30.12.07 10:39 Uhr
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Verschiedenste Reformen greifen ab dem 1. 1. 2008 in Deutschland - Ein Überblick

Das Jahr 2008 wird für die Verbraucher einiges an Änderungen mit sich bringen. So wird das Kartellamt eine bessere Handhabe gegen überzogene Preiserhöhungen bei den Energieanbietern bekommen. Außerdem wird das Briefmonopol der Post aufgehoben.

Im Gesundheitssektor wird die finanzielle Situation von Selbsthilfegruppen verbessert. Die privaten Krankenkassen werden die Kosten für Entbindungen und die Schwangerschaft nicht mehr komplett auf die Versicherten abwälzen können und die Versicherten müssen sich über Vorsorgeuntersuchungen aufklären lassen.

Des Weiteren werden in manchen Städten Umweltzonen eingerichtet, in denen die Autos mit Abgas-Plaketten ausgestattet sein müssen. Der Bußgeldkatalog soll zudem einer Überarbeitung unterzogen werden. 2008 wird auch in einigen Ländern das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden eingeführt.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Reform, Überblick
Quelle: www.mdr.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2007 00:56 Uhr von borgir
 
+1 | -0
 
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Bei der Quelle kann man noch wesentlich mehr Informationen über Veränderungen erhalten, das war hier nicht unter zu kriegen. Mal sehen ob diese Änderungen wirklich die geplant positiven Veränderungen mit sich bringen. Dass das Briefmonopol fällt ist finde ich eine gute Sache, genauso wie das Rauchverbot.
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30.12.2007 11:07 Uhr von Stasipferdchen
 
+13 | -17
 
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Gute Sache? Wenn man sieht, was bei der Pin AG abgeht (kaum gibt es Minimal-Mindestlöhne ist man nicht mehr Konkurrenzfähig), ist es kaum eine tolle Idee das Briefmonopol abzuschaffen. Wenn erstmal das Monopol gefallen ist, werden Probleme wie "wird mein Brief sein Ziel überhaupt erreichen?" eine ganz neue Bedeutung bekommen. Mag sein, dass die Post kein Wunderladen ist, aber verschwundene Briefe und Brieflaufzeiten über 2 Tage hab ich persönlich noch nicht (ersteres) bzw. selten (letzteres) erlebt.

Beim Rauchverbot stimm ich dir zu, gute Sache. Dazu sollte man gleich den Schachtelpreis auf 5Euro erhöhen (dafür aber auch die Mehreinnahmen in themenrelevante Dinge stecken, z.B. kostenlose/subventionierte Vorsorgeuntersuchungen für Raucher gegen Lungenkrebs, etc. - und nicht zum Stopfen von Haushaltslöchern).

Über die Umweltzonen hab ich wenig gehört, aber prinzipiell eine gute Sache: Fördert den Verkauf und die Entwicklung von schadstoffärmeren Fahrzeugen. Warum also nicht...
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30.12.2007 11:40 Uhr von DerFeger
 
+12 | -6
 
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Reformen sind das nicht: teilweise wieder Abzocke durch den Staat was wird mit den älteren Autos die jetzt schon schlechter dran sind im Verbrauch wie auch mit den Steuern.
Was soll das mit dem Rauchverbot wo ist den die Freiheit oder Demokratie
das Briefmonopol wird es auch weiter geben oder eben Absprachen getroffen wie bei den Benzinpreisen
Hier wird wieder von der eigentlichen Sache abgelenkt das die Wirtschaft den Bach runter geht so wie sie jetzt ist.
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30.12.2007 11:46 Uhr von Borgir
 
+16 | -2
 
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@stasipferdchen: du kannst deine briefe ja weiterhin bei der post abgeben. und die mindestlöhne sind eine gute sache. und das mit dem konkurenzfähig: da kann man mal sehen welche sklaven-gehälter die unternehmen zahlen. ich hoffe dass es (ob jetzt für jede branche einzeln oder nicht) für alle einen mindestlohn gibt, denn es kann nicht sein dass man 40 stunden arbeitet und trotzdem hilfe vom staat braucht.
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30.12.2007 12:06 Uhr von supermeier
 
+14 | -2
 
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Mal sehen: Verbraucherrechte und Gesundheit, okay.

Auto und Verkehr, kostenintensiver Blödsinn.

Arbeit und Soziales, Volksverarsche.

Rauchverbot, naja kann man so oder so sehen.

