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Papst klagt in Weihnachstmesse über Ausbeutung der Erde

Papst Benedikt hat in seiner Weihnachtspredigt auf die vielen Probleme der Erde, wie die Ausbeutung des Planeten und die Millionen von Armen, hingewiesen. Er sagte, dass die Menschen immer mehr nur auf sich und nicht auf ihre Umwelt achten würden und rief zur Solidarität auf.

Zu der Messe hatten sich in der Nacht mehrere tausend Gläubige im Petersdom und vor der Basilika versammelt. Am ersten Weihnachstfeiertag spendete er zudem noch den Segen "urbi et orbi".

Papst Benedikt zelebriert nun zum dritten Male das Weihnachtsfest seitdem er 2005 zum Papst gewählt wurde.


WebReporter: Yaichiro Satake
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Erde, Ausbeutung
Quelle: www.n24.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.12.2007 15:25 Uhr von Selina90
 
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Na klar: wäre schön, wenn die Katholische Kirche mal zuerst vor der eigenen Haustür kehren würde, da liegt ja wohl einiges im Argen. Aber ist natürlich einfacher mit den klunkerbestückten Fingerchen auf Andere zu zeigen. Dieser Mann ist böse...
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25.12.2007 21:34 Uhr von jsbach
 
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Den Comment von: der Vorgängerin will ich gar nicht erwidern.
Die Politiker machen es dann wohl allen Recht Und Gerechtigkeit auf dieser Welt gibt es nun mal nicht.
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26.12.2007 12:03 Uhr von fifty_one
 
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Der Papst jammert doch immer nur rum. Egal welcher grad dran ist. Im Unterschied zu Politikern glaubt er nur daran, was er erzählt.
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26.12.2007 18:21 Uhr von marshaus
 
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und: er soll nicht uns ansprechen....wir koennen es nicht aendern....er solte sich direkt an die wenden die er erreichen will......die politiker
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27.12.2007 02:50 Uhr von Katatonia
 
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das dazu: Blabla und Blabla.

Jedes Jahr dieselbe Ansprache und jedes Jahr dieselbe Heuchelei. So geht das schon seit Anbeginn der Päpste. Auch Pius XI. und XII. laberten so vor sich hin, die Realitäten sahen anders aus.

Es ist eine Schande, das jedes Jahr dem Papst und seinen Worten soviel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Alleine die ersten Programme Hierzulande sendeten Minutenweise in den Nachrichten diese Ansprache. Als gäbe es nichts Wichtigeres in dieser Welt. Zwischen Worten und Taten liegen meilenweite Unterschiede. Das in der Catholica schon seit Jeher.

@Nesselsitzer

Auch wenn es dir schwer fällt, du hast unrecht, mit dem was du sagst. Dein Fehler liegt im Wort "entscheidender Beitrag". Die Kirche liefert diesen nicht. Sie liefert nur soviel, wie nötig ist und wie finanziell attraktiv es ist. Da der Staat sowieso sämtliche kirchliche Einrichtungen Quersubventioniert, macht diese guten Gewinn dabei. Ich arbeite im sozialen Bereich und was man da von kirchlicher Seite vorfindet, ist mehr als schändlich. Schon angefangen bei der eigenen Tarifautonomie und Sklaverei für seine eigenen Angestellten.

Auch die Entwicklungshilfe der Kirchen basiert einzig allein auf Spenden. In Zeiten, in denen Kirchen geschlossen und verkauft werden und die Zahl der streng religiösen Kirchbesucher auf ein historisches Tief gefallen, kann es keine selbst finanzierte Entwicklungshilfe der Kirchen geben! Von was sollen sich denn die Entwicklungsorganisationen finanzieren, wenn nicht aus Steuermitteln und Spenden? Kirchliche Organisationen haben noch nie ernsthaft aus betriebswirtschaftlichen Gewinnen soziale Arbeit finanziert. Im Gegenteil. Man ist dann gewachsen. So wie nun wieder, wenn man Kreiskrankenhäuser schließt und mit kirchlichen Krankenhäusern und Einrichtungen zusammenlegt und dabei die Obhut in kirchliche Trägerschaft gibt.

