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USA: Nur 50 Euro Finderlohn für Rückgabe eines 185.000-Dollar-Schecks

Im US-amerikanischen Norwich hat ein Finder für die Rückgabe eines 185.000-Dollar-Schecks nur einen Finderlohn von 50 Dollar erhalten. Der 47-jährige Finder gilt selbst als arm. So ist er unter anderem auf Lebensmittelbeihilfen angewiesen.

Der Angestellte eines Schnellrestaurants erklärte unterdessen auch, dass er selbst keinerlei Ambitionen hatte, den Scheck zu seinen Gunsten einzulösen.

Ausgestellt war der Scheck auf die Nichte eines Hausbesitzers. An diese hatte der Finder den Scheck schließlich zurückgegeben.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: USA, Euro, Dollar, Rückgabe, Finder, Scheck, Finderlohn
Quelle: www.rp-online.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2008 11:12 Uhr von Lucky Strike
 
+36 | -2
 
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Undank ist der Welten lohn: da ist jemand mal so ehrlich und bekommt dafür nur Hohn und spott. Da fragt man sich doch wirklich, warum noch ehrlich sein?
Man wird als ehrlicher Mensch eh nur übern Tisch gezogen.
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02.01.2008 11:35 Uhr von OngBak
 
+14 | -5
 
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tja, hätte er lieber die Kohle behalten sollen Wenn man ehrlich ist, wird man heutzutage nur noch bestraft. Vor allem hier in diesem Mafialand!
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02.01.2008 11:42 Uhr von ledeni
 
+11 | -3
 
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Den Scheck: hätte er selber nicht einlösen können da er auf jemand bestimmtes ausgestellt war.

Bargeldfunde würde ich persönlich behalten.
Portmonais würde ich nachschicken falls Adresse vorhanden.
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02.01.2008 12:00 Uhr von _BigFun_
 
+20 | -4
 
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Rechtsempfinden: Wenn man etwas findet, was einem nicht Gehört, sollte einem eigentlich nicht in einen Gewissenskonflikt werfen. Man sollte immer überlegen, das es fast immer jemanden gibt, den der Verlust schmerzen tut. Obs die Oma ist die aus Versehen ihre Rente verloren hat, ob´s das Frühstücksgeld von klein Egon iss, oder die Million die der Bonze im Villenviertel vor der Haustür stehen lies, das Zeugs gehört einfach nicht dem Finder. Und man sollte die Ehrlichkeit auch nicht verspotten, auch wenn sie nicht entsprechend belohnt wird, denn man ist ja nicht Ehrlich um eine Belohnung zu erhalten sondern um ein reines Gewissen zu haben, oder würde man ruhig schlafen können, würde man wissen, dass die Oma nun einige Monate nichts ordentliches zu Essen kaufen kann, oder dass die Million eine Spende für das örtliche Waisenhaus sein sollte.

Wir denken heute leider viel zu oft an uns selber, das andere auch Leben müssen, Wünsche haben und Fehler machen - ist vielen leider egal. Würdet ihr euch nicht auch drüber freuen, wenn man euch das zurückgeben würde, was ihr verloren habt?
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02.01.2008 12:54 Uhr von wixbubi
 
+3 | -1
 
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^^ist auch: in der Quelle teilweise falsch, in der Überschrift €, im Text selber $.....
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02.01.2008 13:32 Uhr von Sturmwind74
 
+3 | -2
 
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Finderlohn: in Deutschland sieht es derzeit so aus :

Bürgerliches Gesetzbuch Paragraph 971

"Der Finder kann vom Empfangsberechtigten einen Finderlohn verlangen".

Das Gesetz sagt auch was zur möglichen Höhe des Finderlohns. Beträgt der Wert des Fundgegenstandes bis zu 500 EURO, dann sind fünf Prozent eben dieses Wertes als Finderlohn angesagt. Ist der Wert höher, dann sind es drei Prozent.

Tja, wär der arme Kerl mal in Deutschland fündig geworden ^^
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02.01.2008 13:58 Uhr von nikehacker
 
+1 | -1
 
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Unfaire Welt: Hallo gehts noch, wie engstirnig muss man als Bonze sein?
Da ist jemand schon schlecht dran, der das Geld sicherlich besser hätte gebrauchen können - Aber nein er ist wenigstens ehrlich und gibt es zurück.
Wie dreist kann man sein, so jemanden mit 50$ zu "verhöhnen". Vor allem: Demjenigen, der den Scheck ausgestellt hat tut nen bisschen mehr Finderlohn auch nicht weh
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02.01.2008 15:58 Uhr von owni
 
+0 | -2
 
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ein Armutszeugnis für den rechtmäßigen Besitzer.Aber btw, gibt es nicht ein Gesetz was den Finderlohn regelt?
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02.01.2008 16:57 Uhr von Phyroad
 
+6 | -0
 
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Habe mein Handy verloren bei meiner Krankenkasse, als ich eine Bescheinigung abgegeben habe ist es aus der Tasche gefallen, der Finder hat dann von meinem Handy (Samsung D600, 2 Jahre alt) meine Freundin angerufen.

