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Bundestagspräsident kritisiert FC Bayern München - Maßstäbe fehlen

Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die Führung des FC Bayern München kritisiert. Bayern München kaufte für insgesamt 70 Millionen Euro Spieler ein, was sehr problematisch sei, so Lammert. Auch das Gehaltsgefüge ließe Maßstäbe vermissen.

Gegenüber der "Bild am Sonntag" sagte Lammert weiter, dass etwas nicht stimmen könnte, wenn ein Jugendspieler für 14 Millionen Euro gekauft. Für das Gehalt dieses Spielers muss ein Familienvater Jahrelang arbeiten gehen.

Die Gehälter für Profispieler seien zu hoch. Zurzeit herrscht in Deutschland eine große Debatte um Mindestlöhne und den Tarifkonflikt bei der Bahn.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, München, FC Bayern München, Bayer, Bundestag, Bundestagspräsident
Quelle: www.wcg-europe.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.12.2007 11:30 Uhr von snm
 
+19 | -8
 
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Lieber Herr Lammert: im Gegensatz zur Politik kann der FC Bayern durchaus Erfolge vorweisen. Ihre 9,4 Prozent Diätenerhöhung sind, angesichts der Haushaltslage und Ihrer Leistungen, weit mehr maßlos als die Gehälter des FC Bayern.
Unter der Schuldenlast die Sie und Ihre Kollegen angehäuft haben, werden noch viele Generationen leiden. Kümmern Sie sich gefälligst um die Politik und das Wohl unseres Landes und hören Sie auf mit solchen unqualifizierten Äußerungen von den wichtigen Themen unseres Landes abzulenken.
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25.12.2007 11:41 Uhr von conny2436
 
+9 | -3
 
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Im gegensatz zur Politik kann der FC Bayern München jedes Jahr riesige Gewinne einstreichen. WEnn der Verein nicht soviel Geld hätte, könnte er auch nicht solche Gehälter bezahlen oder Transfers in dieser Höhe tätigen. Vielleicht sollten dioe Politiker sich mal beim FC Bayrn erkundigen, wie man richtig wirtschaftet.
Vielleicht sollten die Politiker auch auf die Manager schauen, die kassieren Millionen tun nicht viel dafür und die Arbeiter schuften und bekommen immer weniger.
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25.12.2007 11:54 Uhr von LordBraindead
 
+8 | -14
 
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wo er recht hat: sicher kann man jetzt rummeckern, dass der sich da einmischt und die politik nix gebacken bekommt.

trotzdem finde ich allerdings auch, dass fußballergehälter viel zu hoch sind. ich mein im motorsport, da riskiert man wenigstens sein leben, aber beim fussball? gut, hier und da mal nen bänderriss oder nen bruch oder sowas. aber das ist bei weitem nicht so schlimm. das verhältnis zu richtigen arbeitern ist da auf keinenfall gegeben.
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25.12.2007 12:09 Uhr von snm
 
+5 | -5
 
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@ LordBraindead: Warum trainierst du nicht. Wenn du gut genug bist, darfst du vielleicht auch bald diese "unanstängigen" Gehälter kassieren. Du könntest dich aber auch in Hollywood für den nächsten Spielberg Film vorstellen.
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25.12.2007 12:27 Uhr von LordBraindead
 
+3 | -1
 
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@snm: hast ja recht.

ich wollt halt nur sagen, dass der lammert so falsch ja nicht liegt mit seiner aussage.

klar ist es jedem freigestellt in solche positionen zu kommen, ich für meinen teil werde allerdings niemals fussballspieler sein, da ich den sport einfach nur langweilig finde^^

letztendlich bringts auch nix darüber zu diskutieren, warum man in manchen berufen überdurchschnittlich viel kohle für nicht unbedingt extrem schwere arbeit bekommt.

es ist halt so, wie man beim bund auch schon gelehrt bekommt.^^
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25.12.2007 12:32 Uhr von sub__zero
 
+5 | -4
 
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LordBraindead: schon mal dran gedacht, dass ein Fussballer 10-15 Jahre seinem Job ausüben kann?
oder das ein "lächerlicher" Bruch oder was für eine Verletzung auch immer dazu führen kann, dass er seinen Job an den Nagel hängen kann?