Ansonsten ist es wahrlich traurig, aufgrund des eigenen Glaubens Hilfe anzubieten, anstatt der Hilfe wegen. Für solche Leute habe ich nichts übrig. Gewissenbereinigung und seelischer Eigennutz hat nichts mit sozialer Arbeit zutun, denn soziale Arbeit heißt, etwas für Andere und Schwächere zutun, anstatt vorrangig für sich selbst. Wer das nicht tut, macht auch keine gute soziale Arbeit.
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27.12.2007 23:37 Uhr von Katatonia
 
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@HDG: Was meinst du, was ich nicht jeden Tag alles höre. Auch deine Kritik habe ich schon zigmal in gleicher Form vernommen. Und? Darf man deswegen keine Meinung mehr besitzen und ausführen?

Ich arbeite zur Zeit mit psychisch kranken Menschen in einer Tageseinrichtung zusammen und habe davor auch schon mit schwerst-mehrfach behinderten Menschen, Autisten, Spastikern usw., etc. gearbeitet. Ich weiß nicht, was es da anzuzweifeln gibt!? Auch kenne ich genug Bekannte und Freunde im Kita-, Kinder- und Jugendbereich. Ich selbst baue gerade eine Kita auf und bin in der Jugendarbeit tätig. Ja, nun habe ich mich doch gerechtfertigt, warum auch nicht. Ich stehe zu meiner sozialen Aufgabe.

Du bist Mitglied seit 06.03.06, hast läppische 12.000 Punkte und ich gehe deswegen mal davon aus, dass du mit Urteilen zu meiner Person zurückhaltender sein solltest. Weil du mich und meine Meinung hier schlichtweg zu wenig einschätzen kannst. Mir das Lügen zu unterstellen ist da schon ein starkes Stück. Vorallem weil ich nicht den Grund dazu habe.

Warum unterstelle ich dir eigentlich nicht, dass du nun ein gekränkter Gläubiger bist, der mit meiner Meinung nicht umzugehen weiß und deswegen auf unfaire Mittel zurückgreift, anstatt sich konstruktiv mit der Thematik und den Vorwürfen auseinanderzusetzen?
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28.12.2007 02:51 Uhr von Katatonia
 
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@HDG: Natürlich hast du dir meine VK Anfangs nicht angeschaut, sonst wäre dein erster Kommentar so auch nicht zustande gekommen.

Ansonsten weiß ich nicht, was ich noch großartig zu deinem eher unreifen und fanatischen Posting schreiben soll. Weder bin ich Atheist, sondern Agnostiker, noch bin ich ein "Christenhasser". Wenn dein Weltbild so einfach geprägt, dann erhälst du Mitleid.

>>Adolf war ein Atheist, einer von euch. <<

Hast du Belege für deine Behauptung? Mal abgesehen vom kindischen "uns"...

>>Und du willst mir sagen, daß du hier objektiv bist? Ein Atheist und Christenhasser äußert sich negativ zum christlichen Beitrag zum Sozialwesen, weil er es aus der ersten Hand weiß.<<

Was hat denn nun Gläubigkeit/nicht Gläubigkeit mit Objektivität zutun? Frage an dich! Schließt das eine, das andere sofort aus? Und wer ist überhaupt völlig wertfrei und unabhängig?

>>Für wie bescheuert hältst du die Leute hier?<<

Die Frage habe ich mir nie gestellt und ich wüsste auch keinen Grund dafür. ;)

>>Wenn du schon so tun willst als ob, dann würde ich mich an deiner Stelle auf deiner Visitenkarte nicht als Christenhasser outen.<<

Mache ich doch garnicht. Meine VK ist nur für Leute wie dich gemacht. ;)
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28.12.2007 15:58 Uhr von Katatonia
 
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@HDG: >>Es gibt nichts was erbärmlicher ist wie ein fanatischer Atheist und Christenhasser der sich dessen entweder nicht bewußt ist oder versucht es zu leugnen.<<

Und es gibt auch nichts erbärmlicheres, als andere User zu denunzieren und zu beleidigen - wolltest du doch bestimmt auch noch hinzufügen?
Nunja, was ich bin, teilte ich dir bereits mit. Wenn du Menschen immer von vornherein so verurteilst, wie du mich verurteilst, wirst du es nicht weit bringen. Nunja, mir persönlich ist deine Art und Weise "etwas" zu polemisch, einseitig, vourteilhaft und zu schwarz-weiß. Nunja, ich denke das weißt du selbst am Besten.

>>Du meinst kein ein Atheist und Christenhasser zu sein?<<

Wozu soll ich mich wiederholen?

>>Die Atheisten haben in den letzten Jahren den Begriff des Atheisten und Agnostikers derart verwässert und unklar gemacht, daß heute ein Atheist durchaus ein gläubiger Mensch sein kann und ein Agnostiker sich völlig sicher ist, daß es keinen Gott gibt.<<

Und was hat dies mit mir zutun?

