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Eilenburg: Fußball Hooligans stürmen Vereinsfeier des Gegners

Für Gäste und Spieler des FC Sachsen Leipzig endete eine Feier, zu der Sponsoren und Fans geladen hatten, in einer Schlägerei mit gegnerischen Hooligans. Bei den Auseinandersetzungen wurden mehrere Menschen, teils schwer, verletzt.

Die Angreifer gingen mit Baseballschlägern und Pfefferspray auf die Feiernden los, als diese das Lokal verlassen wollten. Dabei skandierten die Angreifer Parolen wie "L-O-K" und "Wir sind Nazis". Die alarmierte Polizei konnte nach eigenen Angaben weitere Eskalationen verhindern.

Aus den Reihen der Anhänger von Sachsen Leipzig wurde Kritik an dem Einsatz der Polizei laut, nachdem diese zu zögernd vorgegangen sein soll und Personenfeststellungen bei den Angreifern nicht in ausreichendem Maße durchgeführt worden waren. Die Polizei weist diese Anschuldigungen zurück.


WebReporter: snm
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fußball, Verein, Gegner, Hooligan
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2007 12:14 Uhr von snm
 
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Gegen die immer weiter ausufernde Gewalt bei Vereinen wie Sachsen Leipzig, Dynamo Dresden oder Lok Leipzig kann es aus meiner Sicht nur zwei Lösungen geben. Entweder werden diese Vereine vom Liga-Spielbetrieb ausgeschlossen oder die Vereine zahlen die Polizeieinsätze, mit regelmäßig mehr als 1000 Polizisten. Hier ging es nur um Gewalt außerhalb des Stadions, aber auch in den Stadien herrscht ein Klima von Gewalt und Aggression, das dem Sport nicht gut zu Gesicht steht.
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29.12.2007 18:24 Uhr von Eddy_dr_Zivi
 
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Eines muß ich mal vorwegnehmen. Es wird auch teilweise Propaganda gegen Traditionsclubs im Osten laut.

Was hier in Eilenburg geschehen ist ist nicht entschuldbar, auch was bei uns in Dresden bei den spielen passiert. Nur wenn ich Deine Meinung lese, man sollte die Clubs sperren. Geht mir die Hutschnur hoch.

Man sollte viel eher Ursachenvorschung und schärfere Gesetze gegen solche Idioten machen. Beispiel England. Warum randalieren die Engländer nur im Ausland ? Weil sie zu Hause bis zum Jüngsten Tag weggesperrt werden.

Und das Propaganda gegen Ostvereine betrieben wird sehe ich bei Dynamo. Wenn ich an ein Oberliga-Spiel von FV Dresden Nord gegen Leipzig denke, hieß es in der Dresdner Presse, "die Leipziger Fans wurden von Dynamo-Anhängern abgefangen und es kam zur Randale". Was aber nicht gingen die erste und zwite Mannschaft von Dynamo spielten Zeitgleich Auswärts.

Vielleicht sollte man die Spiele besser beobachten und man wird feststellen, das hier in DD die meiste Randale aus dem Gästeblock provoziert, bzw. gestartet wird. Und meist von Westdeutschen "Fans".
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29.12.2007 18:24 Uhr von Eddy_dr_Zivi
 
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Jetzt gebt mir endlich die Minuspunkte.
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29.12.2007 19:14 Uhr von snm
 
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@ Eddy_dr_Zivi: Warum willst du Minus :-)
Du hast deine Meinung geäußert, ich habe eine andere, dass ist ok. Ich war zwei mal in Dresden als Dynamo gespielt hat und was da teilweise abgeht (http://www.youtube.com/...) finde ich schon mehr als bedenklich.
Dagegen geht es in Hannover ja meist zu wie auf einem Kindergeburtstag.

