30.12.07 12:49 Uhr
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Jugendkriminalitätsdebatte: Kauder für "Ende von Multikultigesäusel und Warnschuss vor den Bug"

CDU-Fraktionschef Volker Kauder stellt sich hinter seinen CDU-Kollegen und hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch. Dieser hatte nach Vorfällen auf dem Münchner U-Bahnhof die hohe Kriminalitätsrate unter jungen Ausländern in Deutschland kritisiert.

Während einer Debatte forderte Kauder ein Ende vom "Multikultigesäusel" und "Warnarrest" für junge Kriminelle. Für besonders resistente Fälle empfiehlt der Fraktionschef geschlossene Erziehungslager. "Nicht Ausländer sind unsere Feinde, sondern Kriminelle", so Kauder.

Unterdessen kritisiert auch FDP-Politiker Daimagüler ausbleibende Kritik einiger türkischer Verbände zu den jüngsten Ereignissen in München: "Das teilnahmslose Schweigen einiger der türkischen Verbände in diesem Zusammenhang ist eine Schande."


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ende, Jugend, Bug
Quelle: www.focus.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2007 12:59 Uhr von artefaktum
 
+6 | -2
 
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Geschlossene Erziehungslager für alle Ausländer? >>Für besonders resistente Fälle empfiehlt der Fraktionschef geschlossene Erziehungslager. "Nicht Ausländer sind unsere Feinde, sondern Kriminelle", so Kauder.<<

Na, da bin ich ja beruhigt. Ich dachte schon, die CDU will alle Ausländer in geschlossene Erziehungslager schicken ;-)

Aber mal im Ernst: Die CDU muss aufpassen, dass sie ihren Ruf als Volkspartei nicht aufs Spiel setzt. "Multikultigesäusel" ist ein Vokabular von Ideologen und als ideologisch will die Union doch wohl nicht gelten? Man kann zu der Sache ja stehen wie man will, aber dieses Stammtischvokabular sollte man doch aus der Politik der Volksparteien raushalten und sei es nur, um den eigenen Ruf zu schützen.
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30.12.2007 13:16 Uhr von snm
 
+7 | -1
 
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Die CDU tickt doch nicht richtig: Ich bin auch für eine konsequentere und härtere Anwendung unseres Strafrechts. Aber dazu brauchen wir keine neuen Gesetze und bestimmt keine "Erziehungslager".

Die Rhetorik einiger CDU Politiker ist einfach nur erbärmlich. Hier wird ein besonders brutales Verbrechen ausgenutzt, um eine Stimmung anzuheizen, die das gegenteil bewirken wird. Wer Integration als "Multikultigesäusel" bezeichnet und mit Begriffen wie "Erziehungslager" (nach dem Vorbild von China?) schwadroniert, wird Gräben in unserer Gesellschaft nur noch weiter aufreißen.

In der Realität handeln diese Maulhelden dann aber ganz anders (News-ID: 693017).
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30.12.2007 14:12 Uhr von Isamu_Dyson
 
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amerika ole: klar machen wir es den amerikanern gleich.
problemfälle ab ins erziehungslager, ein wenig folter bis der geist gebrochen ist und das feiern wir dann als erfolg.

statt sich gedanken darüber zu machen, woher diese gewalt stammt, wodurch wurden diese jugendlichen so versucht man mal wieder die folgen zu bekämpfen. wer das übel nicht an der wurzel packt wird nie was erreichen.

wer schon mal einen bericht über ein bootcamp gesehen hat, wird sehen das das schon an folter grenzt. aber wir wissen ja das amerika folter nicht gerade selten einsetzt.

jugendliche brauchen wieder eine zukunft, mehr betreuung und nach der ersten straftat einen kurzaufenthalt in einem gefägnis um zu sehen, was sie erwartet, wenn sie so weitermachen. abschreckung ist besser als es erst soweit kommen zu lassen, das bootcamps nötig werden!

