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Brandenburg: Vogelgrippefall zu Heiligabend - Kleinbestand betroffen

In Brandenburg ist in einem Hühnerkleinbestand in Blumenthal ein neuerlicher Fall der Vogelgrippe aufgetaucht. Dabei handelt es sich um den dritten Fall innerhalb der letzten zehn Tage. Dies sagte Kreisveterinär Martin Rott am Dienstag.

Man habe nachweisen könnten, dass es sich bei dem Fall um den für den Menschen bedrohlichen H5N1-Virus handelt. Neben dem 15 Tier zählenden Kleinbestand wurde auch der Nachbarbestand von 31 Tieren getötet. Den Behörden ist der Fall bereits seit Heiligabend bekannt.

Um den Ort wurde eine zehn Kilometer umfassendes Beobachtungsgebiet errichtet, in dem es insgesamt 150.000 Hühner gibt. Auch ein Sperrgebiet in drei Kilometer Umkreis wurde installiert. Proben aus dem Sperr- und dem Beobachtungsgebiet werden genommen und ausgewertet. Wildvögel gebe es nur wenige.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Brand, Brandenburg, Klein, Vogel
Quelle: www.idowa.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.12.2007 02:13 Uhr von borgir
 
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In der Quelle steht noch ein bisschen mehr was leider nicht mehr unterzubringen war. Die Panikmache um die Vogelgrippe hat ja nachgelassen, was auch gut so ist. Die vorsorglichen Tötungen halte ich für unsinnig, denn man vernichtet so unglaublich viele gesunde Tiere. Von den armen Viehchern mal ganz abgesehen.
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27.12.2007 11:52 Uhr von wilfriedsoddemann
 
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H5N1 Vogelgrippe: Übertragung via Trinkwasser: Die Risikobewertungen des Umweltbundesamtes UBA und des Bundesinstitutes für Risikobewertung BfR zusammen mit dem Friedrich-Loeffler-Institut FLI zur Übertragung der Vogelgrippe mit dem Trinkwasser sind grundlegend falsch. Das Trinkwasser wird in Deutschland nicht zu 70% aus tiefem, gut geschütztem Grundwasser gewonnen. Viren werden nicht umfassend aus dem Trinkwasser gefiltert.

Die Influenza-Übertragungen von Mensch zu Mensch und die Influenza-Kontaktinfektionen geschehen, sie sind aber weit überbewertet. In der vergleichsweise heftigen Influenza-Saison 2004/2005 wurden nur 9% der labordiagnostisch nachgewiesenen Influenzafälle im Zusammenhang mit Häufungen erkannt.

Im gemäßigten Klima Deutschlands wird die lebensgefährliche Vogelgrippe auf die Menschen initial und somit primär streng saisonal mit dem kalten Trinkwasser zur Zeit der maximalen Kältesumme, meist im Februar/März, und verstärkt bei Tauwetter (Sachsen mit seinen Trinkwassertalsperren!) übertragen werden, so wie bei den Wasservögeln.

Jüngste Forschungsergebnisse müssen beunruhigen: Bisher musste das Virus die Bronchien und die Lunge der Menschen erreichen, um anzustecken. Jetzt infiziert es auch die oberen Atemwege (Schleimhäute des Rachens z.B. beim Trinken, Schleimhäute der Nase und vmtl. auch die Bindehaut der Augen sowie die Ohrtrommelfellmembran z.B. beim Duschen). In mindestens drei Fällen (Vietnam, Thailand) waren Magen und Darm durch das H5N1-Virus befallen, nicht jedoch die Bronchien und die Lunge. Das Virus dürfte in diesen Fällen oral aufgenommen worden sein, z.B. beim Trinken von kontaminiertem Wasser.

Das in Deutschland als Trinkwasser genutzte Grundwasser ist bei weitem nicht so unproblematisch, wie UBA und BfR/FLI falsch behaupten. Die Vireneliminationsleistung der Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Deutschland erfüllt regelmäßig nicht die Anforderungen der WHO und der USA. Hinsichtlich der Virenelimination bei der Trinkwasseraufbereitung ist Deutschland Entwicklungsland. Herkömmliche Desinfektionsverfahren bringen wenig, weil Viruspartikel im Rohwasser nicht einzeln, sondern verklumpt vorkommen und deshalb von diesen nicht erreicht werden können.

Die strenge Kälteabhängigkeit der Influenza im gemäßigten Klima kann nicht mit der biotischen Übertragung von Mensch zu Mensch bei 37,5 °C erklärt werden. Die Influenza muss durch ein zur Ausbreitung von Infektionen mit zunehmender Kälte zunehmend effizientes abiotisches Vehikel übertragen werden. Deshalb muss für die Übertragung der Influenza nach von der Kälte abhängigen abiotischen Vehikeln gesucht werden. Trinkwasser ist ein solches abiotisches Vehikel. Ein anderes vergleichbar geeignetes Medium gibt es nicht. Bei einem Anschlussgrad von nahezu 100% an die zentrale öffentliche Wasserversorgung ist in Deutschland die Kälte des Wassers (etwa 3°C-7°C) zur Konservierung virulenter Influenzaviren bei der Übertragung der im Trinkwasser stark verdünnten Influenzaviren entscheidend.

Im heißen Klima, den Tropen, ist die Influenza nach Überschwemmungen in der Regenzeit nach extremen Niederschlägen typisch, ja „natürlich“. Die Virulenz von Influenzaviren hängt von der Temperatur und der Zeit ab. Wenn junges, frisch kontaminiertes Wasser aus flachen örtlichen Brunnen, Zisternen, Tanks, Regenfässern oder Reisfeldern getrunken wird, kann die Temperatur von Wasser mit virulenten Influenzaviren weit höher sein. Influenzaviren sind bei 24°C noch etwa 2 Tage virulent.

Wilfried Soddemann
Freier Wissenschaftsjournalist
Ltd. Regierungsbaudirektor i.R.
Bauassessor Dipl.-Ing.
BBU e.V. Mitglied
Bundesverband Buergerinitiativen Umweltschutz
dugi e.V. Mitglied
Deutsche Umwelt-Gesundheits-Initiative
IGUMED e.V. Mitglied
Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin
eMail: [email protected]
Homepage: http://www.dugi-ev.de/...
Epidemiologie: http://www.dugi-ev.de/...

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