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Lafontaine: " Wir haben Reallohnverluste, während die Gewinne explodieren"

Oscar Lafontaine stellte in einem Interview mit der "Berliner Zeitung" fest, dass derzeit in keinem anderen Land eine derart "unfaire Lohnentwicklung" wie in Deutschland existiere. Er bezichtigt die Regierung in diesem Kontext der Lüge und Täuschung.

Zudem erkennt er eine Doppelmoral, einerseits das Einkommen von Managern als zu hoch zu kritisieren und gleichzeitig eine Obergrenze abzulehnen. Hartz IV und Agenda 2010 entfalte eine "zerstörerische Wirkung" auf die Gesellschaft.

In Hinblick auf die kommenden Landtagswahlen wünscht sich Lafontaine eine organisatorische Stärkung der Linken. "Da müssen wir besser werden", so Lafontaine.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gewinn, Oskar Lafontaine
Quelle: www.focus.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2007 12:16 Uhr von Webmamsel
 
+38 | -17
 
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wie immer sehr aufschlussreich.

die linken machen die mißstände hier in deutschland publik und öffnet den leuten die augen. sie beeinflussen die politik jetzt schon und bewegen die versager zum umdenken und einlenken *mindestlohn, rente mit 67, zwangsverrentung der 58jährigen, kinderarmut, steuergeschenke an die industrie, zeitarbeitssklaven, und noch vieles mehr*
ich kann nur hoffen, dass die bürger aufwachen und bei der nächsten wahl den linken die chance geben unser land wieder lebenswert zu machen, denn das ist es schon länger nicht mehr.
die deutschen sind unglücklich, und perpektivlos und das müsste eigentlich nicht sein.
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28.12.2007 12:42 Uhr von mhoffmannw
 
+8 | -7
 
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alles nicht neu: **Er bezichtigt die Regierung in diesem Kontext der Lüge und Täuschung.**

Es wär doch schon ein riesen Fortschritt, wenn sie das nur bei diesem Thema machen würden.


**Zudem erkennt er eine Doppelmoral**
Also so wie bei jedem Thema *g*

Warum sollen Privatanwender Filter in Dieselfahrzeuge und Kamine einbauen, gleichzeitig sollen aber weiterhin große Autos gebaut werden ohne Strafen von der EU. In welchen Aufsichtsräten die Politiker wohl sitzen .......
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28.12.2007 13:21 Uhr von usambara
 
+11 | -27
 
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28.12.2007 13:24 Uhr von Knaggl
 
+15 | -28
 
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28.12.2007 13:34 Uhr von mrorange83
 
+30 | -10
 
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@Knaggl: Schön dumm nachgequatscht. Fragt sich, wer hier die wirklichen "Populisten" sind.

Ne, der Oskar hat kein Wahlprogramm:
http://die-linke.de/...

Kein Problem, wenn du selbst zu faul bist, such ich gern für dich .

Zitat:"aber dass dann hunderttausende ihren Job verlieren und die Unternehmen wieder ins Ausland abwandern, nachdem Deutschland in den vergangenen, auch auf Grund der nicht steigenden Löhne, wieder attraktiv geworden ist"

Diese populistische Phrase derer sich vor allem die Springer Presse bedient hat ist eine reine Lüge. In Wahrheit sieht es nämlich genau umgekehrt aus. Aber da kommt man auch mit ein bisschen Menschenverstand drauf. Wer nix hat, kann auch nix ausgeben. So einfach ist das.
Und genau andersrum redest du dann im nächsten Abschnitt:

"Den Unternehmen geht es wieder gut und deshalb werden die Löhne wieder steigen"
Und an Ostern kommt der Weihnachtsmann? Schon mal erlebt? Wovon träumst du denn nachts?

