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Saarlands Ministerpräsident Peter Müller (CDU) für längere AKW-Laufzeiten

Nun schaltet sich auch Saarlands Ministerpräsident Peter Müller (CDU) in die Debatte nach längeren Laufzeiten von Atomkraftwerken ein. "Ich glaube, dass es ein Fehler ist, den Atomausstieg so beizubehalten, wie er vereinbart worden ist", so Müller.

Müller attackierte dabei vor allen die Grünen, indem er deren rigorose Ablehnung von Kohle- und Atomenergie angriff.

Gleichzeitig lobt er die Ziele der Bundesregierung nach einer Reduktion des Kohlendioxidausstoßes um 20 Prozent bis zum Jahr 2020. Müller geht aber davon aus, dass dieses Ziel nur in Verbindung mit Atomkraft zu erreichen ist.


WebReporter: robertmey
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Ministerpräsident, Saarland, Peter Müller
Quelle: www.hnp-online.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.12.2007 17:38 Uhr von robertmey
 
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Müller wohnt sicherlich auch nicht in der Nähe eines AKWs. Hoffentlich bekommt er einmal etwas Strahlung ab und merkt das Atomenergie nicht der Weg sein kann. Anmerkung: Auch Uran wird in den kommenden Jahrzehnten zur Neige gehen.
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25.12.2007 19:02 Uhr von Y4nnick
 
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@ Autor ganz mieser Kommentar, alleine das hat dich 2 Sterne gekostet... AKW sind unser Grundenergielieferant, wir brauchen diese Kraftwerke. Du sagst uns geht das Uran aus... dann such mal in Wikipedia nach Uran, wie viel davon noch vorhanden ist.

Dann bekommt eig. niemand einfach so Strahlung, zwar lässt sich y-Strahlung nie 100% abschirmen, aber selbst die kosmische Strahlenbelastung ist höher als die eines AKW.

Die einzige Alternative, die lohnend wäre, ist ein Fusionskraftwerk, von dem wir allerdings noch etwas entfernt sind. "Natürliche" Energieliferanten sind zu vernachlässigen solange sie nicht verfeinert und vorallem in ihrer Effektivität verbessert werden.
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25.12.2007 19:18 Uhr von Sven_
 
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Die AKWs: fallen dem Öko-Terror zum Opfer :D schade drum, ich wohne in Umgebung zu so einem Teil, bei einer Explosion wär ich wohl der Teil, bei dem man nicht sicher sein kann, ob man mit verbrennt oder erst wenige Minuten später an der Strahlung krepiert.

Aber sind wir mal realistisch, die Gefahr durch AKWs spielt keine Rolle, genau auf der anderen Seite hockt noch eins in Frankreich, da wäre ich wohl auch noch im Bereich der tödlichen Strahlung, falls etwas passiert.

Und zu der normalen Gefahr durch AKWs: Es gibt sogar Studien, die besagen, dass in Dörfern mit neuem Handymast nun die Sterberate steigt, genauso gibt es ähnliche auch für die AKWs. Bei den Handymasten hat man schnell nachgerechnet, dass die Statistik stimmt - aber mehr mit dem zunehmenden Durchschnittsalter der Bevölkerung dort als mit dem Handymast zutun hat. Und von dem Masten, der noch nichtmal angeschaltet war und schon Placebo-Artig die Migräne verursacht hat wissen wir ja auch alle - mit Atomkraft ist es ähnlich.

Aber sie wollen wohl lieber den Plänen von RWE folgen, die jetzt "hochmoderne" Kohlekraftwerke bauen, in der Hoffnung, in 10-15 Jahren endlich einen Filter entwickelt zu haben, der den Ausstoß gut filtert, im Gegensatz zu den heutigen.
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25.12.2007 20:54 Uhr von JCR
 
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@ Yannick; Sven: Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich informieren oder in Schweigen hüllen.

Die besagten natürlichen Energiequellen (Biomasse, Wasserkraft,Biokraftstoff....) decken 15% des weltweiten Energiebedarfs. Atomkraft gerade einmal 7 Prozent.


