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Hersteller verzichten auf Patente, um sich vor Produkt-Piraterie zu schützten

Eigentlich sollte der Patentschutz den Produzenten vor Produkt-Fälschern schützen, aber leider trifft das oft nicht mehr zu. Die chinesische Konkurrenz liest die Patentschriften, um mit Hilfe dieser Informationen das Produkt zu kopieren.

Deshalb halte man sich auch beim Anmelden von Patenten zurück. Heinrich Weiss sagte dies der "Financial Times Deutschland". Weiss ist Boss des weltweit größten Stahlwerksherstellers SMS Group. Genauso macht es auch der Kranhersteller Demag Cranes. Sie versuchen die Chinesen auf Distanz zu halten.

Das Problem sei, dass man eineinhalb Jahre nach der Patentanmeldung die Offenlegungsschriften einsehen kann. Diese könnten chinesische Experten ohne Probleme verstehen. Der Patentamtspräsident Schade sagte aber, ohne Patent habe man keinen internationalen Schutz.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hersteller, Produkt, Pirat, Patent, Piraterie
Quelle: www.netzeitung.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2008 15:13 Uhr von Goofy2666
 
+6 | -0
 
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@antriebswelle: um ein patent anzumelden bedarf es dieser patentschriften NICHT. wäre ja auch totaler blödsinn, weil die patentschrift nichts anderes ist als quasi die schriftliche bestätigung dieses patent inne zu haben.
was für eine patentanmeldung benötigt wird könnten sicher die chinesen, wie auch alle anderen selbst erstellen...

siehe Wikipedia "Patentschrift"
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02.01.2008 15:56 Uhr von Judgment
 
+10 | -15
 
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@Antriebswelle: Pfeife
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02.01.2008 17:24 Uhr von SORUS
 
+4 | -2
 
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Niemand will die chinesischen Sachen. Dabei sind sie doch so toll und gehen auch viel schneller kaputt :)
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02.01.2008 17:39 Uhr von mrorange83
 
+11 | -5
 
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Selbst schuld Sorry, aber es gibt 1000e Gründe keine Geschäfte mit China zu machen, nur mal ein paar:

Menschenrechte, Patentverletzung, Finanzielle Willkür, Unterdrückung der Tibeter und Taiwanesen, Extreme Schädigung der Umwelt und Natur...

Ließe sich endlos fortsetzen.

Aber solang die Leute ihren Kindern lieber schwermetallverseuchte Barbies zu Weihnachten schenken, ändert sich da wohl nix.
Die wären so schnell weg vom Fenster, wenn keiner mehr mit denen Geschäfte machen würde, aber dazu besitzen zu wenige Menschen ein Gewissen.
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02.01.2008 19:07 Uhr von Götterspötter
 
+7 | -0
 
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Die Kleinen hängt man für die Grossen rollt man den roten Teppich aus ... !!

Nur mal so als Vergleich ....

Da gibt es jetzt ein Gesetz, dass das falsche Downloaden von ein paar MP3-files .... etc. ..... unter Busgeld und Freiheitstrafe stellt ..... und wird mit "Kinderschändern" in eine zelle gesperrt !

Klaut man aber millionenschwere Patente und bedient sich am Urheberrecht im richtig grossem Stile .... verarscht die Wirtschaft des "Kundenlandes" !!!! Gefährdet die Existenz von Millionen von Arbeitern .......
Kommt sogar unsere Bundeskanzlerin zu einem "nach Hause" und täschelt einem noch die Glatze und sagt "wie grossartig" alles ist !!! Und ist sogar ein "gern gesehener Gast" bei seinem Opfern !!!!

Eigentlich sehr lustige Welt !!!

Bin mal gespannt wie China reagiert, wenn wir in ein paar Jahren derren Waren kopieren und uns aneigenen !!!!
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02.01.2008 19:26 Uhr von KingPR
 
+3 | -3
 
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China: wird gar nicht reagieren weil sie bis dann die USA unterworfen haben und damit der letzte Verteidiger westlicher Werte gefallen ist.
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02.01.2008 21:15 Uhr von Duke82
 
+1 | -0
 
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@Terrorstorm: Sobald eine Erfindung nicht als Patent angemeldet wird ist es Stand der Technik und darf somit nicht mehr als Patent angemeldet werden.

