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Neuer Trend im Bestattungssektor - Der Öko-Sarg aus Altpapier

"The natural Burial Company" - so nennt sich ein Bestattungsunternehmen im US-Bundesstaat Oregon, das im Januar öffnet. Das Unternehmen bietet auch einen "Ecopod" aus England an. Dies ist ein Sarg, der biologisch abbaubar und somit für eine natürliche Beerdigung ohne Einbalsamierung geeignet ist.

Der Sarg besteht aus recyceltem Zeitungspapier, wiegt 14 Kilogramm und kann in verschiedenen Farben bestellt werden. Die meisten Särge müssen aus Großbritannien importiert werden. Aber auch in den USA gibt es die ersten Anbieter.

Ein solcher Sarg kostet zwischen 100 und 3.000 Dollar. In den USA gibt es bereits in mehreren Staaten, darunter Florida und Kalifornien, sogenannte "grüne Friedhöfe".


WebReporter: borgir
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Neuer, Öko, Sarg, Bestattung
Quelle: www.blick.ch

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2007 16:08 Uhr von tertius
 
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3000USD für 14kg Altpapier: ist eine ansprechende Rendite. Gibt es aber schon etwas länger auf dem Markt. Auch ist es schön das man sich noch die Mühe macht Menschen überhaupt zu beerdigen. Wenn der Ökowahn weiter um sich greift, werden wohl die Leichen recycelt werden, alles brauchbare für die Transplantation, der Rest zu Hunde-und Katzenfutter. Außer die uranmunitionverseuchten Leichen. Das gibt dann wieder neue Existenzgründerchancen im Bereich Sondermüllbeseitigung.
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30.12.2007 01:24 Uhr von ShorTine
 
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Feuchtigkeitsbeständigkeit: Ein Sarg kann für die Angehörigen des Verstorbenen tröstend sein, weil er ihn für gewisse Zeit vor dem Erdreich schützt. Wenn der Sarg irgendwann verrottet, die Decke einbricht und der Boden langsam absackt, ist das für die Angehörigen sehr traurig.

Dieser "Öko-Sarg" könnte durch die Feuchtigkeit sehr viel früher nachgeben als einer aus Holz. Wenn die Trauer dann noch nicht verarbeitet ist, wäre das ein zweiter Schock für die Angehörigen. Meine Oma hat mir sowas bei einem älteren Grab unserer Familie mal gezeigt. Ich weiß nicht mehr, ob es ihre Eltern waren...

Grundsätzlich finde ich die Idee aber sehr gut, weil sich auch gering Verdienende so eine würdige Beerdigung leisten könnten. Man sieht so einem Sarg das Material bestimmt nicht an. Es gibt soweit ich weiß auch Särge, die weiß angestrichen sind.
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30.12.2007 16:17 Uhr von Gregor ausm Kreml
 
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Das ist doch alles Abzocke: Unglaublich was mit den Bestattungen für ein Reibach gemacht wird. Wenn dieser Öko-Sarg denn wenigstens billig wäre. Aber ich sehe es so: Mit ist er herzlich Egal ob ich in nen Öko-Sarg gesteckt werde, oder in irgend nem Krematorium abgefackelt werde wenn ich tot bin. Da merke ich eh nix von. Ich finde, die sollten auch Möglichkeiten offen lassen für Leute die “einach nur in Ruhe abkratzen möchten“ ohne dabei noch ein Vermögen zu verpulvern.

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