Und Sven, sagen sie den Eltern eines leukämiekranken Kindes doch einmal, dass die Erkrankung nur vomm Placebo-Effekt herrührt und nicht etwa von Kontamination.

Der schöne, billige Atomstrom (mit vielen Milliarden subventioniert) ist eben doch keine saubere Alternative.
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25.12.2007 21:42 Uhr von Y4nnick
 
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@JCR: Erst meinen Kommentar 2 mal lesen und dann Antworten...

Ich rede hier von Deutschland und bei uns werden nicht nur 7% Energie von AKW gedeckt. Dann hab ich mich mit keinem Wort auf Bioenergie bezogen, sondern in meinem Fall mehr auf Wind und Wasser, die meiner Meinung nicht effektiv genug sind! Obwohl ich zugeben muss das das nicht direkt ersichtlich ist, was ich genau damit gemeint hab, entschuldigung.
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25.12.2007 22:10 Uhr von robertmey
 
+6 | -6
 
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keine alternative: atomstrom ist gefährlich,teuer und läuft eines tages aus.wikipedia ist da als quelle höchts problematisch.(auch wenn es ein gutes lexikon ist) erinnern wir uns an die vorfälle in brunsbüttel oder in schweden.erinnern wir uns an die studie zum erhöhten kresbrisiko.erinnern wir uns an 1986.das alles riskieren nur um atomstrom zu bekommen?es reicht aus wenn einmal etwas schief läuft,dann dürfen gleich ein paar hundert menschen dran glauben.kippt ein windrad um passiert dagen nicht viel.das argument ökoenergie würde den bedarf nicht decken stimmt auch nicht.der mix aus biomasse,wind,wasser und solar und die gleichzeitge senkung des verbrauches würden ausreichen.
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25.12.2007 22:16 Uhr von denksport
 
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hmpf: Atomkraftwerke sind wohl auf Dauer nicht das Gelbe vom Ei, aber auch Windkraftanlagen und Wasserkraftwerke sind Industrieanlagen und haben ihre ökologischen Auswirkungen.
Ich befürchte, die stillgelegten AKWs werden halt einfach durch Kohlekraftwerke ersetzt :(
Ich selber bin nicht gerade begeistert, dass demnächst Windkraftanlagen in meiner Nähe aufgestellt werden, nicht zuletzt auch wegen den Gefahren für die Tierwelt.
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25.12.2007 23:47 Uhr von blub
 
+8 | -5
 
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AKW müssen bleiben: Wer Kohlekraftwerke oder Windkraftanlagen fordert und die Abschaffung der AKW´s fordert hat keine Ahnung von der Wirtschaft. Erstens reichen Windkraftanlagen bei weitem nicht aus um den Verbrauch in Deutschland zu decken, zweitens verschandeln diese die Natur und Umwelt. Drittens sind diese Alternativen Schuld, dass jedes Jahr Strom teurer wird, weil der Staat diese subventioniert und sich das Geld vom Volk zurückholt.
Kohlekraftwerke sind für die Treibhausgase und CO2 verantwortliche gefährliche Anlagen die einen Haufen Dreck in die Luft blasen.
Billigen und sauberen Strom kann man nur mit AKW´s gewinnen. Das Risiko ist vernachlässigbar gering. Die AKW´s müssen noch viele Jahre erhalten bleiben !
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26.12.2007 01:44 Uhr von Gunny007
 
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blublubblubber: neueste studien zur leukämieerkrankungen in der nähe von akws werden mal wieder vernachlässigt, tschernobyl gerät halt auch in vergessenheit, denn die immer noch vorhandenen auswirkung auf die lebewesen in dieser region sehen wir ja nicht.
in zehn oder vielleicht zwanzig jahren könnten wir die kernernergie vielleicht sinnvoll nutzen, nur dann sind die resourcen schon ausgebeutet.
y4, sven und ax, es sollte nicht interessieren was die anderen machen. beim hitler haben auch alle nur das gemacht was alle gemacht haben, dumme mitläufer.
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26.12.2007 09:00 Uhr von denksport
 
+6 | -2
 
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in meiner Umgebung gibt es auch Leukämiefälle: Aber kein AKW.
Sendemasten für Mobilfunk gibt es dafür überall, aber wer ist schon so konsequent und verzichtet deswegen auf ein Handy?

