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Moskau: Streunende Hunde werden zur lebensbedrohlichen Plage

In Moskau werden ausgesetzte streunende Hunde und deren Nachkommen zur gefährlichen Plage. Täglich kommt es zu Zwischenfällen, bei denen Menschen durch Hundebisse verletzt werden, unter Umständen sogar an den Folgen der Verletzungen sterben. Behörden unternehmen trotz klagender Bürger wenig.

Die Tiere stöbern in Mülleimern und Plastiktüten nach Essbarem und belagern sogar knurrend und bellend im Rudel Hauseingänge und lassen Bewohner nicht in oder aus ihren Häusern. Eine starke Tierschutzlobby verhindert wirksamere Maßnahmen und gibt die Schuld Tierhaltern, die Hunde einfach aussetzen.

Man wird der Situation nicht mehr Herr, so Moskaus Offizielle. Die Lage verschlimmert sich, seit Bürgermeister Luschkow aus Tierschutzgründen ein Abschussverbot erließ. Gefangen werden nur noch Tiere, die an exponierten Stellen wie Kindergärten oder Behörden auffällig werden.


WebReporter: BenPoetschke
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Hund, Moskau, Plage
Quelle: www.20min.ch

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2007 16:58 Uhr von Sven_
 
+26 | -4
 
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zweischneidiges Schwert: zum einen sind natürlich diejenigen Schuld, die solche Hunde aussetzen.

Aber das darunter auch solche leiden, die dazu nicht können ist nicht in Ordnung.

Und auch wenn mir das nun garantiert dicke Minus gibt: Ratten-Plagen werden auch mit Gift usw. bekämpft, warum sollte man es bei Hunden nicht machen, die sind halt nur etwas größer?!
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28.12.2007 18:53 Uhr von ShorTine
 
+7 | -3
 
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Tätowierungen / Tagging von Welpen: Wenn man die Kennzeichnung von Hunden vorschreiben würde, könnte das nicht mehr passieren. Dann könnte man die Halter streunender Hunde identifizieren. Wer einen nicht registrierten Hund Gassi führt, zahlt Strafe. Fertig.

Und falls dann noch Streuner auftauchen, kann man die ruhig sofort einschläfern. In der zweiten Generation sind die nämlich wild und keine Haustiere mehr.
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29.12.2007 00:39 Uhr von Mathimon
 
+10 | -5
 
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abknallen: Kann man die nicht abknallen so wie die Regierungskritiker?!
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29.12.2007 12:47 Uhr von BadBorgBarclay
 
+7 | -9
 
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Eintopf: Gibt ja auch ne Menge arme Leute in Moskau, die würden sich sicherlich über Hundeeintopf freuen. Auf die Weise würde man gleich zwei Probleme beseitigen. Streunende Hunde sind auch in meinem Ort ein Problem, vor allem weil sie alles Zuscheissen.
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29.12.2007 14:14 Uhr von Snake9
 
+2 | -2
 
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Vorsicht Hindeleber enthält extrem viel Vitamin A und ist daher nur in kleineren Mengen essbar :-)
Nein, ich esse keine Hunde und liebe Tiere, aber wenn die Hunde zur gefährlichen Plage werden muss etwas unternommen werden und auch wenn es mir nicht gefällt, im Ernstfall auch mit drastischen Maßnahmen. Wenn sie sich unkontrolliert vermehren und sie ewig hungern ist es auch für die Tiere kein wirkliches Leben mehr. Man könnte versuchen sie wegzufangen, in eine Art Auffanglager bringen und wenn sie keiner mehr will notfalls versuchen möglichst human zu töten. Im Endeffekt sind die Menschen selbst schuld an dem Problem und die Idee mit der Registrierung ist nicht schlecht, aber nicht die welche ein unregistriertes Tier nehmen, sondern die welche nicht nachweisen können was mit ihrem Tier passiert ist (ausgesetzt?) gehören bestraft.
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29.12.2007 14:59 Uhr von Beta-Tester
 
+3 | -3
 
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das Abschussverbot muss weg: Es ist schlecht, wenn man nur mit einer Waffe sicher ist, weil wilde Viecher einen sonst verletzen. Wenn einem verboten wird, eine Waffe einzusetzen, wenn es eigentlich nötig wäre, ist das nochmal schlimmer.

