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BAföG für Studenten steigt kommendes Jahr um zehn Prozent

Der Bundesrat stimmte am heutigen Donnerstag einer Gesetzesvorlage zu, nach welcher Studenten ab Oktober 2008 zehn Prozent mehr BAföG erhalten sollen.

Damit steigt die Maximalförderung auf 643,50 Euro. In diesem Zuge werden ebenfalls die Freibeträge um acht Prozent angehoben, was zu einer Steigerung der BAföG-Berechtigungen von 100.000 jungen Menschen führt.

Weiterhin wird studierenden Eltern mit Kindern bis zu zehn Jahre ein Zuschlag in Höhe von 113 Euro monatlich gezahlt.


WebReporter: robertmey
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, Prozent, Student
Quelle: afp.google.com

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2007 21:43 Uhr von Gunny007
 
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gut so: denn das ist unsere einzige chance uns auf dem weltmarkt zu behaupten. ein student so studieren und nicht noch massig arbeiten gehen um sich das studium zu finanzieren.
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20.12.2007 22:03 Uhr von NetCrack
 
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Guter Schritt in die richtige Richtung: Ich find´s gut, dass das Bafög angehoben wird. Wohl jeder Student hat mit geringen finanziellen Mitteln zu kämpfen, und die die BaföG kriegen erst recht. Allerdings wage ich zu bezweifeln dass die Anhebung um 10% die Inflation seit der letzten Anhebung kompensiert. Um den vielbeschriehenen Akademiker- und Fachkräftemangel in Deutschland effektiv zu bekämpfen wäre wohl eine deutlichere Erhöhung sowohl der Bedarfs- als auch der Fördersätze eher zweckmäßig.
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20.12.2007 22:53 Uhr von robertmey
 
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immerhin etwas: immerhin werden die studis jetzt mit mehr geld bedacht.renter mussten ja fast nur nullrunden hinnehmen und die meisten berufstätigen können davon nur träumen.als student finde ich das natürlich sehr gut, dass die regierung uns endlich mal etwas mehr geld gibt.
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20.12.2007 22:55 Uhr von Izmir Scheizegal
 
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Was mit den Studiengebühren gemacht wird: also bei uns in Baden-Württemberg müssen schon Studiengebühren gezahlt werden. Es wurde schon vor Jahren für ein "Besseres Studium" geworben. Die Realität sieht anders aus: Das Geld wird verwendet, um die Heizkosten der Unis zu bezahlen, da sich das Land dort nun finanziell rausgezogen hat.

Tolle Karte...
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21.12.2007 00:10 Uhr von Gregsen
 
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@ isolde63nbg: also entweder dein sohn wohnt noch bei dir und dann sind die 63€ angebracht oder du hast irgendwas bei der bafögberechnung falsc gemacht. Denn in meinem Fall hat sich der bafögsatz durch das ausziehen um knapp 200€ erhöht.
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21.12.2007 06:46 Uhr von nightfly85
 
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Ich möchte nicht als Buhmann dastehen, aber wie stehts denn um die Auszubildenen? Die haben meist einen härteren Alltag als Studenten, die unterm Strich dann doch sehr viel Freizeit erhalten. Ich selbst habe als Azubi im 1. Jahr 310€ netto verdient, im 3. Jahr waren es 420€ netto. Davon kann erst recht keiner leben und hätte ich in der Zeit nicht zuhause gewohnt, dann wäre es nicht leicht sich davon eine Wohnung+Essen etc zu bezahlen.
Und als Student sollte man eigentlich gar nichts "dazuverdienen", denn man arbeitet ja nicht fürs Geld. Es ist im eigentlichen Sinne eine Spende bzw eine Belohnung für die, die "für das Volk" studieren.
Wenn ich jetzt lese dass Ihr Sohn 585€ als Student bekommt fühle ich mich ein bisschen verarscht.
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21.12.2007 06:48 Uhr von nightfly85
 
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kleine Ergänzung Natürlich bekommt man als Azubi Bafög, aber nur dann wenn das Azubigehalt eine bestimmte Grenze nicht übersteigt. Man kommt also unterm Strich aufs selbe raus. Ein hart arbeitender Azubi und ein Student der im Prinzip nur lernen muss, verdienen dasselbe. Ist das gerecht?
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21.12.2007 09:10 Uhr von HunterS.
 
