Gestörter Schlaf kann Diabetesrisiko erhöhen
Forscher der "University of Chicago" haben herausgefunden, dass nicht durchgehender, unruhiger Schlaf den Körper schädigt. Sollte die Schlafphase unterbrochen werden, so schadet dies der Fähigkeit des Körpers, den Blutzucker zu regulieren, so die Forscher um Dr. Esra Tasali.
Dies steigere höchstwahrscheinlich das Risiko an Typ 2 Diabetes zu erkranken. Bei diesem Typ ist der Körper entweder resistent gegenüber Insulin oder produziert zu wenig, um den Blutzucker zu steuern. Dazu untersuchten die Forscher neun Freiwillige in guter körperlicher Verfassung.
Sie fanden heraus, dass es nicht einmal notwendig sei, gänzlich aufzuwachen - die Schlafphase sei schon durch leichten Lärm so gestört, dass es dem Körper schaden könne, so Dr. Tasali. Schon nach drei Tagen war die Fähigkeit, den Blutzucker zu regulieren, 25 Prozent geringer.