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Gestörter Schlaf kann Diabetesrisiko erhöhen

Forscher der "University of Chicago" haben herausgefunden, dass nicht durchgehender, unruhiger Schlaf den Körper schädigt. Sollte die Schlafphase unterbrochen werden, so schadet dies der Fähigkeit des Körpers, den Blutzucker zu regulieren, so die Forscher um Dr. Esra Tasali.

Dies steigere höchstwahrscheinlich das Risiko an Typ 2 Diabetes zu erkranken. Bei diesem Typ ist der Körper entweder resistent gegenüber Insulin oder produziert zu wenig, um den Blutzucker zu steuern. Dazu untersuchten die Forscher neun Freiwillige in guter körperlicher Verfassung.

Sie fanden heraus, dass es nicht einmal notwendig sei, gänzlich aufzuwachen - die Schlafphase sei schon durch leichten Lärm so gestört, dass es dem Körper schaden könne, so Dr. Tasali. Schon nach drei Tagen war die Fähigkeit, den Blutzucker zu regulieren, 25 Prozent geringer.


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WebReporter: Waffelhaendler
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Schlaf, Diabetes
Quelle: hosted.ap.org

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2008 23:47 Uhr von BenPoetschke
 
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Eine Untersuchung: mit neun Freiwilligen ist aber verdammt repräsentativ...

Ob die restlichen 75 Prozent Regulierungsfähigkeit nicht vielleicht ausreichen? Normalerweise hat so ein Regelmechanismus doch ausreichend Toleranzreserven?
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02.01.2008 00:15 Uhr von Waffelhaendler
 
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naja: naja ich denk mal, wenn man für sowas nen anfälliger typ ist, dann sind die 25% eventuell schon recht wichtig...naja, man wird das sicherlich noch genauer erforschen. dass 9 freiwillige reichlich wenig sind, stimmt schon, mal sehen, ob das noch allgemeingültig wird.
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04.01.2008 11:36 Uhr von zenon
 
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Super Untersuchung! Ständig kommen neue Studien, die lediglich besagen, dass bei ungesunder Lebensweise oder wie in diesem Fall schlechter Schlaf Risiken birgt!

Tolle Erkenntnis...
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06.01.2008 00:34 Uhr von Naddel1408
 
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repräsentativ? also bei 9 untersuchten Personen ist dies für mich keine Studie.
glaube nicht das uns diese "studie" wirklich beschäftigen sollte-
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06.01.2008 23:20 Uhr von Hier kommt die M...
 
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repräsentativ ist das nicht..aber vielleicht ein Anlass, das mal etwas weiter gefächert zu untersuchen? Klingt schon etwas bedenklich so..aber vllt. geht das ja auch wieder zurück, wenn die Schlafstörungen weg sind..
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07.01.2008 21:57 Uhr von VolKeu
 
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Muss -: dem Kommentar von Ben Poetschke zustimmen.
Nicht gerade sehr repräsentativ mit neun Freiwilligen, oder?
Trotzdem eine interessante News. ...
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07.01.2008 22:06 Uhr von medimorph
 
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Nicht wirklich neu: ist dieser Sachverhalt, schon vor 10 Jahren wurde in der Forschung ein Zusammenhang von Schlafphasen und der Inzidenz zum Typ-II-Diabetes (hier insbesondere die Insulinresistenz) erkannt. Damals wurden die Glitazone als Wirkstoffgruppe erforscht und in der Therapie der Insulinresistenz erfolgereich eingesetzt. Weitere Möglichkeiten des R-Diabetes bilden die Glinide, bekanntester Vertreter ist das Repaglinid (in Deutschland: NovoNorm). Auch hier gibt es einen Zusammenhang zwischen Schlaf und Blutzuckerspiegel.
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08.01.2008 21:51 Uhr von HammyGirl
 
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Also das: ist nicht wirklich eine neue Erkenntnis, dass kurzer und unterbrochener Schlaf schlecht für die Gesundheit ist.

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