Und wenn der DFB so etwas schon in der 4 oder 5 Liga zulässt, wo soll das enden. Mittlerweile gibt es ja selbst in den Jugend-Ligen Ost- wie West (http://www.spiegel.de/...) Probleme, die einfach nicht akzeptable sind. Vereine die Gewalt oder Fremdenhass auf dem Platz oder Stadion nicht in den Griff bekommen, haben meiner Meinung nach keinen Anspruch auf regulären Spielbetrieb. Und die Fanblöcke sind meist ganz gut auseinander zuhalten. Da sollte man erkennen wer gesperrt werden muss. Aber der DFB labbert ja auch viel, ist aber wenig konsequent.
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30.12.2007 00:01 Uhr von lawrenson
 
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Wie kann man: das noch verstehen ?
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30.12.2007 01:39 Uhr von Borgir
 
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da war: doch vor einigen wochen ein ähnlciher vorfall....nur bekloppte...."wir sind nazis....hey hey hey"....was für ein geistig suboptimiertes pack
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30.12.2007 09:26 Uhr von heidinho
 
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@eddy: wenn ich diesen sch... lese wird mir schlecht.ihr armen dresdner!!!!mein schwager ist polizist in dd.und er muß immer die birne hinhalten,bei euch achso unschuldigen!!!!!!!!also erzähl nicht so einen quark!!!!!!!ihr seid mit die schlimmsten!!!!!!
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30.12.2007 09:48 Uhr von sld08
 
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@Autor: "Entweder werden diese Vereine vom Liga-Spielbetrieb ausgeschlossen....."

Oh mann,wenn ich so einen Schmarrn schon wieder lese.
Na klar,man schließt die Vereine aus und schon ist das Problem gelöst?
Dann suchen die Chaoten sich eben ein neues Umfeld wo sie sich kloppen können,und die Verlierer sind mal wieder die friedlichen Fans und hunderte Mitarbeiter der Vereine,die dann arbeitslos werden.

Jaja,und ohne Killerspiele gibt es keine Amokläufe mehr muhahaha....
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30.12.2007 11:52 Uhr von snm
 
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@sld08: Sicher trifft ein Spielverbot auch unschuldige, aber noch schlimmer wäre es aus meiner Sicht wenn man, eine nicht gerade kleine Gruppe, Gewaltchaoten jedes Wochenende eine Bühne gibt um Gewalt und Hass zu verbreiten. Nebenbei kostet der Polizeieinsatz an jedem Spieltag eine 5-stellige Summe die wir als Steuerzahler dafür auch noch bezahlen dürfen.

Nur ein Auszug der Gewalt in Dresden

29. Okt 2007
Im Fanblock werden Feuerwerkskörper abgebrannt.
Bild vergrößern Im Fanblock werden Feuerwerkskörper abgebrannt.

20. März 1991:

Das Europapokalspiel Dynamo Dresden gegen Roter Stern Belgrad wird beim Stand von 1:1 in der 78. Minute abgebrochen. Aus der Dresdner Fan-Kurve waren Feuerwerkskörper und Wurfgeschosse auf das Spielfeld geworfen worden. Dynamo wird von der UEFA für zwei Europapokal-Spielzeiten gesperrt. Die Sperre gilt noch, da sich der Club nicht mehr für internationale Wettbewerb qualifizieren konnte.

Januar 2007, Bremen

Mitglieder eines Werder-Bremen-Fanklubs feiern im Ostkurvensaal des Weserstadions, als etwa 20 rechte Hooligans sich Zugang verschaffen. Sie prügeln auf die Feiernden ein, ein Mann wird krankenhausreif geschlagen. Der Bremer «Weser-Kurier» rechnet die Täter der rechtsextremen Hooligan-Truppe «Standarte» zu. Die Ermittlungen der Polizei gestalten sich schwierig, weil die Opfer der Tat aus Angst vor den brutalen Schlägern keine Anzeige erstatten. Zeugen schweigen aus dem gleichen Grund. Um überhaupt etwas unternehmen zu können, erstatten die Polizei-Beamten Anzeige.


7. August 1993:

Beim Bundesliga-Auftaktspiel zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und Dynamo Dresden (3:3) stürmen Hooligans kurz nach Spielbeginn den Gäste-Block. Sitzbänke werden zertrümmert und als Wurfgeschosse eingesetzt. Es entsteht Sachschaden von 215 000 Mark.

13. August 1993:

Rund 300 Hooligans liefern sich nach der 0:1- Niederlage des 1. FC Dynamo Dresden im Bundesliga-Spiel gegen den MSV Duisburg in der Dresdner Innenstadt eine Schlacht mit der Polizei. Diese antwortet auf Steinwürfe mit dem Einsatz von Wasserwerfern.