"Das die Linke eine Nachfolgepartei der PDS und diese eine Nachfolgepartei der SED ist, dürfte ja mittlerweile jeder wissen! Und wer will hier schon Zustände wie in der DDR haben?"
Die Linke ist ein Zusammenschluss aus PDS und WASG.
Wenn du schon die Vergangenheit aufwärmst, wieso dann nicht gleich ganz:

In der CDU haben ganz viele Altnazis ihre letzte Ruhe gefunden. Warum wählt ihr die CDU, wollt ihr hier Zustände haben, wie im dritten Reich?
Der Vergleich ist mindestens genauso weit hergeholt.

Geh mal und les deine Bildzeitung weiter....
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28.12.2007 13:43 Uhr von osirisone
 
+21 | -3
 
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Die Revolution wird kommen mal ganz ehrlich, oder glaubt ihr da nicht langsam dran? Problem in Deutschland ist, das es unter uns deutschen einfach zu wenig "Zusammenhalt" gibt und dadurch jeder sein eigenes Süppchen kocht, somit regt sich auch jeder einzeln über Probleme auf, die alle betreffen. Dahinter versteckt sich die Politik...die denken sich einfach "das dumme Volk wird sich gegen uns nicht aufbäumen", aber wenn es so weiter geht, bin ich mir sicher, wird der Politik ein anderes Deutschland gezeigt, wahrscheinlich stehen einfach nur zu viele Deutsche darauf, von Führenden gedemütigt zu werden und darum lästert jeder nur in seinem stillen Eckchen...
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28.12.2007 14:10 Uhr von msi999
 
+9 | -14
 
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Super Kommentare, aber das war bei dem Thema ja zu erwarten :-)
Da bezichtigt man sich gegenseitig des Populismus, und was ist wirklich passiert:
Ein Politiker, der den Schwanz eingezogen hat, als er etwas verändern konnte, verbreitet seine bekannten Parolen. Das macht er nur so lange, wie er die Konsequenzen der Entscheidungen nicht tragen muss. Aber bisher kann man wirklich nicht sagen, dass die Länder, in denen es rot/rote Regierungen gab/gibt sich wesentlich anders/besser entwickelt haben, als beispielsweise Sachsen oder Thüringen.
Wer Lust am Experimentieren hat: Gebt den Linken mal 4 Jahre die Regierung, dann hat sich das Thema erledigt :-) Nur schade, um das viele Porzellan, dass in diesen 4 Jahren kaputt geht. Wahrscheinlich brauchen wir noch ein paar Jahre Aufschwung, eh wir uns das leisten können...
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28.12.2007 14:17 Uhr von FallDown99
 
+3 | -16
 
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28.12.2007 14:24 Uhr von msi999
 
+5 | -12
 
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Keine 10 min habt Ihr gebraucht um meinen Kommentar wegzuvoten. Meinungsfreiheit im Sinne der Linken. Danke!

(Keine Sorge, in 10 min ist der Kommentar auch wieder weg. Das ist Shortnew´s :-))
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28.12.2007 14:24 Uhr von _BigFun_
 
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@ msi000: du hast auch Null Plan - und davon aber eine ganze Menge. Oskar hatte damals die Partei verlassen, weil er einsehen mußte, dass er von Schröder als Zugpferd für dessen Wahlkampf benutzt wurde, aber das die ihm gegenüber gemachten Versprechungen in Form von Zielen der Regierung, nicht gehalten werden würden. Ansich wurde er von Schröder an der Nase herumgeführt - und er zog damals die einzig richtige Konsequenz für jemanden der noch einen Funken Ehre hatte - er gab seine Ämter auf und verließ die Partei. Lafontaine hatte schon damals den Nagel auf den Kopf getroffen - und tut dies heute auch noch. Vieleicht nimmt er Populistische Themen auf - aber ich bin der Meinung - lieber dies - als dir offen ins Gesicht zu lügen und die Hand in deinen Geldbeutel zu stecken.
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28.12.2007 14:43 Uhr von msi999
 