Steuer und Förderung, Ein weitere Schritt in den Geldbeutel auf dem Weg zur totalen Überwachung.
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30.12.2007 12:23 Uhr von Beta-Tester
 
+10 | -0
 
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Umweltzonen: So sinnvoll sind Umweltzonen nicht. Das hat der ADAC bestätigt: http://www.shortnews.de/...
_______________________________________________
Zitat (aus der Umweltzonen-News)
16.12.2007 12:24 Uhr von spatenklopper

Aber noch sinnloser als komplett Sperrungen sind die Sperrungen einzelner Straßen, denn statt 2 km geradeaus gehts dann 8 quer durch die Stadt um möglichst weit weg von den Messpunkten zu bleiben.
________________________________________________

Der Staat führt die Umweltzonen nur ein, um Geld zu machen.



Dem Rauchverbot stehe ich auch skeptisch gegenüber, Raucher haben dann weniger Rechte und Wirte verdienen weniger, einige Kneipen müssen vielleicht dicht machen.
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30.12.2007 12:28 Uhr von Besucher
 
+14 | -5
 
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Abzocke: Bei uns werden die alten Autos abgeschoben und im ausland kann jeder mit fahren und keinen interessiert die Umwelt.
Deutschland abzock land wann stehen wir auf und wehren uns.
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30.12.2007 13:01 Uhr von Borgir
 
+8 | -1
 
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@weimargg: ich denke, dass verrichtete arbeit vernünftig bezahlt werden muss. und das bringt nunmal nur ein mindestlohn. dieser wird ja nicht 10 euro die stunde betragen.
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30.12.2007 13:09 Uhr von oosil3ntoo
 
+7 | -2
 
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@ Borgir: Seh ich genauso...

Alle heulen se rum das se dann die Löhne nicht mehr zahlen könnten...
Aber jeder will sich selbständig machen...
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30.12.2007 13:21 Uhr von Knin
 
+8 | -3
 
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Stasi 2.0 wir kommen.
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30.12.2007 13:30 Uhr von Virtualnonsense
 
+5 | -2
 
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@Umweltzone: Tja warum können sich die Schlechtverdiener nicht einfach mal umweltfreundlichere Autos zulegen .. unerhört.. Und dann vielleicht auch so unverschämt sein in einer Umweltzone zu leben in die sie mit ihrem Fahrzeug nich rein dürfen .. tz tz
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30.12.2007 14:17 Uhr von JCR
 
+5 | -0
 
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Letztes Jahr standen wir am Rande des Abgrunds, aber in diesem Jqhr haben wir einen großen Schritt nach vorn gemacht^^
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30.12.2007 14:40 Uhr von Hardwood
 
+3 | -1
 
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Wo bleiben die Löhne? einschneidende Reformen das ich nicht Lache und soziales das verhungert zwischen durch. Diese kleinigkeit bewegen in Deutschland doch kaum etwas und vor allem geht es doch immer nur den kleinen an den Geldbeutel. Lohnsteigerung Fehlanzeige die Streiken für 3 o. 4% Erhöhung damit ist weder die Inflationsrate noch die Teuerungsrate abgedeckt.

na dann schraubt mal Euren Lebensstandart weiter nach unten, damit noch was für die mit den Nerzpelzmänteln übrig bleibt.
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30.12.2007 18:29 Uhr von _BigFun_
 
+1 | -1
 
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Wird auch irgendetwas billiger ?
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30.12.2007 19:43 Uhr von Legendary
 
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benzin.. :D War nur n scherz.
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30.12.2007 20:57 Uhr von bajtek
 
+4 | -1
 
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und wo ist das wichtigste??? "nett" daß die wichtigsten neuerungen "vergessen" worden sind...
1. vorratsdatenspeicherung (wir sind ja alle kinderschänder, schwerverbrecher und terroristen...), also "niedliche" aushebelung der grundgesetze...

2. urheberrechtgesetzt (kleiner michel lädt mal ein lied runter und papa paul schnell gefunden (vorratsdatenspeicherung hilft!!!) und verklagt...)

irgendwie errinnert mich das an die deutsche geschichte von vor 74 jahren... soll ich schon schäuble-gruß üben????

die frage ist: WIESO WIRD DAS SO GERN VERGESSEN???

grüße

Bajtek
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30.12.2007 21:05 Uhr von Hellboy2704
 
+2 | -1
 
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ändern: wenn sich was ändert in deutschland greift man den kleinen mann in die tasche echt schei.......
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30.12.2007 23:36 Uhr von LinkeKlebe
 
+2 | -0
 
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Verletzung der Gleichberechtigung: "Die privaten Krankenkassen werden die Kosten für Entbindungen und die Schwangerschaft nicht mehr komplett auf die Versicherten abwälzen können"

Das ist nicht korrekt, in Wahrheit sieht es nämlich so aus:

"In der Privaten Krankenversicherung müssen die Kosten für Schwangerschaft und Entbindung nicht länger allein von den Frauen getragen werden, sondern von allen Versicherten"

Folglich wird dadurch die Gleichberechtigung von Mann und Frau und damit das Grundgesetz mit Füßen getreten. Obwohl Gleichberechtigung herrschen sollte, müssen die Männer jetzt die medizinische Versorgung der Frauen mehr mitbezahlen. Das ist doch erbärmlich. Da ich immer für GIeichberechtigung gewesen bin habe ich meiner Kasse bereits gekündigt und mir eine neue gesucht, bei der meine Beiträge nicht erhöht werden.
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31.12.2007 00:16 Uhr von |Xabbu
 
+1 | -0
 
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Mindestlöhne: Gerade beim Thema Mindestlöhne sind mir in letzter Zeit einige Zusammenhänge aufgefallen, die mich sehr stutzig gemacht haben.