Hab es dann abgeholt und hab ihm dann 50€ gegeben.
Er wollte das Geld erstmal nicht haben, habe aber darauf bestanden dann solle er doch seiner Frau was schönes kaufen (kurz vor Weihnachten 2006)

mfg
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02.01.2008 17:22 Uhr von Renay
 
+2 | -1
 
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50€ is ok: Das is ja genauso wie wenn er nur die Bankkarte von dem gefunden hätte auf dem 10 Millionen drauf sind,damit hätte er auch nichts anstellen können.
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02.01.2008 17:50 Uhr von alomerov
 
+1 | -1
 
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@big fun: klar jeder würde sich freuen, aber dann soll man die freude doch angemessen ausdrücken,
@all
ausserdem, wass soll er mit dem check, wenn er auf einen namen ausgestellt wurde, kann nur der den check einlösen man kann da als finder sowieso nichts tun, als ihn wegwerfen
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02.01.2008 18:07 Uhr von Ludwig-Wiliams
 
+1 | -1
 
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@ledeni: Nicht unbedingt, ein Scheck ist ein keine feste Person gebunden zumindest in Deutschland nicht. Wenn es an eine Person gebunden sein soll muss man spezielle Schecks bei Geldinstituten ordern.
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02.01.2008 19:03 Uhr von coke1984
 
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Ja und, soll sich freuen der Typ! Anders als ledeni oben gesagt hat kann zwar jeder einen Scheck einlösen, egal auf wen der ausgestellt ist (und das ist nicht nur in DE so, sondern weltweit einheitlich), allerdings lässt sich nachvollziehen, auf welches Gegenkonto der Betrag eingezahlt wurde - bei unrechtmäßiger Verwendung lässt sich das auch relativ unkompliziert wieder rückgängig machen, da der (unrechtmäßige) Scheckeinreicher für einen Zeitraum von 2 Wochen nicht über das Geld vefügen kann.

Davon mal abgesehen wird derjenige, der den Scheck verloren hat, ihn mit sicherheit sperren lassen, dass es garnicht erst zur Kontobelastung kommt. Von dem Standpunkt aus gibt es auch sogesehen keinen Gegenwert des Schecks, auf den man einen bestimmten Prozentsatz an Finderlohn verlangen könnte - ein toter Scheck ist nunmal nichts anderes als bedrucktes Papier...
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02.01.2008 20:35 Uhr von samzung
 
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so und so: Natürlich wäre es bei so einem Betrag, auch wenns nur ein Scheck war, ein fairer Zug gewesen mal etwas mehr springen zu lassen.
Auf der anderen Seite ist der Satz "...Nichte eines Hausbesitzers" (wie auch in der Quelle) besonders lächerlich.
Wer hier ist nicht Nichte oder Neffe, Sohn oder Tochter, Bruder oder Schwester eines Hausbesitzers?

Da hier nicht steht was es damit auf sich hat wäre ich mit Beleidigungen und Bonzenrufen etwas vorsichtiger - war der Scheck beruflicher oder privater Natur, wofür wird er eingesetzt usw!?
185.000 Dollar werden von "Nichten von Hausbesitzern" nicht grundsätzlich für Drogen ausgegeben....
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02.01.2008 21:39 Uhr von Denis_the_menace
 
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Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten: So wie ich das amerikanische Rechtssystem kenne, ist es doch bestimmt möglich die Besitzerin auf eine Entschädigung in Millionenhöhe zu verklagen?! = )

Aber es stimmt wirklich: Heutzutage sind manche Tugenden wie Anstand und Dankbarkeit oder einfach nur ein gewisses Maß an Gerechtigkeitsempfinden kaum noch vorhanden.
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02.01.2008 21:54 Uhr von Millionphoenix
 
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Habe mal: eine Geldbörse mit 500€ + Ausweiße wie Perso, Bankkarte, Führerschein e.t.c gefunden und dank des Personalausweißes auch jener Person zurückgegeben, der es gehört.
Was ich bekommen habe? Ein trockenes Danke...
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02.01.2008 23:29 Uhr von jsbach
 
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Mit ist mal die Geldbörse vom Wagendach gerutscht, alle Papiere, Karten, Geld etc. drinnen. Der ehrliche Finder bei mir an der Haustür am Abend abgeben. 70 D-Mark Bargeld waren in der Börse, nen 50er habe ich ihm gegeben und die wollte der junge Mann erst gar nicht annehmen.

