19.12.07 12:51 Uhr
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Commerzbank-Chef verzichtet beim Wechsel in Aufsichtsrat auf sieben Millionen Euro

Wie der Leiter der Commerzbank, Klaus-Peter Müller, gegenüber der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" sagte, ist er bei seinem bevorstehenden Wechsel in den Aufsichtsrat bereit, auf den ihm zustehenden Geldbetrag von sieben Millionen Euro freiwillig zu verzichten.

Nicht einmal bankintern zählte er zu den Top-Verdienern und gab sein jährliches Festgehalt mit 760.000 Euro an. "Damit verdiene ich deutlich weniger als deutsche Spitzenfußballer". Auf Dauer sei es nicht gut, die deutschen Top-Manager dauernd wegen ihrer hohen Bezüge zu kritisieren.

Nach seiner Meinung sind jedoch einige Managergehälter überzogen. Er sagte noch: "Wenn wir Eliten in unserem Land schlecht behandeln, verlieren wir sie. Die sind nämlich nicht auf den Standort Deutschland angewiesen".


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Euro, Million, Chef, Aufsichtsrat, Commerzbank, Aufsicht
Quelle: www.sueddeutsche.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2007 12:24 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Zu seinem Festgehalt kommen natürlich noch Tantiemen und sonstige Bezüge. Sollten es doppelt so viel sein, hätte er aber nur rund zehn Prozent des Jahreseinkommens von Deutsche Bank Chef Ackermann. Ich finde dies eine gute und nachahmenswerte Geste, die Schule machen sollte.
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19.12.2007 12:55 Uhr von The_Quilla
 
+3 | -0
 
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so ein guter mensch: hach dass es sowas noch gibt...
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19.12.2007 13:17 Uhr von pcsite
 
+4 | -0
 
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EIn Vorschlag: Er soll es doch nehmen und einer wohltätigen Organisation zukommen lassen! Es gibt genug Hilfebedürftige .. hier dort und überall.

Ich kann mir nicht vorstellen das ein Mensch freiwillig auf solch eine Summe Geld verzichtet.

Meine Meinung: Entweder es ist nicht so freiwillig wie es scheint. Oder er rechnet in seiner Position mit einer weit aus höheren Summe wenn er auf diese ersteinmal verzichtet.
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19.12.2007 13:40 Uhr von semmelhock
 
+6 | -1
 
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elite? wo? "Wenn wir Eliten in unserem Land schlecht behandeln, verlieren wir sie."

was? welche eliten? diejenigen, die dafür sorgen, dass tausende leute ihren job verlieren, weil die "eliten" scheiße gebaut haben oder diejenigen, die auf spesenkosten nutten bezahlen?
also ich denke auf solche eliten kann man gut und gerne verzichten...
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19.12.2007 14:45 Uhr von weedalicious
 
+3 | -2
 
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hmmm: " Immer dran denken wer den Karren zieht " .... sagte da ein Lobbyist unserer Manager, denen (nicht allen!) wir es zu verdanken haben, das alle nächstes Jahr 700€ mehr Kaufkraft und zig Millionen Arbeitslose weniger haben. Es kommt alles zur seiner Zeit, ich denke, wir sollten alle noch eins zwei Jahre warten und dann merken wir auch was davon.
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19.12.2007 14:58 Uhr von capitalism ftl
 
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semmelhock die eliten, die in massen in das ausland abwandern, weil sie hier schlecht behandelt werden.
facharbeiter z.b., oder junge (sic) manager. denn zumwinkel und co leben auch nicht ewig.
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19.12.2007 18:06 Uhr von madmind
 
+1 | -1
 
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Stimmt Die Elite Deutschlands..

- die Elite, wo Arbeitsplätze killen, weil die Effizienz mit weniger, mehr bringen soll.

-die Elite, die bei Übernahmen 2 stellige Millionenbeträge kassieren und das dann noch gerechtfertigt sehen

-die Elite, die bis zum Hals in Schmiergeldaffären verwickelt ist.

-die Elite , die sich von Geldern des Betriebsvermögens zum vögeln nach Brasilien fliegen lassen.


-die Elite, die Unternehmen in die Scheisse reiten und als Dank nach ihrem Abgang noch ne Firmenpension von 30000 Euro im Monat bekommen....





Meinten die Prosprecher der "Elite" genau diese?????



Nein es gibt nicht nur schwarze Schafe, es gibt auch sehr sehr fähige Leute, aber die Nixnutze dieser Elite sitzen meist in den führenden Wirtschaftsunternehmen dieser Republik, das ist das Problem... *Meine Meinung*
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19.12.2007 18:19 Uhr von artefaktum
 
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Mythos: "Wenn wir Eliten in unserem Land schlecht behandeln, verlieren wir sie. Die sind nämlich nicht auf den Standort Deutschland angewiesen"

Ist euch mal aufgefallen, wie stark einige in unserem Lande an einem regelrechten Mythos für die Manager arbeiten? Sicher sind viele Manager auch wirklich gut, häufig hoch qualifiziert, okay. Aber es sind ja immer noch Menschen – und im Grunde ja auch nur Arbeitnehmer. In der Diskussion werden die dann plötzlich zu überirdischen Heiligen stilisiert, die mit Ihrer göttlichen Gnade und Gewalt jederzeit ihr heiliges Wirken einem Land entziehen können, wenn man sie nicht bis ins letzte vergöttert ;-). Ich dachte immer, wir leben heute in einer versachlichten, säkularisierten Welt. Vielleicht haben die Götter unserer Vorfahren heute aber auch nur andere Aufgaben und Namen.

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