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Noch mehr Branchen mit Mindestlohn?

Drei weitere Branchen wollen nun den Mindestlohn. Laut "Bild"-Zeitung handelt es sich dabei um das Sicherheitsgewerbe, Entsorgungsgewerbe und die Zeitarbeit. In der Pflegebranche sollen sich die Arbeitgeber noch nicht entschieden haben.

Die vorgeschlagenen Lohnhöhen liegt dabei - je nachdem, wer und von welcher Region die Forderung kommt - weit auseinander, zwischen 5,5 und 8 Euro. Verdi will für die Entsorger sogar 10,50 Euro.

Nach Arbeitsminister Scholz fordert nun auch Finanzminister Steinbrück einen einheitlichen Mindestlohn für alle, damit es übersichtlich bleibt.


WebReporter: www.info-canada.de
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mindestlohn, Branche
Quelle: www.n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2007 09:33 Uhr von www.info-canada.de
 
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Mit Einführung des Postmindestlohns hat die CDU wohl gedacht, dass die Sozis ruhig werden, aber jetzt geht das wohl erst richtig los. Da hat man sich ein Ei ins Nest gelegt...
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19.12.2007 12:00 Uhr von Webmamsel
 
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ich verstehe das zögern und diskuttieren über solch eine selbstverständlichkeit nicht.

ein mindestlohn zu fordern, ist schon traurig ansich.
ganz einfach deshalb, weil es selbstverständlich sein sollte von seiner arbeit auch leben zu können.

durch hartz4 und die verschärften bedingungen und drohungen, sind solche arbeitgeber mehr oder weniger auf der sicheren seite. will ein arbeitsloser solch einen "drecksjob" nicht, gibts sanktionen, also kommen solche arbeitgeber auch durch mit ihrer sklaverei, fahren dann selbst den dicken bmw und lassen es sich gutgehen.

würden diese machenschaften der regierung abgeschafft und die hartz4 gesetze entschärft, werden sich solche arbeitgeber schon nach arbeitern umschauen müssen und das würde ich ihnen auch von herzen gönnen, dann würden sie mit ihren mickymaus stundenlöhnen schön in die röhre schauen.

das thema zeitarbeit ist auch soeine kacke, durch hartz4 begünstigt und gefördert, können diese firmen fast machen was sie wollen, denn willste nicht dort arbeiten, sanktion.

diese regierung ist daran schuld, dass die leute solche arbeit auch verrichten MÜSSEN.
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19.12.2007 12:27 Uhr von HunterS.
 
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Webmamsel: Das ist ein interessanter Standpunkt.
Die Frage ist hier: Was lässt sich leichter realisieren? Ein Branchenübergreifender Mindestlohn, der die gerechte Bezahlung von Arbeit sichert - oder aber das Abschaffen der Sozialreformen, die seit Jahren verschlimmbessert werden.
Sinnvoll wäre, in meinen Augen, beides.
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19.12.2007 12:51 Uhr von ArrowTiger
 
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@Autor: Aus dem Ei wird aber vermutlich ein schöner Schwan ausschlüpfen. :-) Unsere ohnehin recht schwache Binnenkonjunktur kann davon nur profitieren.

War denen sicher auch klar, daß die Zusage zum Post-Mindestlohn die Lawine für die weitere Einführung ins Rollen gebracht hat. :-)))
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19.12.2007 13:38 Uhr von Bibip
 
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ich weiß nicht, wo unsere Manager studiert haben.
Es ist Tatsache, dass ein Armer keinen Luxus kaufen kann.
Trotzdem versuchen sie den AN in den Bereich der Sklaverei zu bekommen.
Wer kauft denn dann ihren Schrott ab?
Klar, erst mal ist genügend Abnahme da. Und wenn´s im Ausland ist. Doch irgendwann ist halt Ende.
Und dann?
Deutschland z.B. ist reich geworden, weil die AN immer gut bezahlt wurden und am Aufwärtstrend teilnehmen durften.
Ein gut verdienender gibt logischerweise mehr Geld aus, als ein Hartz IV - Empfänger.
Warum geht das nicht in die Köpfe der Manager rein?
Trigema und ähnliche Firmen machen es ihnen doch vor!
Bibip
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19.12.2007 13:38 Uhr von usambara
 