+4 | -11
 
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_BigFun_ und anderre: Von mir aus darfst Du Deine Meinung haben. Du darst sie hier auch äußern, ich werde nicht versuchen, sie "wegzuvoten". Das ist Meinungsfreiheit, wie ich sie verstehe.
Du darfst sogar der Meinung sein, Oskar wäre damals mit Ehre abgetreten. Meine Erinnerung daran ist etwas anders. Aber das liegt sicher daran, dass ich "Null Plan" habe :-)
Zum Thema:
Es ist leicht, das Geld anderer Leute auszugeben oder Forderungen aufzustellen, die man selber nicht bezahlen muss (und auch nicht könnte). Wie gesagt: Die rot/roten Landesregierungen zeigen, dass den Linken sehr enge Grenzen gesetzt sind, sobald sie Regierungsverantwortung tragen und ihre eigenen Forderungen (oder auch Versprechen) durchsetzen müßten.
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28.12.2007 15:23 Uhr von CasparG
 
+5 | -0
 
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nun, wenn der chefökonom: des ifo-instituts münchen, sinn,
die aussage, daß jeder vom lohn leben können müsse,
zum dümmsten spruch des jahres erklärt
(soll man von omas rente leben ?),
kann man das erstarken der linken schon
nachvollziehen.
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28.12.2007 16:05 Uhr von Knaggl
 
+0 | -7
 
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@ mrorange83: natürlich war mein Kommentar populistisch! Wenn ich sehe, wie leicht manche sich von Gysi und Lafontaine beeinflussen lassen, dann kann ich das ja auch mal probieren, allerdings eher in die Schwarz-Gelbe Richtung!

Bevor du sagst, dass ich die Bild lese, solltest du vllt erstmal RTL ausmachen ;-) Deine TAZ und FR solltest du auch nicht mehr abonnieren;)

Gerade wenn ich diese Schwachsinnige Diskussion zu den Managergehältern sehe, wird mir schlecht! Wahrscheinlich ist es nicht unbedingt gerecht, dass die Vorstände ein zigfaches verdienen, aber solange der Aufsichtsrat und somit die Aktionäre diese Gehälter bezahlen ist das vollkommen in Ordnung! Es ist ihr ihr Geld und damit können sie machen was sie wollen und sie zahlen es gerne, weil sie genau wissen, dass die Topmanager sonst ins Ausland gehen! Ist das gleiche, als wenn Herr Lammert meint kritisieren zu müssen, dass die Spieler vom FC Bayern zu viel verdienen! Klar ist das fürs Fussballspielen eine Menge Geld, aber ansonsten würde jeder normale Spieler ins Ausland gehen, weil er da viel mehr Geld verdient!
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28.12.2007 16:09 Uhr von JCR
 
+8 | -1
 
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@ Caspar: Tja, Sinn, Rürup und Konsorten betätigen sich schon seit längerem als Jubelperser der großen Koalition.

Deswegen ist Lafontaine auch so wichtig und, obwohl er noch in der Opposition ist, stark beachtet. Er ist der Muckracker der Bundespolitik, sozusagen ein politischer Agent Provocateur.

Ob und wie Lafontaine in einer Regierung sinnvoll sein mag, da scheiden sich die Geister, aber als politischer Aktivist ist er wichtig. Eben um die allzu einseitige Darstellung der Regierung zu bemängeln. Denn an sich ist das deutsche Wahlvolk ja recht träge, wenn es um Veränderungen geht.
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28.12.2007 16:19 Uhr von mrorange83
 
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Knaggl: Ich schau weder fern, noch les ich irgendein deutsches Tagesblatt.

