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USA: Weihnachtsmann im Garten eines Amerikaners gekreuzigt

Der Amerikaner Art Conrad hat in seinem Garten im Bundesstaat Washington einen vier Meter großen Santa Claus an ein Kreuz geschlagen. Er kritisiert damit die Kommerzialisierung des Weihnachtsfests in Amerika.

"Santa Claus ist von dem pervertiert worden, was er einmal war", so Conrad wörtlich. Laut ihm wird der Weihnachtsmann von den Firmen benutzt, um die Menschen dazu zu bringen, noch mehr Geld auszugeben.

Conrad wird an seine Bekannten Karten mit dem Bildnis des ans Kreuz genagelten Weihnachtsmannes verschicken. Die Weihnachtskarten werden die Inschrift "Santa ist für Deine MasterCard gestorben" tragen.


WebReporter: HammyGirl
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: USA, Nacht, Amerika, Weihnachten, Garten, Weihnachtsmann
Quelle: de.news.yahoo.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2007 22:23 Uhr von HammyGirl
 
+1 | -0
 
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Der Mann hat Recht, dass der Weihnachtsmann für den Gewinn der Unternehmen benutzt wird. Aber er wurde ja schon immer kommerziell genutzt.
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23.12.2007 11:13 Uhr von gadthrawn
 
+13 | -1
 
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ne, den Weinachtsmann gab es schon früher, mit braunen Pelzmantel und Kapuze. Zwischen den 30ern und 60ern hat Coca Cola massiv mit einem in Firmenfarben rot/weiss Werbung gemacht. Hat jemand in den letzten Jahren einen braunen Weihnachtsmann gesehen? ;-)
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23.12.2007 11:55 Uhr von Meckeronkel
 
+16 | -4
 
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der "braune Weihnachtsmann": war in Wirklichkeit der heilige Sankt Nikolaus! Noch nie Galileo gesehen? Der "Weihnachtsmann" ist wirklich nur ne Erfindung Coca Colas, ich glaube mit keiner anderen Figur wurde je mehr Geld gemacht, ist denen super gelungen...
Ich finde jedoch auch dass es langsam erschreckende Ausmaße annimmt mit Weihnachten, das sitzt schon so tief in unseren Köpfen drinnen "ich muss schenken, kaufen, kaufen!"
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23.12.2007 12:03 Uhr von gadthrawn
 
+6 | -0
 
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braun-niko/nicht nur, da gabs verschiedene Quellen: Der Weihnachtsmann ist keine Erfindung Coca Colas.. es sind verschiedene Sachen die halt auf eine Person zusammengefasst worden sind, aber das auch schon vor der Werbekampagne. Nikolaus kommt ja mit Ruprecht am 6. ( oder lokal haben beide andere Namen) und das Christkind am 24. Auch einige andere Sagengestalten die am 6ten ihr Unwesen treiben sind da mit drin. Der nördlichere "Weihnachtsmann" hat verdammt viel Ähnlichkeit mit einem Mix aus Thor und Baldur, inkl. dem fleigenden Wagen usw. Die Rentiere kamen erst viel später.
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23.12.2007 12:20 Uhr von ShorTine
 
+4 | -7
 
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Tolle Geschäftsidee! Wenn er sich den gekreuzigten Weihnachtsmann markenrechtlich schützt und clever vermarktet, kann er damit ein Vermögen verdienen. Im Internet kann man ALLES verkaufen, sogar getragene(!) Schlüpfer!

Aber diese doofen Kommis überlassen solche lukrativen Geschäfte ja lieber dem Klassenfeind.
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23.12.2007 12:29 Uhr von Sven_
 
+2 | -6
 
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Wenn der Amerikaner nur wüsste: dass der Weihnachtsbaum auch nur eine aus Deutschland importierte Idee ist, dann hätte er den gleich nebenan gehängt :D
Wobei "Sankt Nikolaus" auch aus Europa rübergeschleppt wurde.

(Ja soviel zur "amerikanisierung" unserer Welt, Tatsache ist, dass wir deutschen unseren Weihnachtsbaum in alle Welt exportieren und nach England sogar komplette Weihnachtsmärkte!)

Der Mann ist einfach 70 Jahre hinter der Zeit, Coca Cola hat ihn zu dem gemacht was er heut ist und Santa Claus soll nunmal das "Schenken" an Weihnachten darstellen, und wer schenken will der muss nunmal der Wirtschaft untertan werden ;)
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23.12.2007 12:36 Uhr von C. Lehr
 
+8 | -3
 
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Geschichtlicher Santa Claus: Der heutige Weihnachtsmann geht vor allem auf die europäischen Volkslegenden um den heiligen Nikolaus zurück. Nikolaus von Myra war ein Bischof im 4. Jahrhundert, der Kern zahlreicher Legendenbildungen war. Unter anderem wird er als Schutzpatron der Kinder verehrt. Ihm zu Ehren wurden schon im Mittelalter Kinder an seinem Namenstag, dem 6. Dezember, bzw. oft schon am Vorabend beschenkt. Dieses Datum war früher auch der eigentliche Bescherungstag, der erst im Laufe der Reformation und deren Ablehnung der Heiligenverehrung in vielen Ländern auf den 24. bzw. 25. Dezember rückte.

