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Baierbrunn: Pläne zur Rationierung von Gesundheitsleistungen werden diskutiert

An möglichen Einschränkungen der Leistungen im Gesundheitswesen ist nach Ansicht von Ärzten, Politikern sowie Ethikern nicht mehr vorbeizukommen. "Eine Welt ohne Rationierung ist nicht denkbar", teilte Professor Friedrich Breyer von der Universität Konstanz der "Apotheken Umschau" mit.

Professor Dominik Groß aus Aachen sagte: "Wir sind schon mitten in der Rationierung, und wir kommen auch gar nicht daran vorbei". Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hingegen erklärte: "Unser Gesundheitssystem verfügt über genügend Geld, um jedem Patienten die notwendige Behandlung zu bezahlen".

Die Medizinethikerin Professorin Bettina Schöne-Seifert aus Münster fordert eine offene Diskussion. Aus ihrer Sicht bestehe bereits eine Rationierung, die allerdings verdeckt sei. Das sei nicht legitim. Das Informationsrecht der Bürgern und Patienten werde dadurch verletzt.


WebReporter: e-woman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesundheit, Plan, Ratio
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2007 15:55 Uhr von e-woman
 
+0 | -0
 
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Langsam wird die Katze aus dem Sack gelassen. Es gibt genug Geld, nur wird es falsch verteilt. Das man einen Teil der Bevölkerung von den medizinischen Erfolgen ausnehmen möchte, ist ja wohl hinreichend bekannt.
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30.12.2007 17:04 Uhr von DerFeger
 
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Verlierer: ist wieder der Bürger es wird beschlossen was genug gewinn bring und nur hinter dem Rücken ja nicht die Wahrheit sagen
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30.12.2007 17:51 Uhr von Webmamsel
 
+2 | -0
 
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wenn ich als chronisch kranke sowas lese krieg ich panik :(

ich bin auf viele medikamente angewiesen *lungen- und augenkrankheit, benötige sprays, salben, tropfen und tabletten*
wenn ich die nicht mehr bekommen würde, kann ich einpacken.

auf was wollen sie die bürger denn vorbereiten?
das dass viele geld für die manager benötigt wird?
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30.12.2007 19:09 Uhr von Schiebedach
 
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Dann schlage ich vor: eine Art Gesundheitsmarkenkarte (wie nach dem Krieg die Lebensmittelkarte) auszugeben, wenn die verbraucht ist, dann ab in die Kiste! Betrifft aber nur die Angehörigen des Stimmviehs, die Politiker wären natürlich nicht betroffen.
Was machen diese Halunken denn noch aus unserem einstmals schönen Deutschland?
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30.12.2007 23:03 Uhr von jsbach
 
+2 | -0
 
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Das: Geht einher mit der Gesundheitsreform 2009 - der Staat will auch das kontrollieren, und das heißt für „alle“ weniger. Geld ist genug da – aber der Staat gibt es nicht für die aus, die es erwirtschaften. Und das Volk wehrt sich nicht.

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