>>Die Verwirrung ist komplett und eine Diskussion ist nicht möglich<<

Ist sie das bei deinem Niveau, deinen Vorurteilen und Denunzierungen denn auch?

>>denn jeder Atheist kann sich auch als Agnostiker bezeichnen und umgekehrt.<<

Es kann sich auch jeder Gläubig nennen, obwohl er nicht glaubt. Genauso wie sich jeder Kaffeetrinker nennen kann, obwohl er meist nur Tee trinkt.

>>Um ehrlich zu sein habe ich in den letzten Jahren kaum noch Atheisten gesehen. Da werden Gläubige als hirnrissige Idioten bezeichnet, aber trotzdem nennen sich alle Agnostiker, also Menschen die sich nicht sicher sind.<<

Du hast Schlimmes durchgemacht oder? Muss deswegen jeder Andere mit einer kontroversen Meinung dir gegenüber, mich deswegen ich darunter leiden? Muss man von anderen auf mich projezieren? Du kennst mich doch überhaupt nicht.

>>Du tust mir letztendlich sehr leid. Dein Hass ist groß, aber du willst trotzdem nicht als Atheist gelten.<<

Ich danke für dein Mitleid, doch ich denke, ich bin selbstbewusst genug, auch ohne auszukommen. ;)

>>Atheisten und Agnostiker mit ihren Christenhass, sind die Antisemiten des 21 Jahrhunderts...<<

In dir spricht viel Fanatismus und Extremismus, deswegen denke ich, diese Passage dürfte durch die Mods zensiert werden. Mir ist es recht.

>>ist das die alte Adolf Regel: wiederhole eine Lüge oft genug, dann wird sie irgendwann zur Wahrheit.<<

Das mag ja sein, aber sind das nicht auch die Grundlagen von Religionen, insbesondere des Christentums? Auch die NS-Ideologie baute darauf, was natürlich nicht unbedingt in einem großen Zusammenhang stehen muss, bauen doch auch andere Ideologien auf die Wiederholung von Lügen, um sie dann als Wahrheit zu erklären.

>>Deshalb machen die Atheisten es auch permanent.<<

Welche Gruppierung macht dies denn nicht? Festzstellen ist, jede Gruppierung predigt. Das ist der Lauf der kommunikativen Dinge, der Lauf um in der weiten Welt wahrgenommen zu werden.

>>um aus Stalin einen gläubigen Christen zu machen. Das er irgendwann Atheist wurde interessiert keinen. Schon die Geburt als Christ macht ihn für immer zum Gläubigen.<<

Das ist primär die Strategie der Kirche. Bist du getauft, bist du gläubig und zählst zur Gemeinschaft. Wer austreten möchte, wird geächtet. Hierzulande mittlerweile weniger, aber es gibt beim Austritt aus den Kirchen noch immer genügend Hindernisse je nach Region, Gemeinde, Bistum. Sekundär beweist du hier nicht, dass Stalin gar Atheist war. Und was heißt es, er spielte mit dem Gedanken Priester zu werden? Er studierte sogar Theologie. Vollführte diesen Gedanken sogar auch, wenn auch am Ende nicht zu Ende. Stalin und Hitler sind am Ende ein eigenes Thema, ich ordne sie in die politische Religion ein, denn sie schufen sich ihre eigene Religion und propagierten sich selbst als Gott. Dennoch störrte das den Vatikan als Beispiel nicht, das NS-Regime als erster Staat der Erde damals anerkannt zu haben und grausamsten Gestalten wie Ante Pavelic den Hof zu machen und später vielen NS-Tätern durch vatikanische Pässe die Ausreise nach Südamerika zu ermöglichen. Nunja, wo wir uns nun vom Thema allgemeine Gläubigkeit wegbewegen und zum Thema Vatikan und Catholica kommen. Aber hier soll von meiner Seite aus Schluss sein und bleiben.

>>Das Niveau das die Atheisten sich selbst auf die Fahnen geschrieben haben können sie schon lange nicht halten.<<

Als Agnostiker brauche ich mich hierzu ja nicht angesprochen zu fühlen.

>>Wer Atheist werden will, der wird bereit sein mit den Lügen zu leben.<<

Da haben sie ja etwas mit den Gläubigen gemein. Schön, so kommen Alle zum Ende doch wieder zusammen. Das nenne ich Friedensgarantie. ^^
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29.12.2007 23:34 Uhr von Hier kommt die M...
 
