23.12.07 18:00 Uhr
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Guantanamo: Ist der britische Insasse Binyam Mohamed dem Suizid nahe?

Binyam Mohamed, gebürtiger Äthiopier, der 1994 nach England emigrierte und dort sieben Jahre lebte, soll nach Jahren von physischer und psychologischer Folter in Guantanamo nun, nachdem die Wachen sein Wasser abstellten, da er seine Fäkalien an die Wände schmierte, bereit sein, sich selbst umzubringen.

Clive Smith, Leiter der englischen Begnadigungsabteilung für Mohamed, schrieb dazu, dass Mohamed das nicht täte, um die Regeln zu brechen, sondern wegen mentaler Probleme. Dr. Daniel Creson, ein angesehener Psychiater, warnte, dass Mohamed die Grenzen seiner "psychologischen Leine" erreiche.

Mohamed ist einer von mindestens sieben britischen Gefangenen in Guantanamo. Drei davon sollen über Weihnachten zu ihren Familien können, aber Mohamed gehört nicht zu diesen Personen: Er muss noch vor das Militärtribunal, um sich dort wegen Terrorismus zu verantworten.


WebReporter: outis
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Suizid, Guantanamo, Insasse
Quelle: news.independent.co.uk

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2007 17:54 Uhr von outis
 
+0 | -0
 
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Das zeigt mal wieder sehr gut, was die Ver(un)einigten Staaten von Amerika von Menschenrechten halten. Die Quelle ist sehr ausführlich und interessant, nebenbei enthält sie auch den Brief von Smith.
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23.12.2007 18:06 Uhr von NeedSomeWeed
 
+9 | -12
 
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... terrorist wenn er stirbt und dadurch leben gerettet werden konnten die unschuldig waren und seine ziele werden sollten ... dann geht das aus der sicht der vermeindlichen opfer in ordnung wie der gefangene behandelt wird
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23.12.2007 20:05 Uhr von Azeruel
 
+8 | -4
 
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lol?!? WTF!... krasse Meinungen.

Terrorist oder nicht, gleiches gehört nicht mit gleichen vergolten! Was dort abgeht ist Terrorismus an der Psyche und gehört vor Gericht gestellt.
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23.12.2007 22:05 Uhr von Stegor
 
+6 | -4
 
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@Need... und 30t: Hmm, definiert mir doch bitte mal: "Terrorist"...

Ein Terrorist ist jemand, der Terror, also Angst und Schrecken sowie ein insgesamtes Unwohlsein unter der Bevölkerung einer Region verbreitet.
Passt gut zu G.W. Bush...

Sitzt der im Knast?

Woher wisst ihr, das B. Mohamed ein Terrorist ist?
Wart ihr dabei? Kennt ihr ihn?

Also mal schön kurz treten und ein bisschen Rechtsstaatlichkeit walten lassen, und fallt nicht auf jede Regierungskampagne herein.
Selber denken schadet nie.

Und jetzt her mit den Minuspunkten,
Grüße,
Stegor
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23.12.2007 22:48 Uhr von jsbach
 
+3 | -2
 
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Da kann ich mich: der Meinung von @Stegor nicht verschliessen. Reine Spekulationen warum er dort einsitzt. Aber schon der Name
des "Foltergefängnisses" lösen bei mir Unbehagen aus.
Aber die Amerikaner haben da eine andere Auffassung von Rechststaatsempfinden. AT: Auge um Auge, Zahn.....
obwohl der Bibelspruch ja auch anderes ausgelegt werden kann.
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24.12.2007 00:26 Uhr von Borgir
 
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er wird: nicht der einzige sein, der dem suizid nahe ist und dort einsitzt...ich will nicht wissen wie viele unschuldig...aber die usa darf das ja......
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24.12.2007 00:41 Uhr von outis
 
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Noch was zum Thema: http://oraclesyndicate.twoday.net/...

Dass das wirklich nicht der einzige ist, der dort an Selbstmord denkt, wuerde wohl niemanden ueberraschen. Aber es ist interessant, dass dann sowas publiziert wird, da die USA sicherlich nicht vor Zensur zurueckschrecken.
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24.12.2007 08:53 Uhr von PruegelJoschka
 
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@outis: Die USA sind eine Demokratie ... im Vergleich zu Deutschland. Daher wird das auch dort publiziert.

