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Kairo: Politiker in Ägypten haben Sarkozy Prostitution unterstellt

Nach Berichten von einigen ägyptischen Zeitungen sagte der unabhängige Parlamentarier Gamal Zahran, dass die Regierung Ägyptens durch den Staatsempfang Sarkozys mit seiner Freundin Carla Bruni ein unmoralisches Beispiel geliefert hatte.

Der französische Präsident hat vor seinem Staatsbesuch mit seiner neuen Freundin Carla Bruni in einem Hotel in Luxor die Nacht im selben Zimmer verbracht. Nach altem islamischen Recht und kultureller Tradition ist dies unverheirateten Paaren untersagt. Für westliche Besucher gilt dies nicht.

"Selbst wenn Bruni Sarkozys Verlobte und nicht seine Mätresse wäre, würden religiöse Traditionen ihr nicht erlauben in seinem Schlafzimmer zu wohnen". Die Regierung hätte damit gezeigt, "dass wir bereit sind, offizielle Prostitution durch Staatsoberhäupter zu akzeptieren", so der Abgeordnete Zahran.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Politik, Politiker, Ägypten, Nicolas Sarkozy, Prostitution, Kairo
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2007 10:38 Uhr von jsbach
 
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Ich finde, hier wird mit zweierlei Maß gerechnet. Einerseits ist es westlichen Gästen erlaubt die Nacht gemeinsam zu verbringen, auf der anderen Seite pochen vermutlich Fundamentalisten auf ihre alte religiöse Tradition. Warum soll dass bei einem Staatsbesuch anders sein?
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29.12.2007 14:20 Uhr von chazy chaz
 
+1 | -1
 
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los kommt wo seid ihr: Wenn man in einem fremden Land zu Gast ist muss man sich anpassen...in einem christlichen Land soll niemand Kopftücher tragen...blabla!
Wann werden die Menschen verstehen, dass jede/jeder wie & wo sie/er will leben dürfen soll? (solange das keinen anderen beeinträchtigt)
Toleranz ist mehr als angebracht.

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