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@nightfly85: Ich will dir nicht ans Bein pissen, aber ich glaube du hast eine etwas falsche Vorstelllung vom Studentenleben.
Die Frezeit ist, wenn man sein Studium in einer vernünftigen Zeit abschließen möchte, sehr knapp bemessen. Lange Hausarbeiten, viel lernen, Vorlesungen, Seminare - da ist der Tag vollgepackt, vorallem wenn man dazu noch arbeiten gehen muss.
Ich finde vorallem den Ausdruck "nur lernen" ein wenig blöd und abwertend dem gegenüber, was ein Student leisten muss.
Natürlich, es gibt wie immer auch hier Ausnahmen von der Regel, aber es sind nunmal Ausnahmen ;-)

Gruss
HunterS.
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21.12.2007 09:28 Uhr von denksport
 
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@nightfly85: Naja, also wenn man nach dem 10. Schuljahr eine Lehre anfängt, sind in dem Alter 300 Euro mehr Geld als ein Abiturient im 11. Schuljahr jemals zu sehen bekommen wird. Und das, obwohl ein Abitur nur dann begonnen werden darf, wenn man den entsprechenden Notendurchschnitt hat...
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21.12.2007 09:44 Uhr von cle.ram
 
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dazu kommt dass man überhaupt erstmal Anspruch auf Bafög haben muss.
Ein bekannter von mir hätte anspruch auf grade mal 15€/Monat, weil die Eltern "zuviel" verdienen (aber dummerweise ein Haus abbezahlen und ihm somit das Studium nicht finanzieren können).
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21.12.2007 10:41 Uhr von nettesMädel
 
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@nightfly85: Sie vergessen, dass man das Bafög wieder zurückzahlen muss und das Geld, das man als Azubi verdient behalten darf.

Mein Mann hab 2003 sein Studium abgeschlossen und muss jetzt zurückzahlen! Und da geht es um einige Tausend Euro! Das sollte man nicht vergessen.

Und ihre Vorstellung vom "faulen" Studenten ist einfach falsch. Wie bereits andere User geschrieben haben, steckt mehr hinter einem Studium als nur "lernen". Mal davon abgesehen, dass selbst der Höchstsatz in den wenigsten Städten ausreicht. In der Regel kostet ein WG Zimmer in einer Stadt wie beispielsweise in Stuttgart nie unter 300 € warm. Da bleibt meist nicht mehr viel über und mein Mann musste nebenher noch arbeiten, damit er über die Runden kommt.

Aber ein Student(in) kann auch auch ein Studium komplett finanzieren - ich musste es so machen, weil meine Eltern zwar sehr gut verdienen, aber Schulden über Schulden haben und mir von daher nur extrem wenig geben konnten. Sie bezahlten mir die Miete im Wohnheim und das wars...ich hab zwar dann 9 Jahre gebraucht, weil ich oft genug in den Semesterferien gearbeitet habe anstelle zu lernen, aber prinzipiell geht das schon.

@Isolde63nbg: Haben Sie schon mal an die Möglichkeit gedacht, ihren Sohn über die Familienversicherung laufen zu lassen. So lange er unter 30 (oder 27?) Jahre ist, geht das solange er in Ausbildung ist. Fragen Sie doch mal ihre Kasse! Ist zwar nicht soooo viel, aber immerhin.
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21.12.2007 13:33 Uhr von KaNuddel
 
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@antriebswelle: du weisst ja nicht was sie studierte ;-)

vllt is sie ja jetzt spacemaster :D
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21.12.2007 14:38 Uhr von DonWlad
 
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naja nach 18 semestern kann man schon was erwarten..
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21.12.2007 14:48 Uhr von Opelfanatic
 
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Was habt ihr denn eigentlich alle? Ich weiß eigentlich nicht wo das Problem liegt. Ich finde es zwar auch gut, dass der Bafög-Satz erhöht wird, bin ja selbst Student, aber ich kann auch dieses ewige rumgenöle nicht hören, man habe als Student zu wenig Geld.
Wenn man wirklich zu wenig Geld hat, dann geht man arbeiten und SUCHT sich eine Stelle, wo man dementsprechend was verdient und nimmt nicht den nächstbesten Sklavenjob für 7€ die Stunde an.
Leider habe ich bei manchen Zeitgenossen das Gefühl, sie wollen die gebratenen Tauben in Ihren Mund fliegen sehen. Klasse Einstellung sage ich da nur...
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21.12.2007 17:17 Uhr von Lord Kraligor
 
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Ausbildung "Und als Student sollte man eigentlich gar nichts "dazuverdienen", denn man arbeitet ja nicht fürs Geld."