@Goofy2666:
"weil die patentschrift nichts anderes ist als quasi die schriftliche bestätigung dieses patent inne zu haben"

falsch: In der Patentschrift steht auch alles was neu und einzigartig an deiner Erfindung ist.
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02.01.2008 22:14 Uhr von Wilhelm-Tell
 
+2 | -1
 
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Aber "Umsverrecken": muss jede westliche Firma, Bank, Regierung, Organisation... mit China zusammenarbeiten, da diese ja scheinbar ein riesengrosses Marktpotenzial haben.
Fragt sich nur mit wessen Ware.
Wir stecken Millionen in die Forschung und Entwicklung eines Produkts, und die Chinesen stellen dann die Waren her, um unsere Märkte zu überfluten...?
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03.01.2008 03:02 Uhr von Nagra3
 
+1 | -0
 
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@ Wilhelm-Tell: die Japaner haben genau so angefangen und was ist jetzt, die sind Technisch der USA und Europa sehr fortgeschrittener, wir haben hier gerade mal DSL 16.000 und die Surfen schon mit 600Mb, China wird auch erst mal kopieren BIS ES EIGENE Ideen entwickelt, JAPAN WAR UND IST IMMER NOCH Nummer 1 in Wirtschaftsspionage.
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03.01.2008 07:38 Uhr von algates
 
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@Nagra3: Japan hat ganz andere Gründe für den wirtschaftlichen Erfolg. Hauptsächlich haben die sich nach dem Krieg die weltbesten Theoretiker geholt und ein paar neue Produktionsverfahren eingeführt. Auch die Arbeitsmoral ist ein wenig anders als in den meisten anderen Ländern. Da wird nicht um Punkt 17 Uhr alles weggelegt und heimgegangen.
Viele andere Länder hatten kein Interesse an Veränderung und so sind alle hellen Köpfe nach Japan, wo sie auf offene Ohren stießen.
Ihre Position in der Welt haben sie sich allemal durch Mut und Fleiß erkämpft und mit Sicherheit verdient!
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03.01.2008 13:46 Uhr von Marodeur2
 
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Der Punkt der Sache ist doch, dass es riskant ist Patente anzumelden derzeit. Das ist schlimm, denn dadurch sind Erfindungen nicht mehr sicher vor einfachen Re-Engeneering, das heißt die Produkte können relativ schnell kopiert werden. Das bedeutet aber das die Gewinne die das Produkt bis dahin abwerfen kann deutlich geringer sind, ergo wird es seine Entwicklungkosten nicht mehr reinholen. Auf der Strecke bleiben also die Innovationen, es hemmt die Entwicklung gewaltig.
Ich weiß nicht wozu diese Offenlegung nach anderthalb Jahren gut sein soll, und wenn sie so missbraucht wird das Piraten die Produkte leichter nachmachen können in großem Stil, dann sollte man diese Offenlegung einfach abschaffen.
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04.01.2008 13:59 Uhr von Marodeur2
 
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@AMB: Das klingt plausibel, doch müsste es auch möglich sein dort einen guten Kompromiss zu finden.

Für Fälle wo ein Staat PAtentrechte nicht anerkennt müsste eigentlich, meiner Meinung nach, die WTO eingreifen.

Bei Medikamenten in Afrika, auch bei AIDS, eine Ausnahme zu machen halte ich für falsch, denn auch hier gilt leider das folgende: Wenn heute das Patent gebrochen wird um Millionen von Menschen zu retten, werden morgen keine neuen Medikamente mehr hergestellt da die illegalen Plagiate überall auf der Welt das Original verdrängen und damit die einbringung der immensen Entwicklusnkosten verhindern. So sehr es kurzfristig gesehen plausibel und verständlich und notwendig erscheinen mag, so sehr wird es mittel- und langfristig verheerende Wirkungen haben die weit dramatischer sind.
Gegen Aids hilft v.a. eins: hört nicht auf den Papst oder andere religiöse Dummköpfe!
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05.01.2008 11:17 Uhr von JGMSN5
 
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@ mrorange83: zum großteil falsch die amerikanischen firmen sowohl als auch die europäischen firmrn siedeln sich dort an weil man ja viel geld mit seinem produkt verdieinen will und dabei vergessen alle daß damit die europäische wirtschaft kaputtgemacht wird es gilt ja schließlich geiz ist geil aber alles füer umme haben wollen jeder will viel verdienen denn für umme arbeite ich auch nicht und daß geht auf lange sicht in die hosen.
und glaub es mir ich weiß wovon ich rede
es gibt ein gutes buch zu diesem thema leider momentan nur in english
die kriegserklärung der chinesen an amerika aber nicht mit waffen sondern nur in wirtschaftlicher hinsicht

gruß
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23.02.2008 19:17 Uhr von ari99
 
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Patente ? Witznummer !

Stell dir mal vor du hast ne Wahnsinnsidee....

Pech gehabt !

- Das Geld ( das du ehh nicht hast ! ) um ein Patent zu erhalten kannst du dir sparen.
Versuche lieber gleich deine Idee ins Ausland zu verkaufen , das dürfte für dich so ziemlich die einzigste Chance sein von deiner Idee mitzuprofitieren....

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