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Tschad: Acht Jahre Arbeitslager für Franzosen

Im Tschad wurden sechs Mitarbeiter der Hilfsorganisation "Arche de Zoé" zu jeweils acht Jahren Arbeitslager verurteilt. Sie hatten im Oktober versucht, 103 Kinder nach Frankreich auszufliegen. Zwischen beiden Staaten existiert ein Auslieferungsabkommen.

Die Richter des Strafgerichts in N'Djamena blieben mit dem Urteil unter der staatsanwaltlich geforderten Strafe von sieben bis elf Jahren Zwangsarbeit. Zudem sollen die Beschuldigten rund sechs Millionen Euro Geldstrafe zu Gunsten der betroffenen Kinder entrichten.

Entgegen den Behauptungen der Organisation handele es sich bei den meisten Kindern weder um Waisen, noch um Betroffene aus dem sudanesischen Darfur. Die Beschuldigten kritisieren mangelnde Hilfe durch die französische Regierung. Sie sind aus Protest gegen die Haft in Hungerstreik getreten.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Arbeit, Franzose
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2007 09:54 Uhr von usambara
 
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na dann wird wohl eine Medien-Heimhol- Kampagne mit Sarko und
seinem Neu-Freund Gaddafi
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27.12.2007 11:20 Uhr von Andana
 
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was die damals mit ihrer entführungsaktion bezwecken wollten, ist mir bis heute nicht klar.
wollten die wirklich waisenkindern helfen udn haben nur keine gefunden? wars nur publicity? aber das ist ja in die hose gegangen.udn überhaupt: was hatten die mit den kindern vor, wenn sie erstmal in europa gewesen wären? Adoptiveltern finden? in heimen unterbringen? oder irgendwann zurück bringen?
das ist doch alles ziemlich dubios.
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27.12.2007 12:39 Uhr von Nuernberger85
 
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tja: da hätte sich sarkozy mal drum kümmern sollen, aber er muss ja mit seiner neuer freundin einen luxusurlaub machen...mal wieder...
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27.12.2007 13:36 Uhr von ShorTine
 
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Keine Auslieferung! Diese Kinderhändler sollen die 8 Jahre ruhig da unten absitzen. Einige ihrer Opfer(Babys) werden ihre gesamte Kindheit und Jugend im Waisenhaus im Tschad verbringen müssen, weil die Eltern nicht mehr gefunden werden können.

Die Täter wären in Frankreich wegen guter Führung spätestens nach 5 Jahren wieder draußen. Vermutlich sogar früher, weil die Haft im Tschad mehrfach gewichtet wird.

Diese Hochnäsigkeit gegenüber anderen Kulturen ist wirklich entsetzlich. Halten die sich für etwas besseres, nur weil sie Franzosen sind?

Hoffentlich unterlassen europäische "Hilfsorganisationen" solche Aktionen in Zukunft und leisten lieber Entwicklungshilfe in entwicklungsfähigen Regionen.

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