27.12.07 12:03 Uhr
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Christenverfolgung weit verbreitet

Verschiedene Menschenrechtsinstitutionen gehen davon aus, dass es sich bei etwa 75 Prozent aller aus religiösen Gründen diskriminierten Menschen um Christen handelt. Bei den aus religiösen Motiven Getöteten geht man sogar von 80 Prozent aus.

An der Spitze stehen dabei Länder aus dem islamischen Kulturkreis, wobei in verschiedenen islamisch geprägten Ländern das Missionieren oder Konvertieren zum Christentum mit dem Tode bestraft wird, während man anderenorts für ähnliche Vergehen in Gefängnis oder Psychiatrie landet.

Gewalt gegen Christen gibt es auch in hinduistisch geprägten Regionen wie Indien, wo Prediger vom Mob gelyncht wurden und in einigen Bundesstaaten Gefängnisstrafen auf Missionare und Konvertiten warten. Aber auch in Sri Lanka, wo Kirchenbesucher schon von fanatischen Buddhisten geschlagen wurden.


WebReporter: BenPoetschke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Christ
Quelle: www.morgenpost.de

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78 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2007 12:24 Uhr von edi83
 
+17 | -33
 
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27.12.2007 12:33 Uhr von usambara
 
+25 | -32
 
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wer führt gerade Krieg in Somalia, Irak, Afghanistan und
hat hunderttausende Moslems in ihrem eigenen Land
getötet?
Die christlichen Gemeinden im Nahen Osten haben
erst jetzt ernste Probleme, seit dem wir ihre Länder besetzen.
Ansonsten haben Christen seit 1500 Jahren friedlich mit ihren
muslimischen Nachbarn gelebt.
Und in Städten wie Damaskus, Kairo, Bagdad gehören
christliche Kirchen zum Straßenbild.
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27.12.2007 12:39 Uhr von RupertBieber
 
+26 | -31
 
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es würde jetzt gar nix bringen hier alle christlichen "Sünden" der Vergangenheit aufzuzählen insbesondere des frühen und späten Mittelalters auf allen Kontinenten dieser Erde....
das kennen wir alle...da kommt einiges zusammen, sowie auch in jüngster Geschichte.

Ich denke es hat was mit dem "Missionierungsdenken" grundsätzlich zu tun...

Der Islam und die Moslems leben einfach Ihre Religion...

Der Buddhismus und die Buddhisten leben einfach Ihre Religion...

Nur die Christen meinen, sie müssens überall hintragen und alle zum wahren christlichen Glauben bekehren...

Sowas nervt mit der Zeit...wer lässt sich das schon gefallen...
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27.12.2007 12:54 Uhr von arielmaamo
 
+23 | -13
 
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usambara: Ja ja die Selbstmordattentäter im Irak und Afghanistan sind ja Christen ?
Ich denke, dass sind eher die, die nach den verheissenen Jungfrauen lechzen und dabei ihre Landsleute und Glaubensgenossen mit in den Tod reissen.
Was können die Christen im Irak für die Rohstoffsicherungspolitik der USA ?
Und wenn es auch ein paar Kirchen im Strassenbild von arabischen Staaten, bedeutet dies noch lange nicht, dass es dort Religionsfreiheit gibt.
http://www.igfm.de/...[tt_news]=786&tx_ttnews[backPid]=20&cHash=833954e9b2
http://www.igfm.de/...[tt_news]=708&tx_ttnews[backPid]=20
Die Gründe für Verfolgung sind vielschichtig. Neid, Missgunst, Intoleranz, Fanatismus, religiöse Verblendung, Hetze besonders gegen Missionare, Angst vor Machtverlust, Tradition...
Aber alle wollen in Deutschland ihre Freiheit...
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27.12.2007 12:54 Uhr von *50CeNT*
 
+6 | -21
 
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27.12.2007 12:59 Uhr von Sant_Gero
 
+11 | -9
 
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Was hat bitte Missionsarbeit mit: eventueller Todesstrafe, genereller Bestrafung für
Konvertiten zu tun.
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27.12.2007 13:00 Uhr von Kater Carlo
 
+27 | -7
 
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@ alle: So einfach ist das alles auch nicht, auch Moslems haben laut Koran den Auftrag Ungläubige und Andersgläubige zu konvertieren.

