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Aspirin hindert möglicherweise Therapie von Prostatakrebs

Amerikanische Forscher des Dana-Faber Institutes in Boston vermuten, dass die Einnahme einer Aspirin-Tablette pro Tag die Therapie von Prostatakrebs beeinträchtigt. Dies geht aus einem diese Woche im "New England Journal of Medicine" veröffentlichten Artikel hervor.

Die Forscher begleiteten Männer, die sich in der Behandlung von Prostatakrebs befinden, acht Jahre lang. Die hormonellen Behandlungen stoppen die Zufuhr von Testosteron, das der Nährstoff für Prostatakrebs sei, so Anthony D'Amico. Es spiele allerdings eine wichtige Rolle bei der Wirkung von Aspirin.

Ohne Testosteron bestehe die Gefahr, dass selbst eine niedrigdosierte Aspirintablette zu Schäden führen könne, sagte er weiterführend. Dies zeigte sich bei 35% der Beteiligten an abnormalen Resultaten der Lebertests. Die Forscher raten Patienten deshalb ihren Arzt zu konsultieren.


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WebReporter: Waffelhaendler
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Therapie, Prostata
Quelle: www.usatoday.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.12.2007 16:39 Uhr von blub
 
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Studie von Firma Bayer: viele Scheinstudien werden sicherlich von der Fa. Bayer in Auftrag gegeben. Aspirin soll dieses und jenes können, außerdem soll es vor Prostatakrebs schützen und so weiter.

Was aber viele nicht wissen (sollen) ist die Tatsache, dass die regelmäßige Einnahme von Aspirin auch in geringsten Dosen Magenschleimhautreizungen und sogar Geschwüre verursachen kann, geschweige denn vom erhöhten Magenkrebrisiko. Als Dauermedikament gegen Kopfschmerzen ist es strikt abzulehnen. Zudem darf es wegen Verdünnung des Blutes nicht nach einer Zahnextraktion oder bei blutenden Wunden eingenommen werden. Auch für Schwangere Frauen im ersten und letzten Quartal einer Schwangerschaft ist Aspirin (Acetylsalicylsäure) kontraindiziert. Für Marcumar-Patienten stehen andere Schmerzmittel wie Paracetamol oder Propyphenazon zur Verfügung.

Quelle: 15 jährige Erfahrung aus der Apotheke
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31.12.2007 16:44 Uhr von Waffelhaendler
 
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Viele ältere Menschen nehmen jeden Tag eine Aspirintablette ein, um das Herzinfarktrisiko zu senken.
Doch wie blub schon schrieb, hat Aspirin auch negative Wirkungen. Und da finde ich die Studie recht passend, da sie auch mehr oder weniger wissenschaftliche Belege liefert :)

Btw, war meine erste News \o/
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31.12.2007 22:06 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Schmarren: ASS hindert demzufolge nicht die spezielle Hormontherapie bei Prostata CA, sondern durch die Therapie wird das ASS im Körper anders verwertet, so dass es auf lange Sicht zu Leberschäden führen kann. Aber die Krebstherapie selbst wird nicht "behindert" , die Frage ist nur, ob man sie bei evtl schon vorhandenen Leberschäden langegenaug durchführen kann, um das Tumorwachstum zu stoppen.
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01.01.2008 08:24 Uhr von Borgir
 
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da steht jetzt: nicht wirklich dass aspirin die therapie behindert...eher umgekehrt, die hormontherapie führt zu nebenwirkungen des aspirin
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01.01.2008 13:13 Uhr von Artemis500
 
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Kann man im Deutschen eine Therapie hindern? Ich glaube nicht. Wenn schon, dann behindert etwas die Therapie. Hindern kann man nur jemanden an etwas.

@blub: Du weißt nicht zufällig, ob Weidenrinde weniger schädlich ist als Aspirin? Ich habe nämlich leider ziemlich oft Kopfschmerzen. Und manchmal geht es nicht ohne Schmerztabletten.
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01.01.2008 16:40 Uhr von blub
 
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@ Artemis500: Aspirin enthält Acetylsalicylsäure, die abwegandelte Form von Salicylsäure die in Weidenrinde drin ist. Auch wenns pflanzlich ist und in geringeren Dosen zur Schmerzreduktion führt sollte man kein Weidenrindenpräparat zu lange einnehmen, da das Wirkprofil dem Aspirin entspricht. Weidenrinde ist eher für Rheumaschmerzen oder Arthrose zu empfehlen.
Man sollte der Ursache der Kopfschmerzen auf den Grund gehen und feststellen ob es sich um Spannungskopfschmerzen oder Migräne (Lichtscheu, oft halbseitiger pochender Schmerz, manchmal mit Übelkeit verbunden, kann regelm. auftreten). Bei Migräne gibt es sehr gute Mittel die der Arzt verschreiben kann. Diese Mittel können die Häufigkeit von Migräneattacken reduzieren.

Wichtig bei allen Kopfschmerzen ist, ein Schmerzmittel sehr frühzeitig bei den ersten Anzeichen einzunehmen, da diese dann besonders schnell wirken. Zudem darf man Schmerzmittel nicht regelmäßig einnehmen (Maximal 1 pro Woche ist die Grenze), da sich sonst ein schmerzmittelinduzierter chronischer Schmerz entwickeln kann (Gewöhnung). Ibuprofen ist ein stärkerer Wirkstoff als Aspirin oder Paracetamol...bis 400 mg ist es verschreibungsfrei in allen Apotheken erhältlich. 600-800 mg ist rezeptpflichtig !
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04.01.2008 11:49 Uhr von zenon
 
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Arzt konsultieren? Und der weiss dann auch schon um diese spezielle Erkenntnis? Oder darf ich dann als Wissensmittler auftreten?!?
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07.01.2008 21:53 Uhr von VolKeu
 
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mal -: wieder ein Studienergebnis!
Meine hierzu auch andere Ausführung gelesen zu haben.

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