21.12.07 11:27 Uhr
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München: Bei BMW soll durch Abbau von 8.000 Stellen die Rendite erhöht werden

Wie der "Spiegel" in seiner Online-Ausgabe berichtet, will Konzernchef Reithofer die derzeitige Personalstärke von 107.700 Mitarbeitern um etwa 8.000 Beschäftigte verringern. Davon betroffen sind vor allem Zeitarbeiter. Auch bei der Stammbelegschaft sollen einige tausend Stellen gestrichen werden.

Der Hauptgrund dürfte bei der verhältnismäßig geringen Rendite gegenüber dem Mitbewerber Mercedes-Benz liegen. Diese soll jetzt nachdrücklich angehoben werden. Nach firmeninternen Vorschlägen soll die Ertragsfähigkeit in den Werken um bis zu zehn Prozent jährlich gesteigert werden.

Die Entlassungsprobleme sollen durch verschiedene betriebliche Maßnahmen gemildert werden, sei es durch Abfindungen, Altersteilzeit oder Nichtbesetzung von frei gewordenen Stellen. In den USA und in China soll dagegen die Produktion erhöht und neues Personal beschäftigt werden.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: München, BMW, Stelle, Erhöhung, Abbau, Rendite
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2007 11:17 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Auch zu diesem Bericht muss ich wieder den Begriff Shareholder Value verwenden. Hauptsache der Anteilseigner (Aktionär) wird zufrieden gestellt. Ich frage mich nur, wie man einer Auslagerung der Produktion ins billigere Ausland entgegensteuern kann?
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21.12.2007 11:44 Uhr von Vato69
 
+8 | -7
 
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Nix da: Boykottiert die HUNDE


Menschen lasst das nicht mit euch machen!!!!!!!!!!!
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21.12.2007 11:51 Uhr von Lucky Strike
 
+6 | -3
 
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wenn der letzte arbeitnehmer entlassen wurde: werden diese überbezahlten, nichtsnutzigen, sesselfurzenden vollidioten merken, dass die arbeit nicht von deren krawatten erledigt wird.

einfach keine bmws mehr kaufen, egal wie gut es einem unternehmen geht, die finden immer irgendwas negatives, was entlassungen "rechtfertigen" wird
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21.12.2007 11:57 Uhr von racktec
 
+3 | -4
 
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So einfach geht´ s nicht Die Rendite ist die Gewinnabschöpfung eines vorher zur Verfügung gestellten Kapitals.Fällt kein Gewinn an, investiere ich nicht mehr und ziehe mein Kapital aus dem Unternehmen. Die schlechte Kapitaldecke würde dann dazu führen, dass die Konzernleitung Kosten einsparen müsste.. und dies geht am besten über Personalabbau.
Hier den richtigen Weg zu wählen ist sicherlich nicht so einfach.
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21.12.2007 12:45 Uhr von logictechnique
 
+4 | -7
 
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BMW is halt kein: Wohltätigkeitsverein, sondern ein Industrieunternehmen das sich im Wettbewerb genauso beweisen muss wie alle anderen. Und bevor eben das Kapital flöhten geht, muss man halt versuchen die Investoren bei Laune zu halten, wie racktec eben schon gesagt hat. Sonst würden sich die gleichen Leute über die bösen bösen Heuschrecken beschweren, wenn BMW durch schlechte Wirtschafterei nen leichtes Ziel würde. Über 50% der Aktien sind im Streubesitz.
Ich versteh nicht ganz wieso hier wieder alle rummosern. Der Arbeitsplatzabbau bei BMW geschieht doch imho im Rahmen auch von moralischen Grundsätzen.
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21.12.2007 15:03 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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@voice36: >>er scheint als ginge der Industrieellen - ´´Famlilie´´ - Quandt das Geld aus.

Damit liegst du gar nicht mal so falsch.

Die Wohlstandsjünglinge der Erbengeneration wissen vielleicht, wo es die neuesten Jet-Set-Parties gibt, welcher Designer besonders angesagt ist, usw. aber von der Aufbau- und Schaffenskraft der Kriegsgeneration haben sie keinen blassen Schimmer.

Die können nur das Erbe gut verkratzen, wenn es hoch kommt, vielleicht den status quo erhalten. Die Quandts haben schon Altana nicht bewirtschaften können und auch mit der Logistiksparte scheint der eine Jungspund überfordert zu sein.

BMW ist ja im Prinzip ein Selbstläufer. Wirtschaften will gelernt sein, wobei die Bezeichnung wirtschaften mittlerweile sehr eng gefaßt werden muß.
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21.12.2007 18:23 Uhr von Spez
 
+3 | -1
 
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Familie Quandt: ist im besitz von rund 45% der bmw aktien. ihr privatvermögen wird auf ca 22 mrd. euro beziffert. aber das scheint nicht zu langen. armes deutschland.
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21.12.2007 22:23 Uhr von Hier kommt die M...
 