Die Christenverfolgung betrifft ja meistens einheimische Gruppen und keine Fremden.

Ein paar Beispiele:

In Afghanistan kann der Übertritt vom Islam zum Christentum mit der Todesstrafe bestraft werden.

n der Volksrepublik China sind nur die Chinesische Katholisch Patriotische Vereinigung und die Chinesische Patriotisch Protestantische Drei-Selbst-Bewegung erlaubt. Beide werden vom Staat kontrolliert. Anhänger katholischer und evangelischer Untergrundkirchen werden verfolgt und in Arbeitslagern inhaftiert.

In Indien gab es seit 1998 über 1.000 gewaltsame Angriffe auf Christen seitens militanter Hindus, die die Zerstörung von Kirchen, Bibelverbrennungen und Vergewaltigung von Nonnen einschlossen, sowie die Ermordung eines australischen Missionars mit seinen beiden Söhnen.

Auf den Molukken in Indonesien wurden seit 1999 über 3.000 Christen umgebracht.

Im Iran steht auf den Übertritt vom Islam zum Christentum die Todesstrafe.

Auf den Malediven ist der Islam Staatsreligion. Touristen wie ausländischen Arbeitskräften wird Religionsausübung untersagt. Bei Übertritt zum Christentum verlieren Maledivier ihre Staatsangehörigkeit.

In Nordkorea kommen Christen in Umerziehungslager, in denen sie unmenschlicher Behandlung mit häufiger Todesfolge ausgesetzt sind.

In Saudi-Arabien kommt es zu Verhaftungen und Auspeitschungen von Christen; jede nichtislamische Religionsausübung ist untersagt. Auf den Übertritt vom Islam zum Christentum steht die Todesstrafe.

In der Türkei sind Christen und Kirchen seit langem vielfältigen Diskriminierungen juristischer und anderer Art ausgesetzt. So haben christliche Kirchen keine eigene Rechtspersönlichkeit, kirchliche Bauvorhaben sind einem extrem komplizierten und langwierigen Genehmigungsverfahren unterworfen. Die Kirchen dürfen keine Geistlichen ausbilden. Renovierungsvorhaben müssen durch das Außenministerium genehmigt werden. In jüngster Zeit mehren sich gezielte Anschläge auf katholische Priester. In der ersten Jahreshälfte von 2006 wurden bereits zwei Priester durch Messerangriffe verletzt und ein Dritter, Andrea Santoro, in seiner Kirche erschossen.

Selbst die Türkei, die sich als laizistischer Staat verstehen möchte, erkennt Christengemeinden nicht als Körperschaft öffentlichen Rechts an und verbietet ihnen die Rechte einer Vereinigung (Besitz von Bankkontos oder Immobilien) und die Ausbildung von Priestern. Die vor allem orthodoxen und katholischen Christen in der Türkei leben mit regelmäßigen, auch körperlichen, Angriffen.

Die Liste ginge noch ewig weiter, das sind nur Beispiele.

Wir reden hier wirklich von rechtlicher
Legalisierung seitens des Staates Christen zu verfolgen.

Man muss auch gleichzeitig sehen, dass so etwas bei uns in Europa in aller Regel nicht passiert.
Hier werden keine Moscheen gestürmt und auch keine Hindu-Tempel niedergebrannt.

MfG

Carlo
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27.12.2007 13:12 Uhr von erdbewohner
 
+3 | -4
 
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jeder der schwach genug ist um sich einordenen zu lassen......
also das schubladenprinzip ... zb. von der arge..(als was möchten sie arbeiten?) bis zur religioesen frage woran glaubst du?

selbst die wissenschaft ist eine religion und kennt nicht mal alle antworten!

sollte nicht über "andere schubladen/sparten richten" !!!

man soll leben nach dem motto "glaube woran du glaubst aber zwing mir nicht dein glauben auf"
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27.12.2007 13:22 Uhr von edi83
 
+9 | -19
 
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27.12.2007 13:45 Uhr von D4v3
 
+3 | -2
 
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"selbst die wissenschaft ist eine religion": ein schöner widerspruch in sich.
wissenschaft beruht auf reproduzierbaren tatsachen, die angezweifelt und widerlegt werden dürfen. genau hier besteht der riesige unterschied. wissenschaftliche theorien dürfen ersetzt werden, was bei der aussage ob es einen gott gibt oder nicht zB nicht getan werden kann.
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27.12.2007 13:46 Uhr von D4v3
 