gewalt ist immer ein ausdruck von frust und hilflosigkeit. oft liegt der zusammenhang mit arbeitslosigkeit oder keiner zukunft nahe. wen wundert es, das bei den aktuellen aussicht der jugendlichen in zukunft einen job zu finden, viele frustriert zur gewalt greifen?

die schuld liegt bei den politikern, nicht bei den jugendlichen!!!
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30.12.2007 14:16 Uhr von FranknFurther
 
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kultureller teil: ist es nicht so dass islamische jungs ohne grenzen erzogen werden?dass sie machen dürfen was sie wollen?
vllt. ist diese erziehung teil des problems....
weiß wer mehr?
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30.12.2007 14:25 Uhr von artefaktum
 
+5 | -2
 
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@FranknFurther: >>ist es nicht so dass islamische jungs ohne grenzen erzogen werden?dass sie machen dürfen was sie wollen?
vllt. ist diese erziehung teil des problems....<<

Du hast völlig recht. Deshalb werden auch ausschließlich islamische Jugendliche kriminell, bei christlichen oder anderen Jugendlichen wäre das undenkbar. Schau mal in unsere Gefängnisse, da siehst du nur Mohammedaner! Deutsche gibts da nur als Wärter.
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30.12.2007 15:09 Uhr von artefaktum
 
+3 | -6
 
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@gedeon: FranknFurther hat mit seinem Posting suggerieriert, der islamische Glaube würde Jugendlichen ein Motiv bieten, kriminell zu werden. Ich wollte mit meinem Posting darauf aufmerksam machen, dass dieser vermutete Zusammenhang Blödsinn ist.
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30.12.2007 15:23 Uhr von artefaktum
 
+2 | -2
 
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Gedeon: >>Nein, es beinhaltet die Frage ob die von der islamischen Geschlechterrolle geprägte Erziehung einen Einfluss auf ihr Verhalten haben könnte.<<

Etwas anderes habe ich auch nicht gewchrieben, als dass FranknFurther das behauptet.
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30.12.2007 15:50 Uhr von XZeusX
 
+5 | -1
 
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snm: "Die Rhetorik einiger CDU Politiker ist einfach nur erbärmlich. Hier wird ein besonders brutales Verbrechen ausgenutzt, um eine Stimmung anzuheizen, die das gegenteil bewirken wird. Wer Integration als "Multikultigesäusel" bezeichnet"

Es liegt aber leider genau das Problem darin, dass man (vor allem das linke politische Spektrum) mit dem angeblich erstrebenswerten Ziel des Multikulti Integration verhindert hat und diejenigen, die Integration sowohl als Forderung des Staates als auch als Pflicht des Ausländers ansahen, in die rechte Ecke abschob. Warum gibt es denn in Berlin Grundschulklassen mit 25 Schülern, in denen nur noch 3 oder 4 Kinder vernünftig Deutsch sprechen? DAS ist die Folge von Multikulti. Solche Kinder werden keine vernünftige Bildung erlangen und es ist nunmal erwiesen dass es einen Zusammenhang zwischen mangelnder Bildung und Kriminalität gibt.

Und es ist ebenfalls erwiesen dass unter den jugendlichen Intensivtätern überproportional viele "Jugendliche mit Migrationshintergrund" zu finden sind. Und so einen Fakt muss ein Politiker ansprechen dürfen und er muss auch berechtigt sein, Maßnahmen vorzuschlagen, um diesem Fakt entgegenzuwirken.
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30.12.2007 16:02 Uhr von norris2008
 
+2 | -4
 
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Ja und gleich noch: ein Ausbildungslager für Neonazis, damit die CDU sich "wehren" kann.

||| Deutschland = Demokratie? |||
† 1949 - 2007
|||| |||


Wegen 1 Fall, das die Blind-Zeitung so in Aktion gezogen hat, müssen Politiker wieder mal alles kaputt machen.

ABER: Wie oft passiert es, dass Kinder vergewaltigt werden?

