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USA: Nachfahren von Sitting Bull und Crazy Horse streben Unabhängigkeit an

Rauchwolken schweben derzeit über dem Stammesgebiet der Lakota-Indianer, das Teile von Nebraska, Süd- und Nord Dakota, Montana und Wyoming umfasst. Die Lakota werfen den USA Vertragsbruch in 33 Fällen vor und sehen sich daher nicht mehr an die zum Teil 150 Jahre alten Vereinbarungen gebunden.

Zielsetzung des Stammes sei nun die Errichtung eines souveränen Staates. Der neue Staat werde seine eigenen Pässe und Führerscheine ausstellen. Auch werde man keine Steuern von seinen Bürgern verlangen - Voraussetzung dafür sei allerdings, dass man seine US-amerikanische Staatsangehörigkeit aufgäbe.

"Wir betrachten uns nicht mehr als Angehörige der Vereinigten Staaten und allen, die auf unserem Gebiet leben, steht es frei, sich uns anzuschließen" fügte der Indianerrechtler Russell Means hinzu. Diplomatische Beziehungen mit den Botschaften von einigen Ländern habe man bereits auf genommen.


WebReporter: x-fusion
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Red Bull, Abhängigkeit, Unabhängigkeit
Quelle: www.theaustralian.news.com.au

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21.12.2007 14:08 Uhr von x-fusion
 
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wie immer: mehr in der quelle. die plaene klingen ja ein wenig nach ron paul. ich selbst bin mal gespannt, wie sich das entwickelt. ob da jetzt wieder die kavallerie anrückt - in welcher form auch immer, ob als rechtsanwaltsgeschwader, das die indianer mit klagen eindeckt, bis sie finanziell am ende sind oder ob man sich am ende doch fuer die militaerische option entscheidet, wie man es ja mittlerweile gewohnt ist.
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21.12.2007 14:56 Uhr von Schiebedach
 
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Indianerstaat: Ich wünsche dem Roten Mann viel Glück und Erfolg. Wie Restitutionsansprüche durchgesetzt werden, könnten die Ureinwohner Amerikas von dem Verhalten des Mittelmeeranrainerstaates südlich des Libanon lernen, wobei Restdeutschland als Beispiel ideal wäre.
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21.12.2007 16:45 Uhr von thehed
 
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Keine Steuern: Toll, leider kann ein moderner Staat so nicht existieren. Selbst wenn die Politiker ihren Job ohne Lohn nur nebenbei machen muss irgendwer Strassen, Krankenhäuser, Schulen usw und so fort unterhalten und bauen. Auch diejenigen die dort arbeiten müssen irgendwie von der Gesellschaft getragen werden.
Ach wie wäre das schön.....keine Steuern mit der Natur im einklang.....jedenfalls solange mir nix passiert ;)

Übrigens haben die meisten Indianergebiete eine gewisse Selbständigkeit, deshalb dürfen die da auch z.b Kasinos in Staaten bauen in denen das Glücksspiel eigentlich voerboten ist.
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21.12.2007 17:12 Uhr von x-fusion
 
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lakota: mehr info ueber die lakotas und ihre ziele hier:

http://www.lakotafreedom.com
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21.12.2007 21:40 Uhr von CHR.BEST
 
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Die Idee ist gut aber leider unrealistisch da die USA das niemals zulassen werden. Höchstens eine größere Autonomie könnte ich mir als realistisch vorstellen. Es gibt viele Regionen auf der Welt, die gerne unabhängig werden möchten (Kosovo, Tschetschenien, Tirol, Baskenland, Nordirland, Tamilen usw.) aber den wenigsten gelingt dies wirklich.

Ich denke den Indianer wäre ihre amerikanische Staatsbürgerschaft nicht derart unangenehm, wenn sie von den Kolonisten mit Respekt behandelt worden wären statt sie systematisch abzuschlachten oder gewaltsam "umzuerziehen".
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21.12.2007 22:10 Uhr von Muta
 
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thehed: Du hast natürlich Recht damit, dass ein Staat unserer Art ohne Steuern, bzw. einen somit finanzierten öffentlichen Sektor, nicht funktionieren könnte (die Leute die über Steuerfreiheit jubeln würden, würden dann ebenfalls dumm aus der Wäsche gucken wenn es z.B. brennt und keine Feuerwehr kommt..).
Aber die Lakota-Indianer haben doch evt. grundlegend andere Gesellschaftsvorstellungen (sprich: auch einen völlig anderen Gesellschaftsaufbau wo so etwas nicht über Steuern geregelt werden muss).
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21.12.2007 23:47 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
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Vertragsbruch in 33 Fällen? das sind wahrscheinlich noch mehr, sonst gäbe es die usa gar nicht... von wegen ureinwohner, in amerika wird da niemals was draus....

hoffentlich wird das kein neues israel...
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22.12.2007 01:41 Uhr von Legendary
 
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Kriegen die Ur Einwohner: niemals durch.In kürze sind das dann auch Terroristen die zur Achse des Bösen gehören und das Land verraten.So oder ähnlich wird das dann laufen.
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22.12.2007 09:34 Uhr von HunterS.
 
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Haha: Alter Schwede, vielleicht reitet ja die Naionalgarde bald wieder gegen die Rothäute - ob sich die USA das leisten kann? Na klar, also haltet die Augen auf - einer der "Indianer" wird sicher bald einen Anschlag verüben..
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22.12.2007 11:50 Uhr von Borgir
 
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leider: wird das unter gehen und man wird nix mehr davon hören....die usa haben´s ganz schön derb mit ihren ureinwohnern getrieben und keinen hat das wirklich interessiert.....
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22.12.2007 12:20 Uhr von Tleining
 
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deutsches reich: erinnert mich ein bißchen an diesen Versuch einiger Leute in D, die Rechtmäßigkeit der BRD anzuzweifeln, und stattdessen sagen (und auch begründen), dass das deutsche Reich immer noch existiert, und das jeder der will, die Staatsbürgerschaft annehmen kann (voraussetzung ist, er muß deutscher sein).
War ganz interessant, da man dann eigentlich keine GEZ Gebühren hätte zahlen müssen (unter anderem, aber deswegen hatte ich mich dafür interessiert ;) ), und quasi einen Staat im Staat geschaffen hätte.
Die Regierung hat da aber nur drüber gelächelt und läßt die weiter machen. Schätze so, oder so ähnlich, könnte es dann im Amerika auch ablaufen. Sollen die halt ihre Führerscheine und Ausweise selber drucken, Konsequenzen folgen später.

Ich persönlich finde die Sache gut, bin mal gespannt wie das ausgeht.
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22.12.2007 12:54 Uhr von Legendary
 
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Was bringt den bitte einer ihrer: Pässe oder Führerscheine wenn die US Regierung den nicht anerkennt?
Die werden doch keinen Staat im Staat dulden.

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