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Schweiz: Deutsche Busfahrer werden von den Verkehrsbetrieben Zürich gesucht

Geht es der allgemeinen Wirtschaft gut, so haben die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) Probleme mit ihrem Fahrpersonal. Unter anderem ist dies auf den unregelmäßigen Dienst zurückzuführen. Für nächstes Jahr ist die Einstellung von insgesamt rund 90 neuen Mitarbeitern vorgesehen.

Sie sollen dann als Bus- oder StraßenbahnführerInnen tätig werden. Der Pressesprecher der VBZ, Andreas Uhl, hat jetzt Informationen der Schweizer Zeitung "Tagesanzeiger" bestätigt, dass über die Personalvermittlungsfirma Manpower Personal in der BRD gesucht wird.

Durch die hohe Arbeitslosenquote in Ost- und Norddeutschland würden deshalb bereits Gespräche mit 30 Personen aus dieser Gegend in Berlin geführt. Als Einstiegslohn kann mit umgerechnet 3.000 bis 3.500 Euro monatlich gerechnet werden.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Schweiz, Verkehr, Zürich, Busfahrer
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2007 10:32 Uhr von jsbach
 
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Der Einstiegslohn hört sich ganz gut an. Aber in der Schweiz sind die Lebenshaltungskosten und Mieten auch entsprechend hoch. Vielleicht überlegt sich mancher Lokführer umzusatteln und in die Schweiz zu gehen?
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21.12.2007 10:46 Uhr von Lucky Strike
 
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cool: wenn ich die chance hätte in meinem beruf in die schweiz zu gehen, ich würde jetzt mit gepackten koffern am flughafen stehen.
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21.12.2007 12:17 Uhr von [email protected]
 
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@ verkackeiert: ich glaube was du da schreibst basiert eher auf hörensagen.
die meisten schweizer sind in der beziehung ganz normal und sofern man sich stets höflich zeigt und keinen schwachsinn anstellt gibts in der beziehung auch keine probleme.
finds ne gute sache, dass den leute das angeboten wird und wärs meine berufssparte ich würd ernsthaft drüber nachdenken
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21.12.2007 14:38 Uhr von snm
 
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@ verkackeiert: Es sind zwei verschiedene Dinge über die du schreibst.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das ich als Deutscher keine Probleme mit Schweizern hatte. Wie heißt es so schön so wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus.

Eine andere Sache ist die Einstellung der Schweizer zu ausländischen Arbeitern. Hier gibt es durchaus Konflikte, aber auch nicht grundsätzlich. Das ist auch sehr Branchen abhängig. Was bei uns die Polen sind, sind für die Schweizer auch deutsche Arbeiter. Die Arbeiten dort zum teil für viel niedrigere Löhne und machen den Gewerkschaften das Leben schwer.
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21.12.2007 15:09 Uhr von Jeridian
 
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@ verkackeiert: Hui du liest die Seiten der SVP und schliesst darauf das alle Schweizer so denken? Das ist als würd ich auf die Seite der NPD gehn und behaupten alle Deutschen sind Nazis.

3000-3500 Euro entspricht etwa 4900-5800 Fr., wenn man nicht gerade in Zürich selbst leben will reicht das mehr als problemlos.

Ich denke wenn man als deutscher in der Schweiz arbeitet und sich auch versuch ein bisschen anzupassen wird man gut akzeptiert werden.

Das mit dem Dialekt stimmt wohl, allerdings hab ich selbst Freunde in Deutschland die nicht lange brauchten um sich an denn Dialekt zu gewöhnen. Das Problem ist wohl eher das Hochdeutsch hierzulande ein bisschen hochgestochen klingt. Wir sind uns halt das Schweizerdeutsch gewöhnt, ist nunmal so und wird sich auch kaum ändern. Allerdings würd ich niemals einen Deutschen für unfreundlich halten weill er Hallo oder Tschüss sagt, das halte ich für ein Gerücht.

Soso was sagen denn die Schweizer Medien über denn Deutschen Arbeitsmarkt? Würde mich jetzt doch einmal interessieren.

So das mal aus der Sicht eines Schweizers.
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21.12.2007 16:20 Uhr von Jeridian
 
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Da geb ich dir sicher recht, die Schweiz ist schon lange kein Schlaraffenland mehr, wenn sie es denn jemals überhaupt eins wahr. Ich persönlich hab eigentlich nichts gegen Ausländer die in die Schweiz kommen um hier zu arbeiten, ich hab nur etwas gegen Leute die denken sie können faul auf der Haut liegen und sich alles in denn Ar*** schieben lassen (das gilt auch für die eigenen Landsleute) oder sich nicht integrieren wollen (Sprache, Verhalten ect.). Ich denke das Thema ist in Deutschland ja ziemlich ähnlich gelegen und muss jetzt nicht extra diskutiert werden.

Nein das Radio NRJ hab ich bisher nicht mitbekommen, muss dazu sagen das ich sowiso nie Radio höre und mich News darüber auch meist nicht interessieren.

Ich kenne die Kriminalitätsstatistiken von Zürich und bin eigentlich auch ganz froh in einer kleineren Stadt zu wohnen. Aber auch hier seh ich so einige Sachen die ich mir in meiner Jugend kaum vorstellen konnte. So als Beispiel, der Sohn meiner Schwester geht (zumindest im Moment noch) auf eine Schule in der Stadt. Was dort für Zustände herrschen kann man teilweise fast nicht glauben. Da wird geschlagen (ich meine damit Sachen wie Kopf auf denn Boden knallen), Morddrohungen ausgesprochen ect. und das unter 2. Klässlern. Ich bin wirklich froh das ich die Schule hinter mir habe.

Es kann wirklich gut sein das Bus/Tramfahrer im Moment in der Schweiz Mangelwahre sind. Ich kenn das bisher nur aus dem Medizinischen Bereich das nicht genug Schweizer zb. als Krankenschwester ect. zur Verfügung stehen. Wenn nunmal keine Schweizer denn Job erlernen wollen, muss man fast in anderen Gebieten suchen. Und Bus/Tramfahrer gerade in so einer hektischen Stadt wie Zürich ist wohl kaum was das mann totalen Neueinsteigern überlassen kann, denke da braucht es ein gewisses Mass an Erfahrung.
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21.12.2007 19:19 Uhr von CHR.BEST
 
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Ironie des Sicksals: Früher ging man nach Deutschland, um gut zu verdienen. Heute ist es umgekehrt. Das ist ein klares Zeichen dafür, wie gering der Nettolohn selbst für gut ausgebildete Arbeitskräfte in Deutschland mittlerweile geworden ist.
Warum also nicht in Nachbarländer wie Schweiz oder Österreich schielen, wenn man dort bereit ist, gutes Geld für gute Arbeit zu zahlen?

Es ist nur schade daß parasitäre Zeitarbeiterfirmen auch wieder davon profitieren. Ich würde den schweizer Arbeitgebern raten, das besser selber in die Hand zu nehmen, mit Zeitung- und Internetanzeigen in der BRD. Die Österreicher machen das teilweise schon so.
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21.12.2007 22:29 Uhr von Hier kommt die M...
 
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gruselige: Wortstellung im Titel. Mit etwas Fantasie hätte man da auch was anderes draus machen können..

Die Frage ist, wie das Angebot dann zukünftig laufen soll..könnte ja theoretisch sein, dass die Leute dann genauso schnell wieder weg sind von Fenster, wenns genügend Einheimische Kräfte gibt..

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