WARUM werden da die Politiker nicht aktiv??????
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30.12.2007 17:14 Uhr von Gangstahs_Paradise
 
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keine "erziehungslager", sondern ausweisung! wenn die scheiße gebaut haben, sollen sie rausgeschmissen werden! denen passiert ja so gut wie nix in deutschland, sobald sie nen migrationshintergrund haben! sobald sie eine straftat begangen haben (z.b. diebstahl, körperverletzung, etc.), sollten sie in ihr altes land zurück geschickt werden, am besten mit der ganzen familie! denn dann dürften sich die eltern mehr darum bemühen, ihre kinder richtig zu erziehen und zu integrieren.

desweiteren sollte man einwanderer, die mehr als ein halbes jahr keine arbeit gefunden haben, wieder nach hause schicken. viele haben gar keinen abschluss, viele bemühen sich gar nicht darum, sie sitzen dann schön zuhause und leben von hartz IV.
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30.12.2007 17:47 Uhr von Legendary
 
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Gerade die Leute: die einem hier immer Rassismus vorwerfen sind die eigentlichen Rassisten.Denn passt es nicht in ihre Multikulti Welt ist es gleich rechts.Traurig aber nicht zu ändern.Naja vieleicht stoplert so ein Schäfchenzähler ja mal einem armen Imigranten ins Messer.Möglich das ihm das die Augen öffnet.
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30.12.2007 17:50 Uhr von swald
 
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FranknFurther: " ist es nicht so dass islamische jungs ohne grenzen erzogen werden?dass sie machen dürfen was sie wollen?
vllt. ist diese erziehung teil des problems...."

Ich kenne einige Familie in denen die Mädchen (verhältnismäßig) gut gelungen sind, wärend die Jungs meiner Meinung nach stationär in die Psychiatie gehören.

Als Ursache vermute ich das die Mütter die die Hauptlast der Erziehung tragen einen zu geringen Stellenwert inne haben um einem männl. Nachkommen die Richtung zuweisen.
Diese Familien funktionierten in den Herkunftsländer wohl aufgrund der strengeren gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der Erziehungsaufgabenübernehmenden Schulen deutlich besser als bei uns.

Aber die genauen Ursachen sind wohl noch nicht untersucht.
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30.12.2007 20:42 Uhr von Bleifuss88
 
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Die Idee: finde ich jetzt gar nicht mal so shclecht mit den Erziehungscamps, solange es nicht Ausmaße annimmt wie ein amerikanisches Bootcamp. Und es sollte auch für deutsche jugendliche Straftäter da sein. Dort könnten Jugendliche unterschiedlicher Kulturen auch mal in eine Situation gebracht werden, in der sie erkennen können, dass man besser an einem Strang zieht als sich gegenseitig abzustechen.

Ansonsten noch 100% Zustimmung für Legendary.
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30.12.2007 22:04 Uhr von Claudiane
 
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Multikulti ist wie Kommunismus in der Theorie gut, aber nicht tauglich in der Praxis...
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30.12.2007 22:34 Uhr von MiaMiau
 
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@XXX_Waldegg: Also ich finde die Idee gut!! Ich wüsste auch nicht, warum sie in der Praxis nicht tauglich sein sollte...klar würde es keine Revolution bedeuten, aber es wäre schon mal ein guter Ansatz. Vor allem im präventiven Sinne! Und vllt sollten erstmal solche Schritte getan werden, bevor kriminelle Jugendliche in "geschlossene" Erziehungslager gesteckt werden...wir müssen den amis ja schließlich nicht alles nachmachen.
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30.12.2007 23:57 Uhr von Deniz1008
 
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ja ja, die deutschen politiker/innen deutschland ist EU-vollmitglied, will aber von EU-vorschriften u. gesetze nichts wissen......

warum ist deutschland überhaupt EU-vollmitglied in der EU? sollen die doch wieder die Deutsche Mark einführen, dann gebe es ruhe.

schöne schayse-propaganda machen eure politiker da... :)
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31.12.2007 15:04 Uhr von Isamu_Dyson
 
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egal: ist doch egal was wir wählen, am ende kommt immer der gleiche mist raus. demokratie ist das nur noch vom titel, aber seit wann haben wir, das volk, noch großen einfluss?

