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CSU-Plan: Höhe des Kindergeldes soll mit der Anzahl der Kinder deutlich steigen

Die CSU möchte das Kindergeld zum 1. Januar 2009 neu staffeln. Demnach soll es deutlich mehr Kindergeld für Großfamilien geben. CSU-Landesgruppen-Sprecher Johannes Singhammer nennt für die ersten drei Lebensjahre des zweiten und dritten Kindes 250 Euro, ab dem vierten Kind 275 Euro Kindergeld pro Monat.

Singhammer argumentiert, dass der Nachwuchs in den ersten Jahren am teuersten sei. Bislang liegt das monatliche Kindergeld für das erste Kind bei 154 Euro, ab dem vierten Kind bei 179 Euro. Die Kosten für das Vorhaben werden auf rund 900 Millionen Euro pro Jahr geschätzt.

Für die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christel Humme ist nicht die Höhe des Kindergeldes, sondern der Aufbau einer besseren Betreuungsinfrastruktur entscheidend. Die geplante Kindergeldstaffelung kritisiert sie mit den Worten: "Aus meiner Erfahrung weiß ich: Das erste Kind war das teuerste."


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, CSU, Plan, Höhe, Anzahl, Kindergeld
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2007 14:30 Uhr von BUSH-stinkt
 
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jawoll: bin ich voll dafür... der staat sollte noch viel kinderfreundlicher werden als er jetzt ist.
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30.12.2007 15:18 Uhr von DerFeger
 
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oh je Einfallslos: Betreuung der Kinder ist viel wichtiger diese solle aber bezahlbar sein dann könnten auch berufstätige ihren jop weiter machen und den kindern geht es gut
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30.12.2007 19:28 Uhr von Schiebedach
 
+1 | -1
 
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Dafür bin ich auch: denn dann kommen noch mehr kinderreiche Familien nach Deutschland. Uns Deutschen hatte man vor einigen Jahren zur Familienplanung geraten und sogar Sterilisation und Vasektomie von der Krankenkasse bezahlt. Ergebnis: Maximal zwei Kinder oder man wird zum "Leistungsempfänger". Wer kann denn heute noch von seinem Arbeitslohn eine Familie unterhalten?
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31.12.2007 14:56 Uhr von Isamu_Dyson
 
+1 | -0
 
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schon lustig: alles rammeln was das zeug hält um reich zu werden?

die meisten wohlbetuchten haben kaum kinder. dagegen die sozial schwachen viele. wodurch kommt das nur? eine antwort erspar ich mir.

das ergebnis wird trotzdem das gleiche bleiben, immer mehr kinder die in armut aufwachsen, denn selbst mit der erhöhung kann man keine großfamilie bei den heutigen preisen anständig versorgen.
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05.09.2008 00:00 Uhr von Idealistin
 
+1 | -0
 
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Was für Vorurteile und merkwürdige Meinungen: Wer meint, dass er durch eine höhere Kinderzahl reich wird, irrt sich aber gewaltig, ich kenne kein Hobby, was teurer ist, als Kinder zu bekommen und sie dann auch noch ordentlich aufzuziehen.

Außerdem finde ich es schade, dass heutzutage immer mehr Menschen Ihre Kinder bei Tagesmüttern etc. abgeben, anstatt sich selbst um sie zu kümmern. Aus welchem Grund bekommen diese Menschen denn Kinder? Nur um sagen zu können: Ich bin auch Mutter, bzw. Vater?

Diese Menschen vergessen, dass Eltern sein nicht gleichzusetzen ist mit Eltern werden, denn dies allein ist nicht schwer, schwierig ist es aber, immer für seine Kinder da zu sein.

Ich verstehe es noch bei alleinerziehenden Müttern oder Vätern, wenn diese eine Rundumbetreuung bei einer Tagesmutter oder Kinderkrippe organisieren, nicht aber bei Menschen, die einen Partner haben.

Schließlich kann man es so einrichten, dass wenigstens ein Elternteil nur halbtags arbeiten geht. Ein höheres Kindergeld würde dies fördern.

So hätten auch die Eltern von heute die Gelegenheit Ihre Kinder aufwachsen zu sehen.

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