Und als Azubi arbeitet man fürs Geld? Dass ich nicht lache.. Ich denke mal, die Produktivität eines Azubis (zumindest in den ersten beiden Lehrjahren), abzüglich Betreuung durch Gesellen ist irgendwas unter Null.

- Kraligor
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21.12.2007 17:50 Uhr von Gunny007
 
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nightfly85: nun, ich weiß ja nicht von wem du dich ausbeuten läßt, aber das habe ich, umgerechnet, schon vor 27 jahren als lehrgeld erhalten. und zwar komplett unproduktiv!!!
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21.12.2007 17:52 Uhr von Gunny007
 
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war vom arbeitgeber ein wohngeldzuschuß in höhe von dm 150,- enthalten. sprich, ich war 130 km von zuhause entfernt.
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22.12.2007 13:07 Uhr von Hugh
 
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@ nightfly85: Ein Azubi hat also ein stressigeres Leben als ein Student?

ROFLMAO!!


Junge, die meisten Studenten lernen im Semester das doppelte von dem, was ein Azubi in seiner ganzen Ausbildung lernen muss.
Die Zeit ist *verdammt* knapp bemessen und es muss teils irre viel unter Druck gepaukt werden.

Dazu kommt, dass Du Dich, anders als bei der Ausbildung, verschuldest. In sofern kommt man sich als Student verarscht vor.
UND: Du hast in den seltensten Fällen einen direkten Übergang zwischen Uni und Beruf, wie er in einem Ausbildungsbetrieb eher die Regel ist.

Sorry, aber seitdem ich studiere, habe ich regelmäßig den Kaffee auf, wenn ich soviel Müll lese.
Du solltest mal eine Woche lang meinen Alltag haben (und den von millionen anderer Studenten, es gibt nämlich nicht mehr "einfache" und "harte" Fächer, alles hat seinen Anspruch), dann reden wir noch mal darüber!


PS: Zur "Härte" des Arbeitens: Ich gehe neben dem Studium etwa 15 Stunden die Woche körperlich bei Wind und Wetter unter freiem Himmel nachts arbeiten. Im Kontrast zum Studium kommt mir das wie Urlaub vor!
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27.12.2007 02:29 Uhr von Katatonia
 
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@Hugh: Die Vergleiche sind dämlich.

>>Junge, die meisten Studenten lernen im Semester das doppelte von dem, was ein Azubi in seiner ganzen Ausbildung lernen muss.<<

Eben deswegen kommen dabei meist auch unqualifizierte Theoretiker ohne praktische Kenntnis heraus, die das meiste schon wieder vergessen haben, was sie mal hatten. Das Problem am deutschen Studiengang, man lernt viel zu viel. Das menschliche Hirn kann im Durchschnitt soviel Wissen in kurzer Zeit überhaupt nicht verarbeiten und somit damit umgehen. Selbst wenn ich es auswendig lerne, weiß es nichts mit dem Wissen anzufangen.
Das alles ist in einer Ausbildung nocheinmal was anderes. Wobei natürlich meistens auch nicht optimal.

>>Die Zeit ist *verdammt* knapp bemessen und es muss teils irre viel unter Druck gepaukt werden.<<

Ja wohl richtig.

>>PS: Zur "Härte" des Arbeitens: Ich gehe neben dem Studium etwa 15 Stunden die Woche körperlich bei Wind und Wetter unter freiem Himmel nachts arbeiten. Im Kontrast zum Studium kommt mir das wie Urlaub vor!<<

Frage mich, wie du so überhaupt dein Studium bewältigt bekommst? Wann schläfst du mal?

Hart mag das alles sein, aber nicht wirklich effektiv. In diesem Sinne mag man einiges am Studentenleben anzweifeln. Zumal ich viele Studenten kenne, die ein Lotterleben haben.

Es kommt im Endeffekt auf den Studiengang und aufs Studienjahr an. Pauschalisieren kann man da nicht. Weder zum Harten, noch zum Weichen.
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27.12.2007 02:30 Uhr von Katatonia
 
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Übrigens: Habe ich gehört, dass die Erhöhung nicht nur fürs Studentenbafög gilt, sondern auch fürs Schülerbafög.
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27.12.2007 23:05 Uhr von BurnDaddy
 
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Mir egal: Mir egal, ich bin zwar auch Student, aber mir gibt sowieso niemand Bafög. Da stimme ich Nesselsitzer voll und ganz zu, hätte man sich lieber die Studiengebühren gespart und auf diese Erhöhung verzichtet.

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