alleine das wir bei den meisten EU entscheidungen nicht mehr gefragt werden, zeigt doch eindeutig das es keine demokratie gibt, keine macht die vom volke ausgeht.

oder vertritt euch ein politiker da oben ordentlich? steht er für eure interessen ein?

wie immer versucht man folgen zu bekämpfen anstatt die ursache zu suchen, ist natürlich bequemer...mit geld kann man es lösen

wer denkt das härtere strafen abschrecken der irrt, umso höher ist sogar die rückfallquote. das gewalt überall zunimmt ist auch sehr einfach zu erklären, die wachsende armut und hilflosigkeit läßt viele zu gewalt greifen. amerika ist doch das beste beispiel, was habt ihr denn erwartet? je mehr armut herrscht, desto mehr gewalttaten wird es geben.

daran wird keine haft was ändern. das ist nur der anfang...besser wird es nicht werden, wenn wir nicht was ändern, denn von unseren politikern können wir das nicht erwarten, die haben andere interessen und sorgen. wiederwahl, die partei oder unternehmen. der normale bürger ist das schlusslicht und nur wichtig wenns zur wahl geht.
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01.01.2008 12:33 Uhr von Donkanallie
 
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Endlich: traut sich mal irgendein Politiker das Thema anzusprechen!Finde ich gut so!
E ist schon viel zu lange so das sich in Deutschland kein Politiker mehr traut irgendwelche Probleme anzusprechen die mit Integration oder Ausländerpolitik zu tun haben, aus Angst von anderen Politikern die die Chance zur Selbstprofilierung sehen wieder sofort in die "Nazi-Ecke" gestellt zu werden.Das dumme ist nur, dass diese Probleme nun mal existieren.Ich will hier nichts gegen Ausländer sagen,einige meiner besten Freunde sind selber welche,aber die schämen sich auch wenn wir mitbekommen was einige ihrer Landsleute hier teilweise abziehen...klar,gibt auch genug Deutsche die Mist bauen aber ich finde es ist immernoch etwas anderes wenn man sich in einem "Gastland" aufhält.
Ich finde beim Thema Immigration könnte man sich Ausnahmsweise mal Amerika zum Vorbild machen.Wenn man die Sprache vernünftig beherrscht und den Willen hat sich anzupassen darf man gerne reinkommen und dort leben,wenn man sich nicht anpassen möchte hat man sich das falsche Land ausgesucht und sollte sich besser ein anderes suchen...Asylfälle sind natürlich etwas anderes...

Wieviele Millionen € werden jedes Jahr vom Bund für Projekte zur Integration ausgegeben und wie viele wollen sich integrieren?!Das steht in keinem Verhältnis...muss man ja auch in Deutschland nicht mehr...in jeder Kleinstadt(Wohne selbst in einer) gibt es türkische Läden,russische Geschäfte und Siedlungen in denen kein einziger Deutscher lebt.Da kann man bequem seinen Alltag leben ohne ein Wort Deutsch zu sprechen...und das führt zu Grüppchenbildung und diese Gruppen passen isch oft nicht an,weil der Alltag weiterhin von der alten Kultur dominiert wird,in der auch die Kinder groß werden.Das das dann irgendwann zu Spannungen führt ist vorprogrammiert.Aber es kann doch nicht richitg sein das dann einfach zu tolerieren mit der Begründung die Kultur ist halt anders...kann ja jeder seine Kultur ausleben wie er will aber bitte im Rahmen der Regeln (Gesetze) denen man isch automatisch verpflichtet wenn man in Deutschland lebt.Wer das nicht kann oder will soll doch bitte woanders hingehen und seine Kultur in Kreisen ausleben,in denen Gesetzen des Landes mit den Vorstellungen der Kultur übereinstimmen.

Und jetzt bewertet mich negativ -.-
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01.01.2008 13:37 Uhr von DerFeger
 
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nicht plappern: tätig werden ursache suchen und ändern

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