1. Die größte "Partei" in der Medienlandschaft, die _gegen_ Mindestlöhne geschrieben hat (und ausschließlich) ist die BILD. Diese gehört (wie bekannt) dem Axel Springer Verlag. Vielen unbekannt ist jedoch, das der Verlag (große?) Anteile an der PIN AG hat (Quelle: http://de.wikipedia.org/...).

So ist es auch nicht verwunderlich, dass
2. Die PIN AG ihren Mitarbeiten laut eines Berichtes des SWR (http://www.swr.de/...) die Teilnahme an einer Demo _gegen_ Mindestlöhne "empfohlen" und bezahlt hat.

3. Wurde schon Mitte Dezember ein Insolvenzantrag für verschiedene PIN Unternehmen gestellt, da sie seit Wochen Zahlungsunfähig waren. (Ohne Quelle, News kam so um den 14.12)

Und, oh Wunder, ein Käufer hat sich schon gefunden:

5. Aber kurz danach ist der Chef der PIN AG bereit (Ironie an) sich für das Unternehmen aufzuopfern (Ironie aus) und es dem Verlag abzukaufen. Entweder ist er verrückt, oder die PIN AG macht soviel gewinn, dass sich auch eine Investition im mehrstelligen Millionenbereich (Achja, woher hat er und das Management die?) lohnen. (http://www.tagesspiegel.de/...)

Last but not least:
6. Die Konjunktur ist in England nach Einführung des Mindestlohnes (minimum wage), entgegen aller Vorraussagen und Befürchtungen der Unternehmer angestiegen. Das gleiche gilt für Luxemburg. (Leider auch keine Quelle, allerdings einhellige Meinung auf diversen Seiten. Google hilft)
Wenn man es nüchtern analysiert, ist es eigendlich auch logisch, da die Arbeitnehmer mehr Geld haben, welches sie ausgeben (können). Damit haben die Unternehmen mehr Umsatz. Außerdem können inländische Unternehmer nicht über Lohndumping unterboten werden. Jeder muss also mit Service und Qualität trumpfen.
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31.12.2007 03:25 Uhr von Newbayerin
 
+1 | -0
 
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immer das selbe Die Verlierer dieser Reformen werden wiedermal die kleinen Leute sein , wie immer .
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31.12.2007 04:47 Uhr von latinoheat
 
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das wichtigste habt ihr hier vergessen die vorratsdatenspeicherung :(
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31.12.2007 08:06 Uhr von konfetti24
 
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Diese NEWS: ist ja so was von Überflüssig. Wenn man überhaupt von NEWS reden sollte. Denn alles aufgeführte wurde reichlich in den öffentlichen Medion bis zum erbrechen ausgetreten. Für den jenigen den diese News NEU ist muß ich fragen: WO warst DU in diesem Jahr? Knast oder KONGO!
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31.12.2007 08:42 Uhr von ubold2309
 
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Reformen ???? !!!! Also Reformen sind das nicht !!! -

Siehe "Umweltzone":
Ein Elektriker hat einen geschlossenen Caddy-Aufbau als Werkzeug-wagen. Angemeldet als LKW = bekommt eine rote Plakette, darf also nicht mehr mit seinem Auto da rein - nicht mal in der Umweltzone arbeiten..

Hätte er einen Aufbau mit Fenstern und eine Rückbank würde er für das gleiche Fahrzeug eine grüne Plakette bekommen. - Es ist also "scheiss-egal" was hinten beim Auto rauskommt, Hauptsache ist doch, dass den Politikern wieder ein Weg eingefallen ist, uns abzuzocken .... und die Bürger lassen sich das gefallen.

Energiekosten:
Nach der Marktliberalisierung versuche ich schon längere Zeit, den preiswerten Strom und das Gas aus den Niederlanden, aus Dänemark oder Polen zu bekommen. >>> Keine Chance<<< ! NUR in Deutschland sind
die "Weltmarktpreise" so enorm hoch .... und die Bürger lassen sich das gefallen.

