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Tschad: Zu Arbeitslager verurteilte Franzosen wieder daheim

Die sechs Mitarbeiter eines französischen Hilfswerks, die am Mittwoch im Tschad wegen versuchter Kindesentführung zu acht Jahren Zwangsarbeit verurteilt wurden, sind nach Frankreich zurückgekehrt. Dort wurden sie nach Vorführung bei der Staatsanwaltschaft in ein französisches Gefängnis überstellt.

Wie Presseberichte in Frankreich verlauten lassen, gehen sowohl die kurze Prozessdauer als auch die Auslieferung auf Absprachen zwischen Sarkozy und dem Präsidenten des Tschad, Idriss Deby, zurück. Eine Amnestie ist jedoch nur durch den Präsidenten des Tschad möglich.

Breteau, Leiter der Hilfs-Organisation, benennt einen sudanesischen Mitarbeiter als Hauptschuldigen, da er angeblich vorgegeben hatte, bei den 103 Kindern handele es sich um Waisen. Diese sind noch immer in einem Waisenhaus untergebracht, da sich die Suche nach ihren Eltern schwierig gestaltet.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arbeit, Franzose
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2007 13:31 Uhr von Jimyp
 
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Mal ne Frage an die Rechtsexperten! Wieso ist eine Amnestie nur durch den Präsidenten des Tschad möglich? Die Gesetze des Tschad sind doch in Frankreich keinen Cent wert. Was wollen die denn machen, wenn Frankreich sie frei lassen würde? Haben doch keinen Einfluss, keine politische Macht!
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29.12.2007 14:35 Uhr von ShorTine
 
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Jimyp: Das könnte Teil des Auslieferungsvertrages zwischen den beiden Ländern sein. Aber warum sollte Frankreich die Kinderdiebe überhaupt vorzeitig freilassen? Sie wurden in einem rechtstaatlichen Verfahren verurteilt und die Strafe wurde schon von Zwangsarbeit zur Haftstrafe reduziert. Ein Kindesentführer in Frankreich würde auch nicht viel weniger hart bestraft.
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29.12.2007 15:37 Uhr von ShorTine
 
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Strafmaß: http://www.swr.de/...

Ich nehms zurück...
Wenn jemand, der in Deutschland eine 15-jährige entführt, um sie zu vergewaltigen und in ein osteuropäisches Bordell zu verschleppen, dafür nur 2 JAHRE und 8 MONATE HAFT bekommt, dann ist die Strafe für die französischen Kindesentführer natürlich viiiiiel zu hoch.
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29.12.2007 17:22 Uhr von Jimyp
 
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Nunja ein Anwalt behauptet ja, dass Frankreich mit daran beteiligt war!

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