+8 | -4
 
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edi83: ein kopftuch zu tragen is selbstdiskriminierung.

was für ne rechtspersönlichkeit sollen die denn haben?

und dann les dir mal die letzten paar news durch. die gewalt geht ebenso von den ausländischen mitbürgern aus
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27.12.2007 13:46 Uhr von erdbewohner
 
+3 | -5
 
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@ edi83: die muslime schreiten den gleichen weg ein den damals die israelis/juden gingen.....
und was kam raus....bullshit^^

siehe news und du wirst merken dass sich keine religion ausserhalb sich unterdrücken lässt!

o.k ist der ewige streit um den gaza-... obwohl der islam dort recht hat aber nur wegen der geburt jesu^^ bla... bla..

am besten ist doch israel wander wieder ab und geht gen amerika....oder wird zum fahrenden volk (zigeuner) oder israel wird geplättet von einer übermacht ;)

letzendlich wird arabien es entscheiden!
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27.12.2007 14:04 Uhr von edi83
 
+3 | -9
 
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hmmm: @d4v3:

dann lass sie sich doch selbst diskriminieren. eine fette frau, dei einen mini trägt ist auch selbstdisriminierung. und jetzt? einen mitsubishi zu fahren ist auch selbstdiskriminierung. merkst du was? ist es nicht eher die sicht, aus die man etwas betrachtet?

du hast meinen comment nicht verstanden. sie war an karlo gerichtet. les dir seine news durch und vergleiche sie mit meiner. er redet von europa, ich von der türkei. es ist ein vergleich... und dass ausländer genauso scheisse bauen, wie alle anderen menschen auf der welt, ist mir auch bewusst.

@erdbewohner:

ich verstehe deine ersten 2 absätze nicht. aber bei gaza: es ist ein politisches thema. von daher will ich mich dazu nicht äußern.
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27.12.2007 14:09 Uhr von BenPoetschke
 
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Da mein Autorenkommentar: der Zensur zum Opfer fiel huier die Ironische Variante des selbigen:

Meinung des Autors zum Thema
Hier im christlichen Abendland dagegen werden Andersgläubige tagein tagaus gefoltert durch die offene zur Schau Stellung von christlichen Symbolen wie Kreuz, Weihnachtsbaum und Schmuck und das penetrante Festhalten an Feiern zu christlichen Festivitäten. Allerdings sind einige Europäische Politiker schon dazu über gegangen, Kompromissbereitschaft und wahre Integrationsbemühungen zu zeigen. Vielerorts wird inzwischen das öffentliche zur Schau stellen von, Andersgläubige Mitbürger emotional und religiös, belastendem Material und Symbolen eingeschränkt oder ganz verboten.
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27.12.2007 14:12 Uhr von Sven_
 
+5 | -10
 
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es geht bergauf: das letzte mal bei so eine News endete es in Hetze gegen den Islam... oder ist momentan NPD Parteitag und der Haufen nicht da? ;)

Ich schätze die große Anzahl an getöteten Christen kommt aus Afrika, wo christliche Kirchen schon früh das Potential von "Brot gegen Glauben" erkannt haben. Es ist zwar toll, dass dort viele Kirchen sich engagieren und über Spenden der Bevölkerung helfen wollen - aber oft endet das in Missionierung. Und wo das wiederum enden kann zeigt der Film "Tränen der Sonne".

Und so wie ein paar Idioten hier in Deutschland oft gegen Moscheen hetzen und groß schreien "Erhalt der Deutschen Traditionen" usw. und so gegen Muslime hetzten, so geht es eben auch Christen in anderen Ländern. Der Spruch "Du bist Ausländer - fast überall" lässt sich da auch ohne Probleme auf die Religion übertragen.

Und zur Gewaltdebatte: Gewalt hat damit zutun, das man "Mensch" ist, mit sonst nichts.

Was mir aber auch noch auffällt: zu Weihnachten gibt es immer einen ganzen Stoß von Karten die mit so Sprüchen wie "Jesus liebt dich" und ähnlichem aufwarten - Aber nirgendwo eine Karte die mir Allah erklären will. So wie bei uns das Christentum dominiert und sich andere Religionen eher zurückhalten (jedenfalls hat mich noch nie ein Muslim von seiner Religion überzeugen wollen, im Gegensatz zu so manchen Christen), so ist es in anderen Ländern genau umgekehrt.