Wenn du deine Gedanken mal weiterführst, dann wirst du in letzter Konsequenz befürworten, dass bestimmte Bevölkerungsschichten sich vom Kapital versklaven lassen müssen (wie es aktuell schon an vielen Orten der Welt der Fall ist, auch da wo du deine Consumer-Electronic herbekommst) und bestimmte Bevölkerungsschichten für weit weniger Arbeit ein Leben in Saus und Braus führen.
Die Globalisierung - Stichwort: Ins Ausland gehen - verschärft den Zustand extrem wie du selbst ausführst und es entsteht quasi eine Art Zwang, "Guten Leuten" Millionen und Milliarden zu zahlen und der viel größeren Unterschicht das letzte Hemd auszuziehen.
Geld entsteht nämlich nicht aus dem Nichts, und während ein Manager oder ein Fußballspieler nichts produziert, also keinen Gegenwert zu seinem Lohn, ist das bei vielen einfachen Arbeitern schon der Fall. Nur die müssen dann von einem Hungerlohn leben, damit der Tisch auch ja unter 100 € kostet, oder der Fernseher unter 500 €, damit es überhaupt einen Preiskampf geben kann muss irgendwo eingespart werden und das ist mit Verlaub meistens beim Lohn der Arbeitnehmer der Fall. Hälst du das etwa für gerecht?
Kann man das alles so einfach ausblenden und sagen: Ja, die gehen ja sonst woanders hin? Sollen sie doch hingehen wo der Pfeffer wächst, wenn sie keinerlei Sozialgefühl haben.
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28.12.2007 16:20 Uhr von derdrittemann
 
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Ausgerechnet der Oskar wie der Wind weht, so der Mantel dreht...
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28.12.2007 17:29 Uhr von Knaggl
 
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@mrorange83: gerecht ist das sicherlich nicht, aber die Frage ist, wie lösen wir das Problem! Die Linkspartei hat vielleicht ein Programm, aber die Punkte sind zum großen Teil einfach nicht umsetzbar! Die zentrale Frage ist doch momentan, ob der Mindestlohn helfen würde! Ich denke nicht, dass man die Unternehmen so zwingen sollte, da der Schuss in einigen Ländern nach hinten losgegangen ist! Meiner Meinung nach wäre der Investivlohn eine gute Lösung! Die Arbeitnehmer kriegen ein bestimmtes Grundgehalt und zusätzlich ein Bonusgehalt, dass sich am Erfolg und Gewinn des Unternehmens orientiert, ähnlich wie es Porsche (zahlte die letzten Jahre ca. 5000€ pro Jahr an jeden Angestellten) und BMW heute schon freiwillig machen! Dies würde einen Motivationsschub für die Mitarbeiter geben und die Unternehmen wären nicht so unter Druck! Wenn das Unternehmen mal schlecht läuft, fällt das Bonusgehalt mal weg und es müssen nicht gleich zig tausende entlassen werden um Kosten zu sparen!

Es ist doch einfach so, dass sich einige Firmen einen Mindestlohn einfach nicht leisten können! Dann wird aus 2 Stellen eine gemacht! Eine andere Möglichkeit ist natürlich, dass sich die Produkte der Firmen extrem verteuern! Im Endeffekt haben die Leute also genauso viel, wenn nicht weniger, Geld in der Tasche!

P.S.: Ich hoffe, dass wir diesen Zeitungsmist etc. jetzt mal außen vor lassen und einfach sachlich diskutieren können ;)
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28.12.2007 18:31 Uhr von mrorange83
 
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Knaggl: Der Schuss ist eben in einigen Ländern nicht nach hinten losgegangen, was schon in diversen Medien ausführlich belegt wurde. Mindestlohn vernichtet keine Arbeitsplätze. Im Gegenteil, wenn die Leute mehr Geld in der Tasche haben investieren sie auch mehr. So rum wird ein Schuh raus.
Investivlohn ist an sich eine gute Sache, ich hab dabei aber einen bitteren Nachgeschmack muss ich sagen.Wenn man sieht, was die guten Manager, die ja ach so viel verdienen alles in den Sand setzen, fragt man sich ob dieser "Motivationsschub" überhaupt etwas bewirken kann. Sicherlich sind BMW und Porsche erfolgreich, aber sieht es bei allen Firmen so aus? Das Gesamtkonzept muss stimmen.
Und um nochmal auf die Manager zurück zu kommen:
Klar, der Aufsichtsrat und damit indirekt die Aktionäre bezahlen die Manager. Aber was haben die davon, wenn er ihre Millionen in den Sand setzt und ihm noch eine dicke Abfindung zahlen müssen, frag ich mich?

