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Antrag auf Insolvenzeröffnung bei sieben PIN-Gesellschaften

Nachdem erst kürzlich bekannt wurde, dass der Verlust des Briefdienstleisters PIN im Jahr 2007 auf 63 Millionen Euro ansteigt (SN berichtete), haben nun insgesamt sieben PIN-Gesellschaften die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht in Köln beantragt.

Medienberichten zufolge sollen die Gesellschaften nicht mehr fähig sein die Beiträge zur Sozialversicherung zu bezahlen. Von den insgesamt 9.000 PIN-Mitarbeitern sind rund 850 Beschäftigte von der Insolvenz betroffen.

Trotz der Insolvenz sehen die mit der Sanierung beauftragten Horst Piepenburg und Hans-Joachim Ziems jedoch keine Gefährdung zur Rettung der PIN Group AG.


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WebReporter: Matchello
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz, Gesellschaft, Antrag, PIN
Quelle: www.tagesschau.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2007 16:14 Uhr von Matchello
 
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Nachdem nun Springer, die WAZ und einige andere beteiligten Firmen die Zahlung an die PIN Group eingestellt haben, denke ich wohl nicht, dass das Unternehmen noch irgendwie gerettet werden kann. Schade eigentlich, denn ich persönlich halte nichts von irgendwelchen Monopolen!
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21.12.2007 16:41 Uhr von Excali
 
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Was Springer macht is unteraller SAU! Das Unternehmen hat von Anfang an dem deutschen Steuerzahler Geld gekostet!

Auch wenns "schade" für die Mitarbeiter ist kann ich garnicht verstehen das sich PIN überhaupt solange halten konnte.

Den wenn ein Unternehmen seinen Mitarbeitern sowenig zahlt das sie, obwohl sie 40+ Stunden die Woche arbeiten, auf Harz4 Zuschüsse angewiwesen sind ist das Geschäftsmodell von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Es kann doch nicht sein das unsere Steuern für ein privat geführtest Unternehmen drauf geht ...

Und seine Antimindestlohn-kampanie is auch nur ein Ablenkungsmanöver da die ja alle schon Pleite machen bevor der überhaupt da ist. Zudem Jobs die nur mit dauerhaften Steuergelder (inform von Harz4) aufrecht gehalten werden können sind keine Jobs das ist AUSBEUTUNG !!!
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21.12.2007 17:21 Uhr von Gunny007
 
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nun ja: wenn man mit rosinenpicken (nur in ballungsgebieten zustellen) und hungerlöhnen unter dem existenzminimum kein geld verdienen kann, sollten sich die manager in frage stellen. die (dienst-) fahrräder können ja das konzept nicht zum kippen gebracht haben.
ich weiß, trotz der behördenpost in berlin, hatte die pin zu wenig aufträge. wer aber möchte schon daß unterbezahlte menschen in seiner post nach wertsachen ausschau halten.
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21.12.2007 20:51 Uhr von Demy
 
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War klar! Ein Geschäftsmodell, was rein auf Löhne basiert die nicht mal das Existenzminimum absichern, hat auf dem deutschen Arbeitsmarkt schlicht und ergreifend nichts zu suchen.
Das gilt im übrigen nicht nur für Postdienstleister sondern generell, deshalb bin ich auch voll für Mindestlöhne, obwohl ich davon unmittelbar überhaupt nicht betroffen bin.

Und das rumgeseiere der PIN Group, von wegen die "Post" würde ja Vorteile haben, weil sie keine Mwst. zahlen müssten, ist ein reines verdrehen der Tatsachen und weglassen der Fakten.
Die Post zahlt deshalb keine Mwst, weil sie sich verpflichtet hat in jedes Kaff in Hintertupfingen Post auszuliefern.
Jeder andere Postdienstleister könnte auch die Befreiung der Mehrwertsteuer bekommen, nur müssen sie auch überall hin liefern und sich nicht nur die Rosinen der Großstädte herauszupicken.
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21.12.2007 21:13 Uhr von jsbach
 
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Ein Prinzip seit: meinem 14. Lebensjahr. Ich k a u f e mir keine B***-Zeitung und wenn die SZ im Auslabd 5 Euro kosten sollte. Lieber dann Deutsche Welle übers Radio als dieses Blatt.
Dann noch die Keule mit der Leserschaft schwingen, da ging der Schuss nach hinten los. Mal sehen welche Überraschung uns der Mindestlohn noch bringt...
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21.12.2007 22:14 Uhr von Hier kommt die M...
 
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hmm: hier bei uns gibst die Firma nicht, aber dafür ein paar andere, meist auch in der Hand von Zeitungen.
Ich glaube, den Angestellen da geht auch nicht viel besser und wenn sie Pech haben, passiert das bald noch öfter.
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22.12.2007 03:27 Uhr von Matchello
 
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So leid es mir tut aber selbst unsere Stadt, namentlich Gelsenkirchen, hat sich schon seit geraumer Zeit dazu entschieden auf die PIN-Group AG umzustellen. Bisher kann ich nur sagen, dass ich absolut zufrieden damit war und dass ich hoffe, dass es auch weiterhin im Postgewerbe eine gewisse Konkurenz-Markt-Situation geben wird!

Viele Grüße
Marcel
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22.12.2007 11:43 Uhr von Borgir
 
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kann man auch politik gegen einen mindestlohn machen...."wir sind so arm und haben doch eh kein geld und unsere mitarbeiter verdienen doch genug"......

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