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HDG: Benimmt man sich etwa so, wenn man sich hier als angegriffener Christ aufführt? Hö..das Thema war doch "Friede auf Erden" und so weiter..fang mal damit an?
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04.01.2008 19:06 Uhr von Katatonia
 
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@HDG: >>stellt man fest, daß die meisten "Atheisten" eigentlich keine Atheisten sind, sondern einfach nur Christenhasser.<<

Es ist eine Behauptung, die nicht stimmt, weil du als einzelne Person überhaupt nicht darüber urteilen kannst. Aber deine Meinung ist nachvollziehbar. Aus dem Grunde, weil Atheisten auch oft über ihren Atheismus nachdenken und diesen begründen wollen. Das identifizierst du dann als "Christenhass". Naja...

>>Atheismus ist aber keine Christenkritik. Wer das macht ist ein Christenhasser. Das ist wie z.B. Judenhasser. Nicht weniger<<

Atheismus ist einfach nur ein "gottlos". Das Wort beschreibt den Zustand. Was du aber überhaupt nicht verstehst, ist das Zustandekommen eines Zustandes. Wieso bin ich atheistisch? Wieso bin ich gläubig? Ein Atheist hat seine Gründe, ein Gläubiger hat seine Gründe. Ist er deswegen, weil er Gründe hat, ein "Hasser"? Ich denke nicht! Deine Behauptung könnte man dann auch umdeuten auf, Christen sind "Juden- und Islamhasser", sowie "Atheistenhasser". ;)

>>Aber wieso verurteilst du dann die Christen obwohl dir klar ist, daß sich darunter auch viele Atheisten und Agnostiker befinden<<

Wie jetzt? Unter Christen verbergen sich auch Atheisten und Agnostiker? Wie geht das denn? Kann ich als Gläubiger ungläubig sein?
Und du musst hier etwas falsch verstanden haben, ich verurteile keine Christen, ich kritisiere nur.

>>Welcher? Ich bin kein Christ und auch kein Anhänger einer anderen Religion.<<

Über deinen geistigen Zustand möchte ich hier nicht urteilen. Allerdings verwundert deine einseitige Meinung. Wieso sollte ein Jemand so fanatisch eine Sache für positiv erklären, wenn er doch garnichts damit zutun hat?
Du stellst dich hier gerade so hin, als lobtest du Bayern München in den Himmel, obwohl du garkein Fußball-Fan bist und je warst. Also tut mir leid, du kommst suspekt daher.

Die Editierung deines Beitrages und der einen Passage, steht dir auf jedenfall schlecht.

>>Wieso bezeichnest du mich nicht gleich als Vergewaltiger? <<

Weil das dein Niveau wäre und nichts mit dem Thema zutun hat. ;)

>>Nein.<<

Das sehe ich aber anders. Die christliche Bibel gibt genug Beispiele her. So wie auch viele andere Bibeln anderer Glaubensrichtungen.

>>Was erzählst du da für ein Schrott? <<

Was weißt du schon... nichts zu dem Thema, sonst würdest du nicht das Wort "Schrott" in die Hand nehmen. Schau dich einfach mal unter kirchensteuer.de und kirchensteuern.de um. Es gibt noch zig andere Quellen. Ich selbst habe Verwandte, deren Austritt erschwert wurde. Letztere Quelle ist übrigens von Christen selbst.

>>Wozu beweisen, er war ein Atheist.<<

Ach, weil du das jetzt also so festlegst oder wie?

>>Ist irgendwann von 1000 Jahren ein Massaker passiert und waren die Schuldigen zufällig Christen, ist das ein Massaker des Christentums.<<

Es war nicht immer zufällig. Natürlich gehört dies dann zur Kriminalgeschichte des Christentums. Hier im Gegenzug von der Kriminalgeschichte der Atheisten anzufangen, entbehrt nur eins, deiner kruden Weltsicht.
Atheisten sind keine ideologische Gruppe. Wie du die ganze Zeit selbst dargestellt hast, sagt dieser Begriff lediglich nur eins aus, diese Menschen sind "gottlos". Also ein völlig ideologiebefreiter Begriff. Möchtest du Verbrechen zu einer Gruppe zählen, so kann man dies durchaus und legitim tun, nur darf man dann nicht von Atheisten sprechen, sondern von Personen und Begriffen, die sich auf eine ideologische Gruppe beziehen.
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04.01.2008 19:07 Uhr von Katatonia
 