Übrigens ist auch Wissenschaft in gewisser Weise eine Religion - oder schonmal ein Neutrino gesehen? ;) Die tollste Religion ist immernoch der Zen-Buddhismus, da dort die Frage nach Gott niemanden interessiert, sondern das was hier und heute passiert und wie man seinen Mitmenschen und dadurch sich selbst hilft.
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27.12.2007 14:33 Uhr von JCR
 
+9 | -1
 
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@ Sven: Eine Frage:

Wann wurde das letzte Mal ein Muslim in Deutschland umgebracht, weil er nicht konvertieren wollte?

Ihre Verharmlosungen können sie sich getrost sparen, denn christliche Weihnachtskarten töten niemanden.
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27.12.2007 14:43 Uhr von deathtroyer
 
+4 | -8
 
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die konvertierung findet auch in deutschland statt: warum gibt es in deutschland soviele moscheen ??? das ist das gleiche prinzip, was die christen anwenden. man baut gotteshäuser noch und nöcher und am ende stehen sie leer. dieser ganze konvertierungsmist verfälscht doch die religionen nur und schadet eher denen, die ihren gott/götter zu hause verehren.
ich finde es nicht gut, wenn die christen versuchen ständig irgendwelche länder zu konvertieren. ich finde jedes land sollte seine eigene religion entscheiden sollen, aber dennoch andersgläubigge nicht jagen und umbringen. wobei man die relationen nicht ausser acht lassen sollte. was bringt eine kirche für 8 christen. da würde auch eine kapelle reichen. das ist genau das problem mit den moscheen in deutschland.
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27.12.2007 14:57 Uhr von edi83
 
+5 | -9
 
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@jcr: man hört in den medien nie, das ein christ jemanden umbringt. man hört immer nur, dass es ein deutscher, emländer, franz, it, s, oder sonstiges war. ganz im gegensatz werden alle möder in muslimischen, budistischen oder atheistischen ländern sofort mit der staatsreligion genannt, ohne zu wissen, ob er überhaupt religiös war, ob er das wegen der religion gemacht hat.

es geht hier nicht darum wer was getan hat. es geht hier darum, wie ich etwas verkaufe. denkst du es interresiert jemanden ob ein iraner einen iraner umbringt? natürlich nicht. interessant wird es erst, wenn der eine muslim und der andere christ ist.

deswegen ist die frage offen, wann das letzte mal ein deutscher christ einen nicht-christen umgebracht hat. und sie kann auch nicht beantwortet werden, weil es niemanden interessiert. durch das desinteresse, wirst du auch nie lesen, das ein christ einen muslimen umgebracht hat. was du lesen wirst sid schlagzeilen wie " nazi tötet afrikaner", "betrunkener deutscher belässtigt türken", ect.

zu deiner aussage: du hast recht. eine weihnachtskarte tötet niemanden. auch die bibel nicht. aber wenn du in afrika nicht an die bibel glaubst, dann bekommst du nichts zu essen. so einfach ist missionierung...

ich hoffe du hast verstanden, was ich damit meine...
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27.12.2007 15:04 Uhr von edi83
 
+4 | -8
 
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@deathtroyer: in köln leben 120.000 muslime. wieviel moscheen gibt es den in köln?
in berlin leben über 200.000 muslime. wieviele moscheen gibt es den dort?
in der türkei gibt es knapp 1.000 kirchen. wieviele christen gibt es den dort?

du hast vollkommen recht. die relation ist es, die ausschlaggebend ist.
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27.12.2007 15:11 Uhr von Kater Carlo
 
+11 | -1
 
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@ edi83: "in deutschland werden frauen mit kopftuch auch diskriminiert"

Du als Türke solltest doch wissen, dass in der Türkei Frauen mit Kopftüchern weder für Staat arbeiten, noch öffentliche Gebäude, Schulen oder Universitäten besuchen dürfen.
Nach deinen Argumenten werden also Muslime in der Türkei diskriminiert!

In Deutschland dürfen nur Lehrerinnen kein Kopftuch tragen in allen anderen Einrichtungen dürfen sie es!


