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Italien: Neapel hat ein Abfallproblem - Mafia errichtet bereits illegale Deponien

Die italienische Stadt Neapel droht in Müllbergen zu versinken. Grund sind fehlende Müllverbrennungsanlagen. Die Bewohner haben bereits Abfallberge in der Stadt angezündet, was zu 45 Feuerwehreinsätzen führte. Die Straßen der Stadt seien seit Tagen voll von Müllbergen.

Ein Bürgermeister im Raum der Stadt sagte, dass es so nicht weiter gehen könne. Die Gemeinden waren von beißendem Rauch erfüllt. Jedoch ist das Problem nicht zum ersten Mal aufgetaucht. Bereits im Januar dieses Jahr kam es zu solchen Abfall-Problemen.

Im Raum Neapel leben zwei Millionen Menschen. Die Mafia hat bereits ein Geschäft gewittert und hat illegale Deponien eröffnet. In Italien werden pro Einwohner am Tag 1,3 Kilogramm Müll produziert. Das ist mehr als der EU-Durchschnitt. Auch das Recycling ist schlechter gefördert anderswo in Europa.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Italien, legal, illegal, Mafia, Neapel
Quelle: www.blick.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2007 21:31 Uhr von jsbach
 
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Vor Jahren war Italien einer: meiner bevorzugten Urlaubsländer.Im Norden Italiens ist das mit der Mülltrennung schon fast auf deutschen Niveau. Aber ab Adria südliche Richtung wird das fast katastrophal. Die Berge von Plastikflaschen und mit Restmüll vermengt.Ich farge mich nur wo die ihren Müll entsorgen? Müllverbrennungsanlagen habe ich bisher nur ganz wenige gesehen.
Die Zahlen in der News sagen eigentlich schon fast alles über das Problem.
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29.12.2007 23:18 Uhr von lawrenson
 
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An die menschliche Vernunft immer: nur zu appelieren, ist manchmal eben auch zu wenig.

Ich hoffe aber trotzdem, dass sich das Umweltbewußtsein im Urlaubsland Italien noch verbessert.
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30.12.2007 02:03 Uhr von Kandis2
 
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Ich frage mich, wie man nur so viel Müll produzieren kann ...
Fehlt dort nur das Bewusstsein, oder gibt es keine Mülltrennung?
Wir haben faktischen gar keinen Restmüll mehr, seitdem der gelbe Sack hier eingeführt wurde.
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02.01.2008 09:08 Uhr von johof
 
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Müllnotstand in Neapel: Solange die Kommunalpolitik in Neapel nicht den festen Willen besitzt, etwas zu ändern, wird das Problem nicht gelöst. Entscheidend ist, die Bevölkerung zum Mitmachen bei der Abfalltrennung zu animieren und entsprechende Getrenntsammelsysteme (Papier, Glas, Metall) zur Verfügung zu stellen. Die Nachfrage nach Sekundärrohstoffen steigt weltweit (z.B. Altkunststoffe nach China), und ebenso die Preise, die für Sekundärrohstoffe aus Abfällen bezahlt werden. Hat den in Neapel noch niemand festgestellt, dass mit der Mülltrennung auch Geld verdient werden kann? In Bayern z.B. ist das Restmüllaufkommen pro Kopf von 1991 bis 2006 von 359 kg auf 193 kg im Landesdurchschnitt zurückgegangen. Die Verwertungsquote liegt dort bei über 71%. Der verbleibende Restmüll ist ein hervorragender Energierohstoff, der mit Hilfe moderner Luftreinhaltemaßnahmen zu einer umweltfreundlichen Energiegewinnung beitragen kann.
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25.04.2008 12:32 Uhr von Seadogs
 
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täglich Plastikgeschirr: Ich hab Familie in Süditalien und weiß das dort fast alles Einweg ist bishin zum Plastikgeschirr, das nach jedem Gebrauch weggeworfen wird. Da die Familien meist groß sind und die Italiener grundsätzlich mehrere Gänge Menüs haben, kommt da ganz schön was zusammen. So viel Verbrennungsanlagen kann man gar nicht bauen. Persönlich hab ich die Erfahrung gemacht, dass es an der Einstellung und Gleichgültigkeit der einzelnen Personen liegt. Versuche meinerseits an die Einsicht zu appellieren werden mit Unverständnis abgewimmelt. Mir tut das richtig weh, wie Italien die Umwelt vergewaltigt. Deshalb fahr ich da auch nicht mehr hin.

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