48 Uhr von DerKenner
 
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@Eisi: Bist Du sicher? Denn er schrieb "[...] habe meinen ADA mit Kreide an der Tafel gemacht, da die EDV ausgefallen ist." Klingt mehr nach irgendeinem Fachbegriff den jeder Idiot kennen müsste (zumindest ist er anscheinend der Meinung). Naja, vielleicht meldet er sich ja nochmal und klärt uns auf (wenn nicht wieder der Strom ausfällt).
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02.01.2008 22:56 Uhr von Waffelhaendler
 
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lol: Na denn sucht euch mal hier eins von aus:
http://abkuerzungen.de/...

Ich hab keine Ahnung, obs eins davon is *schäm* Ich bin ja so blöd, das is mir aber echt peinlich jetzt :D
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02.01.2008 23:05 Uhr von exekutive
 
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ist doch mittlerweile nichts neues mehr: das immer mehr menschen psychische probleme bekommen..

vor allem die nervenanstalten bzw. psychologen/psychoterapeuten bekommen das zu spüren...

egal wo man in diesem lande hinguckt, überall probleme.. die menschen haben kein bock mehr auf son müll und wollen endlich einfach in ruhe ein harmonisches/ausgeglichenes leben leben und sich den ganzen tag über sorgen um die zukunft machen zu müssen
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02.01.2008 23:06 Uhr von exekutive
 
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ups :/: im letzten satz fehlt das wörtchen "nicht"..
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02.01.2008 23:12 Uhr von DerKenner
 
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@Waffelhaendler: LMAO ... ADA, Danke! xD: Danke für den Link-Service. :D

Wenigstens einer der versucht hier Licht ins Dunkle zu bringen. ;)
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02.01.2008 23:53 Uhr von Extr3m3r
 
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Antidepressiva: Unser Staat wird noch ein Land der Wehklagenden. Ist ja auch alles Scxheis.e
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03.01.2008 01:00 Uhr von guenxmurfl
 
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Seine große Stunde kam immer wenn er Pillen nahm.
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03.01.2008 01:01 Uhr von trimutant
 
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THC in OCB is?was ich dreh? Sorry NoIds, irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl, dass Du mit deinem ADA zusätzlich auch eine Profilneurose erhalten hast. ADA muss man absolut nicht kennen!!! Schön aber, dass Du auf’m zweiten Bildungsweg ADA gemacht hast. Die Situation (meist) junger Studenten ist aber sehr oft anders. Die Studenten stehen am Anfang einer beruflichen (und auch privaten/familiären)Laufbahn und haben in den allermeisten Fällen noch keine längere Berufserfahrung, sie bewegen sich also auf sehr unsicherem Gebiet. Dazu kommen noch die schlechten Berufsaussichten im Anschluss an viele Studiengänge. Diese Ungewissheiten sind die Wurzel des Übels. Dies ist, mit einer, auf eine berufliche Erfahrung aufbauenden Weiterqualifizierung, nicht vergleichbar. Ausbildungsfähigkeiten, in fachlicher Hinsicht, sollte man nach fünf Jahren Berufserfahrung eigentlich haben. Didaktisch, methodisch u. pädagogisch ist es ja wohl auch nicht die Welt. Und eine Ausbilderpersönlichkeit hat man oder hat man eben nicht.

Hoffe ich habe keine Fehler im Text, den ich schreibe nach AdA (Atlas zur deutschen Alltagssprache) sonst kommen AdA (Angehörige der Armee) und entlarven mich als Rohrkrepierer.
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03.01.2008 01:36 Uhr von DerKenner
 
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@triumutant ... danke, du schreibst mir die Wörter: aus der Hand ^^

Die Profilneurose wollte ich ihm auch schon attestieren.

Du hast die Misere der heutigen Studenten punktgenau eingekreist und ins Schwarze getroffen.

In diesem Sinne ... ada, ada ..
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03.01.2008 01:43 Uhr von Waffelhaendler
 
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und: mir zudem nen super Einstieg in den neuen Tag geschaffen.
Der letzte Absatz hats wirklich in sich^^
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03.01.2008 03:03 Uhr von Sven_
 
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der NOIdS hat recht, aber bei den Bewertungen natürlich keine Chance gegen die Flut an Langzeitstudenten und solchen die noch davon Träumen welche zu werden ;)

Ich kenne genau 1 zukünftigen Studenten, der dort richtig ist. Allerdings weil er die Intelligenz dazu hat, er wird seinen 1er Abschluss machen und irgendwann sein Manager-Gehalt bekommen. Zurecht auch, wer die entsprechenden Voraussetzungen hat, dem sei es gegönnt.

Und der Rest? Die studieren weil sie nicht wissen was anzufangen und meinen, danach würden sie direkt an die Spitze der Gehalts-Kette fliegen. Und es gibt natürlich nichts tolleres, als ein Student, der Monat für Monat mit seinen tollen Ergebnissen angibt, und nach dem Studium sich zu den anderen 1/3-Studenten gesellt, die erstmal ein paar jährchen arbeitslos sind.

Nicht zu vergessen die Studenten, die nach einem halben Jahr erstma abbrechen und dann nochmal anfangen, auf Lehramt... dabei kommen dann Lehrer bei raus, bei denen gilt "zu gut für was schlechtes, aber zu schlecht für was gutes", die dann den Verstand unserer Kinder vergewaltigen und ihnen nichts ordentliches beibringen.