Wenn sich einige Firmen einen gewissen Lohn nicht leisten können, ja sorry. Was haben die dann auf dem Markt verloren? Betriebswirtschaftliche Logik steckt da sicher nicht hinter, sich sein Marktumfeld so zu schaffen, wie es einem passt, auch noch auf Kosten anderer.Genau das wollte die Springer AG aber. Ich hab mich so gefreut als die auf die Schnauze gefallen sind.
Ich kann nicht einfach hingehen und sagen: Ich will das und das machen und dazu müssen die und die Rahmenbedingungen erfüllt sein. Im Gegenteil, man muss überhaupt mal schauen, ob 1. ein Markt da ist, ob es 2. ein wachsender Markt ist und was man überhaupt für eine Rendite erzielt werden kann. Wenn ich die Rendite nur durch Hungerlöhne erzielen kann, dann stimmt was am Gesamtkonzept nicht. Das lernt man im 1. Semester BWL. Dann brauch man die Unternehmung erst gar nicht zu starten.
Dann sind das imaginäre Arbeitsplätze, die da wegfallen, die es nach logischer Überlegung sowieso nicht gegeben hätte.

"Eine andere Möglichkeit ist natürlich, dass sich die Produkte der Firmen extrem verteuern!"
Sicherlich verteuern sich die Produkte durch höhere Löhne, gar keine Frage. Aber ist es auf der anderen Seite gerecht, dann auch noch die Mehrwertsteuer anzuheben, so dass überhaupt kein Ausgleich mehr möglich ist?
Man muss das als Ganzes betrachten:
Wenn man deiner Argumentation folgt und man den Extremfall ausrechnet kommt man zu folgendem Ergebnis:
Extrem Niedriger Lohn => Extrem niedriger Preis von Produkten
Extrem hoher Lohn => Extrem hoher Preis von Produkten.
Ich weiß nicht, aber ich glaub mein BWL Prof würde mich schlagen wenn ich ihm das auftische ;)

Denk nochmal drüber nach =)
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28.12.2007 19:08 Uhr von Knaggl
 
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mrorange83: Naja bei den Abfindungen isses ja meistens so, dass die Manager nen 5 Jahres Vertrag haben, pro Jahr 2 mio verdienen, nach 2 jahren entlassen werden und die restlichen 6 mio als abfindung kriegen, die vorher einfach vertraglich zugesichert worden sind! Und wenn die Manager das Geld verpulvern, dann ist das das Problem der Aktionäre, also brauch sich die Allgemeinheit darüber nicht zu beschweren! Wenn wir ehrlich sind, ist das ganze Thema doch auch nur eine Neiddebatte!

"Wenn sich einige Firmen einen gewissen Lohn nicht leisten können, ja sorry. Was haben die dann auf dem Markt verloren?"

Das ist ja nur bei Einzelfällen so! Da kann ich dir sogar Recht geben, wobei es für uns Konsumenten natürlich von Vorteil ist, wenn es einen Wettbewerb gibt! Mindestlohn kann meiner Meinung nach nur in Branchen funktionieren, die nicht den internationalen Wettbewerb haben (z.B. Sicherheitsdienste etc.), ansonsten müsste man schon nen weltweiten Mindestlohn einführen und das setz mal bitte um ;)
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28.12.2007 20:12 Uhr von Asalin
 
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Meinungsfreiheit: gibt es doch schon lang nicht mehr. Wenn ich nun sagen würde Sie Arsch, stehe ich doch schon mit einem Bein im Kittchen bei den Gesocks was zur Zeit die Zügel des Landes für das Kapital bedient.