Rauchverbot:
Früher einmal war noch das Grundgesetz gültig, was auch ein Eigentumsrecht und Hausrecht zusagt. In meiner angemieteten Wohnung, also in meinen eigenen 4 Wänden, kann ich tun und lassen was ich will, wenn es dem StGB, BGB usw. nicht widerspricht. Ich habe an meine Tür bereits ein Raucher-Zeichen angebracht. Also JEDER der mich besuchen will, muss damit rechnen dass ich in MEINER Wohnung rauche.
Mit Sicherheit fällt den Politikern auch noch ein, das Rauchen in den eigenen 4 Wänden untersagen zu wollen ... und die Bürger würden sich das gefallen lassen.

PS: Seit Entdeckung des Tabaks (schon seit der Inka-Zeit) wird dieser angebaut und sein Genuss sogar durch spezielle Rituale celebriert. Und die Menschheit hat bis heute überlebt .

Erst mit der industriellen Fertigung und chemische Zusätze bzw. Geschmackstoffe hatte sich die Schädlichkeit des Rauchens erhöht. Es ist also nachweislich >>nicht<< der Tabak.....
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31.12.2007 09:23 Uhr von jerrieofmayflower
 
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mal scharf nachgedacht Mindestlohn
Der jetzt ins Gespräch gebrachte Stundenlohn von 7,50 Euro ergibt bei durchschnittlich 168 Monatsstunden genau 1.260 Euro. Wohl gemerkt: BRUTTO! Bei Mietkosten von 500 bis 700 Euro (incl. Nebenkosten) reicht das gerade so zum (Über)-leben! Das Grundproblem ist und bleibt der EURO, der keineswegs nur eine Währungsumstellung sondern eine Währungsreform war. Löhne geblieben aber Preise verdoppelt! Das wäre mal ein extra Thema wert, denn der Platz hier reicht dafür kaum aus.

Briefmonopol
Warum wohl hat die Politik ausgerechnet für die Briefzusteller den Mindestlohn durchgepeicht und nicht für Krankenschwestern, Müllabfuhr oder Nachtportiere? Weil er an den Postgewinnen beteiligt ist und um genau um diese Einnahmen fürchtet, falls die Konkurrenz diesen Service günstiger anbietet. So greift der Staat massiv in den Wettbewerb ein und das darf in einer Demokratie einfach nicht sein!

Rauchverbot
Demokratischer und freiheitlicher wäre es gewesen zukünftig jedem Wirt selbst zu überlassen, ob er sein Lokal zur rauchfreien Zone erklärt. So hätte auch der Bürger die freie Wahl gehabt sich ein Lokal nach seinem Gusto auszuwählen. Im Übrigen finde ich es doppelmoralisch, das Rauchen massiv zu bekämpfen, andererseits aber 80% Steuern auf Rauchwaren zu erhebn...

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Sicher hat der eon-Chef Recht, wenn er sagt Energie ist ein Luxusgut, das jederzeit zur Verfügung steht und für das man nicht einmal in den Supermarkt laufen muss. Aber was mir irgendwie noch nie eingeleuchtet hat: Wieso müssen Stromkonzerne Riesengewinne machen? Kostendeckend arbeiten - okay! Aber Überschuss um in Südafrika Atomkraftwerke zu bauen? Das ist pervers!!! Ebenso sehe ich das übrigens bei Versicherungen. Wieso müssen die horrende Gewinne machen, wenn ihre eigentliche Aufgabe darin besteht, den Bürger im Notfall vor dem finanziellen Ruin zu bewahren? Aber das wäre mal ein neues Thema...

In diesem Sinne, Guten Rutsch!
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31.12.2007 09:43 Uhr von jerrieofmayflower
 
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mal scharf überlegen Mindestlohn
Der jetzt ins Gespräch gebrachte Stundenlohn von 7,50 Euro ergibt bei durchschnittlich 168 Monatsstunden genau 1.260 Euro. Wohl gemerkt: BRUTTO! Bei Mietkosten von 500 bis 700 Euro (incl. Nebenkosten) reicht das gerade so zum (Über)-leben! Das Grundproblem ist und bleibt der EURO, der keineswegs nur eine Währungsumstellung sondern eine Währungsreform war. Löhne geblieben aber Preise verdoppelt! Das wäre mal ein extra Thema wert, denn der Platz hier reicht dafür kaum aus.

Briefmonopol
Warum wohl hat die Politik ausgerechnet für die Briefzusteller den Mindestlohn durchgepeicht und nicht für Krankenschwestern, Müllabfuhr oder Nachtportiere? Weil er an den Postgewinnen beteiligt ist und um genau um diese Einnahmen fürchtet, falls die Konkurrenz diesen Service günstiger anbietet. So greift der Staat massiv in den Wettbewerb ein und das darf in einer Demokratie einfach nicht sein!

Rauchverbot
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In diesem Sinne, Guten Rutsch!

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