19.12.07 19:36 Uhr
 2.684
 

GB: Flugbegleiter suspendiert, weil er einen übrig gebliebenen Muffin aß

Ein Flugbegleiter der British Airways wurde vom Dienst suspendiert, weil er während eines Langstreckenfluges einen Muffin gegessen haben soll, der auf dem Tablett eines Passagiers übrig geblieben war und im Mülleimer landen sollte. Der Vorfall wurde am Montag am Flughafen Heathrow angezeigt.

Die BA-Angestellten sind sehr wütend über die Reaktion ihres Arbeitgebers und werfen ihm vor, wie in einem Polizeistaat zu handeln. Erst vor einigen Tagen wurde einer Stewardess verboten, ein Kreuz um den Hals zu tragen, weil sie damit angeblich gegen die Unternehmenspolitik verstößt.

Ein Sprecher der BA bestritt, dass der Mann wegen des Muffins suspendiert wurde und sagte, man nehme nur den Hinweis ernst, dass ein Mitarbeiter einen Diebstahl begangen habe. Weitere Kommentare ließ die Fluggesellschaft vorläufig nicht verlautbaren.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Großbritannien
Quelle: www.dailymail.co.uk

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Polen: Erschossenes Wildtier schürt "Hass auf Deutschland"
Colorado Springs: Joggerin hinterlässt ihre Exkremente in der ganzen Stadt
Spanien: Christian Müller (Pogida) im Urlaub festgenommen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.12.2007 19:23 Uhr von Hier kommt die M...
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Echt nicht zu fassen, womit sich manche Arbeitgeber beschäftigen. Es kann denen doch wirklich völlig egal sein, ober der Muffin im Müll oder im Magen des Mannes landet..lol..aber vermutlich ist das nur ein vorgeschobener Grund, um den langjährigen Mitarbeiter los zu werden..
Kommentar ansehen
19.12.2007 19:58 Uhr von bauernkasten
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Das Betriebsklima bei British Airways dürfte ja noch schlimmer sein als die Unternehmensleitung selbst. Die Entlassung setzt ja voraus, dass ein/e Kollege/in da vorher gepetzt hat. Was für eine Kollegenschaft, die zum Chef petzen geht, nur weil ein Mitarbeiter aus Hunger unverkäufliche Speisereste gegessen hat. Ein Albtraum!
Kommentar ansehen
19.12.2007 22:39 Uhr von outis
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Was zum? Das ist doch voellig irrsinnig. Warum sollte man jemanden fuer sowas bestrafen? Der Muffin waere so oder so danach nicht mehr in Reichweite der Fluggesellschaft gewesen.
Kommentar ansehen
19.12.2007 22:54 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
mhhh: Ich kann schon verstehen, dass es nicht gern gesehen ist, wenn die Mitarbeiter Reste essen. Auch wenn sie im Müll gelandet werden. Würde dies nicht bestraft werden, könnte man ja auch einfach mal nen Muffin "verstecken" und später essen, weil er ja übrig geblieben ist. Daher stammt wohl die Regel.
Genauso wirde auch schon eine Frau gefeuert, da sie eine Weintraube ass, die auch im Müll gelandet wäre.
Irgendwo muss man einfach Regeln setzen.

Jedoch finde ich es doch schon übertrieben, den Mitarbeiter zu kündigen. Eine Abmahnung hätte meiner Meinung nach schon völlig gelangt. Dort wird wohl wirklich schon mehr gelaufen sein und der Muffin war wohl für die Führung endlich ein Grund ihn auch loszuwerden...
Kommentar ansehen
20.12.2007 13:49 Uhr von T¡ppfehler
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Bin ich froh, dass ich bei DLH und nicht BA: arbeite. Immerhin bekommen wir bei LH an machen Tagen mit besonders hohem Passagieraufkommen (hohes Überstundenrisiko) auch mal eine Kleinigkeit zu essen (Äpfel, Joghurt, ...) und Getränke von der Firma spendiert, um weiter durchzuhalten. Allerdings ist es natürlich auch bei LH verboten, Dinge, die für Passagiere bestimmt sind (waren) zu nehmen, anders geht es ja auch nicht. Ob deswegen schon Jemand bei LH gekündigt wurde, ist mir nicht bekannt. Es scheint mir eher eine einfache Möglichkeit zu sein, einen unliebsamen Kollegen loszuwerden.
Kommentar ansehen
20.12.2007 14:14 Uhr von Michi1177
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Widerlich! Jemanden einen Dieb zu nennen, weil er einen verkackten Muffin gegessen hat, der zudem noch weggeschmissen worden wäre! Da platzt mir echt der Kragen! Es ist eine Absurdität, wie schnell heute rechtschaffene Menschen kriminalisiert werden. Sei es nun wegen eines blöden Muffins, oder weil sich mal jemand einen Song aus dem Netz lädt... Da kommen ein paar Penner daher und nennen einen "Verbrecher"! In was für einer Welt leben wir eigentlich?
Kommentar ansehen
20.12.2007 15:27 Uhr von LordBraindead
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ michi1177: in einer, wo manchmal noch recht und ordnung herrscht :-)