+2 | -1
 
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tses: Hauptsache, die Eigentümer und die Chefetage sitzt im Warmen, da ist es ja nicht so schlimm, wenn man im eigenen Land die Leute auf die Straße setzt und in Billiglohnländern produzieren lässt..grml..Hammer.
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21.12.2007 22:39 Uhr von DOG2
 
+3 | -1
 
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BMW: Dann war das mein letzter 5er. Genauso weigere ich mich, was von Siemens zu kaufen. Ist nur ein kleiner Betrag... Aber besser als keiner...
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21.12.2007 23:02 Uhr von snm
 
+2 | -2
 
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Scheiß Börsenmarkt: Da die Unternehmen immer mehr vom Wohlwollen der Anleger abhängig sind und diese nur zufrieden sind wenn die Gewinne jedes Jahr weiter steigen, kann das nur in einem Kollaps enden.

Scheiß Kapitalismus, nervt mich mittlerweile genauso wie der nicht funktionierende Sozialismus.
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21.12.2007 23:08 Uhr von bodensee1
 
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zum kotzen: und ws machne unsere Politiker um einen Posten im Aufsichtsrat betteln ?
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22.12.2007 01:46 Uhr von Bruder TOM
 
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wieso zum kotzen??? stellt euch vor ihr habt ein paar aktien von bmw...euch würde die niedrige rendite auch stören!!!!

MAN MUSS IMMER BEIDE SEITEN BETRACHTEN!

natürlich ist das scheisse für die 8000 leute...

aber geld regiert nun leider mal die welt!
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22.12.2007 02:05 Uhr von maflodder
 
+1 | -2
 
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Boykott BMW eben auch auf die Liste der boykottierten Produkte setzen.

Es geht so einfach nicht, vielleicht wäre es einmal, nur einmal angebracht die Gewinnerwartung herunterzuschrauben.

Dann macht das Unternehmen anstatt 1,3 Milliarden eben nur 1,1 Milliarden Gewinn.

Wie sagte schon Henry Ford?

Autos kaufen keine Autos...

Das perverse an der Sache ist dieser verdammte Aktienmarkt, wer sich als Mitarbeiter selbst noch Aktien zulegt rationalisiert über kurz oder lang seinen eigenen Arbeitsplatz weg.

Man sehe sich als mahnendes Beispiel Amerika an, es existiert dort kaum noch Industrie, alles "outgesourct", man lebt nur auf Pump.

Diese Verhältnisse sind hier auch schon zu beobachten.

Das Unglaubliche an der Sache, die Industrie stellt billigst her, verkauft es hier aber zu exorbitanten Preisen.

Die Gewinnspannen sind hoch wie nie, die Rendite explodiert.

Wie kann ein normaler Mensch, ein Stück Plastik und Silicium(I-Phone) hier für 999 Euro erwerben?
Die Dinger werden in China hergestellt, für Billigstlöhne, Materialkosten für 25 Euro, hier aber für unverschämtes Geld angeboten.

Solange es immer noch Menschen gibt die sich diesen Mist kaufen, solange läuft die Maschinerie auf Hochtouren.

So ist es auch mit deutschen Autos, viel zu teuer.
Audi, BMW, Mercedes, VW...total überbewertet.

Und die Crux an der Sache, die Qualität wird immer schlechter.

Nokia ist da ein perfektes Beispiel, Schrott total.

Mein Appell, Finger weg von Firmen mit diesen
Geschäftspraktiken.
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22.12.2007 03:41 Uhr von radiojohn
 
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Ein absolut perverses deutsches Wort ist: "GEWINNOPTIMIERUNG"
und ein Synonym dafür ist: GIER
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22.12.2007 11:59 Uhr von Borgir
 
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unglaublich: ist es jetzt schon so weit, dass di ekonzeren offen zugeben können aus rendite-gründen leute auf die straße zu setzen....jetzt sind die schon so dreist dass sie nicht mal versuchen der öffentlichkeit was anderes weiß zu machen....ich muss echt abkotzen
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22.12.2007 12:31 Uhr von Port
 
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habt ihr sie noch alle?? Habt ihr eigentlich die Nachricht mal wirklich gelesen?? Es wird keiner rausgeschissen, die "Stellenstreichungen" werden erreicht, in dem interne offene Stellen nicht besetzt werden, interne Stellen von scheidenden Mitarbeitern nicht neu besetzt werden, interne Mitarbeiter in Alterteilzeit übergehen können oder mit den internen Arbeitnehmern einvernehmliche Abfindungspakete ausgehandelt werden, so dass beide Seiten zufrieden sind.

Ihr und euer blinder Hass, ohne jede Informationen einfach mal draufhauen...

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