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Transrapid: Wird die gesamte Technologie nach China verkauft?

Sollte die Münchner Strecke nicht Realität werden, könnte die Transrapid-Technologie nach China verkauft werden. Zumindest drohen die Hersteller damit. Eine Fortsetzung des Projektes wird ohnehin nur mit weiteren Zugeständnisse, wie z.B. der Produktion großer Teile in China, Pekings Segen erhalten.

Aber China denkt bereits einen Schritt weiter. Für den Nahverkehr sollen künftig Magnetbahnen für niedrigere Geschwindigkeiten bis 100 Stundenkilometern aus eigener Produktion kommen. Die Planung durch Shanghai Electric hat bereits begonnen.

Währenddessen hoffen Siemens und Thyssen-Krupp weiter auf die Fortführung der Transrapidstrecke in Shanghai. Als Entscheidungstermin spekulieren die Hersteller auf den Januar 2008. Zunächst soll es um die Verlängerung der bestehenden Trasse um 34 km gehen, später um ein weiteres Teilstück von 175 km.


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WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Verkauf, Technologie, Techno
Quelle: www.focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2007 16:10 Uhr von Besucher
 
+3 | -2
 
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Alles Scheisse: Leiter ist es so wer Geld hat,hat auch die Macht.Und das sind
halt mal die Konzerne.
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28.12.2007 16:15 Uhr von Cliffh4nger
 
+7 | -2
 
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Willkür in Dtl. ich verstehs auch nicht, warum sich die Stadt München und der Bürgermeister so dermaßen dagegen stellen...

Anstelle des Transrapids wollen die eine "Schnellstraßenbahn bauen" was auch wieder mit erheblichen Kosten verbunden ist.
Der Transrapid ist die Zukunft im Transportgeschäft, wurde für aber Millionen Euro entwickelt und dann sowas.

Es soll ja eine Unterschriften Aktion gegen den Trans. geführt werden, aber einer "Aufkläreaktion" der Firmen kamen keine 5% derer, die gegen den Trans. sind...

Auch so dämliche Annahmen wie z.b. "der T. sei zu laut" ist
vollkommen aus der Luft gegriffen, der T. bei 400km/h ist weniger laut, wie ein LKW bei 80 km/h...

mit der Strecke in München würden knapp 30.000 neue Arbeitsstellen entstehen, aber das scheint den Politikern auch nicht zu kümmern, sollte die Technik verkauft werden, geht ThyssenKrupp Transrapid pleite und z.b. das Werk in Kassel (mein Kollege arbeitet da, daher bekomm ich immer mal info´s) wird geschloßen.

Toller Aufschwung Deutschland
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28.12.2007 16:58 Uhr von denksport
 
+2 | -1
 
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Logische Entscheidung: Wie lange soll man ein Projekt finanzieren was eh´ nicht gebraucht/gewollt wird. Entweder man macht das ganze marktreif oder man lässt´s bleiben. Oder sollen noch weitere Jahrzehnte lang Gelder in die Forschung gesteckt werden, für nichts?
Wäre halt ein riesiger Scherbenhaufen, sozusagen ein Ende mit Schrecken, aber kein Schrecken ohne Ende.
Seltsam nur, dass die Chinesen wohl Verwendungsmöglichkeiten sehen für den Transrapid...
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28.12.2007 19:53 Uhr von lossplasheros
 
+3 | -3
 
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wisst ihr was mich unglaublich ankotzt? Überall sind immer alle dagegen...
Niemand will den Transrapid...
... sei zu teuer... u.s.w

und komisch komisch... auf einmal gehts darum dass die TEchnik verkauft werden soll und jetzt seid ihr auf einmal alle doch dagegen?
Wie jetzt?

Wo sind denn die ganzen "anti-Transrapid-Schreier"???
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28.12.2007 19:56 Uhr von cronos79
 
+4 | -3
 
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Schwarzes Loch: Warum sollten die Chinesen die Transrapid-Technologie kaufen? Sie haben sich doch längst sämtliches Wissen darüber einverleibt (oder sollte ich sagen geklaut?). Der Transrapid ist ein Milliardengrab für den Steuerzahler, und das letzte Kapitel ist (dank E. Stoibers Vermächtnis) noch nicht geschrieben.
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28.12.2007 22:52 Uhr von Hier kommt die M...
 
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warum: sollten die Chinesen für etwas bezahlen, was sie schon lange haben? Einfach nen neuen Namen ausdenken und gut..lol
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28.12.2007 23:07 Uhr von Pinok
 
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28.12.2007 23:54 Uhr von titlover
 
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tja... Demokratie: früher wurde Inovatives in höchsten Tönen gelobt und mit allen Mitteln unterstützt... aber Deutschland und seine Automobillobby hat wieder mal >30Jahre Arbeit und Milliarden an (Steuer-)Geldern vernichtet.

Hätt ich Geld wie Heu, würde ich einfach mal über alle Köpfe hinweg eine Strecke wie Berlin-Hamburg, Berlin-FFM oder Berlin-München bauen lassen.... aber heutzutage braucht man ja für sowas jahrelange Ausschreibungen, Genehmigungsverfahren und Einspruch-Fristen.

Kein Wunder, das der BBI in Schönefeld wohl noch Jahrzehnte bis zur entgültigen Fertigstellung brauchen wird und selbst dann nur ein (internationaler) Provinzflughafen bleiben wird, da die 3-4 Anwohner trotz enormer Entschädigungszahlungen gegen eine Nachtflug-Erlaubnis klagen
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29.12.2007 01:54 Uhr von thejack86
 
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naja: machen wirs wie mit allem anderen patenten ... verschenken wir sie ... ich meine man mus ja keine lizenzen drucken oder so ... wäre eh zu teurer ne ...

ich versteh einfach simens nicht ... schön im vorstand sitzten und milionen € kassieren um leute im ausland zubezahlen und den staat ärmer zumachen ... -> das ist eigentlich nen straftat verscheuern von staatsgeld ins ausland ... gibts darauf keine steuern ?! man da würde dummland bald wieder reich sein !
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29.12.2007 04:41 Uhr von gmcfxp
 
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Besser verkaufen als das sie sich die Technologie abgucken und es nachbauen.

Dann hat man wenigstens noch was davon.

Denn selbst was auf die Beine stellen können die eh kaum.
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29.12.2007 07:35 Uhr von The_free_man
 
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Was bringt das noch? Hatten die nicht eh schon längst alles geklaut?
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29.12.2007 11:25 Uhr von vostei
 
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was hätten die künftigen Aktionäre der DB: wohl davon gehalten, dass Transrapidkonzept konsequent auf Distanz umzusetzen? (Bsp. München, Nürnberg, Leipzig, Berlin, Hamburg - und dann im Westen retour)

Der Transrapid kann nur auf langen Strecken mit möglichst wenigen Stopps, dafür aber im Zentrum, punkten - und das dann aber kräftig, da müssten sich auch die Kurzstreckenfluganbieter warm anziehen.

Die Chance ist vertan und Siemens und Co verdienen hier ja auch mit ICE usw... - schade.Das Konsortium will Kohle sehen, bevor es zu spät ist, das ist alles.

Dornier hatte vor einigen Jahren ein Regionalflugzeugkonzept Prototypenreif - nur ging es damals den Banken, Daimler (DASA) und McKinsey & Co hier nicht schnell genug, das Ganze ging dann für lau nach - wohin? Nach China.

Und von wegen abkupfern: Linearmotoren, elekromagnetische Wanderfelder - das kann und DARF jeder, da gibt es nichts abzuschauen. Es kommt dann schon noch auf Feinheiten drauf an.

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