Im nördlichen Europa existiert über die direkte Beziehung zum heiligen Nikolaus hinaus seit alters her eine dem St. Nikolaus vergleichbare Gestalt, die mit Rute und Nüssen die Menschen auf die lange Winterszeit vorbereitet. Die Rute galt dabei als Fruchtbarkeitssymbol, die Nüsse als gehaltvolle und haltbare Nahrung. Dieser bärtige alte Mann war in einen langen braunen Winterpelz mit Kapuze gekleidet und fuhr auf einem Rentierschlitten, sein Wohnort ist Lappland. Zum einen geht man davon aus, dass hier noch deutliche Elemente des nordischen Gottes Thor, sowie des Gottes Balder enthalten waren, zum anderen diente diese Gestalt dem ursprünglich aus Schweden stammenden Grafiker Haddon Sundblom als entscheidende Vorlage für die Kreation des Coca-Cola-Weihnachtsmanns. Auch der russische Weihnachtsmann Väterchen Frost ist dieser Gestalt direkt entlehnt worden.

Europäische Auswanderer brachten den Sankt-Nikolaus-Brauch mit in die Vereinigten Staaten von Amerika. Insbesondere in den niederländischen Kolonien wurde das Sinterklaasfeest gefeiert, zumal Sankt Nikolaus auch der Patron von Neu Amsterdam, dem späteren New York war. Aus Sinterklaas wurde Saint Claus und schließlich Santa Claus.

Der heutige populäre Mythos des Weihnachtsmanns, der mit einem von Rentieren gezogenen fliegenden Schlitten reist, heimlich durch den Kamin in die Häuser steigt und dort die Geschenke verteilt, geht zurück auf das 1823 anonym veröffentlichte Gedicht The Night before Christmas (früher wurde es meist Clement Clarke Moore zugeschrieben, heute gelegentlich Major Henry Livingston Jr., aber auch diese Zuschreibung ist nicht völlig gesichert). Der Autor nennt in dem Gedicht auch die Namen seiner Rentiere: Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner und Blitzen. Rudolph kam erst 1939 durch ein Gedicht von Robert L. May dazu, das die Vorlage für das bekannte Weihnachtslied Rudolph, the Red-Nosed Reindeer von Johnny Marks lieferte. Ab 1862 zeichnete der deutschstämmige Karikaturist Thomas Nast Bilder des Weihnachtsmannes für die Zeitschrift Harper´s Weekly, die ihn bereits mit Rauschebart und Rute zeigten.

Bereits die Darstellung des Nikolaus im weltweit verbreiteten Struwwelpeter, der 1844 entstand, ist dem heutigen Bild des Weihnachtsmannes recht ähnlich. In den 1920ern setzte sich mehr und mehr die rotweiße Robe des Weihnachtsmanns durch, wie wir sie heute oft sehen. Die New York Times schrieb 1927: „Ein standardisierter Santa Claus erscheint den New Yorker Kindern. Größe, Gewicht, Statur sind ebenso vereinheitlicht wie das rote Gewand, die Mütze und der weiße Bart“. Dieses Bild wurde von dem aus Schweden stammenden Grafiker und Cartoonisten Haddon Sundblom aufgegriffen, der 1931 für die Coca-Cola Company im Rahmen einer Werbekampagne den Weihnachtsmann zeichnete, mit dem Gesicht eines pensionierten Coca-Cola-Mitarbeiters.

Die russische Variante des Weihnachtsmanns ist die Kunstfigur Ded Moros (Deduschka Moros), zu Deutsch: „Väterchen Frost“, oder wörtlich übersetzt "Großvater Frost" ("Opa Frost").

Er trägt ein blau-weißes Kostüm, was für Frost und Kälte steht. An seiner Seite ist immer ein kleines Mädchen, die Enkelin des Ded Moros, die „Snegurotschka“ (Schneeflöckchen) genannt wird.


So... um das mal klar zu stellen... ;)
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23.12.2007 12:58 Uhr von ShorTine
 
+5 | -12
 
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C. Lehr: Hast du das alles selbst geschrieben???

Sonst fehlt nämlich der Link wo das her kommt. Auch müsste das dann in Klammern stehen
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23.12.2007 13:16 Uhr von antiroh
 
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@ShorTine: in der DDR wurde das auch an der Schule gelernt. Ich habe es auch so gelernt bekommen,
und C.Lehr vollste zustimmung.

wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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23.12.2007 13:21 Uhr von ShorTine
 
+4 | -4
 
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Wikipedia: das Zitat von Lehr kommt wohl von
http://de.wikipedia.org/...

Inoffizielle Übersetzung der GNU FDL Version 1.2, unter der sämtliche Dokumente von Wikipedia stehen:
http://home.arcor.de/...