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Es ist ansonsten schön, wie einfach es du dir machst und vorallem wie naiv du geschichtlichen Dinge zu erklären versuchst. Es spielte ja garkeine Rolle, aber dann auf einmal irgendwo doch für dich, immerhin gehst du dann auf die Rolle des Vatikans ein.
Ganz frei erklärst du dann, ganz im Sinne der Volksdummheit zu Zeiten der Wahl Hitlers, es sei doch alles legal gewesen. Was Hitlers Schergen und Hitler selbst zuvor schon alles verfassten, scheint ja ganz egal zu sein. Schoneinmal etwas vom Kontext gehört?
Du lebst im Jahre 2008. Hier mit Erläuterungen von 1933 zu kommen, entbehrt schon einer wahrlich seltsamen und beschränkten Sicht der Dinge.
Auch scheint dabei egal zu sein, welche Rolle der Vatikan bei der Machtergreifung Hitlers spielte. Ohne den Vatikan wäre eine Machtergreifung nämlich bedeutend schwieriger gewesen, Stichwort Zentrumspartei. Auch der Anschluss Österreichs wurde in Zusammenarbeit mit dem Vatikan vollführt. Ja und Ante Pavelic scheint dir überhaupt nichts zu sagen, ausser das er auch Christen umbrachte. Muss aber auch alles nicht. Schließlich muss man nicht alles im historischen Kontext sehen, gar etwas dazu wissen. Ja war halt alles so, ist irgendwie passiert. Schwamm drüber. Alles war toll, Friede, Freude, Eierkuchen. ...
Natürlich sah sich der Vatikan in die Enge getrieben. Der Vatikan sah seine Macht schwinden und um diese zu erhalten ging man lieber mit dem Führer, als gegen ihn. Zivilcourage war beim Vatikan ja noch nie wirklich gefragt. Die eigenen Ziele waren wichtiger, sah man doch endlich die Chance gekommen, wieder nach Osten zu expandieren, um gegen den Kommunismus zu kämpfen.
Natürlich hat sich ein gewisser Teil des NS-Regimes abfällig gegenüber den Kirchen gezeigt. Hitlers Aussagen selbst, sind hierzu zu widersprüchig, um sagen zu können, er sei Atheist gewesen. Auch "Mein Kampf" lässt anderes vermuten. Ein Teil des NS-Regimes war auf Seiten der Kirchen, ein anderer Teil nicht, ja u.a Himmler. Durchgesetzt hat sich aber die kirchliche Seite, wie man heute feststellen kann. Es gab schließlich keine systematische Schließungen von kirchl. Einrichtungen. Auch behielt die Kirche ihre primäre Rolle bei und wurde nicht Zwangsenteignet. Auch bei der Wehrmacht erhielt sich Priorität. So konnte sich auch ein Herr Faulhaber profilieren.

>>Adolf und Stalin zeigten, wo Atheismus enden kann.<<

Eine sehr polemische Aussage. Da könntest du auch schreiben, sie zeigten auf, wo Brot essen enden kann.

>>Seit wann müssen fremde Staaten irgendwelche Regierungen anerkennen?<<

Eben, andere Staaten müssen es nicht. Aber der Vatikan machte es und schickte als erster Staat der Erde 1933 eine Grußbotschaft an die neue deutsche Regierung zu deren Machtergreifung.

>>Ante Pavelic hat übrigens Christen in KZs gesteckt.<<

Ja, u.a viele orthodoxe Christen. Was im Wohlwollen der Catholica lag, sonst hätte der Herr nicht so viele Audienzen beim Papst und deren Bischöfe bekommen.

>>Paar Nazis die von irgendwem paar Vatikanpässe bekommen haben und schon hat DER Vatikan DEN Nazis zu Flucht verholfen.<<

Ich weiß doch schon längst, dass du an einer historisch-kritischen Diskussion kein Interessa hast.

>>Von einem Glauben spürt man bei dir nichts. Weißt du überhaupt was ein Agnostiker ist?<<

Mir scheint eher, du weißt es nicht. Seit wann ist man denn als Agnostiker gläubig?

Ich zitiere mal einfachhalber etwas aus Wiki.de: "Der Sophist Protagoras erklärte seinen agnostischen Standpunkt im 5. Jahrhundert v. Chr. mit den Worten „Von den Göttern weiß ich nichts, weder dass es solche gibt, noch dass es keine gibt.“

In diesem Sinne, noch ein schönes neues Jahr und nen feines Wochendende. ;)

Dein Agnostiker Katatonia

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