ne aber im ernst. es ist das gute recht der BA, wenns im Vertrag so drin steht. Wie schon erwähnt wurde, erging es der Weintraubenesserin ja auch nicht anders. Der Muffin ist immernoch Eigentum der BA, selbst wenn er an Bord schon im Müll liegt. Auch dann wäre es Diebstahl. Sicherlich könnte ne Abmahnung reichen, dazu müsste man aber wissen wie das Arbeitsrecht in GB so aussieht. Ich denke der Kündigungsschutz ist dort etwas lockerer.

Das mit der Kette kann ich durchaus auch nachvollziehen. Bei Aldi an der Kasse war es früher auch so, dass dort keine Ohrringe oder sonstwas getragen werden durften. Gehört nunmal zum Arbeitsvertrag und dann sollte man sich da auch dran halten.
Kommentar ansehen
20.12.2007 17:21 Uhr von Colaholiker
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ich versteh es einfach nicht okay, rechtlich gesehen mag die Situation so sein, wie von einigen hier geschildert - trotz Abfall Eigentum, blablabla.

Wenn man aber mal seinen gesunden Menschenverstand aktiviert (was leider je höher die Position eines leitenden Angestellten ist um so seltener vorkommt), dann kommt man auf folgendes:
1. der Muffin ist bezahlt. Er wurde demjenigen, der (indirekt) dafür bezahlt hat, angeboten, diese Person hat also darauf verzichtet, eine bezahlte Leistung in Anspruch zu nehmen.
2. der Muffin kann definitiv keinem weiteren Fluggast mehr angeboten werden, also muß er entsorgt werden.
3. Ob die Entsorgung jetzt in einem Müllbeutel oder in einem Mitarbeitermagen stattfindet, macht finanziell gesehen keinerlei Unterschied.

=> Es kann mir als Chef scheißegal sein - und wenn ich Chef wäre, wäre es mir auch scheißegal.

Im Gegentum, es gibt sogar noch einen Effekt, den man nicht außer Acht lassen darf. Ein Mitarbeiter, der sich gerade einen leckeren Muffin eingeworfen hat, ist besser gelaunt und vielleicht auch motivierter als einer, der gutes Essen wegwerfen muß. Und was gibt´s besseres als positiv gestimmte Mitarbeiter ohne Mehrkosten? Andere Firmen ballern dafür zigtausende von Euro für "Mitarbeitermotivationsseminare" von zweifelhafter Wirksamkeit raus.
Kommentar ansehen
20.12.2007 18:56 Uhr von newsguck
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
das wiederum: zeigt, die ganze Welt entwickelt sich immer mehr zu einem
Irrenhaus. Rationales Denken ist irgendwie nicht mehr so angesagt..... so ein Entwicklungsstadium ist sehr bedenklich,
ob die Evolution das evtl nochmal rückgängig machen kann ??
Kommentar ansehen
20.12.2007 19:24 Uhr von Colaholiker
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ bonsaitornado1: Ich denke mal, die wenigsten hier zweifeln die formaljustistische Korrektheit dieser Angelegenheit an.

Die Zweifel bestehen eher in der Sinnhaftigkeit des Passus, auf dem die ganze Angelegenheit beruht.

Internet und Email-Nutzung am Arbeitsplatz sind ganz konkret Dinge, wo zusätzliche Kosten (eventuell Netzwerktraffic, Verlangsamung von wichtigen dienstlichen Vorgängen, "Zeitdiebstahl") entstehen. Das ist in dem Fall, um den es hir geht, nicht.
Kommentar ansehen
20.12.2007 19:39 Uhr von Colaholiker
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Lies doch bitte nochmal genau, was ich geschrieben habe.
Formaljuristisch ist es einer. Nur sollte der gesunde Menschenverstand doch einen Unterschied zwischen etwas, was noch zu gebrauchen ist, seien es Produktionsmittel, Mitarbeiterzeit oder eben Büroausstattung und ABFALL deutlich machen. Abfall, der in diesem fall nicht mal ein gewinnbringend weiterzuveräußernder Rohstoff ist. (Würden wir jetzt hier z.B. von reinem Kupferschrott sprechen, wäre das auch wieder was anderes.)
Es geht mir um die Grundlage, auf der diese Regelung basiert, nicht um die Umsetzung einer bestehenden Regelung.
Kommentar ansehen
20.12.2007 23:18 Uhr von bommeler
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
der muffin: ist eigentum der british airways, egal ob ein muffin weggeworfen wird oder die pc anlage verschrottet wird(wegen einer neuen), die /der mitarbeiter hat nichts mitgehen zu lassen. währe ich chef, hätte ich ihn nur abgemahnt

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?