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Dresden: Naturschützer von "Robin Wood" besetzten Buche im UNESCO-Welterbe-Gebiet

Rund 15 Aktivisten der Umweltschutzbewegung "Robin Wood" haben die Silvesternacht auf einer etwa 200 Jahre alten Buche verbracht. Sie wollten damit gegen die geplante Waldschlößchenbrücke in dem von der UNESCO geschütztem Welterbe im Dresdner Elbtal protestieren.

"Gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern haben wir um Mitternacht auf das neue Jahr angestoßen", so die Besetzerin Sara-Ann Lampmann (25). "Wir werden bleiben, bis wir sicher sein können, dass der Baum stehen bleibt", sagte Lampmann noch.

Die etwa 15 "Robin Wood"-Aktivisten und auch Brückengegner, demonstrieren bereits seit dem 12. Dezember 2007 gegen die Rodung für den Brückenbau.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Dresden, Natur, UNESCO, Gebiet, Robin Wood
Quelle: www.ln-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2008 20:59 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Ein mutiger Einsatz der Mitglieder für die Erhaltung und gegen die „Verschandelung“ des schönen Elbtals. Ob sich dieser Einsatz lohnt, wage ich allerdings zu bezweifeln.
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01.01.2008 22:57 Uhr von E-Woman
 
+3 | -1
 
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Auch eine Möglichkeit: die Politiker wachzurütteln. Greenpeace oder die Endlagergegner machen das ja schon lange. Aber ob dies bei den „Oberen“ ankommt? Wenigstens der Versuch ist schon bei diesen Wetterverhältnissen mehr als erstaunlich..
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01.01.2008 22:59 Uhr von Schwarzmaler
 
+1 | -4
 
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Verschandelung des Elbtals? Ich finde, eine Reduzierung des Staus zu den Stoßzeiten in der Ecke bringt der Natur wesentlich mehr durch die Einsparung von Treibstoffen, als dieser eine Baum und was wieder alles an besonderen Tierchen gefunden wurde und noch wird. Und der Entwurf sieht nun wirklich nicht so schlimm aus, dass er das Elbtal verschandeln würde, da gibt es wesentlich schlimmere Bauten. Bei manchen Initiativen scheint das Motto wirklich zu sein: "Hauptsache dagegen..."
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01.01.2008 23:41 Uhr von Mr.Gato
 
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Zu spät Genau DAS wär der richtige Zeitpunkt gewesen den Baum zu fällen.
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02.01.2008 12:04 Uhr von snm
 
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@ Schwarzmaler: Welche Staus?

Gemessen an anderen Städten hat Dresden auch ohne neue Brücke kein großes Verkehrsproblem. Ich denke da stehen eher andere wirtschaftliche Interessen im Vordergrund.

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