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Sex-Anbieterin klagt erfolglos gegen Provider - Sex per Telefon nicht sittenwidrig

Unbezahlte Rechnungen für erbrachten Telefonsex können nicht unter dem Deckmantel der Sittenwidrigkeit unbezahlt bleiben. Für die Ausübung der Prostitution kann ja Bezahlung verlangt werden und dieses gelte daher auch für Telefonsex. So hat jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden.

Beim BGH wurde eine Klage eingereicht, weil eine Telefonsex-Anbieterin bei ihrem Provider über 15.000 Euro Schulden hatte. Diese Summe hat sich aus Nutzungsgebühren der Technik und dem Entgelt für "Beratungsleistungen" eines Vermarkters, die aber nicht erbracht wurden, zusammengesetzt.

"Zwar wird dort nur die Bezahlung für die Vornahme sexueller Handlungen geregelt, doch [...] handelt es sich bei Sex per Telefon mangels unmittelbaren körperlichen Kontakts der Beteiligten sogar um weniger anstößige Vorgänge als bei der Prostitution im klassischen Sinne", so ein Rechtsanwalt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Telefon, Anbieter, Provider
Quelle: www.marlaktuell.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2008 18:14 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Die Dame hatte zwar von den Kunden das Geld bekommen, fühlte sich aber von dem Provider „über den Tisch“ gezogen. Für den BGH keine einfache Entscheidung, da ja bereits im Jahr 2002 das Einklagen von Prostitutions- Leistungen - eingeschlossen Telefonsex – rechtlich klar zu Gunsten der Sexdienstleisterinnen geregelt ist.
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01.01.2008 22:57 Uhr von E-Woman
 
+2 | -9
 
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Da bin ich: schon erstaunt. Kein Kommentar von männlichen Usern? Die Dame hat bestimmt gerne ihre überwiegend männlich Kunden abgezockt, aber die eigenen Rechnungen zu bezahlen, dass hat sie wohl gerne vergessen.

Aber da hätte sie mal vorher Erkundigungen über die Rechtslage einholen müssen. Sie wird dann wohl die 15.000 Euro bezahlen müssen.
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01.01.2008 23:22 Uhr von Deniz1008
 
+4 | -8
 
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@ E-Woman die betreffende Dame ist keine Türkin deswegen weniger männliche kommentare oder sonstige abschiebeforderungen... :)
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02.01.2008 09:03 Uhr von vst
 
+3 | -0
 
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e-women: ich bin zwar ein mann, aber da ich nach dreimaligem lesen der news immer noch nicht weiß um was es geht, enthalte ich mich eines kommentars.
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02.01.2008 12:22 Uhr von MpunktWpunkt
 
+1 | -0
 
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@jsbach - hättest die weiße Linie: auf dem Schreibtisch erst nach erstellen dieser News inhalieren sollen. So ein Stuss hab ich das ganze Jahr 2007 nicht entdecken können
mfg
M.W.
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02.01.2008 12:34 Uhr von Polemikado
 
+2 | -0
 
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Häh - ich kapiers irgendwie nciht. Ich verstehe diese ganze News nicht, was ist da überhaupt passiert?

Erstens:
"Für den BGH keine einfache Entscheidung, da ja [...] das Einklagen von Prostitutions- Leistungen [...] rechtlich klar [...] geregelt ist."
Ja, wenn es so klar geregelt ist, wird es wirklich keine einfache Entscheidung....

Zweitens:
Wieso sollte die Telefonsexanbieterin mit dem Argument der Sittenwidrigkeit gegen ihre eigene Dienstleistung oder die Bezahlung dafür klagen?

Drittens:
Im ersten Absatz ist davon die Rede, dass die Dienstleistung des Telefonsex nicht bezahlt wurde. Diese Dienstleistung wurde allerdings an den Kunden erbracht. Es steht aber nur etwas davon in der News, dass die Anbieterin selbst nicht zahlen wollte und Schulden hatte.

Viertens:
Diese Summe hat sich aus Nutzungsgebühren der Technik und dem Entgelt für "Beratungsleistungen" eines Vermarkters, die aber nicht erbracht wurden, zusammengesetzt.
Wenn die Beratungsleistungen niemals erbracht wurden, aus welchem Grund muss die Anbieterin dann zahlen?
Und warum das Argument der Anstößigkeit? Die Anbieterin hat doch beim Provider keinen Telefonsex in Anspruch genommen, oder doch?
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02.01.2008 12:48 Uhr von MpunktWpunkt
 
+1 | -0
 
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einmal SEX in der Überschrift: gibt Klicks zwei mal SEX Doppelte

mfg
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02.01.2008 22:17 Uhr von Deniz1008
 
+0 | -3
 
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@ futurelife06 nicht weniger hirnloses Geschwafel als deine....
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03.01.2008 01:52 Uhr von guenxmurfl
 
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Miss Verständnis: Ich verstehe auch nicht, worum es eigentlich geht. Wo ist der Erklär-Bär?

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