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Familientragödie in München - Vater hinterließ Abschiedsbrief im Internet

Wie SN bereits berichtete, hat am ersten Weihnachtstag ein 43-jähriger Vater seinen acht Jahre alten Sohn getötet und anschließend Suizid begangen.

Der Mann hatte im Internet einen Abschiedsbrief hinterlassen, den die Zeitung "tz" am gestrigen Donnerstag abdruckte. Unter anderem griff er darin seine Ex-Ehefrau an und übte Kritik an der Politik und deren "Familienvernichtungsmafia". Die Seite im Internet wurde bereits von der Polizei gesperrt.

Dass der als Informatiker tätige Mann die Tat schon länger geplant hatte, davon gehen die Ermittler aus: "Es deutet alles darauf hin, dass der Junge mit Medikamenten betäubt worden ist und vielleicht an den Folgen gestorben ist." Eine angeordnete Obduktion soll nun nähere Einzelheiten klären.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, München, Vater, Familie, Abschied, Abschiedsbrief
Quelle: www.donaukurier.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2007 10:55 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Wie ich schon in meiner ersten Meinung gesagt habe: Ein Verbrechen wo mir die richtigen Worte fehlen. Warum dann immer am schwächsten Mitglied der Familie der angestaute Hass entladen wird, eine Frage an den Psychologen.
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28.12.2007 11:32 Uhr von madmind
 
+5 | -1
 
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Meinung des Autors: Vielleicht projezieren solche Selbstmörder ihre Auffassung von Gesellschaft und Leben auch auf ihre nächsten Verwandten und beziehen sie dann in die Tat mit ein. So nach dem
Motto." Ich find alles Scheisse und will nicht mehr leben, dann nehm ich Dich mit, um Dir die Scheisse auch zu ersparen.."
Leider ist das ein fataler Trugschluss, wie genauso erschütternd.

In D´land nehmen solche Fälle ja bekanntlich schon beängstigende Formen an und ich bin mir sicher, das dies noch lange kein Ende haben wird(leider)....
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28.12.2007 14:34 Uhr von nerrom
 
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@mcinternet: "Auch die ganze Politik in DE ist nicht in Richtung Familie, sondern in Richtung Ellenbogen und Karriere. Es gibt doch in DE keine Frau mehr, die sich auf die ihr von der Natur vorgegebenen Rolle besinnt."

In was für einer Zeit lebst du? Eine Frau ist kein Ding, was für den Haushalt zu sorgen hat! Einer von der Natur vorgegeben Rolle besinnen? So einen Schei* hab ich schon lange nicht mehr gehört....
Sorry, aber das musste mal sein.
Und überhäuft mich nur mit schlechten Bewertungen!

Aber zurück zum Thema:
Ich finde es einfach nur egoistisch, seinen Sohn und sich zu töten. Das ganze Leben lag noch vor ihm, und er hatte nix besseres zu tun, als ihn zu töten? Einfach nur krank.
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28.12.2007 15:01 Uhr von jugendamtopfer
 
+3 | -0
 
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Warum: Hallo,

ich hoffe, ich komme jetzt nicht in den Knast, weil ich mich oute. Auch mir wurden die Kinder weggenommen. Ich kenne auch viele denen es genauso ging. Ich hatte darmals große Angst verrückt zu werden. Glücklicher Weise habe ich die Amok Gedanken genauso wenig umgesetzt wie die Suizid Gedanken die mich seit der Zeit quälen. Ich bin damit übrigens auch kein Einzelfall. Allein einem Beamten des für mich zuständigen Jugendamtes sind 2 Suizidfälle wegen Kindesentzug bekannt.
Das Leben verändert sich als Opfer einer solchen vom Staate unterstützen(!) Tat gewaltig. Mann fühlt sich verraten und verkauft, weil die die schützen sollen auf einmal richtig fest draufhauen. Hinzu kommt so ein Denken wie "Das wird schon seinen Grund haben, dass der die Kinder nicht sehen darf." - Das Nagt. Man möchte am liebsten sterben. Der Wunsch, dass adere den Schmerz, den sie so selbstverständlich verursachen auch einmal spüren, wird immer größer. Die Frau umbringen, die auf den Knopf gedrückt hat und die Maschinerie in Gang setzte? Nein, der Tod wäre ja eine Erlösung von dem Schmerz. Ergo. Der Mann nahm der Frau das Kind. Er wollte, dass sie seinen Schmerz spürt! Danach befreite er sich auf die einizge Weise die ihm blieb von seinem eigenen Schmerz.


Ein Opfer, dass sich gegen den Freitod und für den Schmerz
bis zum Tode entschieden hat.
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28.12.2007 15:01 Uhr von madmind
 
+2 | -0
 
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@mcinternet: naja.. aber so wie sich das liest, vertrittst Du die Meinung, das ne Frau nur zum Kinder bekommen und für hintern Herd ihre Daseinsberechtigung hätte.. Das stimmt nicht und ist auch gut so. Frauen haben die selben Rechte wie Männer und das soll auch so bleiben.. Männer sind nicht mehr wert als Frauen. In islamisch regierten Ländern mag das so sein, das die Frau die Klappe zu halten hat und nur leben darf um Kinder zu gebähren und ihrem Mann zu "dienen"... Das kanns ja auch nicht sein, oder?
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28.12.2007 15:27 Uhr von fardem
 
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ich auch: also ich bin auch ein scheidungsopfer - im grunde wird dir der halzt zugeschnürt und du lebst am existenzminum.
Das kind wurde mir auch für mehrere monate entzogen - einfach aus racher. Erst durch ein gerichtsbeschluss konnte ich mein kind wieder sehen.