"2. Unveränderte Vervielfältigung

Sie dürfen das Dokument in beliebiger Form kopieren und verteilen, entweder kommerziell oder nicht kommerziell, vorausgesetzt, dass diese Lizenz, die Urheberrechtshinweise und der Lizenzhinweis mit den Worten, dass diese Lizenz auf das Dokument zutrifft, in allen Kopien wiedergegeben werden[...]"
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23.12.2007 14:10 Uhr von Enny
 
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Miesmacher: Und da haben wir ihn wieder. Den Weihnachtsmiesmacher.
Kein Geld für Geschenke, also ist Weihnachten schlecht.
Aber keine Chance. Solche Leute stehen immer alleine da.
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23.12.2007 15:39 Uhr von cheetah181
 
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@antiroh & Shortine: @antiroh: Man hat etwas "gelernt", aber es wird "gelehrt". Nur so, weil ist ja kein Rechtschreibfehler, sondern ein schlimmer Grammatikfehler..:P

@Shortine: Man kann´s auch übertreiben...

@News: Klasse Sache, vor allem die Karten find ich gut! Sollte man vermarkten!
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23.12.2007 15:50 Uhr von -MaD-
 
+2 | -0
 
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@Meckeronkel: "ich glaube mit keiner anderen Figur wurde je mehr Geld gemacht, ist denen super gelungen..."

---
und was ist mit jesus/gott etc. ?
damit haben die leute schon immer geld abkassiert...
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23.12.2007 16:01 Uhr von Nasa01
 
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@Enny: SO würde ich das nicht sehen.
Weil..... er hat ja eigentlich recht. Das ganze Weihnachtsfest ist zu einem totalen Kommerz verkommen.
Ich sehs ja an meinen eigenen Kindern. Einer davon ist noch in dem Alter in dem man noch mit Schlafen zählt.
Noch 3 mal schlafen, noch 2 mal schlafen usw.
Der eigentliche Sinn des Weihnachtsfestes ist schon lange verloren gegangen.
Das wichtigste für mich an Weihnachten ist, dass ich soviel Zeit wie möglich mit meiner Familie verbringen kann.
Das wichtigste für die Kinder an Weihnachten ist, dass sie Geschenke bekommen.
So ist es eben mal.
Hut ab vor einem, der sich gegen die Verwirtschaftlichung von Weihnachten stemmt.
Meinen Respekt hat er allemal.
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23.12.2007 18:34 Uhr von skimtura43
 
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Pffff: Wieder so ein halbstarker, der "duuuuuumme Amerikaner" ruuft....sicher einer von denen, die sagen:"die sind so blöd, die wissen nicht mal wo die schweiz liegt..." aber selber nicht wissen, wo wyoming, arizona etc. liegt....

arm...
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23.12.2007 22:17 Uhr von neigi
 
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ich kann ihn verstehen: ich hab ganz ehrlich auch schon mit dem gedanken gespielt einen weihnachtsmann an einem baum aufzuknüpfen.
für mich ist der weihnachtsmann nicht mehr als ein symbol für den weihnachtskommerz. er steht im supermarkt in schokolade, er kommt im fernsehen und steht bei irgendwelchen idioten überdimensionalerweise im garten rum. und das alles obwohl ich aus einer region in deutschland komme wo eigentlich das christkind für weihnachten und der nikolaus in bischofsform für die geschenke am 6. zuständig sind. und nun wird diese tradition immer weiter von diesem zipfelmützigen, rentierf***enden colaspacken verdrängt!
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23.12.2007 22:21 Uhr von Hier kommt die M...
 
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puh: hoffentlich "offended" er damit keine Andersgläubigen..oder doch eher gläubige Christen? Oder alle? Ich glaube, der lebt gefährlich *gg*
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23.12.2007 22:42 Uhr von asparagin
 
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Das ist mir alles Einerlei mit den Hasstiraden auf den Kommerz....solange ich meine Wii bekomme ist mir alles Schnuppe.

Ich hoffe ihr habt alle fleißig Geschenke gekauft oder Ihr habt ein schlechtes Gewissen wenn nicht, denn ich hab ne Menge Geschenke gekauft und mir wie jedes Jahr tagelang den Kopf zerbrochen. Weil ich dem Weihnachtsstress nicht entfliehen kann sollt ihr das auch nicht !! So !!!!

Her mit den Minuszeichen !!!!
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24.12.2007 08:20 Uhr von gadthrawn
 
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@shortine das von Lehr: ist wohl ein Aberglauben, der aus dem osten stammt und in die Wikipedia kopiert wurde. Wikis sind denkbar schlecht für Wahrheiten.
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24.12.2007 11:01 Uhr von NoGo
 
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Den Weihnachtsmann gibt es nicht! Zumindest nicht bei uns in Bayern. Bei uns kommt nach alter Tradition das Christkind und das ist auch gut so, weil es meiner Meinung nach Weihnachten viel besser verkörpert als ein "dicker alter Mann". Leider ist auch in Bayern eine gewisse Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes festzustellen. Aber wenn ich meinem Kind etwas über Weihnachten beibringen möchte, dann doch eher die Geschichte vom Christkind.
Frohe Weihnachten noch!
NoGo

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