Daher: spart euch euer scheinheiliges Geschwafel.
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26.12.2007 12:49 Uhr von snm
 
+3 | -3
 
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Heuchlerische Politik: Von der CDU kommt bei diesem Thema nur heiße Luft. Umweltschutz predigen und Wirtschaftspolitik betreiben.

Kernenergie ist Weltweit ein Auslaufmodell. Es gibt weltweit einen Anteil der Kernenergie am Endenergieverbrauch von unter 3% mit rund 430 Kernkraftwerken weltweit. Davon müssen laut Aussage der Internationalen Energieagentur in den nächsten 20 Jahren 200 ersetzt werden. Bauanträge, einige schon fast 20 Jahre alt, gibt es bisher 29. Also wird der Anteil weiter zurückgehen.

Selbst aufstrebende Länder wie China setzen inzwischen mehr auf regenerative Energien (unser Erneuerbare Energiengesetz wurde fast 1:1 übernommen) als auf Kernkraft. Das chinesische Ziel im Ausbau an erneuerbaren Energien ist 16% am Strommarkt und Atomenergie 4%.

Aber reden wir, wie der Ministerpräsident, vom Umweltschutz. Auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums (nicht Umweltministerium) kann man nachlesen welchen Beitrag die Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke an unseren Klimazielen haben. In Deutschland würden wir demnach 4% Anteil am Klimaschutz durch die Kernenergie schaffen. Allein die Erhöhung der Energieeffizienz um 1% würde schon 11% bringen. Also stellt sich die Frage wollen wir für diese Anteil von 4% das Risiko von 100% haben? Zur Zeit stehen 4 Anlagen still, nicht weil sie jemand stillgelegt hat, sondern weil sie Sicherheitsrisiken hatten und deshalb abgeschaltet wurden.

Schade das Politik manchmal so schwer zu durchschauen ist. Die Politiker haben es, mit dem mediales Wohlwollen, doch oft zu einfach wenn sie dem Volk etwas vorzugaukeln wollen.
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26.12.2007 13:11 Uhr von aquarius565
 
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und ich plaediere für: Krieg gegen die ganze Welt.
Man weiß, dass Atomkraftwerke die Bevölkerung, die an ihnen lebt, krank macht. Insofern sagt Peter Müller nichts anderes als: Betreibt die Kernkraft weiter, es gehen ja nur Anwohner von Kernkraftwerken drauf. Ich lebe derweil auf Mallorca.
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26.12.2007 15:14 Uhr von rundes3eck
 
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Panikmache scheint immer noch sehr beliebt zu sein. Vor allem die kürzlich erschienene Studie über die Leukämiefälle. Aber wie man anhand der Studie bezüglich der Handy-Masten hat man ja gesehen, dass auch andere Faktoren für das Ergebnis einer solchen Studie verantwortlich sein können. Vielleicht sollte man also lieber erst einmal warten, bis man die Studie endgültig überprüft hat etc. und dann überlegen zu handeln. Denn ansonsten handelt man mal wieder schneller als der Kopf denkt...was häßliche Folgen haben kann.
Vor allem die Gegner sollten vlt. mal einen Gang runterschalten mit der Panikmachen von wegen 1986, Brunsbüttel etc.:
In Tschernobyl waren die Sicherheitsvorkehrungen und die Technologie nicht annähernd vergleichbar mit unseren/r der damaligen oder heutigen Zeit. In Brunsbüttel bestand auch keinerlei Gefahr, dass das AKW hätte explodieren können oder ähnliches, das Feuer wurde gelöscht und es wurde eine Untersuchung bezüglich des Fehlers eingeleitet. Aber ganz gleich dieser Tatsachen wird trotzdem weiter Panik verbreitet...na herzlichen Dank, dass wird bestimmt helfen, die Diskussion mit der Atomkraft differenziert betrachten zu können!

