31.12.07 10:52 Uhr
 561
 

Iran: Erstes Atomkraftwerk ab Mitte 2008 in Betrieb

Im Iran wird Mitte des Jahres 2008 das erste Atomkraftwerk seinen Betrieb aufnehmen. Die Anlage in der Provinz Buschehr werde dabei zunächst mit halber Kapazität anlaufen. Das gab der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki bekannt.

Allerdings hatte die russische Baufirma zuvor von einer Inbetriebnahme gegen Ende 2008 gesprochen.

Die für die Inbetriebnahme notwendigen Brennstäbe hat der Irak in zwei Teillieferungen von Russland erhalten. Die letzte der beiden Lieferungen erreichte den Iran erst vor kurzem.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Iran, Betrieb, Atomkraftwerk, Atomkraft
Quelle: www.n-tv.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: IKEA ruft Kommode nach acht Todesfällen bei Kleinkindern zurück
"Sternenkreuzer": Forscher entdecken speerförmigen interstellaren Asteroiden
Pforzheim: Ex-Bürgermeisterin erhält wegen Risiko-Zocker-Deals Bewährungsstrafe

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
31.12.2007 12:15 Uhr von anilingus
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
korrektur titel Iran: Erste Urananreicherungsanlage ab Mitte 2008 in Betrieb, ab 2009 genug Bombenfähiges Material produziert


kleine anmerkung: besser wäre Kernkraftwerk :)
(ok, politische ansichtssache)
Kommentar ansehen
31.12.2007 12:47 Uhr von usambara
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Irak? wohl verschrieben...
Der hatte zwar auch mal ein AKW, aber der Rohbau wurde
durch israelische Bomber zerstört.
Kommentar ansehen
31.12.2007 13:02 Uhr von OS-TeMpler-TH
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
(tanzt im Kreis herum): Und wieder ein Schlag ins Gesicht für die USA.
Ich bin der Ansicht, kein demokratischer Staat der Welt (Achtung, Herr Ahmadi-Nedjad ist demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt, nicht Diktator) darf davon abgehalten werden, sich durch AKW´s oder andere infrastrukturelle Maßnahmen unabhängiger zu machen, auch wenn das den Hegemonisten in New York nicht gefallen dürfte. (hier ist die UN gemeint)
Außerdem ist nicht zu vergessen: zwischen einer Urananreicherungsanlage für Kraftwerke (das Uran braucht nur eine Uran 235 Konzentration von 20 %) und einer für waffenfähiges Material (mindestens 90%) ist immer noch ein großer Unterschied.
Kommentar ansehen
31.12.2007 14:24 Uhr von 0815m.m
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Das wird wohl der TEST werden . Also Russland hat ja nun geliefert ob die auch haften ist dahin gestellt , der IRAN braucht immer mehr Strom so wie alle anderen ja auch Kohle , Gas , Solar , Wasser scheidet alles aus , also müssen wir wohl VERTAUEN , die Russen tun es ja nun !!!
Waren ja auch die Billigsten !!!
Kommentar ansehen
31.12.2007 16:55 Uhr von norris2008
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Das nenne ich einen echten Politiker: Ahmedinijad! Schreckt vor keinem Land zurück!
Kommentar ansehen
01.01.2008 19:29 Uhr von snm
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Schlecht: Egal wie man über die USA oder Israel denkt, Atomkraftwerke im Iran sind alles andere als gut. Das Land verfügt weltweit über die drittgrößten Erdölreserven und riesige Erdgasvorkommen. Der Bau von Atomkraftwerken ist nur ein reines Prestigeobjekt und eine Provokation. Alternative Energien, um die Erdölvorkommen für den Export zu nutzen, wären problemlos zu realisieren.

Ahmadinedschad ist zwar das gewählte Staatsoberhaupt des Iran, aber wer dem Mann bescheinigt ein besonnener oder kalkulierbarer Politiker zu sein, der sollte sich doch noch einmal etwas näher mit dem Iran beschäftigen. Der Typ ist ein unberechenbarer Despot, der auch im eigenen Land genug Kritiker hat.