Solange die Vereine keinen Zugriff auf Steuergelder haben, müssen sie selber entscheiden, wie viel ein Spieler an Ablöse und Gehalt wert ist, ganz einfach.

zur News:
An Dreistigkeit nicht zu überbieten! Jemand der sein Einkommen ohne seinen Boss (eigentlich das Volk) erhöhen kann und es regelmäßig tut, durch seine zig Nebenjobs teilweise mehr verdient als ein Durchschnittskicker, redet von fehlenden Maßstäben.
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25.12.2007 12:46 Uhr von snm
 
+2 | -4
 
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@ LordBraindead: Sicher hat er in der Sache nicht unrecht.
Aber wohin soll die Diskussion führen? Wollen wir als nächstes gut bezahlte Schauspieler für ihre Gagen kritisieren, oder wollen wir Schuhmacher die Staatsbürgerschaft aberkennen. Seine Einnahmen sind ja wirklich maßlos. Was ist mit Jauch oder Gottschalk. Ist das was die pro Sendung verdienen, im Vergleich zu den Gehältern von Arbeitnehmern, noch zu erklären?

Das ganze wird zu einer Neiddebatte, die in der Form nur hier in Deutschland geführt wird. In anderen Ländern werden solche Menschen für das was sie erreicht haben bewundert.

In der Debatte um Managergehälter sieht es, zumindest in einigen fällen etwas anders aus. Dort werden oftmals Millionensummen gezahlt, damit man einen schlechten Manager los wird. Das wird zurecht kritisiert. Das jedoch ein erfolgreicher Manager viel Geld verdient würde ich nicht kritisieren.
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25.12.2007 12:57 Uhr von Jimyp
 
+5 | -5
 
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Populistisches Gesabbel mehr ist das nicht! Jährlich werden Mrd. Steuergelder verschwendet, darum sollte er sich kümmern und nicht um Geld, mit dem er erst recht nichts zu tun hat! Selbst wenn Bayern 20 Mio. für den neugeborenen Sohn von Ronaldinho zahlen würde, würde ihm das nichts angehen!
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25.12.2007 13:25 Uhr von modano09
 
+2 | -1
 
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Konkurrenz vs. Europa: Hallo

Bayern München und alle anderen Vereine sind bestimmt nicht erfreut jeden Monat solche Gehälter zahlen zu müssen, doch die Konkurrenz in Europa zwingt doch die Vereine diese Summen zahlen zu müssen.
Jeder nur halbwegs gute Fussball Spieler würde die Bundesliga doch sofort verlassen, wenn er in Europa das doppelte oder dreifache erhalten würde.

Dann kann sich die Bundesliga in 5 Jahren auf die Schulter klopfen. Mit dem Statement "Wie lassen uns auf diesen Konkurrenzkampf nicht ein". Leider haben wir jetzt nur noch 2 UEFA Cup Plätze und 1 CL Startplatz und das Niveau ist auf die Klasse der Oberliga abgerutscht.
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25.12.2007 14:45 Uhr von Theojin
 
+1 | -5
 
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Wo sind die Gehälter hoch im Fußball? Seht es mal von der anderen Seite. Fußball ist ein gnadenloser Sport, der weit an und über die Grenzen der Belastbarkeit des Körpers geht. Trotz modernster medizinischer Praktiken und Erkenntnisse gibt es immer noch mehr als genug Fußballer, deren Knie zum Beispiel nach dem Ende ihrer Laufbahn mehr aus nur verschlissen sind.
Von Verletzungen, die durch Zeikämpfe entstehen können mal abgesehen, Ewald Lienens aufgerissenes Bein vor mehr als 2 Jahrzehnten, diverse Knochenbrüche usw.
Fußballer trainieren jeden Tag ( ich rede hier von Profifußballern ), und sind am Wochenende meistens auf Tour. Und nicht jeder beim FC Bayern verdient 5 Millionen Euro im Jahr.
Diese Aussage eines Politikers ist ein absoluter Witz. Wenn man darüber streitet, ob unsere Spitzenmanager 20 oder 30 Millionen im Jahr verdienen müssen, dann kann man darüber reden.
Aber dem FC Bayern hier "den Verlust der Maßstäbe" vorzuwerfen ist ein absoluter Witz. Aber solche Strohfeuer lenken von dem Dilletantismus und der Selbstbereicherung und der Korruption unserer Politiker ab.

