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USA: Stundenlohn von knapp 19.000 Dollar für Bankchef von Goldman Sachs

Der Chef der Investmentbank Goldmann Sachs, Lloyd Blankfein, zählt mit rund 68,6 Millionen US-Dollar Jahressalär zu den am höchstbezahlten Managern der Wall Street. Dieses Jahreseinkommen setzt sich aus seinem Grundgehalt von 600.000 Dollar zuzüglich Bonus und Aktienoptionen zusammen.

Voraussetzung für diesen imposanten Stundenlohn ist eine Arbeitszeit von 70 Stunden in der Woche - dafür sind jeden Tag der Woche zumindest zehn Stunden Arbeitszeit erforderlich, um 18.819 Dollar zu verdienen. Berufskollegen müssen wegen der hohen Verluste auf diese zusätzlichen Prämien verzichten.

Unter der Führung von Bankchef Blankfein hat die Investmentbank die Kreditkrise am besten gemeistert und hat dabei auch noch einen Rekordgewinn erwirtschaftet.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Dollar, Stunde, Goldman Sachs, Stundenlohn, Bankchef
Quelle: www.sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.12.2007 13:57 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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In Deutschland haben wir ja die momentane Diskussion über die überzogenen Gehälter von Führungskräften. In den USA schlagen die Wellen wegen solcher Zahlen nicht so hoch. Woher dass wohl kommt?
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25.12.2007 10:23 Uhr von wixbubi
 
+8 | -6
 
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naja: Im Grunde bekommt er ja "nur" 600.000 $..

Da er entsprechend viel arbeitet, und dank ihm viele weiterarbeiten können, soll er auch entsprechend entlohnt werden.

68,6 Mio ist zwar wirklich viel, aber was wissen wir ob er nicht einen Teil davon spendet etc...

Die ganze Neidscheiße geht mir eh auf die Nerven und diese News ist nichts anderes als Neid zu schüren...

PS: heisst es nicht zuzüglich Boni(?)
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25.12.2007 10:51 Uhr von tertius
 
+6 | -12
 
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Gangster in Nadelstreifen: Es ist schon makaber, dass derjenige Mensch auf der Welt, der der weltweiten Ökonomie im Jahre 2007 am meisten geschadet hat, das weltweit höchste Gehalt "bekommt"
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25.12.2007 10:57 Uhr von tertius
 
+4 | -3
 
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Auch am Weltuntergang: kann man ganz gut verdienen.


Die großen US-Banken mussten infolge der Kreditkrise bislang mehr als 50 Milliarden Dollar abschreiben. Medienberichten zufolge hatte Goldman Sachs bereits früh darauf gesetzt, dass die Märkte für mit Hypothekenkrediten besicherte Wertpapiere zusammenbrechen. So habe Goldman Sachs Gewinne von rund vier Milliarden Dollar eingestrichen. Die Gewinne aus den Spekulationsgeschäften hätten Verluste durch kreditnahe Vermögenswerte von bis zu 2 Milliarden mehr als wettgemacht.

http://www.sueddeutsche.de/...

PS: Heute gehört uns USirael und morgen die ganze Welt, auch wenn alles in Scherben fällt.
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25.12.2007 13:04 Uhr von tertius
 
+3 | -3
 
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Die ganze Wahrheit über den Betrüger: http://perseus.ch/...
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25.12.2007 13:18 Uhr von emkaeh
 
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ob neid oder nicht: kein mensch ist so viel geld wert , wenn ich mir löhne andrer länder angucke ,wo menschen sich kaputt arbeiten(3.welt etc).Die bekommen nen paar dollar im monat , schöne kranke welt
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25.12.2007 13:24 Uhr von tertius
 
+1 | -3
 
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Noch mal für die weniger Informierten: in einfachen Worten. Goldman Sachs hat US-Immobilienfonds Investoren aufgeschwatzt und verkauft, obwohl ihnen klar war das die Bombe in absehbarer Zeit explodiert, selbst aber auf den unvermeidlichen Niedergang dieses Marktes gesetzt und damit Milliarden verdient. Durch Betrug in Tateinheit mit arglistiger Täuschung.
Der nächste Super-Coup ist schon in Planung:
http://www.tagesspiegel.de/...
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25.12.2007 18:37 Uhr von Newton67
 
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@wixbubi: Zitat:Die ganze Neidscheiße geht mir eh auf die Nerven

wir wollen doch nicht neid durch gierhaftes schweigen
ersetzen!?
aber schön zu sehen wie fernsehen und deren polit-debatten zur gehirnwäsche beitragen

Zitat:Da er entsprechend viel arbeitet, und dank ihm viele weiterarbeiten können, soll er auch entsprechend entlohnt werden.

was bist du denn für ein untertan >>>http://de.wikipedia.org/...<<<
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26.12.2007 00:39 Uhr von Yaichiro Satake
 
+3 | -1
 
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@ wixbubi: zu deinem ersten kommentar muss ich dir schon beipflichten.
ich meine sobald, zumindest in deutschland ist es so, jemand geld hat wird er schon fast angeprangert.
die meisten dieser menschen haben ihr halbes leben lang hart gearbeitet und etwas aufgebaut.
gesteht es ihnen doch einfach zu!
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26.12.2007 09:07 Uhr von Newton67
 
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Napoleon: leider habe ich nicht das eigentliche zitat gefunden, aber auch diese treffen indirekt zu

Die Welt geht nicht an den Schlechten zugrunde, sondern an den Guten, die das Schlechte nicht bekämpfen.

Habgier im Alter ist eine Narrheit. Vergrößert man denn seinen Reiseproviant, wenn man sich dem Ziel nähert?

Napoleon I. Bonaparte
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28.12.2007 23:37 Uhr von Hier kommt die M...
 
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nicht: schlecht..mit dem würde ich gerne mal ein paar Stunden tauschen :D

Obwohl...70 Stunden/Woche klingt definitiv nicht gesund.

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