Mit der Nutzung von Kernkraft ist immer auch ein Wissenstransfer verbunden, der nicht nur friedlichen Zwecken dienen muss. Kontrollierte Proliferation von spaltbaren Kernmaterial bleibt ein Traum. Ein Blick nach Pakistan zeigt welche Risiken mit der Verbreitung von Kernmaterial verbunden sind. Dieses Land stellt zur Zeit die größte Gefahr für den Weltfrieden dar. Auch ohne Kernwaffen besteht ein hohes Risiko. Hochradioaktive Quellen in den Händen von Terroristen sind nicht nur für die USA ein Schlag ins Gesicht, auch jedes Land in Europa sollte das Sorgen bereiten.

Der Iran ist Teil des Nahost Problems. Die Instabilität der Region ist eine Gefahr, nicht nur für den Nahen Osten. Eine Urananreicherung und Wiederaufarbeitung durch den Iran kann von Israel niemals akzeptiert werden. Sollte der Iran nicht einlenken werden die Israelis wie im Irak vorgehen. Mit oder ohne Duldung des Westens.

Die Politik der CDU, den Ausstieg aus der Kernkraft wieder umzukehren ist vor diesem Hintergrund genauso falsch wie das Verhalten Frankreichs. Wenn ich andere Länder von der Atomenergie abhalten will sollten wir genauso umdenken und andere Wege gehen.
Kommentar ansehen
02.01.2008 11:28 Uhr von PruegelJoschka
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Schließe mich an. Der Reaktor im Iran ist ein Druckwasserreaktor. Um Brennstäbe zu Tauschen muss er runtergefahren werden, die Strahlung muss zurückgehen, dann wird der Kessel aufgemacht und die Stäbe ausgetauscht. Das dauert mindestens 2 Wochen, in denen der Reakot still steht. Um genug waffenfähiges Plutonium zu erhalten muss man die Prozedur relativ of wiederholen (nach 1 Monat) sonst verwandelt sich das gute P-239 in nutzloses Plutonium 241. Bei diesen Voraussetzungen ist das Brüten eine wirtschafliche Katastrophe.

Hinzu kommt noch die schlechte Neutronenausbeute (das leichtes Wasser als Moderator). Heimlich kann man so etwas zudem überhauptnicht durchführen.

Die Russen liefen dem Iran Brennstäbe mit einer Anreicherung <5%. Um die Ausbeute zu erhöhen, müsste man die Brennstäbe weiter anreichern. Dazu hat Iran ja bereits eine Anlage, die jedoch auch nur für geringe Anreicherungen ausgelegt ist. Man muss sich das Ganze wie eine Piramide vorstellen oder wie ein Kartenhaus. Dabei steht ein Stein auf 2 weiteren. Also wird bei jedem Anreicherungsschrit aus 2 Elementen ein angereichertes und 2 abgereicherte gewonnen. Die Iranische Pyramide ist nur für 5% ausgelegt. Also sagen wir mal 5 Stöckig:

1x 5%,
2x4%,
4x3%,
8x2%,
16x1%

wäre dann der Aufbau der Pyramide. Um hier eine Anreicherung von 80% zu erreichen, müsste man extrem tricksen und das ganze würde viel Zeit in Anspruch nehmen. Man müsste nämmlich die Arbeit einer 80 (oder 75Stockigen wenn wird mit russischem 5% Uran starten) Stöckigen Pyramide nachbilden ... der Aufwand dabei ist Millionenfach größer.Aber nichts ist unmöglich.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: IKEA ruft Kommode nach acht Todesfällen bei Kleinkindern zurück
Regisseur Dieter Wedel berichtet von sexuellen Übergriffen durch Kollegen
Forbes-Liste: Gisele Bündchen nicht mehr bestverdienendes Model der Welt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?