Ja msi999 da hast du Recht Politiker sind alles Verbrecher, aber warum nicht 4 Jahre mal was neuesprobieren, was das Land Deutschland in den Ruin treibt, als immer nur der gleiche schleichende Verfall.

Warum verlassen denn soviele Fachkräfte das Land und warum gibt es kaum noch guten Nachwuchs? Das Kapital will einfach ein Land was nicht dazu in der Lage ist sich selbst zu Unterhalten!!!

Da die sogenannten Volksvertreter dem Kapital hörig sind wie auch in good old America, wo man sieht was möglich ist, wenn nur genug Geld dahinter sitzt, wäre es doch mal eine gelungene Abwechslung zu sehen was passieren würde wenn man Leute am Ruder hat die brachial dem schnöden Mammon die Abfuhr erteilen.

Wie ihr wollt Leute entlassen und eure Produktion outsourcen, okay macht das mal, aber wir behalten eure Patente und eure alten Produktionsstätten wodran Ihr euch damals die goldene Nase verdient habt. Punkt und aus, VW würde zum Beispiel nur noch Schrott in Osteuropa und Südamerika bauen und würde halt mit Einfuhrverbot bestraft.

Dann würde man sehen was das Kapital für Daumschrauben ansetzen würde um ein ganzes Volk zu versklaven, aber das wäre dann jedenfalls für jeden klar ersichtlich und nicht dieser schleichende Prozess der vielen das Atmen schwer macht in der heutigen Zeit.

Lobbiesten und Populisten da ist ein grosser Unterschied und mir ist ein Populist lieber wie ein Lobbyist, denn der Populist muss sich bei seinen Zuhörern einschleimen denn ohne wäre er Überflüssig , wobei der Lobyist nur eine Marionette ist sich nicht kümmern muss was das Volk denkt da er sowieso nichts zu befürchten hat.
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29.12.2007 00:36 Uhr von maflodder
 
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Lafo spricht das aus, was viele denken.

Es ist kein Populismus, schlicht und einfach ist es die Wahrheit.

Wer sind die Totengräber der Republik?

Sind das die Rechten, die Linken?
Weder noch, die grossen "Volksparteien" haben uns verraten und verkauft.

Verkauft an die Wirtschaft, an´s Kapital, an geifernde Hyänen, nimmersatte Gierhälse.

Wie man bemerkt muss die Politik, der Souverän, das Volk endlich Grenzen setzen.
Das Grosskapital schöpft den Gewinn gnadenlos ab, für den einfachen Arbeiter bleibt nichts, im Gegenteil.

Warum sollten Verdienste der Manager nicht beschränkt werden?
Beschränken diese Parasiten nicht auch den Verdienst des produzierenden Kollektivs, sind sie nicht Herren über Leben und Tod?

Asalin, klasse Comment...genau meine Meinung.
Lass doch die Firmen abhauen, ich setz noch eins drauf.
Wer nicht anständig zahlt, hire and fire bevorzugt, ausbeutet, sich nicht an der Solidargemeinschaft beteiligen will...rausschmeissen!!!

Einige argumentieren die Ideen Lafontaines sind hier nicht finanzierbar, welch ein Hohn.

Wie kann es denn sein, das wir uns...

- Militäreinsätze im Ausland
- Diätenerhöhung
- Steuergeschenke an´s Grosskapital
- Subventionen an die Industrie
- EU Zahlungen
- Reparationszahlungen

...leisten können?

Das sind Ausgaben im Bereich von etwa 100 Milliarden Euro.

Wie kann es denn sein das nur die Grossfinanz Geld in so grossen Summen verdient, das diese unsere Politik einfach mal so einkaufen können.

Wo ist denn der beschworene Aufschwung, habt ihr mehr in der Tasche?