"in deutschland haben moscheen keine eigene rechtspersönlichkeit"

Das liegt daran, dass sich die Muslime nicht auf einen gemeinsamen Dachverband einigen können, der mindestens 85% der Muslime repräsentiert.
Sonst hätte man nachher 100 verschiedene Islamische Kirchen.
Also wenn sich die Islamischen Verbände schon nicht untereinander verstehen können, dann sind sie wirklich selber Schuld.


"in deutschland dürfen keine imame ausgebildet werden"

Das hat nichts mit dürfen zu tun.
Es gibt einfach kein Angebot da die DITIB ihre Imane lieber in der Türkei ausgebildet wissen will.

Etwa 1250 hauptamtliche und rund tausend ehrenamtliche Imame gibt es in Deutschland. Nach Schätzungen des Zentralrats der Muslime sind davon über 90 Prozent aus der Türkei, kommen vereinzelt auch aus Marokko, dem Iran und anderen Ländern.

Aber dies soll ja nun im Rahmen der Islamkonferenz geändert werden, dann darf auch nur noch auf deutsch gepredigt werden.


"renovierungsarbeiten müssen durch die gemeinde genehmigt werden"

Wie bei jeder Kirche auch! Eine Baugenehmigung brauch jedes Gebäude, egal ob Kirche, Moschee oder einfach nur ein Haus.
Also wo ist hier die Diskriminierung?

Es ist ein Ellenlanger Unterschied ob man eine (für alle nötige) Baugenehmigung (braucht man auch für Umbauten) braucht oder eine Erlaubnis des AUSSENMINISTERIUMS wie in der Türkei!


"in jüngster zeit mehren sich gezielte angriffe auf muslimische mitbürger durch körperliche gewalt"

Gewalt gibt es immer und überall.
Mir ist kein Fall bekannt, wo es gezielt gegen Moslems ging sondern gegen Ausländer im allgemeinen.

Genau so kann man sagen das die Gewalt von Ausländern gegen Deutsche zugenommen hat (siehe München U-Bahn), hier kann man ja auch nicht von Christenverfolgung sprechen.

In der Türkei hingegen wurden gezielt Priester und Kirchenmitarbeiter umgebracht.

MfG

Carlo
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27.12.2007 15:17 Uhr von JCR
 
+2 | -2
 
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@ Edi: Der Pressekodex sollte ihnen doch bekannt sein.

Ganz sicher wird die Nationalität, von der Religion des Täters ganz zu schweigen, nicht genannt, wenn es sich nicht um eine rassistisch bzw. religiös motivierte Tat handelt.

Und diese gibt es leider. Es ist doch unsinnig zu glauben, bei allen getöteten Christen handele es sich um Missionare.

Ebenso wenig, wie es sich bei allen im Gazastreifen getöteten Menschen um Terroristen handelt. Ebenso wenig, wie es sich bei allen, die in Israel durch Autobomben getötet werden, um Militaristen oder Moslem-Hasser handelt.


Deswegen sind religiös motivierte Straftaten besonders niederträchtig. Eben weil sie auf einem Feindbild basieren, das den Opfern besondere Verachtung einbringen soll.

Ebenfalls glaube ich nicht, dass hinter christlicher humanitärer Hilfe ein grundsätzlicher Missionierungsgedanke steckt.Natürlcih gibt es auch jene, die die Situation zu "Werbezwecken" nutzen. Aber viele betrachten den einsatz für Menschenrechte, für sozial Benachteiligte oder unverschuldet in Not geratene einfach als moralische Pflicht. (Im Falle der religiösen eben beispielsweise als Verpflichtung eines Christen gegenüber seinen Mitmenschen).

Und hier kommt wiederrum der positive Aspekt der Religionen zum Vorschein (ungeachtet dessen, dass die Schattenseiten mehr als deutlich sind).
Der Gedanke der Nächstenliebe, das humanistische Weltbild, wie es in allen Weltreligionen gelehrt wird.
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27.12.2007 15:23 Uhr von Kater Carlo
 
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@ edi83: "in der türkei gibt es knapp 1.000 kirchen."

Das wird gerne behauptet.
Aber in Wahrheit WAREN das einmal Kirchen und sind heute umfunktioniert (wie z.B. die Hagia Sophia) und/oder werden einfach dem Zerfall überlassen.
In diesen "Kirchen" darf kein Gottesdienst mehr stattfinden.

