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Wenn Studenten aus Internet kopieren: 50.000 € Strafe und Exmatrikulation drohen

Schätzungen besagen, dass rund 25 bis 30 Prozent der studentischen Aufsätze Plagiate sind. In einer Befragung unter Leipziger Soziologie-Studenten gaben sogar 90 Prozent der Studenten ihre Bereitschaft zu, sich per Copy-Funktion fremder Textpassagen zu bedienen, zwei würden auch ganz abschreiben.

Erkennbar seien solche Kopien oft am uneinheitlichen Schreibstil. Eine in der Uni Bielefeld eigens zur Identifizierung von Niederschriften eingesetzte Spezialsoftware konnte dennoch bislang nur rund 15 Plagiate enttarnen. Das liege u. a. daran, dass nur selten eins zu eins kopiert wird.

Die Strafen für das Plagiieren können empfindlich sein. In NRW droht eine Geldstrafe von 50.000 Euro. Wer sich erwischen lässt, muss mit einer Abmahnung rechnen. Beim zweiten Mal droht die Exmatrikulation.


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WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Internet, Strafe, Student
Quelle: www.focus.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2008 21:53 Uhr von Jimyp
 
+9 | -9
 
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Naja wenn man es richtig macht ist die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, sehr gering! ;)
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01.01.2008 22:38 Uhr von jsbach
 
+7 | -6
 
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Getrickst wurde da schon immer. aber wie heisst es... nur nicht erwischen lassen. Aber bei den angedrohten drastischen Strafen, wird es sich künftig schon einer überlegen, da noch abzukupfern. Es sei denn, der reiche Herr Papa, bezahlt den "Kleinkram".
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01.01.2008 22:39 Uhr von DerKenner
 
+6 | -7
 
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Student, aber zu blöd zum selber formulieren? Naja: auf jeden Fall die 25 - 30% aller Studenten, die die Plagiate nötig haben, werden es 99%ig eh nicht schaffen. Studiengebühren sind zwar alles andere als akzeptabel, aber in diesen Fällen zu exmatrikulieren ist doch kontraproduktiv. Lasst sie einfach die Gebühren brav weiterzahlen. ^_^
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02.01.2008 00:11 Uhr von Maestro79
 
+18 | -6
 
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@DerKenner: Viele Studenten sind nicht zu blöd, um die Sätze selber zu formulieren, sondern zu faul.
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02.01.2008 00:12 Uhr von chimera1000
 
+4 | -12
 
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Sonst: könnten nur 12 Prozent von denen studieren,also lasst die lieber kopieren und gebt ihnen nachher ne gute Anstellung in der Chefetage,dann machen sie sich sowieso kaputt mit dem Diazepam.
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02.01.2008 00:12 Uhr von premois
 
+5 | -1
 
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Nur wo ist die Grenze? "[Ein] Plagiat ... ist die Vorlage fremden geistigen Eigentums bzw. eines fremden Werkes als eigenes oder Teil eines eigenen Werkes." (Wikipedia).
Ein Plagiat wird somit zum Zitat wenn man es solches kenntlich macht. Ordentliches Zitieren steigert auch die Qualität eines Aufsatzes und zeugt von wissenschaftlichem Arbeiten. Das sollte jemand mal den Soziologie-Heinis verklickern.

Nur frage ich mich ab welchem Prozentsatz an Zitaten, trotz guter eigener Ideen, die Arbeit leidet. Aber wenn man 20-30% Zitiert ist sicher noch alles im grünen bereich. Teilweise muss man als Student auf bekanntes Wissen zurück greifen, man kann nun wirklich nicht jedes mal das Rad neu erfinden.
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02.01.2008 00:23 Uhr von norris2008
 
+8 | -16
 
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lol 50.000 Euro: hahaha, aber wenn man den Lehrer krankenhaus schlägt, muss man keinen Cent zahlen ^^
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02.01.2008 11:20 Uhr von Fixer
 
+3 | -2
 
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Manchmal gehts nicht anders War das bei euch nie so, dass ihr was schreiben musstest, aber in der quelle war das genauso geschrieben, wie ihr es auch gemacht hättet? am anfang gibt man sich noch die mühe, ändert den satzbau, sucht sich synonyme, nur damit der satz das gleiche aussagt, nur mit anderen worten. aber irgendwann kopiert man halt. wie schon gesagt wurde " man kann nicht jedes mal das Rad neu erfinden". aufpassen muss man halt nur bei sätzen mit vielen fremdwörtern oder so, oder fachspezifische wörter, da muss man halt mal selber mitdenken...
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02.01.2008 11:46 Uhr von de_Bade
 
+3 | -4
 
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Beim zweiten Mal droht die Exmatrikulation. Warum nicht gleich beim ersten mal? Jeder weiß dass es verboten ist.
Ich will das abschreiben eines Textes ja nicht mit einer Straftat vergleichen (obwohl es das unter Umständen sogar ist) aber bei einer Straftat gibt´s ja auch kein: ok, diesmal drücken wir noch ein Auge zu, aber beim nächsten mal...