17. Juni 1995:

Von Ausschreitungen gewalttätiger Hooligans wird der Bundesliga-Abschied des 1. FC Dynamo Dresden beim 2:2 in Leverkusen überschattet. Als zwei Meter neben Rudi Völler ein «Kanonenschlag» detoniert, wird die Partie unterbrochen. Insgesamt 48 Festnahmen meldet die Polizei.

2. September 2002:

Nach dem Regionalliga-Derby zwischen Dresdner SC und Dynamo Dresden kommt es zu Ausschreitungen. Nach Spielende greifen in Stadionnähe 1500 zum Teil vermummte Dynamo-Anhänger 120 Polizisten mit Steinen und Flaschen an. Bilanz: 13 festgenommene Dynamo-Fans und 43 verletzte Polizisten, drei schwer.

21. Februar 2005:

Der Karlsruher SC stellt Strafanzeige gegen die Randalierer beim Zweitliga-Spiel gegen Dynamo Dresden (1:1). Trotz starker Sicherheitsvorkehrungen waren aus dem Dresdner Block und später auch von KSC-Fans Feuerwerkskörper abgefeuert worden.

17. Februar 2006:

Nach der Zweitliga-Partie Dynamo Dresden bei Eintracht Braunschweig (0:1) kommt es vor dem Stadion zu Ausschreitungen. Etwa 1000 der 3000 mitgereisten Dresdner bewerfen die Polizei mit Steinen und schlagen Autoscheiben ein.

17. September 2006:

Beim Regionalligaspiel 1. FC Dynamo Dresden gegen 1. FC Magdeburg (2:1) bewerfen vor der Partie rund 100 Dynamo- Anhänger die mit einem Sonderzug angereisten Gäste-Fans mit Feuerwerkskörpern, Flaschen und mit Fäkalien gefüllten Luftballons. Neun Personen werden festgenommen, acht der 800 eingesetzten Polizeibeamten verletzt.

28. Oktober 2006:

Bei schweren Ausschreitungen Dresdner Fans beim Regionalliga-Spiel zwischen Hertha BSC II und Dynamo Dresden (1:1) werden in Berlin 23 Polizisten verletzt, 22 Randalierer festgenommen.

26. Mai 2007:

Beim FC St. Pauli kommt es nach dem Regionalligaspiel gegen Dynamo Dresden (2:2) zu Auseinandersetzungen. 20 Personen werden festgenommen. Fans beider Mannschaften bewerfen sich mit Bierflaschen und Steinen.

10. Juni 2007:

Unmittelbar nach dem 2:0-Finalsieg von Dynamo Dresden beim FC Erzgebirge Aue II im Landespokal stürmen Dresdner Anhänger den Rasen und prügeln sich mit der Polizei.

28. Oktober 2007:

Nach dem Fünftliga-Spiel zwischen Dynamo Dresden II und dem 1. FC Lok Leipzig (2:0) kommt es zu Ausschreitungen. Zehn Personen, darunter vier Polizisten, werden verletzt, 229 Gewalttäter in Gewahrsam genommen. Rund 1200 Polizisten aus Sachsen, Sachsen- Anhalt sowie Bundespolizisten sind im Einsatz.

(Quelle: http://www.netzeitung.de/...)

Was hat das alles noch mit Fußball zu tun?
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30.12.2007 12:02 Uhr von snm
 
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@sld08: Sicher wird es im Fußball immer wieder Idioten geben, die am Sport kein Interesse haben. Aber Vereine wie Dynamo Dresden haben zu viel davon.
Wenn der Verein wirklich konsequent wäre und schnell Stadionverbote für solche Randalierer erteilen würde, hätte er die Chance den Ruf zu verbessern. Dafür das Chaoten aus Dresden auswärts randalieren, kann der Verein nichts. Aber er unternimmt viel zu wenig um die Chaoten aus dem eigenen Stadion zu halten. Ähnlich sieht es in Leipzig aus.
Neben den offensichtlichen Ausbrüchen von Gewalt gibt es in den Stadien aber auch oft verbal geäußerter Rassismus, der nach den Worten des DFB nicht Geduldet werden darf. Es passiert aber jede Woche. Um das endlich zu bekämpfen müssen drastische Sanktionen her. Gegen jeden Verein, der nicht selbst alles unternimmt um die Sicherheit aller Stadionbesucher zu gewährleisten und der es nicht schafft Fairness auf den Rängen herzustellen.

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