Aber ich bin froh, dass diese labilen Studenten, die beim Lernen von "Leistungsdruck" sprechen, niemals die Chance bekommen, durch eine Fehlentscheidung meinen Arbeitsplatz zu vernichten....

Ich freue mich schon auf das Minus ;) Aber es musste gesagt werden...
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03.01.2008 08:07 Uhr von titlover
 
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wo kriegt man die Drogen? will auch welche, vielleicht klappts dann ja besser mitm studieren :)
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03.01.2008 09:35 Uhr von jpanse
 
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wenn studieren: so beschissen ist und man keine perspektiven hat (so habe ich hier gelesen) warum tut man sich das dann an?

So schlimm kanns nicht sein, habe einen bekannten bei dem man glauben könnte er studiert rentner...
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03.01.2008 10:26 Uhr von denksport
 
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@NOIDS: einen ADA gab es bei mir an der FH ebenfalls, 2 oder 4 Semesterwochenstunden oder so, freiwillig zu belegendes Fach und in der Regel eher mehr so ein Schein für den man nicht unbedingt lernen braucht wenn man die Vorlesung besucht bzw. man braucht nicht die Vorlesung zu besuchen um den Stoff zu verstehen, nur leider war da Anwesenheitspflicht.
Ehm, wenn dies der gleiche ADA ist, dann Respkt für diese intelektuelle Leistung, viellicht solltest du BWL im Fernkursus studieren, falls nicht zu langweilig....
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03.01.2008 11:13 Uhr von Nihilist1982
 
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Naja, das harte Studentenleben! 90% der Zeit angeben was für geile Feiern man mitmacht und einem unter die Nase reiben das man morgens schön ausschläft! und die restliche 10% Rotz und Wasser heulen, wie hart das Leben ist und was man alles Ackern muß! (Naja, irgendwann müssen die 90% ja aufgeholt werden)

Aber die Studenten die ich kenne sind sicher die Ausnahme alle anderen ackern hart! :o)
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03.01.2008 11:18 Uhr von One of three
 
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Zu viele Versager studieren. Auch ich denke das ein Studium nicht von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Studenten oder deren Eltern abhängen sollte, sondern von der Eignung des Studierenden.

So umgeht man den Ausschuß, der nach völligem Versagen noch Lehramt studieren durfte - und jetzt unsere Kinder versaut - und auch viele der BWLer, die völlig neben der Realität laufen.

Psychopharmaka?
Sicher - nicht alle Studierenden sind gleichermaßen belastbar. Allerdings sollten sich die medikamentösen Studenten mal überlegen ob ein Studium das Richtige ist.

Zum Thema BWLer und "führende Positionen":
In der Firma, wo meine Frau beschäftigt ist, werden BWLer nur noch mit kurz befristeten Arbeitsverträgen eingestellt. So wird man sie schneller wieder los. Von 17 im Jahre 2007 eingestellten sind nur noch 2 da. Ursprünglich im Brand-Management Bereich eingestellt arbeiten sie jetzt im Finance-Bereich und bauen Excel-Tabellen. Da sitzen die richtig. Die aktuelle Führungsebene besteht aus altgedienten Mitarbeiter(innen), die sich "nach oben" gearbeitet haben und 10 mal mehr Kompentenz mitbringen als diese großmauligen BWL-Frischlinge. Motto "25 Jahre alt und 40 Jahre Berufserfahrung". Es sei noch erwähnt das die "Altgedienten" größtenteils keine akademische Ausbildung haben. Das Management hat gelernt - BWLer haben jetzt keine Chance mehr auf einen hohen Einstieg. Die Firma gehört übrigends zu einem "Global-Player" - wir reden hier von der deutschen Niederlassung dieses Players.
Schön, das jetzt auch die großen Firmen kapieren ...
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03.01.2008 11:35 Uhr von denksport
 
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@NoIDS: Ahja, mach doch. Nichts ist überzeugender als Leistung :)

Aber mach bitte nicht irgendso eine Art VHS-Kurs und behaupte dann du hättest studiert :)
Gibt´s genug von dem Typus.
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03.01.2008 13:43 Uhr von denksport
 
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Berufserfahrung: ist auf jeden Fall beruhigend, wenn man das Studium versaut, dann hat man immer noch eine Alternative -> Hätten mehr Studenten Berufserfahrung könnte man sich die Antidepressiva sparen...
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03.01.2008 15:16 Uhr von Isamu_Dyson
 
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studium ist im moment nur für reiche. denn sie können ungestört studieren, brauchen keinen nebenjob noch bafög.

bildung ist heutzutage wieder wie in ägypten...sie bleibt einer bestimmten klasse vorbehalten. alleine schon der fakt, das arbeitgeber lieber junge absolventen nehmen. da jeder normalbürger durch nebenjobs usw. seine studienzeit etwas verlängern muss, hat sie/er somit schlechtere aussichten bei der jobsuche.

abgesehen davon das dieser ganze zusätzliche stress sich auch auf die noten niederschlägt, da nicht jeder soviel zeit zum lernen hat, wie jemand der sich nicht ums geld kümmer muss.

2 klassen gesellschaft ist doch was feines.

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