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gerechte Löhne statt Mindestlohn.
Oder arbeitet mein oberster Chef tausend
mal mehr am Tag als ich?
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19.12.2007 14:35 Uhr von Lucky Strike
 
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kein einheitlicher mindestlohn: es ist zwar übersichtlicher aber ungerecht.
die lebenserhaltungskosten sind in nem ostdeutschen dorf weitaus geringer als in ner westdeutschengroßstadt. es muss einen regionsabhängigen mindestlohn geben, welcher ein akzeptables leben in der jeweiligen region ermöglicht.

es ist nämlich etwas unfair, wenn der private briefzustelldienstmitarbeiter im osten 200€ mehr über hat, weil die miete niedriger ist etc
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19.12.2007 16:20 Uhr von HunterS.
 
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@usambara: Da aber viele keine gerechten Löhne zahlen wollen, muss man denen mit einem, achtung, gerechten Mindestlohn entgegen wirken. Genau diese gerechte Bezahlung soll durch einen Grundsatz pro gearbeiteter Stunde gewährleistet werden.
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19.12.2007 17:16 Uhr von grandmasterchef
 
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richtig @hunter s: unternehmen die wenig zahlen, zahlen auch wenig. da braucht keiner angst machen mit: das wer nun WENIGER zahlt um es auf gesteigertr mindestlöhne anzupassen"

5,40 bis 6,80 fürn zeitarbeiter sind ein witz. selbst als ausgelernter elektriker kriegst du dann als fachkraft 8,20€ !!!

also komm hier keiner an mit "ey hätse mal studiert, die hilfskräfte verdienen es nicht besser" O_o nachher haste da nur studierte hilfskräfte und die gleichen leute schrein "ey hätteste mal 2 diplome gemacht"

tz tz..
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19.12.2007 17:48 Uhr von HFooH
 
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Mindestlohn behindert den Wettbewerb nicht. ich weiß nicht warum einige hier immer wieder unterschwellig die abenteuerliche these aufstellen, dass ein mindestlohn wettbewerb unterbinden würde ??

im gegenteil er verhindert , dass dumoping-löhne den wettbewerb verzerren. niemand sollte ernsthaft daran zweifeln, dass die post die schon heute die tarif-verträge auf vielen wegen untergraben hat, auf das scheitern des ML- im postsektor mit dem aufkündigen des tarifvertrages oder massenentlassungen reagiert hätte.

oder anders... wenn morgen alle frisösen 8 euro die stunde bekommen müsste, würde dass nicht zu massenhaften schließen von friseurslons führen, sondern zu höheren preisen für den endkunden... die eigentliche wettbewerbssitution bliebt für die betreiber jedoch die gleiche... da ALLE den mindestlohn zhlen müssen... ähnlich sieht es bei gebäudereinigern und wachleuten aus.

problematisch ist der MI eigentlich nur für die fleicherei großbetriiebe die für 1,50 die stunde ungarn und tschechen schuften lassen... die werden wohl um eine werksverlegung nicht herumkommen... oder sie zahlen halt endlich mal venünftige löhne...

wenn mir jedoch noch einmal jmd. erzählen möchte, dass sich durch einen mindestlohn die marktsitution für postkonkurenten, den bäcker nebenan, oder den reinigungsservice etwas ändert werde ich ....
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20.12.2007 11:45 Uhr von vst
 
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ein mindestlohn für alle: nicht wieder damit anfangen, aber in münchen ist das leben teurer als in hinterpfuiteufel.

sonst müssen wieder studien betrieben werden, alle käffer abgefragt, statistiken erstellt und im endeffekt dauert es dann 10 jahre bis alles soweit ist.

jedem arbeitnehmer denselben mindestbetrag und das schnell.

natürlich wäre es gerechter, wenn der arbeitnehmer in münchen einen höheren mindestbetrag hätte als der an der mecklenburgischen seenplatte.

aberr gerecht ist auch, wenn jeder arbeitnehmer gleich versklavt wird.

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