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Briefzusteller PIN geht es wirtschaftlich schlechter als erwartet

Einem Gutachten der Unternehmensberatung Roland Berger zufolge, geht es dem privaten Briefdienstleister PIN wirtschaftlich schlechter als erwartet. So wird der Umsatz der Gruppe nur noch 277 Millionen Euro im Jahr 2007 betragen.

Damit liegt das Ergebnis der Untersuchung um 69 Millionen Euro unter den bisherigen Erwartungen bezüglich des Umsatzes. Demzufolge steigt auch der Verlust im Jahr 2007 um zehn Millionen Euro auf nun 63 Millionen Euro.

Grund für die sinkenden Umsätze sind der Verlust von rund 50 Großkunden seit September diesen Jahres an die Post. Mit diesen Kunden erzielte die PIN rund 30 Millionen Euro pro Jahr. Darunter befinden sich unter anderem das Gebietsrechenzentrum Hagen und das Amtsgericht Euskirchen.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Brief, PIN
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2007 14:47 Uhr von toffen
 
+9 | -5
 
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der mindestlohn ist schuld!!! ganz klar!
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20.12.2007 14:54 Uhr von Sven_
 
+9 | -2
 
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@ toffen: BILD-Leser oder Ironie?

Ein fehlgeschlagenes Geschäftskonzept ist schuld, denn den Mindeslohn gibts ja noch garnicht.
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20.12.2007 14:58 Uhr von Marco Werner
 
+6 | -0
 
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Geplante Pleite: Im Juni hat Springer PIN übernommen,obwohl schon seit März darüber diskutiert worde,ob nun ein Mindestlohn eingeführt wird und klar war,daß das einige Briefdienste nicht überleben würden. Die Erfahrung zeigt,daß solche "Risikoübernahmen" doch für solche Konzerne wie den Springer Verlag doch wohl nur ein Mittel ist,um auf dem Papier möglichst hohe Verlustzahlen zu schreiben,die dann von der Steuer absetzbar sind. Letztendlich gehts also nur um den schnöden Mammon...es ging nie darum, PIN konkurrenzfähig zu halten. Auf die gleiche Weise wurde im Juni meine Ex-Firma auch "abgewickelt".

Marco
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20.12.2007 15:08 Uhr von toffen
 
+9 | -0
 
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@Sven: kann ironie denn noch deutlicher darstellen? ;)

[ironie an]
Ich steh auf BILD-Zeitung
[ironie aus]

^^


dem springer-verlag geht es doch eh nur ums geld. wie eine fahne im wind werden da mal "firmenphilosophien" gedreht, meinungen geschürt (oder erzeugt).. alles nur wegen geld...
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20.12.2007 16:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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Wie billig müssten denn die Gehälter sein damit PIN funktionieren kann?

Bei all der Debatte um den Mindestlohn und dem bald offenen Postmarkt hat man vergessen, dass auch die Post in Vorbereitung auf die Konkurrenz einige Filialen schliessen musste.
Diese Umverteilung und Öffnung des Marktes verschlingt nur Arbeitsplätze und treibt die Löhne nach unten.

Danke an Brüssel!
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20.12.2007 16:22 Uhr von Sonie@gmx.net
 
+3 | -2
 
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Mindestlohn ist Schuld! Ist doch klar. Wenn der Mindestlohn schon früher eingeführt wäre, hätte Pin nicht lauter demotivierte 4,20€ Stunden bezahlte Analphabeten einstellen müssen.

Dann wären alle Briefe immer pünktlich zugestellt, und die Kunden würden nicht wechseln.

Übrigens, den Mindestlohn muss auch die Post bezahlen! Ehrlich. Wobei, interessant wird das erst bei den Paketzustellern.

Dieses Land ist sowas von im A****, ich will hier raus!
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20.12.2007 18:50 Uhr von webfliege
 
+6 | -0
 
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Welcher Mensch lässt sich gerne ausbeuten bei einem so geringen Lohn hat man natürlich auch keine Lust Qualitätsarbeit abzuliefern.
Qualität gehört aber zu den Hausaufgaben eines Zustellers, egal ob bei der Post oder PIN.
Ich möchte, dass meine Briefe ankommen.
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20.12.2007 19:25 Uhr von Spaßbürger
 
+1 | -3
 
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@Sonie@gmx.net: Dich hält sicher keiner auf zu gehen. Die Frage ist bloß wohin?
Da wo es toller ist, braucht man ja Geld um reinzukommen. ;-)
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21.12.2007 06:08 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
+1 | -0
 
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DER MINDESTLOHN IST DIE RETTUNG DER WIRTSCHAFT! Der Mindestlohn bereinigt den Markt, von Unternehmen die sich mit Hungerslöhnen und Sklavenarbit über Waser halten um eventuell Dumpingpreise anbieten zu können und somit dazu noch die Konkurenz, mit fairen Löhnen und Arbeitszeiten schädigen.


Ein Unternehmen welches sich ihr Personal nicht leisten kann, wirtschaftet eben nicht gut genug und gehört nicht auf den Markt, es überlebt halt nun mal nicht jeder, nur der beste bleibt bestehen. Und was nutzt einem ein weiteres Unternehmen auf dem Markt, wenn seine Mitarbeiter zu dem Hunerslohn weiter noch Harz 4 beziehen müssen.

Auch wen die 9.000 Leute da entlassen werden sollten.

Ich hab lieber 9.000 mehr Arbeitslose die auch in der Statistik aufgelistet werden, als wenn diese nicht in der Arbeitlosenstatistik drin sind aber dennnoch Harz 4 beziehen.

Für den Staat ändert sich da finanziell nicht allzuviel. Aber die Merkel kann denn auch nicht mehr behaupten, wir haben weniger Arbeitslose. Ist schon mal ein Guter Grund für den Mindestlohn. Und dder 2. den ich schon genannt habe, bereingt er den Markt von Schmarotzern, die mit vom Staat subventioniertem Personal (Harz 4 zusätzlich zum Hungerslohn) ihr Geld "verdienen".
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21.12.2007 09:00 Uhr von Ottokar VI
 
+1 | -0
 
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weg mit dem Schlonz: Wenn das Unternehmenskonzept nicht tragfähig ist, soll die Firma den Bach runtergehen und nicht noch durch irgendwelche gesetzgeberischen oder fiskalischen Geschenke künstlich am Leben erhalten werden. Deutschland ist schon krank genug.

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