01.01.08 19:26 Uhr
 468
 

Großbritannien: Werbung für zucker- und fettreiche Produkte im Kinder-TV verboten

In Großbritannien ist seit dem heutigen Dienstag die Werbung für Produkte, die reich an Fett, Salz oder Zucker sind, im Kinderfernsehen verboten.

Bei Fernsehsendungen, die Kinder und Jugendliche als Zielgruppe haben, darf keine Werbung für solche Produkte ausgestrahlt werden.

Somit will man die steigende Anzahl von Fettleibigen in Großbritannien eindämmen und Kinder nicht unnötig dem Verlangen nach ungesunden Proukten aussetzen.


WebReporter: Waffelhaendler
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, TV, Großbritannien, Werbung, Produkt
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Jerusalem-Frage: EU erteilt Netanjahu Absage
Österreich: ÖVP und FPÖ kippen das absolute Rauchverbot
Wladimir Putin besucht überraschend Syrien und ordnet Teilabzug an

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.01.2008 19:32 Uhr von blub
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Gute Idee: "Werbung für Produkte, die reich an Fett, Salz oder Zucker sind"

Welche Produkte mögen das wohl sein :-) ? Wenn ich den Satz so lese fallen mir als erstes die großen Fast Food Ketten Mc Doof oder Burger Ping ein, die hauptsächlich Schuld sind, dass das Volk überfettet ist. In Amerika müsste man Werbeverbote für die süßen fettigen Donuts durchbringen. Es gibt ja keinen Spielfilm mehr wo ein Bulle im Auto sitzt und genüßlich zu einem Kaffee einen Donut frisst.
Kommentar ansehen
01.01.2008 20:28 Uhr von DerKenner
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Richtiger Vorstoss. *Daumen hoch*: Aus einem Test geht folgendes hervor:

"Rund 77 Prozent der Kinder fanden die Fritten aus der McDonalds-Tüte viel leckerer als die (eigentlich identischen) in der schlichten weißen Verpackung."
Quelle: http://www.netdoktor.de/...

Das ist also, wenn Werbung die Kinder schon in jungen Jahren so extrem beeinflusst, der goldrichtige Ansatz. Werbung verbieten, so dass sie dann weniger wahrgenommen werden und damit auf den Nachwuchs weniger Einfluss hat.

Ganz nebenbei ist es lobenswert, dass die Regierung hier gegen Wirtschaftsinteressen geht, was leider viel zu zögerlich und selten geschieht. Weg von der Duckmäusementalität, hin zu mutigen Entscheidungen FÜR das Volk.
Kommentar ansehen
02.01.2008 01:38 Uhr von Surrender
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Gegen die Wirtschaft? Es gibt ja auch viele Lebensmittelkonzerne, die gesunde Produkte anbieten. Sogar McD hat Salat im Angebot. Grundsätzlich ist es erfreulich, dass in GB gegen die schlechte Esskultur vorgegangen wird. Als ich die ersten Versuche von Jamie Oliver in der Schulküche gesehen habe, kam mir das Grausen. Nur Pizza, fritierte Chicken Wings etc. aus der Tüte waren vorher Alltag. Auch ich mochte als Kind gerne Hamburger und Pizza (und heute immer noch), lehne aber gesunde Kost nicht derart ab.
Die Verpackung macht immer viel aus. Ich z.B. esse Obst auch viel lieber, wenn es geschnitten vor mir steht.
Kommentar ansehen
02.01.2008 07:00 Uhr von moires
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ blub: Die Liste der Dickmacher sollte man unbedingt noch um einen Haupttäter ergänzen: Kola, gleicher von welcher Firma. Der enorm hohe Zuckergehalt ist wegen des Geschmacks wenigen bewußt oder wird verdrängt. Und besonders Kinder und Jugendliche werden mit der Werbung erreicht, prominente Beispiele sind der Weihnachtsmann und die trucks.
Kommentar ansehen
02.01.2008 08:41 Uhr von Speedsurfer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Falscher Ansatz: nicht McDonalds und Co. machen die Kinder Fett.
Die können auch sonst was anderes essen, aber wenn die den ganzen Tag vor der Glotze oder vorm PC hocken und sich kaum bewegen ist es kein wunder, daß die Fettleibig werden.
So lange der Körper durch Bewegung, also z.B Sport, das aufgenommene Fett wieder ausreichend abbauen kann, sind Burger und Pommes erlaubt.
Kommentar ansehen
02.01.2008 10:20 Uhr von moires
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Verhältnis: @Speedsurfer
Ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Selbst bei regelmäßiger Bewegung sollte die Nahrungsaufnahme in Art und Umfang dem tatsächlichen Bedarf entsprechen. Vor allem die Art ist bedeutsam, denn zuviel Kohlehydrate (Fett, Zucker usw.) kann auch der gesunde und bewegte Körper nicht ausreichend abbauen. Also kohlehydratarme Kost (mageres Fleisch, Fisch, Gemüse -ohne Sahnesauce- und Salate, wenig Nudeln, noch weniger Kartoffeln, wenig Brot) essen, dann regelt sich die körperliche Fitness leichter, mit Bewegung natürlich noch leichter.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?