Ich finde das in De die gesetze zu sehr für die frau ist - nach einer scheidung kann sich eine frau fast um nichts tun sich kümmern. Sie für arbeit zu zwingen ist unmöglich- Ist ja unzumutbar.

leider sind die gesetze waqs scheidung angeht anti männer.
wenn ich nur im ansatz gewusst hätte was ich mir mti einem heirat antue häte ich es wohl damals nicht gemacht.
Ich habe mir meine freiheit damir erkauft das ich mein lebenlang ein zahlender bin - aber freiheit war schon immer ein teuire angelegenheit
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28.12.2007 15:49 Uhr von nerrom
 
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@mcinternet: Was ist falsch daran, auf Selbstverwirklichung abzudrehen? Und Egoismus ist es auch nicht. Ist es Egoistisch, etwas aus sich machen zu wollen? Männer steigen auch immer wieder die Karriereleiter hinauf, während Frauen sich um den Haushalt etc. kümmern. Warum sollte es Egoistisch sein, es mal anders herum zu machen?
"Sprich mal mit ausländischen Frauen, sogar die sagen, das die deutschen Frauen alle einen an der Waffel haben, und sich mal besinnen sollen."
Eine Sache der Erziehung. Falls ein Mädchen liberal erzogen wurde, wird es sicherlich eine andere Meinung haben. Aber wenn ihr soetwas tagtäglich vorgelebt wird, übernimmt sie diese Meinung ins spätere Leben natürlich.
Ich finde es einfach nur peinlich, wie sich andere Leute Frauen herabsetzen und sie als "egoistisch" tetuieren (hoffentlich habe ich das Wort richtig geschrieben...)!
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28.12.2007 15:53 Uhr von nerrom
 
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noch etwas "Der Rest ist zu sehr emanzipazionsverdorben. Das Ausnehmen der Männer fängt doch schon im Teenageralter an. Später geht das dann im großen Stil weiter."
Ich krieg die Krise!^^
Hab bisher kaum eine Frau getroffen, die den Mann nur Ausnehmen will. Genausogut könnte ich behaupten, der Mann will von der Frau nur, dass sie ihm den Arsch hinterherwischt. (Und von dir könnte ich das auch behaupten)
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28.12.2007 16:09 Uhr von madmind
 
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*lol*: Mein Frauchen hat aufm Gehaltszettel mehr Geld als ich und ist auch von ihrer Art keineswegs "emazipationsverdorben"(wasn Wort).

Eine Frau die heute was auf sich hält und sich das Aufgrund ihrer Art/Aussehen/beruflichen Könnens auch erlauben darf, soll es auch tun.

Diese negative Meinung haben hier nur die "gebrannten Kinder". Ich bin noch nicht von ner Frau abgerippt , oder ausgenommen worden. Wenn das der Fall wäre, dann würd ich nicht auf den Frauen rumhacken, sondern wohl eher auf mir selbst, weil ich so dumm war und es nicht frühzeitig erkannt hab. Gehören ja bekanntlich immer 2 dazu- Einer der tritt und einer der sich treten lässt, da können die gebrannten Kinder nun sagen was se wollen. *MEINE Meinung dazu*
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28.12.2007 16:26 Uhr von Schweine-im-Weltall
 
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@all: also eine Tragödigie ist es wahrlich

aber nun zu den Komentaren,

Was micinternet sagen wollte, denke ich mal, ist die Tatsache, dass nach der Scheidung man für die Frau sorgen muss.

Selbstverständlich ist es für das Kind zu sorgen, aber die große Frage ist doch warum auch noch für die Frau zahlen? Schließlich geht man ab der Scheidung getrente Wege.

Aber auch die Logik, wenn einem das Kind weggenomen wird, du must zahlen, aber sehen darfst du dein Kind fast nie.

(Mag sein dass ich zu Jung bin , aber ich hab Beckante bei denen ist es so gelaufen)

Nein ich hab absolut gar nichts gegen Frauen, ihrer Persönlichen entfaltung.Blos ich hab was gegen diese besonders hirn****** Gesetze.
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28.12.2007 22:38 Uhr von noneedtoknow
 
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@mcInternet: Ich kann Dir nur zustimmen. Nur wer als Mann in diesem Staat die Machtlosigkeit eines Vaters erlebt hat, sollte sich auch zu solch einem Thema äussern.

Ich kann es nicht mehr hören, welchen Druck angeblich Mütter erdulden bevor sie selbst zu solchen Aktionen fähig sind.

Auch Väter stehen unter dem selben Druck. Nur bekommen Sie leider nie die Möglichkeit eine Maschinerie, wie die welche die Frauen in Anspruch nehmen zu können, zur Verfügung zu haben.

Solange ein Staat lieber Menschenrechte mit Füssen tritt als
die verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, solange werden wir mit so traurigen Tatsachen konfrontiert werden.
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28.12.2007 22:44 Uhr von E-Woman
 
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Manchmal frage ich: mich schon, wie die Zeitungen an diese Quellen kommen. Entweder die haben ihre Informanten bei der Polizei oder sie durchforsten laufend das Internet. Eine persönlich und tragische Angelegenheit die einmal wieder im privaten Bereich liegt.

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