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EU-Klimaauflagen: Neuwagenpreise sollen im Schnitt um 1.300 Euro steigen

Zur Reduktion des Kohlendioxidausstoßes beschloss die EU-Kommission einen Gesetzesentwurf zur Festlegung eines Grenzwertes auf 120 Gramm pro gefahrenem Kilometer ab dem Jahr 2012. Derzeit liegt der durchschnittliche Ausstoß bei 160 g/km.

Nach Berechnung der Kommission würde der Neuwagenpreis durch die nötigen Maßnahmen um ca. 1.300 Euro steigen. Allerdings könne eine Treibstoffeinsparung von ungefähr 2.700 Euro über die Lebenszeit gegengerechnet werden.

Die Strafen für die Hersteller bei Nichteinhaltung wären drastisch: von zunächst 20 Euro pro zu viel ausgestoßenem Gramm Kohlendioxid und Neuwagen sollen diese bis auf 95 Euro im Jahr 2015 steigen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sprach von "Wettbewerbskrieg" gegen die deutschen Autobauer.


WebReporter: JetsetWilly
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, EU, Klima, 300, Neuwagen, Schnitt
Quelle: www.tagesschau.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2007 23:55 Uhr von JetsetWilly
 
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Das dürfte einer Ansage an die deutsche Autoindustrie gleichkommen. Während im Ausland neue Technologien wie der Hybridantrieb und Dieselfilter serienreif gemacht wurden, hat man sich bei uns auf immer größere, und zugegebenermaßen sparsamere Motoren konzentriert. Für die Umweltbilanz bringen die jedoch nichts.
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20.12.2007 10:13 Uhr von ghost2005
 
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Neufahrzeuge: sind ja nicht Teuer genug:-( , also müssen neue Gesetze geschaffen werden, damit es teurer wird, so das die Bürger keine neues Auto sich leisten können und alte Autos fahren müssen, die Umweltschädlicher sind.
Dies führt dann dazu das die Umwelt mehr belastet wird und der Bürger wird noch mehr ausgenommen.
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20.12.2007 10:37 Uhr von nONEtro
 
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Was damit erreicht wird: die leute kaufen wenn sie einen bmw/audi/mercedes/porsche fahren wollen eben ein älteres modell was noch mehr co2 ausstößt, anstatt sich ein neues zu kaufen weil das ja jetzt noch teurer ist. also wir haben 2 dinge erreicht: weniger umweltschutz und eine geschwächte volkswirtschaft.
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20.12.2007 11:42 Uhr von Judgment
 
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Hier geht es nicht um Umweltschutz: sondern um das Schwächen der deutschen Autoindustrie!

Warum? Weil der Austoß von verschiedenen Fahrzeugen aus gleichen Haus verrechnet werden kann.
Das hat zur Konsequenz, dass Porsche schön draufzahlen muss aber Ferrarie nicht - wegen den ganzen Kleinwagen Gedöns aus dem Hause Fiat.

Das ist alles eine riesen verarsche. Wenn schon denn schon - ohne Gegenrechnung! So ein Quatsch!
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20.12.2007 13:15 Uhr von ghost2005
 
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@wok! Nein übersehe dies nicht, das habe ich in diesen Satz
"Dies führt dann dazu das die Umwelt mehr belastet wird und der Bürger wird noch mehr ausgenommen."
mit verfasst.

Es ist doch so, das die Umwelt mehr belastet wird durch ältere Autos und gleichzeitig die Bürger die diese Fahren mehr Steuern bzw. Versicherung zahlen müssen.
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20.12.2007 18:12 Uhr von snm
 
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Warum nicht 5000 Euro: Die BILD schreibt doch wieder auf der Titelseite, in Schriftgröße 90, etwas von 5000 Euro.
Was für eine Scheindebatte. Da zeigt sich mal wieder das Merkel der Umweltschutz völlig egal ist. Hauptsache der Automobilindustrie geht es gut.
Wer hat denn die Euro-6-Norm im EU-Parlament durchgedrückt? Ein gewisser Herr Verheugen hatte daran maßgeblichen Anteil. Damit wurden hochkomplexe Filter notwendig, die in Peugeots und Fiats weit schwerer und preislich schmerzhafter einzubauen sind, als in deutsche Daimlers oder Porsches.

Jetzt müssen also unsere Autobauer auch mal etwas leisten. Mir kommen die Tränen. Wer ist denn in der Lage solche Preissteigerungen (wie in der Bild behauptet) zu zahlen? Ich denke die Kunden von Porsche oder BMW haben da weniger Probleme. Aber so ist dass in Deutschland, sobald es gegen unsere Automobilindustrie geht, gibt es Widerstand wie bei den Amerikanern wenn jemand etwas gegen Waffenbesitz sagt.

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