Es ist verboten und wer sich nicht dran hält sollte bestraft werden.
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02.01.2008 12:40 Uhr von Ammy
 
+3 | -1
 
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@de_Bade: sicher gibts bei Straften auch ne 2. Chance, deshalb bekommt man beim ersten mal auch meistens noch Bewährung(falls die Tat nicht zu schlimm is), beim zweiten mal aber nicht mehr ...
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02.01.2008 12:47 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
+3 | -2
 
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Kopieren wird oft genug von Profs unterstützt: Denn wir haben in Deutschland ein ziemlich verstaubtes Lehrsystem. Als Student muss ich in einigen Semestern soviele Dokumentationen abgeben, dass ich gar nicht mehr zum lernen kommen würde.

Doch leider brauchen die Profs etwas von uns Studenten in der Hand, damit er ein Häckchen machen kann in seiner Liste. Kopiert oder auch nicht, egal!

Ausserdem stimmt das wirklich, dass viele Texte und Themen schon so oft behandelt wurden, dass die Sätze schon derartig optimiert sind, dass eine andere Formulierung des gleichen Inhalts nicht nur unnötig ist, sondern auch noch den Text verschlechtern würde.

Abschreiben ist eine ganz normale Angelegenheit. Das war schon immer so, ist so und wird immer so sein. Und wär jetzt härtere Strafen fordert, der ist in meinen Augen nicht ganz richtig im Obergestüb. Nur so meine Meinung
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02.01.2008 13:56 Uhr von peteradolf86
 
+1 | -1
 
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Kommt auf die Situation an: Wie einige hier auch schon schrieben, kommt es eben auf die Situation an, manchmal ist ein Teil von einem Text schon so formuliert wie man es auch selbst geschrieben hätte, und auch schon so weit "optimiert".
Allerdings finde ich es auch nicht in Ordnung dass manche komplette Ausarbeitungen einfach 1:1 kopieren und sie dann als ihr eigenes Werk ausgeben wollen. Sowas kann man nicht tolerieren, da es jedem anderen gegenüber unfair wäre, der sich die Mühe gemacht hat, und wirklich selbst was, unter hohem Zeitaufwand, ausgearbeitet hat.
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02.01.2008 14:12 Uhr von Username
 
+2 | -0
 
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Hmm: Naja nicht nur die Studenten machen das! Ich musste mal für ne Klausur lernen und hatte als Orientierung die Skripte der Vorlesung. Nun dachte ich: Ok, les ich mal was Wikipedia dazu sagt. Da musste ich dann feststellen, das die Skripte nur eine Stichwortversion der dazugehörigen Wikipediaartikel waren. Der Prof hatte also einfach die Texte komplett übernommen und nur ein paar Spiegelstriche davorgesetzt. Wenn das so läuft, dann kann ich auch Professor spielen.
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02.01.2008 17:46 Uhr von Enny
 
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zu einfach: Wer es sich zu einfach macht und aus dem Internet abkopiert der hat es nicht anders verdient.
Einfach so umschreiben das es nicht auffällt. Als Student hat man doch diese zeit.
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02.01.2008 18:42 Uhr von casa-casa
 
+1 | -0
 
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das Rad neu erfinden??! natürlich gibt es bestimmt Formulierungen, die schon nahezu perfekt ausformuliert sind.. Genau aus diesem Grund gibt es ja auch die Möglichkeit zu zitieren.

Und wenn man von sich aus (d.h. ohne von einem anderen Text Kenntnis zu haben, der die gleiche Idee ähnlich formuliert) auf die Formulierung kommt, ist das auch kein Plagiat. Es wird ja erst zu einem Plagiat, wenn man weiß, dass es die Formulierung schon gibt und man sie übernimmt ohne einen Verweis auf die Quelle anzugeben.
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02.01.2008 19:35 Uhr von KingPR
 
+0 | -0
 
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Dummköpfe: Ich bin noch in der 11 Jahrgangsstufe, aber so dumm, unsere Arbeiten einfach aus dem Internet zu klauen sind selbst wir nicht^^
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02.01.2008 23:25 Uhr von Hier kommt die M...
 
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lol: die armen Studentren aber auch^^ Müssen sie ihr Gehirn eben selber etwas anstrenegen, später nützt ihnen abschreiben ja auch nix mehr...im echten Leben :)
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03.01.2008 13:03 Uhr von MauriceVIP
 
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Verständlich!? 1+1=2

Wer zu dem gleichen Ergebnis kommt, hat abgeschrieben.

Sehr vereinfacht natürlich :)

Aber das, was die Studis zu Papier bringen, haben sie nun mal irgendwo gelesen oder der Prof hats vorgetragen. Und bei Aufsätzen muss man auf die Literatur zurückgreifen. Kein Wunder das die Ergebnisse ähnlich sind und immer ähnlicher werden.

copy und past ist natürlich nicht die feine Art. Gehirnschmalz muss schon dabei sein.

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