Wenn ich da an die Lauferein, Sperren, Neuausstelungen etc. denke auf jeden Fall viiiiel teuerer als der 50-Markschein.
Hat sie dann doch genommen.
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03.01.2008 00:37 Uhr von _BigFun_
 
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@alomerov: Ist man nur ehrlich um Anerkennung zu bekommen - oder eine Belohnung - komm sei mal ehrlich du bist doch kein solch ein Mensch, der etwas nur macht, damit es andere Bewerten und dich als tollen Hengst ansehen - kein Funken Ehre im Leib? Ne das glaub ich nicht von dir.
Bei mir lag mal ein Geldbeutel mit 30 DM vorm Haus - Kreditkarten Ausweis usw. die Frau war überglücklich als ich ihr das Teil zurückgab, nachdem ich sie angerufen hatte.
Ich wollt weder was haben - noch hab ich mich darauf gehofft, einzigst was ich hoffe ist, dass es mir auch so geht, falls ich mal etwas verliere. Ehrgefühl ist nicht nur was für Polizisten und Soldaten!!!
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03.01.2008 10:04 Uhr von wilbur245
 
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selbst schuld: wer so einen Scheck verliert hat offenbar soviel das es nicht drauf ankommt...... ich hätte den eingelöst.
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03.01.2008 13:51 Uhr von Lucky Strike
 
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kleine Geschichte zum Thema Ehrlichkeit: ist mir vor einigen Wochen passiert.
Vor mir am Geldautomaten ne Frau. Die macht irgendwas und geht weg. ich geh zum Automaten: Steht die Frage "Möchten Sie fortfahren" ich hab dann mal aus reiner Neugier auf Ja gedrückt und zu meinem Erschrecken bin ich in das Auswahlmenü zum Abheben von Geldbeträgen gekommen.

Die Frau hat Ihre Karte eingesteckt, pin eingegeben, hat ggf etwas gemacht und bei unseren automaten muss nur am anfang die pin eingegeben werden. danach ist die einfach weg.

Ich war übrigens so ehrlich und hab das Konto nicht leer geräumt sondern bin auf Abbrechen und hab die Karte an der Information der Bank abgegeben.

wollte mein Karma verbessern :D
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03.01.2008 15:18 Uhr von WhisperVoice28
 
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Anzeige als Dank: Ich hab mal beim einkaufen im C&A eine Brieftasche gefunden von einem älterm Herrn.
Alles mögliche an Papiere und Kleingeld. Keine Scheine..
Als ich es Ihm nachhaus brachte, beschuldigte er mich des Diebstahl und rief die Polizei.
Er sagte damals aus es seien ca 250-300 Euro drinnen gewesen,und meinte ich hätte es entwendet...
Nun ich habe nicht einen Cent da weg genommen..
Entweder hat es vorher jemand gefunden und den rest einfach wieder weg geworfen oder dieser Herr hat gelogen...

Da überlegt man sich das auch Mal 2x, ob man noch mal son Scheiss durch machen mag..
Da is man schon so "nett" und gibt sowas ab,könnte mich ja auch nen Scheiss interessieren und dann bekommt man fast ne Anzeige als Dankeschön
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04.01.2008 13:13 Uhr von Premier-Design
 
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ehrlich währt am längsten Wäre ich der Besitzer des Schecks gewesen, ich hätte dem Finder deutlich mehr gegeben.
Vor einigen Jahren, als ich auf Projektreise in Wien war, hat ein Kumpel von mir ein Portemonnaie gefunden, mit allerlei Dokumenten und 60 €. Daraufhin haben wir die den Wohnort ausfindig gemacht, und das ganze persönlich bei dem Herrn vorbeigebracht. War ein Kroate, der seine Arbeitserlaubnis in der Geldbörse hatte und ausserdem überglücklich über unseren Fund. Das Geld hat er uns gegeben, die Papiere wären deutlich mehr wert gewesen. Wir haben dann jeweils ein schönes Schnitzel gegessen und Hefeweizen getrunken von dem Geld. Ich stell mir das auch sehr angenehm vor, wenn ich hier in Hamburg mein Portemonnaie verliere und jemand, z.B. ein Tourist aus Wien, macht sich extra die Mühe, mich ausfindig zu machen, um mir dieses wiederzubringen.

Ach ja: das Schnitzel und das Bier haben durch das gute Gewissen gleich doppelt so gut geschmeckt! :-)
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04.01.2008 15:54 Uhr von Lucky Strike
 
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@voice, das is ja mal die höhe: die meisten interessieren sich doch sowieso nur fürs bargeld. wie oft kommt es vor, dass man einfach die scheine rausholt und den rest wegwirft.
aber ob da jetzt 300 Euro drin waren oder nicht. der sollte dankbar sein.

allein die zeit, der streß und das geld (z.B. durch benzin, telefon und ersatzkartengebühren), was verloren geht, ist weitaus mehr wert als 300 Euro (zumindest für mich)
ich hab einmal mein geldbeutel verloren und das war ein ganz schöner act bis ich alles gesperrt hatte und dann wochenlang auf die ersatzkarten und den perso etc warten musste.

ich persönlich hätte wahrscheinlich diesen frechen heini wegen verleumdung angezeigt.
aber lass mich raten. die polizei hat wahrscheinlich auch gedacht bzw in abwesenheit des kerls gesagt, dass er ein idiot ist :)

ich persönlich hab ne kette am geldbeutel und auf veranstalltungen wie jahrmarkt, fastnacht etc lass ich grundsätzlich alles zuhause bis auf den perso und bargeld. wenn dann etwas verloren geht ist der schaden wenigstens begrenzt und ich muss weder ec-, kreditkarten oder krankenkärtchen sperren lassen

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