Ich bin im übrigen kein Bayernfan, ich wünsche dem Verein nur international alles Gute, und hätte keinerlei Probleme damit, wenn der FC Bayern mit 4 Saisonniederlagen in die 2. Liga absteigt.
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25.12.2007 22:29 Uhr von jsbach
 
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Mal sehen ob da: Uli Hoeneß auch so reagiert wie bei der Versammlung des FC Bayern München

http://www.stern.de/...
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25.12.2007 23:03 Uhr von maflodder
 
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Theojin Naja, gnadenlos? Wo jeder Körperkontakt in unserer Operettenliga abgepfiffen wird?

Fussball ist hier schon lange nicht mehr der Kampfsport der er mal war.

Und die Leistung dieser Herren ist auch total überbewertet.

24 h Training haben die Burschen im Durchschnitt in der Woche, vergleich das mal mit anderen Berufssparten.

Videostudie, Regeneration, Massage sind nicht unbedingt das was ich unter harter Arbeit verstehe.

Dies ist keine Neiddiskussion, sollen sie verdienen was sie wollen.
Aber bitte die "Arbeit" dieser Menschen nicht überbewerten.

Jede Krankenschwester, Arzt, Koch, Kellner, Mechaniker usw. leistet erheblich mehr.

Und lieber Theo...wenn sich die Herren Spieler nur mal richtig den Arsch aufreissen würden, nur etwas mehr Körpereinsatz und Siegeswille international investieren würden, hätten wir das Problem mit den Platzierungen nicht.

Aber Hauptsache die Haare gegeelt und die Werbetermine werden nicht vom lästigen Training unterbrochen.

Schau mal rüber in die englische Liga, da wird ganz anderer Fussball gespielt, ehrlicher, schneller, härter.
Hier wird sich doch bei der kleinsten Berührung theatralisch fallengelassen, das wird im Training einstudiert, das "Schwalben".
Für mich ist das Betrug am zahlenden Zuschauer.

Dann die vielen "Fehlentscheidungen" der Schiedsrichter.
Da fragt man sich schon warum kein Videobeweis eingeführt wird.

Insgesamt ist die Bundesliga zunehmend bevölkert von Weicheiern, Schauspielern und Betrügern.
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26.12.2007 01:58 Uhr von KingPR
 
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Natürlich: verdienen die Fußballspieler sehr viel Geld, aber wenn der Verein es sich leisten kann. Ich denke ja, dass das über Werbung finanziert wird.

Damit müssen wir zumindest nicht dafür aufkommen wie für die Diäten unserer Politiker.

Allerdings finde ich es auch schwachsinnig, in einer eigentlich solch unproduktiven Branche so viel Geld zu verschleudern.

Man könnte das Geld zum Beispiel auch in die Forschung mit RNA-Interferenz stecken, mit intensiver Forschung wäre dort möglicherweise die Entwickelung eines AIDS-Impfstoffes oder eines Mittels gegen Krebs möglich.
Aber das ist unpopulär.
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26.12.2007 20:34 Uhr von rhrh
 
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dann: gehen die spieler halt ins ausland -.-
nicht möglich die debatte
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27.12.2007 13:35 Uhr von Asalin
 
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Und der Grund der Misere: Geld ist nix mehr Wert in bestimmten Kreisen!

Ob Massensport, Film, Musik oder in der Oberklassenmedizin sind keine Grenzen mehr vorhanden.

Wo viel Geld dahinter stecken scheint es frei nach dem Amerikanischen "Weg des Lebens" unbegrenze Möglichkeiten zu geben, was dazu führt das wenige viel und viele wenig haben und das wird irgendwann zum Problem, nicht nur hier in Absurdistan sondern überall.
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27.12.2007 23:06 Uhr von Hier kommt die M...
 
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lol? Für 14 Millionen nur "jahrelang" arbeiten???
In Mathe war der Gute wohl noch nie besonders fit?

Nehmen wir ein realistischen Einkommen von 25.000 brutto..dann wären das nur 560 Jahre??? LOOOL

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