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Warum wir Außenseiter mögen

Der Psychologe Joseph Vandell und seine Forschergruppe von der University of South Florida haben herausgefunden, warum wir auf Außenseiter wie den Fußballverein FC St. Pauli stehen oder warum wir den kleinen David mögen, der gegen den Riesen Goliath kämpfte.

Die Psychologen führten mit Menschen vier Experimente durch. Man fand heraus, dass man Sympathien beeinflussen kann. Vandell sagte dazu: "Die Unterstützung nimmt zu, wenn jemand oder etwas als seinem Widersacher gegenüber benachteiligt dargestellt wird".

Bei einen Experiment wurden zwei Gruppen ein ausgeglichenes Basketballspiel zwischen Tel Aviv und Moskau gezeigt. Beiden Gruppen wurden unterschiedliche Informationen über die Mannschaften gegeben. Als man Moskau als Favorit darstellte, meinte die Gruppe z.B., dass Tel Aviv mehr "Herz" hätte.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Außen, Außenseiter
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2007 15:38 Uhr von f@x
 
+4 | -1
 
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meines wissens: ist das schon länger bekannt. mag sein, dass das experiment das lediglich belegt hat
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21.12.2007 16:35 Uhr von Mr.E Nigma
 
+5 | -4
 
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Das mag vielleicht für "Uninteressierte" gelten, aber nicht für Fans ... wiso haben sonst (wie z.B. im Fußball) die reichsten Vereine die meisten Fans ? Das hat auch viel mit Tradiotion, Heimat und Identifikation zu tun ! Des weiteren spielt Neid eine große Rolle !
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21.12.2007 16:50 Uhr von GuaranaJones
 
+3 | -1
 
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@enigma: du scheinst die aussage der news nicht verstanden zu haben.
es geht um das generelle sympathisieren mit der schwächeren seite. das spiel war nur ein beispiel.
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21.12.2007 16:53 Uhr von ghost85
 
+8 | -21
 
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21.12.2007 17:22 Uhr von Hugh
 
+5 | -1
 
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@ Ekpyrosis: Mag sein, aber das ist nun mal Wissenschaft: Sachen experimentell dingfest machen!
Es reicht nicht, dass man es intuitiv glaubt zu wissen.
Man braucht Daten.
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21.12.2007 17:51 Uhr von Mr.E Nigma
 
+2 | -2
 
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@Guarana Jones: Ich denke nicht das ich die Frage falsch verstanden habe.

Was ich meinte war, wenn z.B. Bayern gegen St.Pauli im DFB Pokal rausfliegt, freut es die Schalke Fans nicht weil St.Pauli so sympatisch ist, sondern weil Bayern rausfliegt und so die Erfolgschancen des eigenen Vereins viel höher sind. Das ist die Motivation eines Fußballfans für den Underdog zu sein, für einen nicht Fußballinterressierten mögen die in der News angeführten Gründe zutreffen, aber für richtige Fans meiner Meinung nach nicht.
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21.12.2007 18:05 Uhr von outis
 
+3 | -3
 
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*hust* Studie *hust*: Warum zur Hoelle wird dann der dicke, unsportliche Schueler diskriminiert und nur selten von einer Person (außer evtl. dem Lehrer) in Schutz genommen? Da er auch sehr benachteiligt dargestellt wird? Laecherlich.
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21.12.2007 18:16 Uhr von f@x
 
+4 | -1
 
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weil: es noch andere faktoren für sympathie gibt. gruppenzwang zB und ein typisches soziales muster, ohne geringer privilegierte gibt es keine höher privilegierten. und gerade im kindesalter sind verhaltensmuster noch sehr oberflächlich veranlagt weshalb kinder instinktiv eher gegen die minderheit sind als dafür, weil sie sonst schlussendlich selbst zur minderheit gehören würden.

im beispiel der news wird außerdem ein qualitativer unterschied genutzt kein quantitativer
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21.12.2007 19:06 Uhr von Blacky Panther
 
+0 | -3
 
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Boah, wie Neu diese Erkenntnis doch ist...Super: Die Leute haben echt nichts zu tun. Dafür muss der Trottel eine Studie machen ? Die womöglich noch geld gekostet hat ? und wo nichts Neues herausgekommen ist ?
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21.12.2007 20:42 Uhr von Legendary
 
+1 | -1
 
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Es ist aber erwiesen. Wir alle mögen Underdogs.Bestes Beispiel dafür sind doch Aktionfilme.(Ich finde daran sieht man das besonders gut)
Wenn liebten wir in Die Hard? Natürlich John Mclane.Den Underdog der eigentlich keine Chance hatte.Wenn vergöttert man in Rocky ( Das Original nicht die Sequels) natürlich Sylvester Stallone. Den Nobody aus dem Ghetto der sich entgegen allen Schwierigkeiten nach oben Boxt.
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21.12.2007 20:45 Uhr von Silenius
 
+1 | -0
 
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Passt gut zu mir. ^^
Ich bin überhaupt kein Fußballfan, obwohl ich mir je nach Laune manchmal EM und WM gebe. Dabei hat immer die Mannschaft meine Sympathie, die von vorneherein als Außenseiter gestempelt wird.
So war ich bei der EM2004 ein großer Griechenlandfan, weil die am Anfang so als Außenseiter angepriesen wurden. Die Russen haben auch schnell mein Herz erobert. :P
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21.12.2007 22:05 Uhr von Peter_Pils
 
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bei erfolgreichen Unternehmen ist es: zum Beispiel ähnlich, oder kennt ihr ein Gegenbeispiel 8)?
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22.12.2007 06:13 Uhr von Apocalyptica
 
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Warum: Und wieso ist das jetzt so? In der news wird nur eine Studie beschrieben, die ein bestimmtes Verhalten beobachtet, aber keine verhaltenswissenschaftliche Erklaerung dafuer bietet.
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25.12.2007 18:43 Uhr von HammyGirl
 
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Die Tatsache, dass wir mit Außenseiter sympathisieren ist eigentlich schon länger bekannt. Ich bin auch meistens für die schwächere Mannschaft. Es ist eben viel interessanter, wenn der Underdog das Unmögliche schafft.

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