@jsbach
Sie haben ja von den Vietnamesen gelernt, wie man solche Lager baut.

@topic
Ich wünsche Bush eine tödliche Krankheit und ein langes Leben. Aber die Haltung der USA überrscht mich garnicht. Die stehen doch eh alleine da, ob mit oder ohne Guantanamo. Die meisten Staaten scherren sich einen Mist um diese Welt und denken haupsächlich nur an das eigene Wohl (z.B. Deutschland). Die USA sind nicht perfekt, aber Ihre Außenpolitik ist wenigstens zum Teil angemessen (z.B. was Kernwaffenprogramme anbetrifft ... es gibt ja schon viel zu viele "Atommächte"). Bei der UN wird doch eh alles zerredet und man ist unfähig im absehbaren Zeitrahmen wichtige Entscheidungen zu treffen. Wozu also überhaupt noch andere fragen ...
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24.12.2007 15:12 Uhr von outis
 
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@PruegelJoschka: Waere das eine Demokratie, dann haette der Praesident nicht so viel Macht. Außerdem kann man einen Staat, in dem die Ueberwachung so weit fortgeschritten ist, nicht Demokratie nennen. Denkst du wirklich, dass das FBI und die anderen Geheimdienste ihre Daten nur nutzen, um Terroristen und Kriminelle zu entdecken?
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24.12.2007 15:51 Uhr von PruegelJoschka
 
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@outis: Ja, lustig Deine Antwort!

1.Die Überwachungsmaschinerie in Deutschland ist viel extremerals in den USA. Aber das erzählt Dir ja keiner, nicht wahr. In den USA gibt es nicht einmal eine Meldepflicht ...

FBI = BKA ...

2. Die US-Demokratie entspricht wohl eher den Vorstellungen einer Demokratie als die in Deutschland. Der Präsident wird vom Volk gewählt und die meisten seienr Entscheidungen kann er nicht ohne die Mehrheit im Senat treffen.

Ein kurzer Blick in wikipedia genügt ...
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24.12.2007 17:40 Uhr von outis
 
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@PruegelJoschka: Na, eher deine.

In Deutschland werden keine Daten ueber 20 Jahre lang gespeichert. In den USA ist das seit Jahren so. Es gibt keine Datei von "sexuellen Straftaetern" in der sogar Kleinkinder vorkommen, die nur Doktorspiele gespielt haben. Seit wann muss man, wenn man mal nach Deutschland reist, gleich seine Fingerabdruecke und Co. geben, damit sie wohl fuer immer (75 Jahre? Da kann man auch gleich sagen, dass die nie geloescht werden.) gespeichert werden? Natuerlich, das ist gar keine Ueberwachung, sondern Sicherheit!

Dort gibt es 2 Parteien: Demokraten und Republikaner. Die Partei, die gerade ihren Deppen an der Macht haben, unterstuetzen natuerlich diesen, wodurch auch bloß noch ein paar Demokraten die Idee vom jeweiligen Praesidenten gut finden muessen, um auf die 60% (oder so, keine Lust das herauszukramen) zu kommen, die dafuer benoetigt werden. Außerdem, so selten wie das Veto vom amerikanischem Praesidenten ueberstimmt wird, sollte das wohl klar sein, dass der Praesident erheblich mehr Macht hat.

In Deutschland muss ein Gesetz nicht nur erst beim Bundestag durchkommen, sondern auch beim Parlament und beim Bundesrat. Die ganze Zeit ueber koennen natuerlich auch Klagen kommen, siehe VDS. Und jetzt sag mir mal, wo Deutschland undemokratischer ist, als Amerika. Immerhin haben wir _direkte_ Wahlen, wodurch man nicht unsere "Wahlmaenner" bestechen kann.

(Wobei man anmerken muss, dass Deutschland eben durch den im Allgemeinen englischen (Amerika, England, Australien, Neuseeland, was weiß ich noch fuer Laender) Einfluss zu einem orwellschen Staat mutiert.)

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