P.S. @JCR: Was soll der Unsinn mit der Aussage:

"Und Sven, sagen sie den Eltern eines leukämiekranken Kindes doch einmal, dass die Erkrankung nur vomm Placebo-Effekt herrührt und nicht etwa von Kontamination."

Niemand hat davon gesprochen, dass Leukämie nicht schlimm ist, aber es gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass Kontamination daran Schuld hat! Und genau solche Aussagen sind daran Schuld, dass man solche Studien in Ruhe überprüft bevor man vorschnell handelt!!! Danke!
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26.12.2007 16:13 Uhr von JCR
 
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@ Rundes3eck: Besagte Studie wurde gleichermaßen von Befürwortern und Gegnern der Kernkraft betrieben, die allesamt zu diesem Ergebnis kamen. Und es ist ja längst nicht die einzige Studie in dieser Richtung.

Arbeiter und Anwohner leben selbst bei fortschrittlicher Technologie mit einem gewissen Risiko. Dies zu leugnen, halte ich für absurd.
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26.12.2007 17:01 Uhr von snm
 
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Gibt es hier auch Argumente? Ich habe zwar die Kommentare zur News gelesen, aber mir fehlen Argumente. Hier werden bisher keine belastbaren Argumente Pro/Contra Kernenergie geliefert.
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27.12.2007 20:59 Uhr von blub
 
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Hier findet ihr genug pro & contra: http://www.eduvinet.de/...
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27.12.2007 22:53 Uhr von Hier kommt die M...
 
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hat: das Saarland denn überhaupt ein AKW, dass der da mitreden kann? :)
Was solls, wünschen kann er sich ja so einiges, aber Weihnachten ist schon vorbei^^
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28.12.2007 00:11 Uhr von Convoy
 
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....Wir Deutsche sind soooo dumm Warum hört man von den ganzen negativen Dingen, Krankheiten etc. nicht aus dem Skandinavischen Länder??? Dort wo Kernkraft als "normal" angesehen wird? Warum geht man im vereinigten Europa nicht gegen Frankreich, Tschechien, Polen etc. vor wo AKW´s stehen die weitaus gefährlicher sind? Nein, wir deutsche, wo nachweislich vor einigen Jahren bestätigt bekamen, dass wir die sichersten AKW´s in Europa besitzen, wir machen uns zu 95% amhängig von Importenergie. Es lebe die unbezahlbare Ökologie.....Wir wollen Strom per Wind, aber die Windräder sind zu laut, groß häßlich, wir wollen Sonnenenergie, aber die Solarfelder sind zu groß, und zerstören große Flächen der Natur, wir wollen Erdwärme, aber es ist bewiesen das der Entzug von Erdwärme im Großen Erdbeben hervorruft und die Natur schädigt...... Also verbeiten wir alles und kaufen von Aussen. Wir haben es ja um sämtliche Preise zu zahlen.
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28.12.2007 14:14 Uhr von skipjack
 
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Atomkraft gerne, aber nicht in meiner Nähe? Mich würde brennend interessieren wie weit Peter Müller-cdu von einem AKW entfernt wohnt...

Atomkraftwerke OK, doch nur unter Deutscher Aufsicht und Deutscher Moral...(Sauber, Ordentlich, Zuverlässig)

Geiz ist geil, wie Müller wohl meint, halte ich für fatal...

Tschernobyl ist zwar nun 20 Jahre her, doch vergesst nicht, die Halbwertszeit hat die nächste Periode bestimmt noch nicht erreicht...

Abgesehen davon, dass die AKW`s, zumindest lt. Presse gern gesehene "Objekte" von Musl. Fanatikern sind, sollten diese peinlichste Sauberkeit vorweisen.

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