Was glaubt ihr denn warum Amerika am Boden liegt, es wurde outgesourct was das Zeug hält, die Binnenkonjunktur total vernachlässigt.
Amerika ist bankrott, soll es uns genauso ergehen?

Wo ist der weitsichtige Manager oder Politiker der diesen Irrsinn stoppt?

Es gibt ihn nicht, sie laufen mit wie die Hamster in ihren Rädern.

Will die Elite wirklich den bewaffneten Bürgeraufstand, will sie mit Knüppeln aus dem Land
gejagt werden?
Will man rechten Parteien wieder Zulauf bescheren?

Divide et impera, alt aber wahr.

Es kann nicht sein das ein 18 jahre alter Bubi, der ein bisschen an´s Bällchen tritt mit 20 mehrfacher Millionär ist.
Es kann nicht sein das ein Manager das 540fache eines Arbeiters verdient und bei "Weglobung" noch Millionen Abfindung erhält.
Dieses System der Ungerechtigkeiten muss zwangsläufig scheitern.
Wer die Geschichte kennt, weiss das nie auf Dauer solch eine Schieflage vom Volk geduldet wurde.

Seht euch die "Rechtsprechung" an.

Der Geldadel kauft sich frei, zahlt den Ablass, die Kleinen hängt man.
Leider wird man ohne Gewalt diese Mischpoke, diese Zecken im Pelz Deutschlands nicht mehr entfernen können.

Ihnen gehört die Politik, die Medien, die Legislative,
Executice, Judicative.

CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne sind unwählbar, sie sind für all die Sauereien verantwortlich.

Merkel und SSchäuble sind für mich Staatsfeinde par Exellence.
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29.12.2007 07:21 Uhr von The_free_man
 
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Recht hat er. Der "Wirtschaftsboom" von dem Merkel immer redet, findet auf Kosten bzw. unter Ausschluss von Unter und Mittelschicht statt.

Da gibts garnichts groß zu diskutieren, weil offensichtlich.
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29.12.2007 09:40 Uhr von DerFeger
 
+1 | -1
 
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das ändert sich eh nicht: den wer das geld hat hat auch das sagen,

die können nur labern aber ändern würden die linken auch nix dann haben sie nichts zumleben
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29.12.2007 13:31 Uhr von cruelannexy
 
+4 | -0
 
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hah: wirtschaftsboom ist da nur merken tuen von dem nur Politiker die für die scheisse die sie abziehen noch bezahlt werden... Fachkräfte wandern aus ist auch ihre gute wahl warum sollen die hier arbeiten wenn man hier unterbezahlt und dauernd verarscht wird obwohl die wirtschaft auf dem höchststand ist und wir exportweltmeister sind!!! Nachwuchsfachkräfte gibt es kaum, ist auch richtig denn die ausbildung die deutschland zu bieten hat ist voll fürn arsch!!! und das sag ich nicht grundlos habe sehr vieles selbst miterlebt!!!

Ja was soll man machen? die regierung die wir jetzt haben darf meiner meinung nach da oben nicht mehr länger bleiben denn die *untere schicht* sprich arbeitslose, harzer usw rutschen weiterhin ab und irgendwann wird es zu einem punkt kommen wo man das einfach nicht mehr mitmacht und dann KRACHTS!!! Ganz viele beispiele die beim assiamt mit harzern abgezogen werden habsch da die leute werden teilweise fast grundlos ohne geld da gelassen oder einfach mal 30% gekürzt bei den steigenden preisen!!! was das alles auswirkt kann sich jeder selber denken...

n schönen tag noch hoffe nur schäuble hat sein trojaner bei mir noch nicht drinne sonst werd ich morgen von den männchen im grün abgeholt....! ( hah und zu sowas wirds auch noch kommen, wartets ab! )
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29.12.2007 19:43 Uhr von RENAURUS
 
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Recht hat er schon es wird Zeit das mal Taten folgen... alles wird ordentlich teurer aber die Einkommen bleiben dieselben

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