Die beste Maßnahme wäre es, alle Abschuss- und Schlachtverbote aufzuheben und was gegen die Tierschutzlobby zu unternehmen.
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29.12.2007 15:43 Uhr von hehmar
 
+1 | -2
 
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ist doch easy: *ironie on*alle abballern und zu wurst verarbeiten.vielleicht schmeckts ja ;)
dann versaut der bürgermeister es sich zwar mit den tierschützern, dafür stellt er sich aber mit der metzger-lobby gut!
*iornie off*
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29.12.2007 16:27 Uhr von Regina2002
 
+5 | -1
 
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Tötung ist keine Lösung! Weltweite Studien belegen, dass Tötungsaktionen bei Streunerpopulationen absolut nicht den gewünschten "Erfolg" bringen. Im Gegenteil: Da anschließend die wenigen überlebenden Streuner (gleichzeitig die klügeren) auf ein größeres Nahrungsangebot stoßen, vermehren sie sich stärker, und nach kürzester Zeit ist die alte Zahl wieder erreicht.Das einzige Mittel, das wirklich auf Dauer hilft, Streunerpopulationen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, ist Kastration, Kastration und nochmals Kastration - flächendeckend und in regelmäßigen Abständen, um auch die neu ausgesetzten Tiere zu erfassen. Gleichzeitig muss die Aufklärung der Bevölkerung stattfinden, damit Privattiere sich nicht unkontrolliert vermehren und dann der Nachwuchs ausgesetzt wird (denn daher kommt die überwiegende Anzahl der Streuner). Natürlich dauert das alles seine Zeit, aber, wie gesagt, die "schnellen" Lösungen wie Erschießen oder Vergiften greifen nachweislich auf Dauer nicht und sind außerdem inhuman, um nicht zu sagen barbarisch.

Unsere diesbezüglichen Erfahrungen in Griechenland bzw. Kreta können z. B. hier nachgelesen werden: http://www.archenoah-kreta.com Noch mehr Informationen über Kastrationsaktionen engagierter Tierärzte finden sich hier: http://www.tieraerzte-pool.de
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29.12.2007 16:45 Uhr von Beta-Tester
 
+1 | -3
 
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@Regina2002: "Die Lage verschlimmert sich, seit Bürgermeister Luschkow aus Tierschutzgründen ein Abschussverbot erließ."
So nutzlos ist der Abschuss anscheinend doch nicht.

Und auch wenn man mit einer Waffe nicht die Population senken kann, kann man sich verteidigen. Wenn streunende Hunde dich oder dein Kind anfallen würden, würdest du es dann gut finden, wenn du nichts dagegen tun kannst?

Wenn du nicht in dein Haus kannst, weil irgendwelche Viecher die Haustür belagern und du sie nicht beseitigen darfst, würdest du das gut finden?
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29.12.2007 19:39 Uhr von KingPR
 
+3 | -4
 
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Wenn, dann richtig: Die Viecher müssen da weg, man sollte ein paar von den Viechern fangen und sie mit Hundestaupe und Zwingerhusten (s.U.) infizieren. Dann sollte man sie über die ganze Stadt verteilt aussetzen.

Da die Hunde scheinbar hungern und sicher ein schwaches Immunsystem haben, werden innerhalb kürzester Zeit große Teile der Population wegsterben.

Und die, die übrig bleiben, kann man dann immernoch fangen oder töten.

Scheinen ja katastrophale Zustände in Moskau zu sein.




Hundestaupe
http://www.kirasoftware.com/...

Zwingerhusten
http://www.kirasoftware.com/...
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29.12.2007 20:50 Uhr von ShorTine
 
+2 | -1
 
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KingPR: Biologische Kriegsführung? OMFG
Das ist wohl doch etwas übertrieben. Es ist schon gruselig genug, was auf chinesischen Märkten für neuartige Erreger ausgebrütet werden.

Abgesehen davon würde die Tierschutzlobby dann Sturm laufen.
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30.12.2007 01:06 Uhr von Hellboy2704
 
+0 | -1
 
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hunde: ich will sie nicht in schutz nehmen aber was sollen die hunde tun sie haben hunger. man sollte die politiker und die leute die sie aussetzen die schuld geben.Sie werden wohl abgeballert und die politiker sind wieder die besten

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