Vor kurzem kam im TV eine sehr ausführliche Doku über die Schwierigkeiten Kirchen in der Türkei vor dem Zerfall zu schützen.

MfG

Carlo
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27.12.2007 15:26 Uhr von edi83
 
+3 | -6
 
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karlo: "In Deutschland dürfen nur Lehrerinnen kein Kopftuch tragen in allen anderen Einrichtungen dürfen sie es!" in hessen dürfen koptuchträgerinnen in keine öffentlichen einrichtung arbeiten
das die türkei ein kopftuchverbot hat, hat nichts damit zutun, dass das kopftuch nicht vom volk akzeptiert wird. das ist der punkt, den ich meine. als kopftuchträgerinn wirst du in deutschland immer schräg angeschaut.

"Es gibt einfach kein Angebot da die DITIB ihre Imane lieber in der Türkei ausgebildet wissen will"
es gibt zig vereine, die nichts mit der ditib zutun hat. die nichts mit der türkei zutun haben.
es gibt die katholiken, protestanten, evangeliken, ect... wie ist es dann möglich, dass sich diese unter einem dach vereint haben? ach haben sie ja garnicht. das sind alles körperschaften d ö rechts...

"Es ist ein Ellenlanger Unterschied ob man eine (für alle nötige) Baugenehmigung (braucht man auch für Umbauten) braucht oder eine Erlaubnis des AUSSENMINISTERIUMS wie in der Türkei!"
andere länder - andere sitten...

voe ein paar monaten wurde eine moschee ein jüdischer firedhof dings gemacht... desweiteren lies meine anderen kommentare, damit du siehst, was los ist mit christ = muslim = buddist = 0
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27.12.2007 15:39 Uhr von dilber
 
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Also das den Mosches in Deutschland muss echt nicht sein es reicht eins und mehr nicht..wenn wie damit ankommen wir wollen in einem muslimischen staat z.B. in der Türkei etwas für unsere religion haben, was nichts mit Islam zu tun hat, wied das erst gar nicht genähmigt, also soll man sich hier nicht so anstellen das nicht überall ein mosche ist in deutschland..Deutschland ist nämlich ein Christenstaat kein Islam Staat...hier werden alle religionen akzeptiert und es wird keiner dazu gezwungen seine religion aufzugeben...aber in den Islamischen ländern ist es nicht so..da darf bloss keiner wissen, du glaubst an was anderes und bist klein moslem..das ist tatsache so ist es..
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27.12.2007 15:51 Uhr von Kater Carlo
 
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@ edi83: "in hessen dürfen koptuchträgerinnen in keine öffentlichen einrichtung arbeiten"

Das gilt für Lehrerinnen und Beamte und nicht nicht für alle öffentlichen Einrichtungen.


"das die türkei ein kopftuchverbot hat, hat nichts damit zutun, dass das kopftuch nicht vom volk akzeptiert wird."

Es geht hier um Verfolgung Diskriminierung, nicht darum ob etwas "gut ankommt".
Wurde hier schon mal eine Frau verprügelt oder umgebracht weil sie ein Kopftuch getragen hat? Nein!

Du gehst der Sache aus dem Weg, werden in der Türkei Muslime diskriminiert?

Wenn Du meinst nein, dann darfst Du Dich hier über das Kopftuchverbot auch nicht beschweren.


"Es gibt einfach kein Angebot da die DITIB ihre Imane lieber in der Türkei ausgebildet wissen will"

"es gibt zig vereine, die nichts mit der ditib zutun hat. die nichts mit der türkei zutun haben.
es gibt die katholiken, protestanten, evangeliken, ect... wie ist es dann möglich, dass sich diese unter einem dach vereint haben? ach haben sie ja garnicht. das sind alles körperschaften d ö rechts..."

Doch das haben sie.
Es gibt z.B. zig verschiedene Katholische oder auch Evangelische Verbände die sich alle in einem Bundesverband organisiert haben.

Es gibt im übrigen unzählige christliche Kirchen die nicht den Status der öffentlichen Körperschaft haben wie z.B. Neuapostoliten, Zeugen Jehovas,...


"andere länder - andere sitten..."

Was besseres ist nicht eingefallen.
Nach der Begründung darfst Du Dich hier über nichts, aber auch wirklich gar nichts beschweren.

Weil wie Du schon selber sagst, andere Länder, andere Sitten...

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