01.01.08 14:33 Uhr
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Chaos in Kenia nach Präsidentschaftswahlen

In Kenia ist es nach der Bekanntgabe der Präsidentschaftswahlergebnisse zu schweren Krawallen zwischen Oppositionsanhängern und Polizeieinheiten gekommen. Dabei starben bislang mindestens 185 Menschen.

Zu den Krawallen war es gekommen, nachdem nach einer umstrittenen Auszählung der bisherige Präsident Kibaki zum Sieger erklärt wurde. Kurz nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses wurde Kibaki in aller Eile vereidigt und verbot sofort sämtliche Liveberichterstattungen in den Medien.

Die Opposition hingegen sprach von Wahlbetrug und rief zu Protesten auf. Die Regierung hingegen verbot sämtliche Oppositionsproteste. Oppositionsführer Odinga wird nun mit Haftbefehl gesucht, da er geplant hatte sich selbst zum Präsidenten ausrufen zu lassen.


WebReporter: Sentinel2150
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Chaos, Kenia
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2008 15:02 Uhr von wixbubi
 
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Ach wat herrlich. Da sterben Pi x Daumen 200 Leute und keinen hier interessiert es..

Da hätte irgendein Türke in der News auftauchen müssen!
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01.01.2008 15:20 Uhr von Asalin
 
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Volltreffer: Diese News sind halt nicht für das breite Spektrum der Ausländerhasser und Deutschehasser gemacht.

würden da jetzt deutsche Wahlhelfer als Geiseln ihr dasein Fristen würde die Schreibwut im vollem Zuge von diesem Unglück gebrauch machen, denn das ist die Wahl bzw. ihr Ausgang und die daraus resultierenden Krawalle.

Da ich keine genaueren Infos zu den Umständen habe belasse ich das zerlegen dieser News anderen.
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01.01.2008 15:33 Uhr von Mistbratze
 
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Och, mein Gott: das passiert doch da unten jede Woche. [edit;vronig]
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01.01.2008 21:21 Uhr von Sentinel2150
 
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hab mich auch gewundert: warum über die Situation da hier noch keine News waren.
Naja auf so dumme rassisstische Kommentare wie von dem Typen dessen Name Bände spricht, geh ich mal nicht ein
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02.01.2008 01:01 Uhr von Bleifuss88
 
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Und wieder einmal: zeigt sich Afrikas schwarze Seite. Jetzt gehört Kenia schon zu den ärmsten Ländern der Welt, und der Regierungschef scheint keinerlei Interesse daran zu haben etwas zu ändern. Statt dessen sichert er lieber seine eigene Macht. Leider eine fast alltägliche Situation, weshalb das Interesse an Afrika-News auch so gering sein dürfte. Erstmal ist das für den Otto-Normalbürger aus Deutschland wenig interessant was dort in Afrika passiert, und wenn er diese Schlagzeile sieht, denkt er sich: "Oh nein, nicht schon wieder sowas in Afrika".

Was soll der Westen machen? Wegsehen? Was geht uns das an? Oder intervenieren? Wohl eher nicht - siehe Irak. Hilfslieferungen? Die landen in den Bunkern der Regierungspartei. Eine humanitäre Mission? Seit dem Somalia-Debakel will das keiner mehr freiwillig machen. Ich glaube nicht, dass es Kenia in absehbarer Zeit schafft aus der Armut herauszukommen, wie soll es das auch aus eigener Kraft schaffen? Und bezahlen muss wieder einmal die Zivilbevölkerung...
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03.01.2008 14:30 Uhr von HateDept
 
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der Westen hängt in sofern mit drin: dass der vom CIA "favorisierte" Präsident Kibaki ist.

Es geht also wiedermal nicht um die Interessen der Mehrheit, sondern um die der Industriellen - wie fast überall auf der Welt.

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